Quelle: Colourbox/LiliGraphie
Colourbox
Bild: Colourbox

Service - Frühjahrs-Pflanzentipps für den Garten

Der Frühling ist da. Und da wir alle viel Zeit haben in diesem April 2020, wird so manches in Angriff genommen, was lange liegenblieb. Zum Beispiel Gartenarbeit. Ein paar Inspirationen, wie man den eigenen Garten verschönern kann, wollen wir Ihnen jetzt vorstellen.

Wer in diesen Tagen Zeit hat, sich um seinen Garten zu kümmern, dem wird es gedankt werden. Mut zur Neubepflanzung wird in wenigen Wochen Farbe in die Beete bringen.

Wer nicht sicher ist, welche Pflanze in seinen Garten passt, dem seien sogenannte Staudenmischungen empfohlen. Hier haben Gartenexperten eine bunte Auswahl an Stauden in verschiedenen Größen zusammengestellt, die dann nur noch nach einem bestimmten Schema eingepflanzt werden müssen: so werden die „gerüstbildenden“ Pflanzen – wie Sonnenhut oder auch Gräser – so gesetzt, dass sie das Beet strukturieren, Gruppenstauden werden als zweites eingepflanzt – wie Herbstanemonen, Dost oder die Schwertlilie – Bodendecker – wie die Kissenaster oder der Storchschnabel – als nächstes und ganz am Ende kommen die „Streupflanzen“ und Bodendecker, die den Boden farblich abrunden. Das kann man gut alleine machen, ohne die Hilfe eines Gärtners.

A propos Farbe. Da pflanzt jede*r, was gefällt. Die einen mögen eher kühle Blautöne, die anderen lieben es eher rötlich oder pink. Nur Gelb ist eine Farbe, die es in Deutschland schwer hat.

Staudenmischungen: eine simple und effektive Lösung für einen bunten Garten. Eigene Kreativität ist auch gefordert – schließlich muss man noch selbst entscheiden, wo was stehen soll.

Dass eine graue Betonmauer nichts Hässliches hat und sich optisch gut integrieren lässt, zeigt die Kombination mit dem Hartriegel „Winter Beauty“, der gerade jetzt im Frühling ein echter Blickfang ist. Man muss ihn allerdings regelmäßig runterschneiden, damit der junge, gelbe Farbton erhalten bleibt.

Wer Platz hat, kann sich in einer Ecke einen tiefer liegenden „Senkgarten“ anlegen, der sorgt für ein Mikroklima. So kommt zum Beispiel die Bärenkralle, die sonst sehr empfindlich ist, hier richtig gut. Das Spiel mit verschiedenen Gräsern in gelb und schwarz sorgt dafür, dass diese Bepflanzung dreidimensional wirkt.

Die Haselnuss ist oft ein wuchernder formloser Strauch. Dass es auch anders geht zeigt die sogenannte „Aufastung“: indem man die Stämme regelmäßig von Ästen befreit (im Frühling lassen sich die Knospen auch abschnippen). So wird die Haselnuss selbst zum skulpturalen zierlichen Hingucker.


Beitrag von Christine Deggau