Maria Ehrich, Foto: rbb
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Schauspeilerin aus "Ku'damm '56" - Maria Ehrich sucht das Abenteuer

Die Schauspielerin Maria Ehrich und ihr Freund, der Journalist Manuel Vering, packte 2018 die große Abenteuerlust: Fernab von Drehbüchern wollten sie Geschichten über Menschen erzählen, die etwas in der Welt bewegen wollen. Ihr Reisebegleiter wurde, neben der Kamera, ein alter VW-Käfer.

Das Paar bereiste Kenia, Neufundland, Mexiko und Kanada und hält alles im Dokumentarfilm "Leaving the Frame" fest - zum Beispiel die Geschichte von Simon. Sein Lebenswerk ist das Retten von Tieren, um die sich sonst niemand kümmern will. Sister Mary Jane wiederum hat aus eigener Kraft, ganz allein und mit wenig Geld, 285 Waisenkinder großgezogen.

In  Mexico kaufen Maria und ihr Freund Manuel einen VW-Käfer, Baujahr 2003. Von dort geht es weiter in die USA - auf  traumhaft schönen Strecken, wie dem Highway One an der Pazifikküste. Der VW-Käfer ist auch ihr Schlafplatz und ihre Küche. Nach 7 Monaten endet ihre  abenteuerliche Reise  in Norwegen. Über ihre Erlebnisse hat Maria Ehrich nun ein Buch geschrieben.

Ausgezeichnet wurde die Erfurterin mit Wohnsitz in Berlin bereits als beste Nachwuchsdarstellerin in der Familiensaga "Das Adlon". Bekannt wurde Maria Ehrich aber vor allem für ihre Rolle als eine von drei Schwestern in den ZDF-Serien "Ku‘damm '56" und "Ku'damm '59". Kommendes Jahr wird die Serie über Berlin in den 50er Jahren fortgesetzt: Gerade mal 26 Jahre alt ist Maria Ehrich, aber schon seit 16 Jahren im Filmgeschäft.

Ein Beitrag von Dagmar Kniffki