George Mullen; Quelle: Steffen Hammerich
Steffen Hammerich
Bild: Steffen Hammerich

Kunsthistoriker - George Mullen

Der Kunsthistoriker ist in der österreichischen Hauptstadt Wien geboren, zur Schule gegangen und kann dadurch einen gewissen Wiener Schmäh nicht leugnen! 

Studiert hat er zwar in der Schweiz und in England, doch die Leichtherzigkeit und das Savoir-vivre hat er sich beibehalten. 

Seinen Lebensmittelpunkt hat der Kunsthistoriker mittlerweile in Berlin gefunden, wo er am Rosenthaler Platz/ Mitte in unmittelbarer Nähe der Berliner Galerie- und Kunsthandwerkszene lebt. Hier hat er täglich den Finger am Puls des Kunstmarktes und hat deswegen auch den besten Überblick über Design- und Dekotrends. Privat liebt es George Mullen allerdings reduziert: „Je weniger Deko, desto weniger Staub“, lautet seine Devise. 

Das mit dem Fernsehen kennt „Georgeous George“ übrigens schon: Wenn er sich nicht gemeinsam mit Kai Pflaume die Frage stellt „Wer bietet mehr?“, steht er bei Bares für Rares Horst Lichter unterstützend zu Seite. 

Einschätzung

George Mullen ist ein empfindsamer Mann von Welt: Als Kunsthistoriker und Auktionator ist das ein großer Vorteil, denn er kennt dadurch nicht nur Herkunft und Alter eines Gegenstands, sondern kann ihn oft auch noch in einen emotionalen Kontext bringen, der uns Laien anschaulich vermittelt, warum der Kunstgegenstand etwas Besonderes ist – und warum vielleicht auch nicht. Als multilingualer Kreativkopf – er spricht übrigens fünf Sprachen – ist er nie um ein Wort verlegen und bringt auch das verkopfteste Designkonzept nachvollziehbar rüber.