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Service - Mit Trauer umgehen

Wenn ein Mensch stirbt, reißt er im Leben anderer oft eine große Lücke. Wie sich die Trauer nach dem Tod eines Menschen anfühlt, kann niemand vorhersagen - auch nicht, wie lange sie bleibt. Aber es gibt Wege, um mit ihr umzugehen.

Die Zeitung auf dem Küchentisch, eine bestimmte Melodie, der Duft nach frischen Brötchen - es gibt viele Dinge, die uns auch Jahre nach dem Tod eines Menschen daran erinnern, welche Lücke er im Leben hinterlassen hat. Wann und wie die Trauer kommt, ist nicht planbar.

Innehalten und nachspüren

Oft sind es Kleinigkeiten im Alltag, die dazu führen, dass einen die Trauer förmlich überwältigt. Dann kann es helfen zur Ruhe zu kommen und einen Moment innezuhalten. Manche finden Trost, indem sie sich Bilder der verstorbenen Person anschauen, andere zünden sich eine Kerze an, auch Mediation ist möglich.

Mit anderen sprechen

Auf Dauer kann es Erleichterung verschaffen, sich anderen mitzuteilen und zu spüren, dass man den Schmerz teilen kann. In Trauergruppen sind Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, Trauerbegleiter und Therapeuten können im Einzelgespräch weiterhelfen.

In Verbindung bleiben

Die Verbindung zu einem geliebten Menschen bleibt meist über den Tod hinaus. Häufig führen Hinterbliebene weiterhin Zwiegespräche mit dem oder der Toten, in Begegnungs- und Traumtagebüchern lassen sich besondere Momente festhalten.

Für Trauernde da sein
Für die Menschen im Umfeld des Trauernden ist es oftmals nicht leicht, Trost zu spenden. Manch einer ist verunsichert, wie er damit umgehen soll. Doch es sind vor allem die kleinen Gesten, die helfen können: Zuhören, da sein, die Gefühle der trauernden Person zulassen ohne zu werten.

Beitrag von Alena Hecker