Symboldbild zum Thema Rente oder Vorsorge
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Service - Früher in Rente gehen - ohne Verluste

Immer mehr Menschen stocken ihre monatlichen Rentenbeiträge freiwillig auf, um später im Ruhestand mehr zu bekommen oder ohne Abstriche früher in Rente gehen zu können. Wir zeigen anhand von Rechenbeispielen, für wen sich das lohnen könnte.

Gesetzliche statt private Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung ist im Gegensatz zu privaten Rentenversicherungsangeboten nicht vom Kapitalmarkt abhängig. Das ist aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen derzeit ein Vorteil.

Lohnenswert für Ältere
Rentabel sind freiwil­lige Beiträge für alle, die älter als 50 Jahre sind. Denn noch sind Beitrags­sätze und Renten­niveau stabil. beträgt die Rente eines Durch­schnitts­verdieners nach Abzug von Kranken- und Pflege­versicherungs­beiträgen, jedoch vor Steuern 48 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens, 2040 werden es laut Prognose der Bundes­regierung für das Renten­niveau nur noch knapp 42 Prozent sein. 

Frührente ohne Abschläge
Wer früher in Rente gehen möchte, als es die Regelaltersgrenze vorsieht, bekommt weniger Rente. Um diese Differenz auszugleichen, ist es möglich, vor dem offiziellen Rentenbeginn Sonderzahlungen leisten. Wie hoch die Zahlung genau sein muss, steht in einer besonderen Rentenauskunft, die man bei der Rentenversicherung anfordern kann.

Wie berechnet sich meine Rente?
Wer grob überschlagen möchte, wie hoch die Rente am Ende des Berufslebens voraussichtlich sein wird, kann sich mit folgender Formel behelfen: Bruttogehalt pro Monat /100 x Arbeitsjahre = Rente

Freiwillige Beiträge beantragen
Wer freiwillige Rentenbeiträge zahlen möchte, muss das bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen. Infos dazu gibt es unter der Telefon­nummer 0800/100 04 80 25 oder auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung. Dort kann man auch einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.

Beitrag von Alena Hecker