Mangel an Unterkünften - In Berlin beginnt die Zeit der Flüchtlingslager

Fr 29.09.23 | 08:04 Uhr | Von Sebastian Schöbel
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Eine Luftaufnahme der Leichtbauhallen auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tegel. Bild: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Audio: rbb24 Inforadio | 27.09.2023 | Sebastian Schöbel | Bild: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Bis zu 8.000 weitere Unterkunftsplätze für Geflüchtete will Berlin bis Jahresende schaffen. Massenunterkünfte wie in Tegel sind längst Realität. Vor allem SPD-Sozialsenatorin Kiziltepe stellt das politisch auf die Probe. Von Sebastian Schöbel

Die Idee, zum Weltkindertag die jüngsten Bewohner von Berlins Flüchtlingsunterkünften zu Wort kommen zu lassen, war sicherlich gut gemeint. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) interviewte einige von ihnen und stellte die Videos am 20. September auf Facebook ein.

Auch vom elf Jahre alten Mahmoud, der aus Syrien geflohen ist und inzwischen seit fünf Jahren mit seiner Familie in einer modularen Unterkunft in Berlin lebt. Wie "das Leben im Container" so sei, sollte er erzählen. Mahmoud zeigte auf die Decke, wo ein Riss zu sehen war. "Nicht so gut, dort kommen Tropfen rein." Für die Zukunft wünsche er sich, "dass wir ein Haus kriegen".

Gut eine Woche später, bei einer Aussprache zur Lage der Geflüchteten im Abgeordnetenhaus, erinnert sich Sozialstaatssekretär Aziz Bozkurt noch genau an dieses Video. "Ich konnte es gar nicht teilen", sagt der SPD-Politiker, der in Berlin zurzeit hauptverantwortlich für die Beschaffung von Flüchtlingsunterkünften ist. "Weil es beschämend ist."

Flughafen Tegel wird zur Massenunterkunft

Dabei haben es Mahmoud und seine Familie im Container mit Loch noch gut: Tausende Geflüchtete leben in Berlin zurzeit in Massenunterkünften, schlafen auf Pritschen, und wohnen mit minimaler Privatsphäre zwischen dünnen Zeltbahnen oder Trennwänden. Die Kapazitäten der Unterkünfte sind längst ausgeschöpft, neue müssen eilig geschaffen werden: Zuletzt erhöhte der Senat sein Ziel von weiteren 5.000 Plätzen bis Jahresende auf 8.000 Plätze, in Erwartung deutlich steigender Flüchtlingszahlen.

Die langgestreckten Leichtbauhallen in Tegel sind längst das Symbol der aktuellen Krise geworden: Berlin baut keine temporären Übernachtungsplätze für Geflüchtete und Asylbewerber, sondern dauerhafte Flüchtlingslager, die immer größer werden. Nicht nur in Tegel, sondern auch in Tempelhof, wo bald 600 weitere Plätze in einem Hangar eingerichtet werden sollen.

Dezentrale Unterbringung funktioniert nur ungenügend

Zwar betont Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) im Integrationsausschuss des Abgeordnetenhauses, sie selbst strebe die „dezentrale Unterbringung“ der Menschen an. Ihr Koalitionspartner CDU sieht das bekanntlich anders: "Wir werden nicht um weitere Großunterkünfte herumkommen", sagte jüngst Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. Und Kiziltepe räumt auch ein, dass ihr Plan der vielen kleinen Unterkünfte statt großer Massenlager immer wieder am lokalen Widerstand in den Bezirken scheitert. In ihrem ehemaligen Kreuzberger Bundestagswahlkreis zum Beispiel sei dadurch eine Unterkunft mit vielen hundert Plätzen verhindert worden. Es ist kein Einzelfall.

Kiziltepes Staatssekretär Bozkurt fügt hinzu: Dass man in Tegel nun auf lange Sicht die Großunterkunft plant und sogar ausbaut, habe auch „mit einer Selbstlüge aufgeräumt“ auf. Das Zentrum dort wie bislang immer nur für weitere drei Monate zu verlängern, in der Hoffnung, bessere Alternativen zu finden, sei ein Fehler gewesen. Die Realität passe nun mal nicht zu Idealvorstellungen, so Bozkurt. Diese Realität wird sein, dass in Tegel möglicherweise bald bis zu 7.000 Menschen leben werden, über viele Monate.

Stimmung in Tegel kippt

Was das für die Menschen dort bedeutet, zeigt sich in Tegel schon jetzt: Die Zahl der Konflikte nimmt zu. "Wir haben täglich Angriffe mit Messern und Scheren, nicht nur der Geflüchteten untereinander, sondern auch Bedrohungen der Mitarbeiter vor Ort", berichtet Susanne Hähner-Clausing, die für das LAF die Projektleitung im Ankunftszentrum macht. Aus der anfänglichen Unzufriedenheit über das Essen, die medizinische Versorgung und die langen Wartezeiten auf eine bessere Unterkunft sind gewalttätige Auseinandersetzungen und Vorwürfe gegen das Personal geworden. Jüngst klagten mehr als 100 ukrainische Frauen in einem Brandbrief über die Sicherheitsleute in Tegel: Beleidigungen, Belästigungen, Willkür, Gewalt – auch gegen Kinder.

Die Opposition macht dafür auch Kiziltepe und den schwarz-roten Senat verantwortlich. Elif Eralp, die migrationspolitische Sprecherin der Linken, spricht von "katastrophalen Zuständen". Jian Omar, Sprecher für Flüchtlingspolitik bei den Grünen, wirft Kiziltepe vor, die Massenunterkünfte, die sie selbst ablehne, jetzt sogar noch zu vergrößern. "Man kann diese Leichtbauhallen auf jeder versiegelten Stelle aufbauen", sagt Omar. Stattdessen werde alles an Orten wie Tegel konzentriert, wo das Problem in einem Hochsicherheitsbereich vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt werde.

Opposition kritisiert mangelhaften Zugang

Grüne und Linke kritisieren zudem, dass externe Hilfsorganisationen kaum Zugang zu den Menschen im Ankunftszentrum hätten. Der Aufbau von Beratungsangeboten vor Ort scheitere angeblich am Veto des Deutschen Roten Kreuzes, das in Tegel die Unterkunft führt. "Es kann nicht sein, dass das DRK völlig freies Spiel hat, wie mit der Situation dort umgegangen wird", sagt Eralp.

Der Vertrag mit dem DRK sei allerdings noch unter ihrer Amtsvorgängerin Katja Kipping von den Linken geschlossen worden, wehrt sich Kiziltepe. Er laufe zum Jahresende aus und soll dann neu verhandelt werden, mit Verbesserungen wie mehr Zugang für Initiativen und Hilfsorganisationen. Zuvor soll es ein Markterkundungsverfahren geben, um mögliche alternative Betreiber zu finden. Besonders viel Hoffnung hat man in der Verwaltung aber offenbar nicht. "Ich bin skeptisch, dass es die gibt", räumt Sozialstaatssekretär Bozkurt ein.

Das Wort "alternativlos" will in der Sozialverwaltung niemand in den Mund nehmen, wenn es um Großunterkünfte geht. Jedenfalls nicht öffentlich. Dass sie es aktuell in Berlin sind, hat man aber längst eingesehen. Die Hoffnung ist, große Leichtbauhallen möglichst schnell durch die wohnlicheren Modularen Unterkünfte zu ersetzen. Selbst wenn es dann hier und da reinregnet.

Sendung: rbb24 Inforadio, 27.09.2023, 02:00 Uhr

Beitrag von Sebastian Schöbel

91 Kommentare

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  1. 91.

    "Glücklicherweise macht sich die Regierung inzwischen zumindest Gedanken darüber, wie man diese Menschen schnellstmöglich auf dem Arbeitsmarkt unterbringen kann."
    Das ist aber auch überfällig, wer hier ist soll auch arbeiten, egal ob er später zurückgeführt wird oder nicht.
    Endlich mal eine sachliche Diskussion ohne das übliche Rechts/Links bla bla einiger Foristen.
    Vielen Dank dafür!

  2. 90.

    Es gibt eine Super-Medizin gegen alle Probleme : Sondervermögen bilden ! Alles mit Geld zu pflastern.

  3. 89.

    Ich habe meine Bedenken,
    Länder die im Krieg sind, sollen sich im Zelt verstehen und miteinander auskommen?
    Denke, das das nicht funktioniert.

  4. 88.

    Sie haben recht. Ich habe einige Dinge nicht erwähnt. Beispielsweise medizinische Betreuung. Wenn ein Ort ein ausreichendes medizinisches Angebot für seine Einwohner hat, dann reicht es auch für einige zusätzliche Migranten. Das ist derzeit aber häufig nicht der Fall und nicht etwa den Migranten zuzuschreiben. Ähnlich ist es mit Sozialarbeitern, Kitas, Bildungseinrichtungen jeder Art, Mitarbeitern in Jobcentern oder Wohnraum. Alles, was derzeit fehlt, fehlt nicht wegen der Migranten, sondern wird durch sie nur verstärkt. Glücklicherweise macht sich die Regierung inzwischen zumindest Gedanken darüber, wie man diese Menschen schnellstmöglich auf dem Arbeitsmarkt unterbringen kann. Denn derzeit sind tausende arbeitswillige Migranten zum Nichtstun verdonnert und das, obwohl überall Arbeitskräfte - und nicht nur ausgewiesene Fachkräfte - fehlen. Die Anerkennung ausländischer Qualifikationen dauert mitunter Jahre. Statt Erfahrungen zu nutzen, wird rundum betreut und Integration verhindert.

  5. 87.

    Morning, und danke für ihre Antwort.
    Ich denke mal es fehlt aber noch einiges in ihrer Aufzählung:
    zusätzliche Sicherungsumzäunung, erhöhter Bedarf an Security, Verlegung von Energiezufuhr, erhöhter Bedarf an med. Versorgung und Betreuungspersonal. Das sind alles zusätzliche Kosten die den Gemeinden entstehen.......und die rufen jetzt schon um Hilfe wegen Finanznot......von der momentanen Stimmung im Land ganz zu schweigen.

  6. 86.

    " Aber Wohncontainer könnte man sicher auch einzeln oder in Minigruppen auf kleineren Freiflächen aufstellen "

    ja könnte man , wäre aber angesichts der großen Anzahl nur ein Tropfen auf den Stein

    " Notfalls auf Parkplätzen vor Einkaufszentren " ist hier an meinem Wohnort geschenen , jetzt sitzen vor dem Supermarkt bettelnde Menschen , trotz Bügergeld etc

  7. 85.

    Höcke allein ist nicht die AFD. Es gibt auf kommunaler Ebene AFDler mit denen man durchaus pragmatisch zusammenarbeiten kann. Das wird in ein paar Jahren sowieso passieren. Man erinnere sich, wie und mit welchen Mitteln man damals die PDS und Gysi bekämpft hat. Ich ärgere mich nur immer über d. Gleichung AFD-Wähler=Nazi. Das ist definitiv Unsinn, und auch nicht belegbar.

  8. 84.

    Ich nehme mal an, dass Sie meiner Feststellung nicht widersprechen wollten. Aber Wohncontainer könnte man sicher auch einzeln oder in Minigruppen auf kleineren Freiflächen aufstellen oder z.B. auf Campingplätzen, die im Winter weniger genutzt werden - vorausgesetzt eine Verkehrsanbindung an den nächsten Ort ist vorhanden. Bei letzterem gibt es zumindest bereits sanitäre Anlagen. Und der Kontakt zu Dauercampern könnte auch hilfreich sein. Kleinere Migrantengruppen werden meist als weniger bedrohlich wahrgenommen. Und wenn die Saison beginnt, würden 3-4 Container sicher auch nicht stören. Vielleicht wäre bis dahin sogar schon die Situation geklärt. Kleinere freie Flächen in der Stadt sollten sich auch finden lassen. Notfalls auf Parkplätzen vor Einkaufszentren. Jedenfalls besser da, wo Kontaktmöglichkeiten zu Einheimischen bestehen, als wie jetzt total abgeschottet.

  9. 83.

    meine Frage hat noch niemand beantworten können, warum immer noch Menschen in Deutschland freiwilig einreisen, wenn Deutschland angeblich sooooooooooo schlecht dastehen soll.

  10. 82.

    "der AFD Wähler mit Nazis gleichsetzt" Der Vergleich drängt sich schon dadurch auf, dass Höcke Faschist genannt weden darf und die afd in Thpringen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht

  11. 81.

    Noch mehr geht nicht.

  12. 80.

    Man kann doch nur so viele aufnehmen, wie man Platz hat.
    Es macht für niemanden Sinn, die Menschen zu stapeln. Wenn ein "Haus" voll ist, muss ich zum nächsten. Wird Zeit, dass mal jemand verkündet, hier ist erstmal voll, geht woanders hin.
    Woanders wird man nicht so versorgt, aber so toll ist es hier ja auch nicht, wie man liest.

  13. 79.

    Exakt verstanden. Deshalb lassen wir jetzt die passenden Wohnungen vom Himmel regnen (nur nicht aufs Tempelhofer Feld), Erzieher und Lehrer backen wir uns im Pizzaofen, Krankenpfleger und Ärzte schiessen wie Pilze aus dem Boden, das nötige Geld wächst ohnehin an Bäumen und kaum später wird die Erde wieder zur Scheibe. Man muss es ja nur wollen.

  14. 78.

    "Diese Art von Massenunterkünften fördert zudem die Bildung von Parallelgesellschaften, mit denen sich später wieder alle auseinandersetzen müssen."
    Na dann machen sie doch mal Alternativvorschläge wie und wo sie die vielen Migranten unterbringen und versorgen möchten? Haben sie vielleicht noch Platz ?

  15. 77.

    Wer sind den nun die Verantwortlichen ? Werden sie zur Rechenschaft gezogen oder was soll nun passieren ? 2015 sollte sich doch nicht wieder holen. Heute hat bei NTV sich doch tatsächlich jemand getraut und gefragt, was denn die letzten 7-8 Jahre unternommen worden ist ? Nur eine Antwort hat er nicht gegeben, dafür große Augen gemacht !

  16. 76.

    und der ehemalige 100% Parteivorsitzende der SPD Schulz hat sogar festgestellt, dass jeder mehr Wert ist als Gold. Nun wundern sich alle, das ihnen die Wähler weglaufen. Aber sie machen unbeirrt weiter und beschimpfen lieber die anderen als Verursacher der Katstrophe.

  17. 75.

    Wahrscheinlich. Besagte KGE ist ja immer noch der Meinung , daß diese Menschen in ein paar Jahren unsere Rente zahlen werden (die es dann so oder so nicht mehr geben wird).

  18. 74.

    Volle Zustimmung. Diese Art von Massenunterkünften fördert zudem die Bildung von Parallelgesellschaften, mit denen sich später wieder alle auseinandersetzen müssen.

  19. 73.

    Die Welt ist nun mal kein Ponyhof und wenn keine Unterkünfte dezentral zur Verfügung stehen, dann bleibt realistisch nun mal nur noch der Aufbau solcher Unterkünfte, auch wenn das für niemanden besonders toll ist, nicht für die Flüchtlinge und auch nicht für die Anwohner. Alternativ kann der Senat ja auch Personen bei Ihnen zuhause zwangseinquartieren, wenn Sie die Situation für so untragbar halten. Man kann nun mal nicht mehr einfordern, als da ist.

  20. 72.

    Was Angela Merkel wohl heute dazu sagen würde? Vielleicht das wir wieder Menschen geschenkt bekommen wie KGE das mal sagte?

  21. 70.

    Noch so ein " Schlauer", der AFD Wähler mit Nazis gleichsetzt. Nein, Sie haben keine Antwort auf Ihre Frage verdient.

  22. 69.

    "Wir schaffen das, das wurde schon 2015 gesagt."
    Sie sollten nicht jedes Märchen glauben das ihnen erzählt wird.
    Heute wissen wir es besser!

  23. 68.

    Obdachlose haben einen Grund- und Menschenrechtsanspruch auf würdiges Wohnen – dennoch erfrieren sie auch auf D Straßen! Wenige scheren sich drum. zu: "beschämend, einfach menschenunwürdig! 5! Jahre in einer Massenunterkunft?" – immerhin warme Unterkunft und Nahrung, med. Versorgung …!

  24. 67.

    Warum sorgt man nicht mit dem neuen EU-Pakt dafür, dass rund ums Mittelmeer verpflichtende Boots-Ablege-Standards eingeführt werden? Prüfung vor Ablegen: Bootssicherheit, -belegung, -ausbildung, Rettungswesten, Ziel, Visa, … + Erlaubnis, wie für Fischerboote auch.

    Wer dann aufgegriffen wird, darf ganz legal zurückgebracht werden. Keine Seenotrettung im alten Stil, sondern Sicherung der Standards und Ahndung von Verstößen, bspw. durch Schleuser.

    Im Luftraum lässt man auch niemanden ungeprüft oder in Schrottmaschinen starten.

  25. 66.

    Ich kann nachvollziehen, dass man in Ermangelung würdevoller Unterkünfte, insbes. dezentraler Unterbringungsformen bis hin zu Wohnungen, zeitweise auf zentrale Massenunterkünfte zurückgreift. Allerdings herrscht bei der sPD wenigstens Klarheit über die Ungangemessenheit der Unterbringung, vor allem mit Blick auf die erwartbar jahrelange Dauer, anders als in der cDU. Die Zustände, ob Aggressionen etc. unter Geflüchteten selbst, ob Sicherheitspersonal, das unreguliert agieren darf oder Willkür durch den jeweiligen Betreiber wie etwa kirchliche Träger und nicht zuletzt die massiven Aussschlüsse von Bildung, Gesundheitsversorung, sozialer Teilhabe - diese alle werden in Massenunterkünften verstärkt. Die Herausforderungen bei der Unterbringung von Geflüchteten machen erneut deutlich, an wie vielen Stellen die Stadtgesellschaft bisher nicht für soziale Gerechtigkeit gesorgt hat bzw. sorgen wollte. Geflüchtete können jedenfalls nichts für die Fehler Anderer.

  26. 65.

    Hetze kommt gut an . Das ist die Aussage von Herrn Merz.

  27. 64.

    Vgl. Schweden, dort sagt die Regierung, die (Straf-)Gesetze seien damals für ein gänzlich anders zusammengesetztes Land gemacht (ReSozialisierung etc., wie hier auch, funktioniert aber nicht, wenn die Landesgesetzte von Betroffenen gar nicht anerkannt werden). Wir nun nachjustiert, zu Lasten derer, denen sie zuvor geholfen haben.
    Ähnlich die GG-, EU- u. UN-Gesetze zu Flüchtlingen: Inzwischen geht es kreuz und quer um diverse Formen von Migration; dafür wurden die Gesetzte nicht gemacht!

    Auch ist es zutiefst unfair: Wirklich Schwache (zB Alte) schaffen es nicht hierher. Andere werden geduldet oder bleiben einfach so. Für wirklich bedürftige Nachrückende ist dann keine Kapazität mehr.

    EU-Gesellschaften werden vollkommen verändert, hin zu Nebeneinander statt "Wir"-Identifikation.

    Deshalb, auch wenn einige es nicht einsehen wollen: Überall, wohin Leute zurückkönnen (nahc einer Krise/Krieg), müssen sie – auch "Integrierte" – zurück, um den Platz für aktuell Bedürftige freizugeben!

  28. 62.

    Hat nicht unser Herr Bundeskanzler
    Olaf Scholz gesagt wir werden bald
    90 Millionen Menschen im Land sein ?

  29. 61.

    Unsere Herzen sind groß und wir wollen doch helfen...
    Wir schaffen das, das wurde schon 2015 gesagt.

  30. 60.

    Heute bei Focus online: Akten enthüllen abgekartetes Spiel, Deutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schlepper auf dem Mittelmeer.
    United 4Rescue bekommt im Jahr 23 2 Millionen Euro für die zivile Seenotrettung von der Bundesregierung.
    Einer der Vorstände von United 4Rescue ist Dr Thies Gundelach der Mann von Fr Göhring-Eckhardt.
    Unsere Außenministerin möchte keine Verschärfung des Europäischen Asylrechts und verärgert damit mal ebend die italienische Regierung.
    Die AfD braucht für die nächsten anstehenden Wahlen gar kein Wahlplakat mehr aufstellen, die beste Wahlwerbung für diese Partei,macht gerade die aktuelle Regierung besonders die Grünen .

  31. 59.

    Und ich dachte diese Zeit haben wir schon seit 2015 (Wir schaffen das).

  32. 58.

    Die AFD wird nichts ändern können, weil auf Landesebene niemand mit ihr spielen wird. Eine absolute Mehrheit halte ich auf Landes- und erst recht auf Bundeebene (Asylecht ist z.B. Bundesrecht) für ausgeschlossen. Die "Altparteien" werden dadurch geschwächt und es kommt, was kommen muss. Eine Ampel, eine GroKo oder RRG, GRR - what ever - notfalls als Zählgemeinschaft. Also genau das was der demokratisch wählende Rechtsausleger nicht will. Es ist aber nur eine Prognose - muss ja nicht so sein.

  33. 57.
    Antwort auf [Tom] vom 29.09.2023 um 13:56

    Was für ein herrlicher Unsinn zum Wochenausklang ! Da macht das Lesen wieder Spaß und Lust auf mehr ! Gerade mit den Zutaten aus der großen und herrlichen Radikalinski-Gewürz-Tüte.

  34. 56.

    Selten so einen Unfug gelesen. Illegal Eingewanderte, angelehnte Asylbewerber, geduldete Flüchtlinge mit berechtigt Zugewanderten zu vergleichen ist schon haarsträubend. Und der Vergleich mit den Millionären erst recht. Die würden keine staatlichen Leistungen erhalten sondern im Gegenteil Geld für Berlin einbringen.

  35. 55.

    Die extreme Rechte ist zwar, genau wie die extreme Linke vorhanden, spielt aber bei den national-liberalen und den Konservativen keine Rolle. Das wird immer gern und möglichst oft behauptet, um ein höchst negatives Bild zu erzeugen, entspricht aber nicht der realen Wirklichkeit. Die aktuelle Lage und die Zukunft wird zeigen, dass viele Annahmen und Vorhersagen der Geschmähten sich als richtig erwiesen haben. Besonders, da jetzt die CDU Gesetzesvorlagen, die sie vorher jahrelang mit den üblichen Argumenten wie z.B. rassistisch usw. abgelehnt hat, nun selbst im Bundestag als eigene Ideen vorschlägt.

  36. 54.

    Die Zelte würden dann aber schon ein entsprechendes Niveau haben. Die Saudis haben da Top-Modelle im Angebot mit allen Schikanen. Da macht das klimatisierte Wohnen wieder Spaß.

  37. 53.

    Die Berliner Landesverfassung sieht keine Obergrenze für die Einwohnerzahl vor.
    Im Grund sind die Flüchtlinge auch nur Einwohner der Stadt, wenn die nicht nur Besucher sind.

    Selbst wenn alle Millionäre der Welt nach Berlin flüchten würden (vor ihren Steuerbehörden), müssten sie in Zelten untergebracht werden.

  38. 52.

    Wenn man nicht bereit ist, einen vernünftigen Dialog über die Grenzen der Belastbarkeit bei der Migrationspolitik zu führen und am Absolutheitsanspruch des aktuellen Flüchtlingsrecht festhält, dann wird die Wirklichkeit die Vertreter dieser Politik nicht nur einholen, sondern überrollen. Soll nicht unfreiwillig die extreme Rechte gefördert werden, führt kein Weg daran vorbei, in der Migrationspolitik eine Wende so wie z. B. in Dänemark herbeizuführen.

  39. 50.

    Nun, ich hatte gehofft daß sich die Schlüsse zu den Berliner Flüchtlingslagern dann von selbst beim Nachdenken ergeben. Denn selbstverständlich hängt beides zusammen bzw. ist das Eine eine Folge des Anderen.

    Auch Ihnen danke für Ihre Antwort(en).

  40. 48.

    Eben, der Schlüssel ist Schrott. Mit einen „muss gehen“ kommen wir nicht weiter. Und wenn mehrere Kommunen dann „Nein“ sagen, ist es eben so. Dann muss der Bund für die Unterbringung sorgen.

  41. 47.

    Ich bin zwar kein rechtsextremer Anhänger der demokratisch gewählten AfD Partei, sehe aber in der Aussage von Gauland zur Dauer der NS-Zeit nur eine Einzelmeinung.

  42. 46.

    Voraussetzung wäre in dem Fall tatsächlich ein dauerhaftes Flüchtlingslager und nicht eine mehr oder weniger befristete vorübergehende Unterkunft. Wer sich nur vorübergehend irgendwo aufhält, kann sich auch nur in sehr kleinem Rahmen selbst organisieren. Da sind die Prioritäten doch ganz andere, nämlich raus aus der Notunterkunft und rein ins normale Leben. Und wollen wir tatsächlich dauerhafte Flüchtlingslager, die wie ein Slum neben der eigentlichen Stadt und ihren Bewohnern existieren? Denken Sie mal an die palästinensischen Flüchtlingslager in Syrien, Libanon usw. die nach jahrzehntelanger Existenz stadtähnliche Strukturen haben.

  43. 45.

    Die Entwicklung konnte man auch ohne politische Vorkenntnisse mit einer Trefferquote von 100 % vorhersagen.

  44. 44.

    Gauland hielt auch die NS Zeit für einen "Vogelschiss", das vergessen die rechtsextremen Anhänger der faschistischen und völkisch-nationalen AfD immer wieder.

  45. 43.

    Berlin wird niemals "Wir sind voll" sagen. Nein, man kann nur noch AFD wählen, leider.

  46. 42.

    "Dumme Frage, warum muss Berlin so viel aufnehmen?"

    Googeln sie mal Königsteiner Schlüssel, da erhalten sie die Antwort!

    "Warum sagt Berlin nicht mal „wir sind voll“?"

    Diese Frage finde ich interessant: was passiert wenn mehrere/viele Kommunen erklären das sie keine Migranten mehr aufnehmen können?

  47. 41.

    Herr Bozkurt hat Recht - es ist beschämend. Insbesondere für jene, die noch vor einem Jahr '#wirhabenplatz' auf groß angelegten Demos plakatierten. Beschämend für jene, die ihre Hochmoral seit Jahren über die realen Gegebenheiten stellen und sich einer sachlichen Debatte über endliche Möglichkeiten öffentlicher Daseinsvorsorge hartnäckig entzogen haben. Beschämend auch deshalb, weil jene, deren Auffassungen latent stigmatisiert anstatt offen diskutiert wurden, jetzt die Wahrheit beanspruchen dürfen. Und auch beschämend, angesichts aller, die die langjährigen Folgen in Kita's, Schulen, Gesundheitswesen, Wohnungsmarkt, etc. zu spüren bekommen.

  48. 40.

    Der allgemeine Mangel iin Bwrlin ist st jetzt auch bei der Flüchtlingsversorgung angekommen. ANDERS als Merz es in seiner Hetze geäußert hat.

  49. 39.

    Dumme Frage, warum muss Berlin so viel aufnehmen? Die Stadt hat schon Probleme mit der wachsenden Bevölkerung. Es fehlt Wohnraum usw.. Warum sagt Berlin nicht mal „wir sind voll“?

  50. 38.

    Der Beitrag liegt darin, erstmal hier zu sein. Fragen Sie mal x-beliebige Personen, in welchem Land es Geld ohne Arbeit gibt.
    Da ist niemand dabei, der eine falsche Antwort gibt.

  51. 37.

    Es ist unverantwortlich noch mehr Flüchtlinge in Berlin aufzunehmen…voll ist voll !!!

  52. 36.

    Die AFD reibt sich die Hände und das macht mir Angst.

  53. 35.

    Sorry, Tippfehler: ihnen und sie natürlich klein, ich hab ja nicht Sie gemeint. Ach Mensch, tut mir leid. Hoffentlich hat das jetzt nicht für Verwirrung gesorgt.

  54. 34.

    Ohne Qualifikation soll der Beitrag wo liegen? Es reicht vlt als Radkurier bei Lieferando aber stellt sich die Frage ob das wirklich gewollt ist

  55. 33.

    "Die müssen ja die deutsche Gesellschaft alle sehr lieben, dass sie sogar den weiten Weg auf sich nehmen, um hier ihren Beitrag zu leisten,"
    Ich versuche das genau umgekehrt zu sehen: Wie schlecht muss es Ihnen eigentlich gehen, wenn Sie diesen Weg wählen?

  56. 31.

    Die müssen ja die deutsche Gesellschaft alle sehr lieben, dass sie sogar den weiten Weg auf sich nehmen, um hier ihren Beitrag zu leisten, der u,U, gar nicht erwünscht ist, wie man sieht oder für den keine Verwendung vorhanden ist. Zudem kommen auch alle ungefragt. Eigentlich müsste man vorher eine Anfrage stellen, wie eine Bewerbung, ob man kommen darf.

  57. 30.

    Wir können gerne darüber diskutieren, wenn es um das Thema EU geht. Hier geht es aber um die Berliner Flüchtlingslager und da wäre es zu komplex, über die Vor- oder Nachteile der EU zu diskutieren. Ich befürchte allerdings, ich habe dazu eine andere Meinung als Sie. Macht ja aber nichts, ich freue mich dann auf eine Diskussion. Danke für Ihre Antwort.

  58. 29.

    Die Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen in Wohnraum braucht in Kreuzberg aber leider sehr lange. Anfang der 2010er gab es das Drama am Oranienplatz und in der Gerhard-Hauptmann-Schule. Dann wollte man für diese Menschen bauen. Nach über 10 Jahren ist die Unterkunft in der Ohlauer Str immer noch nicht ganz fertig (aber immerhin fast). Auch nehmen die Zelte in Grünanlagen und unter der Ubahn mit allen Müll- und hygienischen Problemen zu. Das Bezirksamt tut nichts bzw. wenig für eine bessere Unterbringung bzw. sehr spät. Man könnte zudem auf einer kaum genutzten oft vermüllten Grünfläche am Schlesischen Tor bauen, etwa ein Projekt wie un der Ohlauer Str. ... aber auf diese Idee kommt keiner ... ist vielleicht der Club dort mehr wert?

  59. 28.

    "Die Menschen wären beschäftigt, es gäbe weniger Konflikte, auch Integration an sich wäre einfacher."
    Moin, sie haben völlig recht. Wer hier ist sollte auch arbeiten dürfen. Aber da steht uns die deutsche Bürokratie im Weg, wie in vielen anderen Bereichen ebenso. Das ist gelinde gesagt zum k.....!

  60. 27.

    In DK wurden die Rechten an die Macht gewählt und haben ihre Asylpolitik durchgesetzt. Die anderen Parteien sind dann wohl zu der Erkenntnis gelangt, daß diese Politik so verkehrt nicht ist und tragen diese nun mit bzw. haben sie sich zu eigen gemacht.
    So wie es derzeit aussieht wird es wohl hier genauso ablaufen müssen.

  61. 26.

    Es sollten Wege gesucht werden, dass sie nicht in einer Warteschleife stecken, sondern der Tag sinnvolle Herausforderungen zum Aufbau eines Lebens hier bietet. Langeweile und Perspektivlosigkeit führen zwangsweise zu Gewalt. Sie sind auch nicht hergekommen, um versorgt zu werden. Sie wollen i.d.R. auch zur Gesellschsft beitragen.

  62. 25.

    Ich sehe sehr wohl die Notwendigkeit zur Aufnahme von Flüchtlingen. Aber so viele Menschen an einem Ort ohne Beschäftigung. Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen, wie die Menschen normale Aufgaben ihres Lebens selbst organisieren könnten anstatt zu meinen, sie müssten komplett versorgt werden. Deutschkurse ja, aber es ist gewiss möglich, dass sie gemeinsam die Unterkünfte bewohnbar halten, ggf. in Reparaturen eingebunden werden, einen Teil strukturierte Kinderbetreuung übernehmen, ...

  63. 23.

    Wen soll man denn wählen, wenn man eine härtere Flüchtlingspolitik will? Das ist das Problem. Schaue ich zB nach Dänemark werde ich fast neidisch auf die dortige Politik. Also, wen wählen?

  64. 22.

    Asyl darf nicht automatisch Integration bedeuten, sondern nur solange gewährt werden, bis die Ursachen beseitigt wurden. Ursachen beseitigen bedeutet Verhandlungen mit den Herkunftsländern. Man kann doch nicht gleichzeitig Geld schicken um Fluchtursachen zu beseitigen und trotzdem viele Menschen von dort bei uns aufnehmen wollen. Man muss sich schon entscheiden und zwar je Land und nicht jeden Einzelfall. Entweder ist ein Land sicher oder nicht. Ist es unsicher und keine Besserjung in Sicht, gibt es auch kein Geld mehr. Bei uns kann es für Asylanten natürlich nur Unterkunft und Sachleistungen geben. Wer mehr will, muss sich ein Arbeitsvisum beschaffen, Deutsch lernen und unsere Gebräuche respektieren. In anderen Ländern ist das Usus und dort klappt es auch mit der Integration.

  65. 21.

    Das nationalstaatliche Denken und der damit einhergehende Egoismus war insbesondere eine Ursache für zwei Weltkriege, die von Deutschland bzw. Europa ausgingen. Verflechtung zwischen den europäischen Staaten im Interesse gemeinsamen wirtschaftlichen Wohlstandes hat uns eine lange Friedenszeit mit der EU beschert.

  66. 20.

    Das ist nicht nur beschämend, sondern einfah menschenunwürdig! 5! Jahre in einer Massenunterkunft? Hier herrscht zwar kein Krieg, die Menschen haben ein "Dach" über dem Kopf (wenn man es überhaupt so nennen kann), haben zu essen und zu trinken - das ist dann aber auch schon alles. Der Unterschied zu ihrem Herkunfstland ist gering. Arbeiten/zur Schule gehen dürfen sie nicht, weil von Amts wegen die Erlaubnis fehlt. Der Amtsschimmel wiehert wieder extrem laut. Also keine Perspektive in irgendeiner Weise für Kinder und Arbeitsfähige. Nicht nur als Beschäftigung/Ablenkung sollte in den Massenunterkünften wenigstens die Möglichkeit geboten werden, unsere Sprache zu lernen. Studenten suchen doch immer Jobs neben ihrem Studium. Die Bezahlung sollte durch den Senat (Verursacherprinzip)erfolgen. Die Menschen wären beschäftigt, es gäbe weniger Konflikte, auch Integration an sich wäre einfacher. Aktuell ist das Konfliktpotential riesig. Wer nichts zu tun hat, kommt auf dumme Gedanken.

  67. 19.

    Eigentlich heißt es doch immer, wir hätten aus der Geschichte gelernt. Das kann ich bei den politisch Verantwortlichen nicht erkennen. Es ist eine Geisterfahrt in den Abgrund wie in den Endzeiten der Weimarer Republik.

  68. 18.

    Genau richtig.
    Solange unsere Politiker der Meinung sind, wir müssen alle aufnehmen, denen es in ihren Heimatländern schlechter geht als uns hier, werden sich die jetzigen Zustände für alle weiter verschlechtern. Ein probates Mittel für die Begrenzung der Zuwanderung wäre schon das Streichen der sozialen Anreize (also nur noch einfache Unterbringung und Sachleistungen). Zudem halte ich es nicht für unmenschlich, Forderungen zu stellen (z.B. zumindest minimale Deutschkenntnisse und die Bereitschaft weiter zu lernen, die strenge Einhaltung unserer Regeln - soll mir keiner sagen, die wären nicht bekannt, denn die soziale Hängematte ist ja auch bekannt- und Eigeninitiative im Alltag, z.B. Unterkunft selbst sauberhalten).
    Sicher braucht es für all das auch Personal, aber das findet sich bestimmt, wenn die Forderungsmentalität stark genug eingedämmt wird. Wenn weniger Menschen kommen, kann man sich besser um sie kümmern und nur das macht eine Integration möglich.

  69. 17.

    Generell muss es aufhören Flüchtlingslager zu errichten und sie dort einzusperren. Mit welchem Recht? Ich meine alle Flüchtlingslager auf der Welt.
    Das wir Wohnungen für alle brauchen ist kein Geheimnis. Aber warum müssen diese Flüchtlinge flüchten? Man sollte doch endlich den Tatsachen auf den Grund gehen und mit den Regierungen der Flüchtlingsländer endlich Tacheles reden, sie sollen endlich ihr Land vorwärts bringen und jeden in Lohn und Brot bringen und nicht andauernd Machtkämpfe missb

  70. 16.

    Das gab es doch vorher auch schon - in einem Europa mit Nationalstaaten. Alles Gute war auch in diesem Rahmen möglich.
    Nur wenn man die Nationalstaaten und deren Rechtsverfassungen als störend für die eigenen Interessen wahrnimmt und eine supranationale Institution mit Durchgriffsrechten bis hinein in alle Lebensbereiche in allen Ländern schaffen möchte, die eigentlich eine Mega-Wirtschaftsorganisation ist mit eigener Währung (!) - ja dann ist "die EU" gut. Schauen Sie doch mal nach, wer diese Art der EU so unbedingt wollte. Der Bürokratismus und die Intranzparenz der EU-Organisationen sowie deren Entscheidungen sind legendär, vom strukturellen Demokratiedefizit haben wir da noch nicht geredet.
    Das ist meine persönliche Meinung dazu nach den Jahrzehnten der Erfahrung mit dieser Institution.

  71. 15.

    " "Diese EU soll nun der große Wurf sein ?"
    Ja, ist das Beste, was den Menschen in Europa passieren konnte."
    Was bin ich froh über diese Antwort. Das Gute daran wird leider viel zu oft vergessen oder verdrängt, danke.

  72. 14.

    Wir sind einfach überfordert. Das sollte doch nun seit 2015 so langsam auch der letzte begreifen. Es geht einfach nicht mehr !!!

  73. 13.

    Das Problem ergibt sich zwangsläufig, wenn das an sich wichtige Asylrecht zu einem Zuwanderungsrecht für Jedermann wird. Das kann nicht funktionieren, wenn wir gleichzeitig einen starken und funktionierenden Sozialstaat aufrecht erhalten, zu dem ebenfalls Jedermann Zugang erhält, der es als Asylbewerber ins Land geschafft hat. Seit Parteigründung der AfD wurde diese Tatsache bestritten und die Aussagen als Hetze hingestellt. Nun stellt sich immer mehr heraus, dass genau das eintritt, Stück für Stück. Das ist nicht nur für die Deutschen zunehmend problematisch sondern auch für alle, die zu uns kommen. Die Zustände werden zusehends auch für diese immer unmenschlicher und auswegloser. Wenn Moral über der Realität steht, verlieren am Ende alle.

  74. 12.

    Kleiner Nachtrag:
    Wird weiter von den politisch verantwortlichen so gehandelt, dann muss sich niemand wundern, wenn die Extremen in der Politik immer weiter Zulauf bekommen. Diese werden schon jetzt den Deutschlandtrend zu ihrem Vorteil nutzen.

  75. 11.

    Mich würde interessieren welche geplante Unterkunft gemeint ist, die in Kreuzberg durch lokalen Widerstand gescheitert ist? Ich kenne nur das gescheiterte Projekt in der Ratiborstr, hier wollten die Anwohner explizit ein Projekt zusammen mit Geflüchteten aufbauen, was dann an den Kaufverhandlungen über das Gelände zwischen Land und Bund gescheitert ist, nicht an lokalem Widerstand.

  76. 10.

    Das scheint in der Tat der Trend zu sein. Die große Mehrheit sieht in der augenblicklichen Zuwanderung mehr Nachteile als Nutzen. Nur eine kleine Minderheit ist gewillt, genauso viele Asylbewerber wie bislang oder sogar mehr aufzunehmen. Mit Innenministerin Faeser (SPD) sind weniger Bürger zufrieden als mit AfD-Chefin Weidel. Faeser stürzt regelrecht ab in den Umfragen.

  77. 9.

    Das nimmt kein gutes Ende,
    Am Ende wird die AfD konzeptloser Nutznießer dieser Krise sein!

  78. 8.

    Gauland sagte schon vor einigen Jahren, das hiesige Asylsystem funktioniert nicht. Seit über zehn Jahren wurstelt die EU ergebnislos herum, und jetzt ist die Abstimmung über das neues Asylpaket geplatzt. Ob die von Baerbock und Faeser „hineinverhandelten“ Punkte der Grund hierfür ist, da streiten sich schon die hiesigen Kommentatoren.

  79. 7.

    Neuster ARD Deutschlandtrend :
    Unter allen Wahlberechtigten plädieren 82 Prozent für stärkere Grenzkontrollen, 77 Prozent für Migrationsabkommen mit afrikanischen Staaten, 71 Prozent für die Einführung einer Migrationsobergrenze und 69 Prozent für die Einstufung der Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien als sogenannte sichere Herkunftsländer, was die Grünen bislang ablehnen.64 Prozent sprechen sich dafür aus, weniger Migranten aufzunehmen – ein Plus von zwölf Prozentpunkten gegenüber dem Mai.
    Wenn die Politik, speziell die Grünen nicht seit Jahren die Wünsche der Bevölkerung ignorieren würden, hätten wir die Probleme nicht, die wir jetzt haben. Asyl ja, befürworte ich, aber nicht für alle und jeden die nicht wirklich einen Anspruch haben. Und : Konsequente , schnelle Rückführung der hunderttausenden Abgelehnten. Auch das wünscht die die übergroße Mehrheit der Bevölkerung ! Demokratie = Herrschaft des Volkes !

  80. 6.

    "Diese EU soll nun der große Wurf sein ?"
    Ja, ist das Beste, was den Menschen in Europa passieren konnte. Die Flüchtlingsproblematik kann die EU aber nur gemeinsam mit Deutschland lösen und Deutschland muss dafür erstmal aufhören, als Magnet zu wirken, auch wenn es schmerzt.

  81. 5.

    Dann hat doch die AfD entgegen der bisher vertretenen Auffassung der guten Seite doch nicht so Unrecht und wird wahrscheinlich von der Realität noch überholt. Da muss man dann doch mal über eine Neuaufstellung nachdenken, wenn das Ganze nicht funktioniert und wieder nichts, wie schon so oft, heraus kommt. Diese EU soll nun der große Wurf sein ?

  82. 4.

    Wenn die CDU und SPD hier nicht bald die Kurve bekommt und nachsteuert wird das alles eine blaues Ende nehmen. Und ich kann mir vorstellen, dass wird dann sehr unangenehm und das braucht keiner. Wenn hier nichts passiert und das alles nicht gestoppt wird, dann ist das für sehr viele vermutlich alternativlos.

  83. 3.

    Jeder der sagt wir haben Platz soll mir bitte den fehlenden Platz in der Realität erklären. Wie es scheint sind die Unterbringungskapazitäten doch begrenzt.

  84. 2.

    Genug ist genug.
    Das kann nicht mehr so weiter gehen.

  85. 1.

    Die Politik gibt ein hilfloses Bild. Sowohl in Europa als auch im Bund. Wenn es so weiter läuft, wird wohl bald der EU Austritt als auch der Austritt aus der Genfer Flüchtlingskonvention zum Thema.

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