Junge Frau macht Yogafigur Schwan (Bild: Colourbox)
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Service - Online-Yoga: Immer schön elastisch bleiben

Wer regelmäßig Yoga praktiziert, bleibt auch in Krisensituationen im Gleichgewicht. Die Yogastudios sind wegen der Corona-Krise zu, wir werfen daher einen Blick auf die Internet-Angebote und geben Tipps zum Finden der passenden Kurse.

Entspannung und Bewegung: Selten waren die Qualitäten von Yoga hilfreicher als jetzt, wo fast jeder die Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt. Und nur dort oder in Parks ist das Üben momentan möglich, da auch die Yogastudios geschlossen sind. Bei Rückenproblemen oder schmerzenden Knien gibt es in jeder Lebenslage Abhilfe.

Yogastunden und Erklär-Videos für die unterschiedlichen Yogastile gibt es zum Glück auch im Internet. Geübte kennen sich in der Regel mit Yogastilen und Lehrern aus und wissen wo sie jetzt geeigneten Unterricht Online finden. Hier ein paar Tipps für Neueinsteger auf der Suche nach Online-Yoga-Kursen.

Die erste Hürde: sich nicht schon bei der Suche verheddern und bei der Suche im Meer der endlosen Angebote hängen bleiben. Es gibt kostenlose Angebote im Netz, Lehrer mit sehr vielen Abonnenten sprechen wahrscheinlich eher für einen guten Unterricht als Videos mit sehr wenigen Klicks.
Unsere Empfehlungen: Zum Beispiel die Youtube-Videos der Berlinerin Mady Morrison – viel Auswahl von Detox über Yin Yoga bis zu Yoga Flow.
Über 1000 Videos gibt es bei Deutschlands größtem Online-Yoga-Bezahl-Portal „Yoga Easy“. Auch dort ist eine Probewoche kostenfrei, Abos kosten zwischen 8,13 und 12,00 Euro pro Monat. 40 der renommierten deutschen Yogalehrer sind dort vertreten – mit allen gängigen Yogastilen. In Erklär-Videos wird in eine Vielzahl von Übungen eingeführt. Yogastunden gibt es in Längen von 10 bis 90 Minuten für Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittene. Also auf die Matte, fertig, los.
Anna Trökes, die Yogaexpertin schlechthin im deutschsprachigen Raum, bietet für Einsteiger*innen einen 10-teiligen Anfängerkurs an. Auch Einführungskurse in die Meditation oder Pranayama – die Atemübungen des Yoga. Die eigenen Grenzen und Fähigkeiten sollten bei der Wahl einer Yogaklasse ehrlich eingeschätzt werden. Lieber weniger als mehr, denn Yoga kennt keine Unterforderung, doch wer sich als Anfänger*in in einen Kopfstand begibt, kann sich schnell verletzen. Üben ohne den Lehrer soll auch nur ein Provisorium sein solange die Studios geschlossen haben.
Es lohnt sich ein Blick auf die Seiten der deutschen Yogastudios, denn die meisten bieten inzwischen Live-Online-Yoga-Klassen an. Live heißt tatsächlich mit den jeweiligen Lehren und den anderen Teilnehmern gemeinsam zu üben - nur Korrekturen sind dabei nicht möglich.
Bei Element-Yoga in Berlin oder der Parapara-Yogaakademie in Potsdam ist momentan möglich, aber auch in vielen anderen deutschen Yogastudios. Wenigstens dieser Vorteil bleibt: So kann jeder auch mal virtuell in ein entfernteres Yogastudio in anderen Städten gehen. Der Preis beträgt etwa 2/3 einer normalen Klasse und dient vor allem auch dazu, die Studios zu unterstützen solange zwischenmenschliche Begegnungen nicht möglich sind.

Beitrag von Dagmar Kniffki