Ein Deutscher Schäferhund liegt auf dem Waldboden (Quelle: dpa)
dpa-Zentralbild
Bild: dpa-Zentralbild

Ohne langwierige Ausbildung geht nichts - Einfacher leben - mit Helferhund

Licht anschalten, Türen öffnen, Heruntergefallenes aufheben: Solche Alltagshandgriffe können die meisten von uns jeden Tag völlig selbstverständlich erledigen. Doch für Menschen mit Behinderungen sind diese Tätigkeiten manchmal kaum zu schaffen. Zum Glück gibt es da Hilfe auf vier Pfoten.

Seit fünf Jahren wird Rollstuhlfahrerin Jasmin Stoiber von ihrem Golden Retriever Mars im Alltag unterstützt. Er ist ein speziell ausgebildeter und geprüfter Assistenzhund. Er öffnet Türen und apportiert auch Kugelschreiber, die unters Regal rollen. Aber nicht nur Zuhause, sondern auch unterwegs ist Mars eine große Hilfe für die 32-Jährige.

Jasmin bildet auch noch eine kleine Mischlingshündin selbst aus und trainiert mit ihr gerade für die Prüfung zum Assistenzhund: Nur ein von der IHK-geprüfter Assistenzhund hat bestimmte Zugangsrechte und darf zum Beispiel in der Flugzeugkabine mitfliegen. Der Unterhalt und die Ausbildung kosten bis zu 25.000 Euro und werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Hilfe finden Betroffene aber beim Berliner Verein „Hunde für Handicaps“. Er unterstützt bei der Ausbildung, hilft mit Spenden bei der Finanzierung und vermittelt geeignete Hunde.

Ein Beitrag von Sina Krambeck