Mann greift sich ans Herz (Bild: Colourbox)
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Service - Höre auf dein Herz: Wie man besser mit Gefühlen umgeht

Emotionen, Stress und Überanstrengung – all das muss unser Herz einstecken. Aber neueste Forschungen zu Lebensstil und Herzgesundheit haben ergeben, es müssen nicht immer Medikamente und Kathedereingriffe sein, die es wieder fit bekommen. Prof. Gustav Dobos empfiehlt in seinem einen anderen Umgang mit Gefühlen. Wie das gehen soll, haben wir ihn in unserem zibb-Service gefragt.

Ungesunde Ernährung, Stress, Bewegungsmangel - all das belastet unseren Körper und auch das Herz. Beachtung findet es meistens erst dann, wenn es streikt. Die häufigsten Todesursachen sind Herzinfarkt und Schlaganfall, auch chronische Herzschwäche nimmt zu. Obwohl eigentlich jeder weiß, was gesünder wäre.

Dr. Gustav Dobos ist Kenner der wissenschaftsbasierten Naturheilkunde und ihr Wegbereiter. Sein aktuelles Buch "Das gestresste Herz" gibt  Antworten auf dieses Problem. Neueste Forschungsergebnisse treffen dabei auf traditionelle Heilmethoden.

Der Aderlass zum Beispiel wird heute mit einer Blutspende verbunden und die kann hohen Blutdruck senken. Hypertonie zählt nämlich zu den Risikofaktoren für Herzkrankheiten. Auch hohe Blutfettwerte, Rauchen, psychosoziale Belastung und Übergewicht. All das lässt sich mit Mitteln der Naturheilkunde ändern. Mit der Bereitschaft, seinen Lebensstil zu ändern. Gemüse statt Fleisch, gesunde Öle statt Zucker, dem Alltagsstress mit Entspannungsübungen etwas entgegensetzen. Das Herz mit Joggen, Walken oder Treppensteigen auf Trab bringen, mit Sauna und Kneippanwendungen die Gefäße trainieren. Und vor allem: diesen Dingen auch Raum im Alltag geben. Oft scheitert es am Glauben, dass keine Zeit dafür übrig sei.

Gustav Dobos hat ein 8-Wochen-Programm entwickelt, das in kleinen Schritten zum gesünderen Lebensstil führt. Mit seinem nebenstehenden Fragebogen können Sie herausfinden, wie es um Ihre Herzgesundheit steht.

Beitrag von Dagmar Kniffki