Frau atmet tief ein (Quelle: colourbox.com)
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Service - Entspannen mit der Atemtherapie

Ruhe, Gelassenheit, mehr Energie: Wer Stress abbauen möchte, kann mit Atemübungen viel erreichen. Die Heilkraft der Atemübungen erforschen Yogameister schon seit dem Altertum.  Pranayama - das regulierte, achtsame Atmen kann beruhigen oder beleben.

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So geht's - Anleitung für eine einfache Atemübung

Setzen Sie sich aufrecht entspannt auf einen Hocker und lassen Sie die Arme locker hängen.

Beim bewussten Atmen merkt jeder sehr schnell, in welcher Wechselwirkung Körper und Geist in jeder Alltagssituation stehen. Wenn wir tief einatmen, öffnen wir um etwa 50% intensiver der einströmenden Luft und der gesamte Organismus wird mit Sauerstoff versorgt. Wichtig für sämtliche Körperfunktionen. In Stresssituationen wird der Atem hingegen flacher oder hektischer,  Brustkorb, Hals- und Rückenmuskulatur  verspannen sich. Bei dauerhaftem Stress kann es auch zu Herz-Kreislauferkrankungen kommen. Ein Ausweg aus dieser Stressfalle sind Atemübungen – viele sind im 20 Jahrhundert von renommierten Atemtherapeuten wie der Berlinerin Ilse Middendorf entwickelt worden. Die Übungen sind schnell erlernbar, geübt werden können sie an fast jeden Ort – als kleine Atempause zwischendurch. Wer regelmäßig übt, kann Schmerzen und Ängste verringern, Stresskrankheiten vorbeugen und seine Körperhaltung verbessern. Auch auf Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung wirken regelmäßigen Atemübungen sich positiv aus.

Beitrag von Dagmar Kniffki