Service - Dick und krank durch Gummizoo & Co.?

Nie zuvor kamen Kinder so frühzeitig mit industriell hergestellten Lebensmitteln in Kontakt wie jetzt. Der Bestseller-Autor Dr. Hans-Ulrich Grimm beschreibt in seinem neuen Buch, welche Nahrungsmittel Kinder krank machen können und erklärt, wie man sie davor schützen kann.

Was kann ich noch essen, was ist gesund, was schadet der Gesundheit? Diese Fragen sorgen für kontroverse Diskussionen, besonders wenn es um die Ernährung der Kinder geht. Der bekannte Journalist und Autor Hans-Ulrich Grimm schreibt in seinem neuesten Buch über das Thema Kinderernährung: „Gummizoo macht Kinder froh * krank und dick dann sowieso“. Sein Fazit: Industriell hergestellte Nahrungsmittel führen millionenfach zu Krankheiten, zu Krebs, Diabetes oder Alzheimer.
Wenig Nährstoffe,  Zusatzstoffe und ein hoher Zuckergehalt sind beim Fertigessen die Regel und das macht auch unsere Kinder krank, schreibt Hans-Ulrich Grimm. Die Aufmerksamkeitsstörung ADHS beispielsweise lässt sich besser mit gesunder Nahrung statt mit Medikamenten therapieren, denn auch das Gehirn muss mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden.
Omega-3-Fettsäuren beispielsweise. Der Körper braucht auch Vitamine und Mineralien, Die liefern Obst und Gemüse – am besten frisch geerntet aus der Region. Gekocht und püriert entsteht daraus in wenigen Arbeitsschritten ein nahrhafter Babybrei. Doch seit Jahrzehnten hält sich der Mythos, spezielle Kindernahrung aus der Packung oder dem Gläschen sei das Beste für die Kinder.

Für Hans-Ulrich Grimm sind die ersten Lebensjahre prägend für die Ernährungsgewohnheiten im Erwachsenenalter. Ganz nach dem Motto „einmal Junkfood – immer Junkfood“ „einmal Vielfalt – immer Vielfalt“.  Nach dem Abstillen entwickeln Kinder nämlich schon ganz individuelle Vorlieben für bestimmte Speisen: Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch – in Laborversuchen wählen die Kinder ganz unterschiedliche Nahrungsmittel aus und deshalb sollte ihnen auch möglichst viel angeboten werden.

Die gute alte „Brotzeit“ mit verschiedenen frischen Nahrungsmitteln auf dem Tisch ist definitiv besser als Obstmus aus der Tube oder ein überzuckerter Yoghurt aus dem Kühlregal. Während sich ratlose Eltern zunächst noch die Frage stellen, wie viel Zucker im Babybrei ist und ob Kindermilch eine Alternative zur Muttermilch darstellt, müssen sie wenig später über Cola, Fischstäbchen oder Energydrinks entscheiden.
Hans-Ulrich Grimm hat akribisch recherchiert, auch eigene Analysen in Auftrag gegeben. Er erklärt, was unsere Kinder krank macht und wie wir sie schützen können.

Beitrag von Dagmar Kniffki