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ABC der Irrtümer - Beliebte Irrtümer zwischen Männern und Frauen

Männer sind nicht multitaskingfähig und werden bei einer kleinen Erkältung zu Memmen, Frauen können nicht einparken und haben keinen Orientierungssinn – stimmt das oder ist das alles übertrieben? Wir gehen den beliebtesten Geschlechter-Klischees auf den Grund.

E wie Einparken
So lange es das Auto gibt, so lange hält sich auch schon das Vorurteil von der Frau, die nicht einparken kann. Stimmt’s? Biopsychologe Prof. Peter Walschburger klärt auf. Männliche und weibliche Fahranfänger unterscheiden sich tatsächlich in ihren Fahrkünsten. Männer sind dann etwas besser beim Einparken. Doch sobald eine gewisse Erfahrung hinzu kommt, gleicht sich dieser Unterschied wieder aus.

M wie Männerschnupfen
Wenn es den Mann erwischt, dann aber so richtig. Männer leiden mehr, heißt es. Irrtum oder Wahrheit? In diesem Fall kommen zwei gegensätzliche Eigenschaften von Männer und Frauen zum Tragen, erklärt Prof. Peter Walschburger. Psychologisch gesehen leiden Männer in der Regel nicht mehr. Sie haben den Spruch „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ viel zu sehr verinnerlicht. Allerdings: Da Frauen beim Kinderkriegen wesentlich stärkeren Belastungen ausgesetzt sind als Männer und die Natur dafür durch den weiblichen Hormonhaushalt vorgesorgt hat, sind Frauen rein biologisch gesehen tatsächlich etwas robuster.

O wie Orientierungssinn
In der Fremde weiß der Mann genau, wo’s lang geht. Schließlich hat er den besseren Orientierungssinn. Oder etwa nicht? Biopsychologe Prof. Peter Walschburger gibt zu: Es gibt Unterschiede beim räumlichen Vorstellungsvermögen. Frauen schauen sich eher Landmarken an, wenn sie sich orientieren möchten. Das heißt, sie prägen sich zum Beispiel bestimmte Läden oder Restaurants ein. Bei Männern kommt aber noch hinzu, dass sie auch die Himmelsrichtung und Entfernungen einbeziehen. Dadurch können sie sich tatsächlich etwas besser im Raum zurechtfinden.

Beitrag von Christine Knospe