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Do it Yourself - Pflanzentreppen selbst bauen

Es gibt unzählige wunderschöne Übertöpfe für Pflanzen für den Außenbereich, aber jeder Topf benötigt Platz. Pflanzen- und Blumentreppen für den Außenbereich sind viel platzsparender. Darauf lassen sich nicht nur Blumen oder Kräuter, sondern auch Pflanzen arrangieren. Und man kann sie schnell und preisgünstig selbst bauen.

Bauanleitung für eine Blumentreppe

benötigtes Material (Kostenpunkt: circa 20 Euro):
zwei Leimholzplatten aus Fichtenholz, L x B x Stärke: 100 x 30 x 1,8 cm
2 gehobelte Glattkantbretter aus Fichtenholz, L x B x Stärke: 200 x 10 mal 1,8 cm
2 Rahmenhölzer aus Fichtenholz, L x B x Stärke: 200 x 4,4 x 2,4 cm
Holzschrauben 4 mal 40 mm, verzinkt, mit Senkkopf
Holzlasur oder Holzschutzfarbe

benötigtes Werkzeug:

Stichsäge
Akkuschrauber
Schraubzwingen
Winkel
Schleifpapier

Die beiden Glattkantbretter werden in der Mitte auseinander gesägt. Die je 1 Meter langen Teilstücke werden angeschrägt: unten im 30-Grad-Winkel und oben im 60-Grad-Winkel.
Die Schnittkanten sollten im Anschluss mit Schleifpapier abgeschliffen werden, damit sich niemand daran verletzen kann. Dann werden die Bretter an den oberen Enden aneinandergelegt und mit Schraubzwingen fixiert.

Im Abstand von jeweils 25 Zentimetern werden darauf die abgelängten Rahmenhölzer festgeschraubt. Sie dienen als Auflage für die Regalbretter. Wichtig: zunächst vorbohren und die Löcher mit einem Senkbohrer absenken, bevor verschraubt wird, damit das Holz nicht reißt.
Die Seitenteile der Blumentreppe sind damit fertig.

Die Leimholzplatten dienen als Regalbretter. Die 1 Meter lange Platte bleibt in der Länge, wie sie ist; sie dient als unterster Regalboden. Aus der zweiten Leimholzplatte wird ein 60 cm und ein 20 cm großes Teilstück zugesägt - für Boden Nummer zwei und drei.
Alle drei Platten werden nun an den Rahmenhölzern befestigt. Alle 20 Zentimeter kommt dazu eine Schraube ins Holz. Vorab wird vorgebohrt und das Loch abgesenkt.

Jetzt fehlt nur noch eine Holzschutzlasur oder eine Holzfarbe, damit das Regal wind- und wetterfest ist.


Bauanleitung für eine Pflanzenwand

benötigtes Material (Kostenpunkt: circa 20 Euro):
1 Glattkantbrett aus Fichtenholz, L x B x Stärke: 14 mal 1,8 cm à 2 Meter
3 Glattkantbretter aus Fichtenholz, L x B x Stärke: 12 mal 1,8 cm à 2,50 Meter
1 Glattkantbrett aus Fichtenholz, L x B x Stärke: 10 mal 1,8 cm à 1 Meter
3 Blumenkästen, 1 Meter lang
Holzschrauben 4 mal 40 mm, verzinkt, mit Senkkopf
Holzlasur oder Holzschutzfarbe

benötigtes Werkzeug:
Stichsäge
Akkuschrauber
Schraubzwingen
Winkel
Schleifpapier

Das 14 cm breite Glattkantbrett wird in der Mitte auseinandergesägt, dann werden die Schnittkanten glattgeschliffen. Die beiden Teilstücke bilden die Seitenteile der Pflanzenwand.

Aus den drei 12 cm breiten Glattkantbrettern werden sechs jeweils 104 cm lange Teilstücke zurecht gesägt und deren Schnittkanten danach ebenso glattgeschliffen.
An die beiden Stirnseiten der sechs Bretter kommen nun – je einen Zentimeter von der Außenkante entfernt - zwei Löcher. Damit der Abstand überall exakt gleich ist, markiert man die Bohrlöcher am besten vorab. Dann wird vorgebohrt und das Bohrloch abgesenkt.

Nun braucht man entweder einen Helfer oder eine Werkbank, in die das erste Seitenteil der Pflanzenwand eingespannt wird. Daran werden im 90-Grad-Winkel drei der 104 cm langen Glattkantbretter verschraubt – im Abstand von jeweils 30 Zentimetern.
Das zweite Seitenteil kommt ans andere Ende.
Auch auf der Rückseite werden noch drei der 104 cm langen Glattkantbretter befestigt.
Die Einschübe für die Blumenkästen sind damit fertig, und das Grundgerüst für die Pflanzenwand steht.

Unten werden noch zwei 50 cm kurze Bretter (Glattkantbrett, L x B x Stärke: 10 mal 1,8 cm à 1 Meter) quer verschraubt; sie dienen als Regalfüße und sorgen für die nötige Standfestigkeit.

Nun fehlt nur noch etwas Holzlasur oder Holzschutzfarbe.
Sobald diese getrocknet ist, können die Blumenkästen eingesetzt und bepflanzt werden.

Beitrag von Gela Braun