Service - Glücklich im Job!

Viele Arbeitnehmer in Deutschland sind unzufrieden mit ihrem Job. Doch nicht immer ist die Kündigung der einzig richtige Weg. Oft lohnt es sich, erst einmal zu versuchen, die Situation vor Ort zu ändern und seine Motivation für die Arbeit wiederzufinden. Doch wie? Zu Gast im Studio: Elisabeth Heckel, Psychologin und Coach.

Ein schwieriger Vorgesetzter, schlechtes Arbeitsklima, zu wenig Gehalt, Arbeitsverdichtung oder auch Unterforderung führen dazu, dass Menschen sich unglücklich am Arbeitsplatz fühlen. Die Zahlder Ausfallstunden aufgrund psychischer Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Möglicherweise liegt dann ein Grund vor, die Situation zu verändern, den Arbeitsplatz zu wechseln.
Expertenlegen eine Checkliste vor, die gute Voraussetzungen für Wohlbefinden bei der Arbeit ermöglichen:
 
1. Arbeitnehmer und Job müssen gut zueinander passen
2. Arbeitnehmer müssen Verantwortung am Arbeitsplatz übernehmen können
3.siemüssen ehrliche Wertschätzung erfahren
4. ihreArbeit als sinnstiftend empfinden
5. fair undrespektvoll behandelt werden
6. einpositives Arbeitsklima vorfinden
 
Studien belegen, dass bis zu 80% der Menschen nicht mit ihrer Aerbeit zufrieden sind. Das kann aber nicht daran liegen, dass alle im falschen Job arbeiten. Es liegt vielmehr daran,dass alle mit ähnlichen Problemen kämpfen.
Doch längstnicht immer bringt ein Jobwechsel die absolute Zufriedenheit mit sich. Ein solcher Schritt sollte gut überdacht werden.
SchlechteGründe für einen Jobwechsel sind:
-dasGefühl, ein anderer Job würde mehr „Spaß“ machen
-Torschlusspanik:die Angst, jetzt noch mal was reißen zu müssen, bevor man zu alt ist
- diffuseVeränderungswünsche, z.B. „irgendwas im Leben muss anders werden“
-Verärgerung, Frust, Kränkung durch den Chef bzw. Kollegen
- die Idee,im neuen Job würde alles anders
- noch malden Traumjob aus Jugendtagen umsetzen zu wollen, ohne geprüft zu haben, ob der den Erwartungen stand hält
 
Oft sind es unsere Erwartungen, die bei der Arbeit unglücklich machen, auch der nach Harmonie am Arbeitsplatz mit Kollegen und Vorgesetzten.   Die Erwartungen zu korrigieren, guteund schlechte Faktoren gegeneinander abzuwägen, kann zu einer positiveren Sicht der Verhältnisse führen.
 
Zu Gast im Studio: Diplom-Psychologin und Coach Elisabeth Heckel

Beitrag von Ute Müller-Schlomka