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    Moderatorin Eva-Maria Lemke im neuen Studio © rbb/Claudius Pflug
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    - Kontraste vom 14.01.2021

    +++ Jens Spahn – Deutschlands beliebtester Politiker und das Impfdesaster +++ Gefälschte Briefwahlen: Wie die AfD Trumps Märchen ins Deutsche übersetzt +++ Sexueller Missbrauch in der Medizin – ein oft verkanntes Problem +++ Menschenhandel leicht gemacht – wie vietnamesische Kinder ausgebeutet werden +++ Moderation: Eva-Maria Lemke

    Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit. Foto: Kay Nietfeld/dpa
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    Jens Spahn - Deutschlands beliebtester Politiker und das Impfdesaster

    Ein Corona-Impfstoff, im Herzen der EU von einer kleinen deutschen Firma entwickelt, schafft als erster die Zulassung - doch genau diese rettenden Fläschchen sind in der gesamten EU absolute Mangelware: Impfzentren ohne Impfstoff, Pflegeheime, die ungeduldig auf den Impfstoff warten - und ein Bundesgesundheitsminister, der versucht, die Verantwortung auf das Kanzleramt und auf die EU abzuschieben. Was wirklich schief gelaufen ist bei der Impfstoff-Bestellung im letzten Sommer und welche Rolle der Bundesgesundheitsminister dabei spielt.

    Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein, nachdem Unterstützer von US-Präsident Trump das Kapitolgebäude gestürmt haben. Foto: Probal Rashid/ZUMA Wire
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    Gefälschte Briefwahlen - Wie die AfD Trumps Märchen ins Deutsche übersetzt

    „Es gibt perfide Pläne der etablierten Parteien, um den größten Wahlbetrug dieses Landes im nächsten Jahr durchzuführen,“ so der AfD-Abgeordnete Robert Farle im Magdeburger Landtag. Gemeint ist die Briefwahl, die im Superwahljahr wegen der Pandemie verstärkt eingesetzt werden könnte. Parallelen zu Trumps Erzählung vom Raub der Wahl sind unübersehbar und genau wie Trump handelt auch die AfD aus politischem Kalkül: Bei Briefwählern schneidet die AfD traditionell eher schlecht ab.

    Ein Arzt untersucht den Bauch eines Patienten mit einem Ultraschallgerät. Foto: Jörg Loeffke/imago stock&people
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    Ein oft verkanntes Problem - Sexueller Missbrauch in der Medizin

    Nach Recherchen des ARD-Magazins Kontraste und der Lausitzer Rundschau werfen drei Patientinnen einem Arzt am Elbe-Elster Klinikum sexuelle Belästigung vor. Der Mediziner soll sie bei Ultraschall-Untersuchungen in seinem Behandlungszimmer im Schambereich und an den Brüsten massiert haben. In einem Fall ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft Cottbus wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses. Dokumente belegen, dass sowohl der Klinikum-Geschäftsführer als auch der zuständige Landrat bereits seit über einem Jahr von Vorwürfen gegen den Arzt wissen. Der Arzt lässt die Vorwürfe durch seinen Anwalt zurückweisen. Das Gesundheitswesen ist für das Problem schlecht aufgestellt: nur in Hessen gibt es einen Ombudsmann für solche Fälle.

    Naildesignerin bei der Arbeit. Foto ALEXANDRA WEY/KEYSTONE
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    Menschenhandel leicht gemacht - Wie vietnamesische Kinder ausgebeutet werden

    Seit Jahren agieren professionelle vietnamesische Menschenhändler-Netzwerke fast unbehelligt in Deutschland. Sie bringen ihre Landsleute hierher und beuten sie aus: In Nagelstudios oder Massagesalons, zunehmend aber auch in der Zwangsprostitution oder bei der Drogenproduktion. Doch dieses Verbrechen bleibt in den meisten Fällen unerkannt. Nach offiziellen Angaben gibt es in der Bundesrepublik kaum vietnamesische Opfer von Menschenhandel. Die wahre Dimension des Problems bleibt der breiten Öffentlichkeit verborgen. Das liegt auch daran, dass die Bundesrepublik ihren internationalen Verpflichtungen bis heute nicht nachgeht. In Zusammenarbeit mit rbb24 Recherche