Flying Steps | BILD: rbb
Flying Steps | BILD: rbb

- Zu Gast: Vartan Bassil und Udo Kittelmann

So etwas hatte die Welt noch nicht gesehen. Als Vartan Bassil  und seine „Flying Steps“ 2010 mit ihrer ersten großen Produktion „Flying Bach“ auftraten, gelang ihnen das Unglaubliche: Breakdance und Hochkultur miteinander zu verbinden.

Vartan Baasil, selbst libanesischer Flüchtling und aufgewachsen in Berlin, breakdanct seitdem er 15 ist. Der Tanz wurde sein Leben. 1993 gründete er die Flying Steps-Company, 2007 die gleichnamige Tanz-Akademie in Kreuzberg.

Was die „Flying Steps“ bieten, ist mehr als Breakdance. Es ist ein Gesamtkunstwerk, dem man sich nicht entziehen kann: atemberaubend akrobatisch und ästhetisch überwältigend.

Riesenerfolge bei Publikum und Kritikern. Wer heute bei den „Flying Steps“ tanzt, darf sich zu Recht rühmen, zu den Besten der Welt zu gehören.

Ihr neues Projekt inszenieren sie im Museum „Hamburger Bahnhof“: Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ – phantasiereich, bunt, virtuos.

Wie würden Bilder klingen, wenn sie Musik wären? Wie würde es aussehen, wenn sie von Tänzern in rhythmische Bewegungen umgesetzt werden? Genau darum geht es in dem Gemeinschaftsprojekt „FLYING PICTURES“ der Berliner Hip Hop Crew FLYING STEPS zusammen mit dem brasilianischen Künstlerduo Osgemeos und den Staatlichen Museen zu Berlin. Der Gedanke von gegenseitigem Wirken und Beeinflussen von Musik, Tanz und Kunst wird anhand der Musik Modest Mussorgsky in den Ausstellungsräumen des Hamburger Bahnhofs – Museum für Gegenwart inszeniert. Bei zibb sind der Gründer und künstlerische Leiter der FLYING STEPS, Vartan Bassil, und der Leiter des Hamburger Bahnhofs – Museum für Gegenwart, Udo Kittelamnn, zu Gast. Sie geben spannende Einblicke in den Entstehungsprozess und die Zusammenarbeit zwischen MusikerInnen, TänzerInnen und KuratorInnen.

Beitrag von Christine Deggau