Handy und ausgedruckte Urlaubspostkarten (Quelle: colourbox.com)
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Bilder aus dem Urlaub mit der Post verschicken - Im Test: digitale Postkarten

Postkarten kaufen, Briefmarken besorgen und einen netten Text ausdenken? Für viele ist das Stress. Einfacher geht es mit Fotos von unterwegs, die per App an einen Dienstleister übermittelt, ausgedruckt und versandt werden. Doch welcher Anbieter hat das beste Angebot?

Apps gibt es massenhaft, von der "Deutschen Post" etwa oder Fotodienstleistern wie "cewe" oder "Pixelnet". Sie heißen "Funcard", "e-Postkarte", "POKAmax", "Postando" oder "Urlaubsgruss.com". Alle Dienstleister bieten an, Postkarten mit eigenen Fotos zu gestalten. Dank verschiedener Layout-Vorschläge passen etliche Fotos auf die Vorderseite. Bunte Texte mit verschiedenen Schriften, Größen und Farben können kreuz und quer über die Fotos gelegt werden. Die Adresse des Empfängers kann direkt aus dem eigenen Adressbuch übernommen werden, was die Sache einfach macht. Die eigene Unterschrift, eingegeben mit dem Finger auf dem Bildschirm des Smartphones, macht die Karte noch individueller.

Von wo aus wird die digitale Postkarte gesendet?

Versendet wird die "Digitale Postkarte" elektronisch, also über das Internet. Ist sie hochgeladen, wird sie etwa in Deutschland ausgedruckt, mit einer echten Briefmarke versehen und verschickt. Das geht richtig fix. Innerhalb von zwei bis vier Tagen ist die Karte innerhalb Deutschlands beim Empfänger. Eine herkömmliche Postkarte aus dem Ausland braucht dagegen mindestens eine Woche, aus dem außereuropäischen Ausland noch viel länger. Versendet werden kann die Karte übrigens weltweit bei entsprechend höherem Porto, in der Regel von Europa aus.

Wie funktioniert die Bezahlung?

Bezahlt wird die "Digitale Postkarte" natürlich elektronisch, per Sofortüberweisung, PayPal oder Kreditkarte. Ab 1,70 Euro ist man dabei, aber über fünf Euro für eine Spezial-Postkarte etwa mit Panoramafoto sind möglich. Verschickt werden sollte sie nur über WLAN und nicht über das Mobilfunknetz im Ausland, denn Bilder verbrauchen Datenvolumen. Das Gute: Gestaltet werden die Karten offline, nur zum Hochladen ist eine Verbindung nötig. So können am Strand die neuesten Eindrücke notiert werden, verschickt wird dann aus der Hotellobby.

Geht auch ein Video-Gruß?

Eine andere Variante ist die Postkarten-App der "Österreichischen Post AG". Zusätzlich zum ganzen üblichen Schnickschnack bei der Gestaltung kann man hier nicht nur mit dem Finger auf dem Display unterschreiben, sondern auch eine persönliche Videobotschaft beifügen. Wie das? Ganz einfach: Ein bis zu 20 Sekunden langes Video wird aufgenommen und hochgeladen. Auf die Postkarte wird ein so genannter "QR-Code" gedruckt, in dem sich ein Link ins Internet verbirgt, mit dem das Video angesehen werden kann.

Ein Beitrag von Laura Kasprowiak