rbbKultur radioKonzerte

Die schöne Lesung

Die vergangenen 7 Tage

  • Iannis XENAKIS © picture alliance/ZUMAPRESS.com/ Philippe Gras/ Le Pictorium
    picture alliance/ ZUMAPRESS.com/ Philippe Gras/ Le Pictorium

    - Iannis Xenakis zum 100. Geburtstag

    Er war gleichermaßen Komponist und Architekt. Doch obwohl die Mathematik für viele seiner Kompositionen eine wichtige Grundlage darstellt, wollte Iannis Xenakis keine abstrakte Musik schreiben. „Der Hörer muss gepackt und, ob er will oder nicht, in die Flugbahnen der Klänge hineingezogen werden. Der sinnliche Schock muss ebenso eindringlich werden wie der Schlag des Donners oder der Blick in einen bodenlosen Abgrund.“ Am 29. Mai ist der 100. Geburtstag von Iannis Xenakis. // Am Mikrofon: Andreas Göbel

    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
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    - Ruth Velten: Saxofonistin beim Ensemble LUX:NM

    „In jedem anderen Beruf wäre ich eher jemand gewesen, der in der Forschung gelandet wäre“, sagt Ruth Velten. Als Saxofonistin kommt sie eigentlich von der Klassik, aber erforscht Klänge und fühlt sich seit langem in der Neuen Musik zu Hause. Vor zwölf Jahren hat sie das Ensemble „LUX:NM“ gegründet. Wir reden mit der Künstlerischen Leiterin Ruth Velten über die aktuelle Inszenierung "Antigone Exp. N° 2". Die Deutschland-Premiere findet ab dem 26. Mai im Theater im Delphi in Berlin-Weißensee statt.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Gerade noch mal gerettet: Hertha BSC Klassenerhalt

    Hertha BSC hat es geschafft: nach einem 2-0 Sieg gegen den HSV im Relegationsrückspiel bleibt die alte Dame erstklassig. Dank einer starken, kämpferischen Leistung und der richtigen Aufstellung. Einer Co-Produktion von Felix Magath und Spiel Kevin Prince-Boatgen. Jetzt braucht es eine langfristige Strategie, mit frischen Gesichtern. Für erfolgreichere Zeiten. Leon Ginzel über das Spiel und die Zukunft der Hertha:
    Die Provenienzforscherin Julia Binter (l) und die Restauratorin Johanna Ndahekelekwa Nghishiko begutachtten im Ethnologischen Museum eines von 23 Objekten aus einer Sammlung, die an Namibia zurückgegeben wird; © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - 23 Objekte für Namibia

    23 Objekte aus der Sammlung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin reisen am Freitag nach Namibia. Dort sollen sie in einem partnerschaftlichen Forschungsprojekt zwischen der Museums Association of Namibia und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz erforscht werden. Es handelt sich u.a. um historische Alltagsgestände, Schmuck, Werkzeuge und Mode. Bevor die Objekte reisen, wird ein Teil im Beisein von SPK-Präsident Hermann Parzinger und Expertinnen (u.a. aus Namibia) präsentiert. Maria Ossowski berichtet.
    Yevgenia Belorusets; © Privat
    Yevgenia Belorusets

    - 3 Monate Krieg in der Ukraine

    Auf den Tag genau drei lange Monate dauert der Krieg in der Ukraine nun schon. Seit Kriegsbeginn haben wir auf rbbKultur immer wieder Nachrichten aus dem Krieg von der ukrainischen Journalistin Yevgenia Belorusets gesendet, um ein wenig besser verstehen zu können, wie es den Menschen vor Ort ergeht. Yevgenia Belorusets war zwischenzeitlich in Deutschland und ist jetzt wieder zu Hause in Kiew. Sie reist auch in die Vororte, um darüber zu berichten. Wie geht es ihr nun? Wir sprechen mit ihr.
    Kai Luehrs-Kaiser; Foto: rbb / Oliver Ziebe

    - Mit Kai Luehrs-Kaiser

    Mittel-Italien, frisch besucht +++ Daggis Kommando gilt!: Erneute Empfehlung der "Perlen der Cleopatra" +++ Allfällige Betrachtungen über Toscanini, Scriabin und Heinrich Schütz +++ und so weiter
    Video-Ansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei den Filmfestspielen von Cannes © Patrice Lapoirie/MAXPPP/dpa
    Patrice Lapoirie/MAXPPP/dpa

    - 75. Filmfestspiele Cannes - Zwischenbilanz

    Heute vor einer Woche sind die Filmfestspiele von Cannes gestartet. Und die sind den Umständen entsprechend so politisch wie selten. Zwei Themen dominieren dieses Jahr das Festival: die Auswirkungen der Corona-Pandemie und vor allem der Krieg in der Ukraine. Zu Beginn sprach der ukrainische Präsident Selenskyj, während der Premiere eines Films stürmte eine Frau, fast nackt und bemalt mit den ukrainischen Nationalfarben, den roten Teppich und nicht nur russische und ukrainische Filmemacher diskutieren über einen kulturellen Boykott gegen russische Künstler. Und dann gibt es da natürlich noch die Filme. Der Filmjournalist Rüdiger Suchsland zieht seine Zwischenbilanz zu den 75. Internationalen Filmfestspielen von Cannes.

    Ein gezeichnetes Selbstporträt des Comiczeichners Walter Moers © Piper Verlag
    Piper_Verlag_München

    - 65. Geburtstag von Walter Moers

    Heute vor 65 Jahren wurde in Mönchengladbach der Cartoonist, Schriftsteller und Käpt‘n- Blaubär-Erfinder Walter Moers geboren. Dirk Böhling berichtet.
    Markus Bruggaier, Hornist © Peter Adamik
    Peter Adamik

    - Das "Orchester des Wandels" - Musik und Klimakrise

    Mehr als ein Jahrzehnt engagieren sich die Musiker:innen der Staatskapelle Berlin für den Klima- und Umweltschutz. Aus ihrer Initiative "Orchester des Wandels" sind seitdem zahlreiche Projekte und weitere "Orchester des Wandels" in ganz Deutschland erwachsen. Für ihr zehntes Klimakonzert bespielen die Musiker:innen der Staatskapelle Berlin heute einen Ort Berliner Industriegeschichte: Das Kraftwerk Berlin. In unserem heutigen rbbKultur-Klimagespräch zu Gast ist der Hornist Markus Bruggaier, Mitglied der Staatskapelle Berlin und Gründer des "Orchester des Wandels".

    Ahmet Altan: Hayat heißt Leben © S. Fischer
    S. Fischer

    - Ahmet Altan: "Hayat heißt Leben"

    Der Journalist und Schriftsteller Ahmet Altan ist eines der bekanntesten Gesichter der Opposition in der Türkei. Wegen seiner publizistischen Tätigkeit saß er fünf Jahre lang im Gefängnis. Altan hat aber auch hinter Gittern weitergeschrieben, 2018 erschien sein Gefängnis-Essay "Ich werde die Welt nie wiedersehen. Sein neues Buch heißt "Hayat heißt Leben" und Julia Riedhammer hat es gelesen.

    Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski

    - Ist unsere Aufmerksamkeit bezüglich des Ukraine-Kriegs "abgenutzt"?

    Heute vor 3 Monaten begann der russischer Angriffskrieg in der Ukraine. Inzwischen sind die Nachrichten vom Krieg nicht mehr wie anfangs überall auf Platz 1. Sind wir abgestumpft, ist unsere Aufmerksamkeit "abgenutzt"? Und wenn ja, woran liegt das? Der Historiker Götz Aly hat da ein paar Thesen zu unserer Frage des Tages.
    Alles in bester Ordnung © Filmwelt Verleihagentur
    Filmwelt Verleihagentur

    - Fimkritik: "Alles in bester Ordnung"

    Marlen, gespielt von Corinna Harfouch, ist ein Messi. Sie verlässt ihre Wohnung kaum und hortet Dinge, die für sie eine große Bedeutung haben und von denen sie sich einfach nicht trennen kann. Fynn, gespielt von Daniel Sträßer, reist mit einem kleinen Rollkoffer durch die Welt. Er ist der Meinung, dabei nicht mehr als hundert Dinge zu brauchen. Als Marlen und Fynn aufeinandertreffen, könnten die Unterschiede also größer nicht sein. Eine Filmkritik von Carsten Beyer.

    Der Jerusalemer Anwalt Jonathan Livny, Vorsitzender der israelischen Wagner-Gesellschaft; © dpa/Privat
    dpa/Privat

    - Provokation oder überfällig? Israelis wollen Wagner in Tel Aviv aufführen

    Richard Wagner war nicht nur als Mensch antisemitisch. Auch sein Werk ist geprägt vom Antisemitismus. Und während des Holocaust wurden KZ-Häftlinge gezwungen, Hitlers Lieblingskomponisten zu spielen. All das sind Gründe, warum in Israel bis heute ein inoffizieller Wagner-Boykott gilt. Er wurde 2001 während eines Gastspieles des Dirigenten Daniel Barenboim in Jerusalem gebrochen. Für viele bis heute ein Eklat. Ein ganzes Wagner-Konzert gab es nie. Ein Verein von israelischen Wagner-Fans will nun im September mehrere Konzerte in Tel Aviv veranstalten. Ihnen geht es nach eigener Aussage um die Musik - nicht um die Ansichten des Komponisten. Das führt zu politischen Diskussionen, der Kulturminister des Landes ist empört. Unser Korrespondent in Israel Benjamin Hammer berichtet.
  • Marché du Film in Cannes © picture alliance/ Mandoga Media
    picture alliance/ Mandoga Media

    - Filmfestival Cannes: Kino-Comeback nach Corona

    Beim Filmfestival in Cannes ist "Halbzeit" und alles läuft eigentlich wie vor der Pandemie: keine Masken, Stars auf dem roten Teppich und viele Empfänge. Die große Frage ist aber trotzdem: Wie geht es jetzt weiter mit dem Kino? Wie bekommen Filme, trotz der vielen Filmstarts, die nötige Aufmerksamkeit? Schließlich waren durch die Corona-Einschränkungen die Kinosäle lange geschlossen. Gleichzeitig haben Streamingdienste einen Boom erlebt. Unser Kollege Wolfgang Landmesser war auf dem "Marché du Film" unterwegs, der Film-Messe, die parallel zum Festival läuft und hat mit deutschen Filmemachern gesprochen.

    Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr © Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr, Uraufführung am 7.5.2022 im Rahmen der Münchener Biennale, Berliner Premiere am 21.5.2022 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, Copyright: Eike Walkenhorst
    "Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr", Uraufführung am 7.5.2022 im Rahmen der Münchener Biennale, Berliner Premiere am 21.5.2022 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, Copyright: Eike Walkenhorst

    - Deutsche Oper: "Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr"

    Vor drei Jahren hat die Münchener Biennale gemeinsam mit der Deutschen Oper Berlin ein Musiktheater in Auftrag gegeben. Der österreichische Komponist Bernhard Gander und der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan setzen sich mit den existenziellen Herausforderungen des russisch-ukrainischen Verhältnisses auseinander. "Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr", mit einem Libretto von Zhadan, hatte am Wochenende in der Deutschen Oper Berlin Premiere. Maria Ossowski berichtet.

    Antigone Exp. N°2 © LUX:NM & Cie. AGORA
    LUX:NM & Cie. AGORA

    - Morgen startet das Performing Arts Festival

    "Zusammen" ist das Motto des diesjährigen 7. Performing Arts Festivals Berlin. Nach zwei digitalen Ausgaben zeigt der Festival vom 24. bis 29. Mai rund 50 künstlerische Arbeiten an ganz unterschiedlichen Orten, von der Theaterbühne bis zum Nachtclub. Was geplant ist, wie riesig die freie Szene in Berlin ist und wie es ihr nach zwei Jahren Pandemie geht, darüber reden wir mit Toni Zahn vom Festivalteam.
    Eine Mutter und ihre Tochter aus der Ukraine kommen zusammen mit weiteren 36 Ukrainern in eine Einrichtung von Baptisten an; © dpa/Brunno Covello
    dpa/Brunno Covello

    - Krisenkinder – Inwiefern wird unsere Gegenwart das Leben unserer Kinder prägen?

    Klimakrise, Krieg in Europa, Corona – unsere Zeit ist von Krisen geprägt, die wir noch vor kurzem in dieser Wucht nicht für möglich gehalten hätten. Darunter leiden vor allem auch die Jüngsten. Krisenkinder - Inwiefern wird unsere Gegenwart das Leben unserer Kinder prägen? Darüber sprechen wir heute mit der Psychotherapeutin Katharina Kautzsch.

    Eric Gujer © dpa/Lukas Schulze
    dpa/Lukas Schulze

    - Eric Gujer (NZZ) mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet

    Der Ludwig-Börne-Preis ist nach dem Schriftsteller und Journalisten Ludwig Börne benannt. Der gilt als Wegbereiter des deutschen Feuilletons. Der Preis ehrt daher Autor:innen, die im Bereich Essay, Kritik und Reportage Hervorragendes geleistet haben. Unter den bisherigen Preisträgern sind Eva Menasse, Rüdiger Safranski oder Götz Aly. Der Preis wird immer in der Frankfurter Paulskirche vergeben. Eric Gujer, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung, wurde in diesem Jahr ausgezeichnet. Juror und Laudator war der niederländische Schriftsteller Leon de Winter. Juliane Orth über den Preis und den diesjährigen Preisträger.

    MS Goldberg legt an; © Discover Jewish Europe
    Discover Jewish Europe

    - Das Jüdische Theaterschiff nimmt seinen Betrieb auf

    Berlin hat ein neues mobiles Kulturzentrum. An Bord des Jüdischen Theaterschiffes, das am Berliner Havelufer in Spandau angelegt hat, startet heute der Kulturbetrieb. Geplant sind Literaturveranstaltungen, Theateraufführungen, Debatten und jüdische Küche. Im Herbst macht sich das Kulturschiff auf eine kleine Reise nach Mitte und wird am Schiffbauerdamm an Ufer gehen. Über das Kulturangebot auf der "MS Goldberg" sprechen wir mit dem Kulturmanager Peter Sauerbaum, der für das Programm des ersten jüdischen Theaterschiffs Deutschlands zuständig ist.
    Bernhard Schrammek (Foto: Karo Krämer)
    Karo Krämer

    - mit Bernhard Schrammek

    Musikalische Einstimmung auf Christi Himmelfahrt mit Musik von J. S. Bach, Johann Kuhnau, Dietrich Buxtehude, G. P. Telemann und anderen +++ instrumentale Virtuosität auf neuen Alben von InAlto (Correa de Arauxo) und Lina tur Bonet (Biber)

    Martin Helmchen: Schumann © Alpha
    Alpha

    - Martin Helmchen - Clara & Robert Schumann

    Zwei selten zu hörende Klavierzyklen von Robert Schumann hat der Pianist Martin Helmchen sich für sein neues Album ausgesucht: Die "Novelletten" und die "Gesänge der Frühe". Drei Stücke von Clara Schumann ergänzen das Programm. Martin Helmchen spielt diese Musik auf einem historischen Bechsteinflügel, der für ihn eine Entdeckung war. Julia Spinola hat mit ihm gesprochen und stellt unser "Album der Woche" vor.

    Giovanni Falcone, ital. Richter © ROPI/dpa
    ROPI/dpa

    - 30. Todestag von Giovanni Falcone

    Heute vor 30 Jahren wurden der italienische Richter Giovanni Falcone, dessen Ehefrau und drei Leibwächter durch ein Bombenattentat der Mafia getötet. Andreas Neumann berichtet.

    Sheku Kanneh-Mason Violoncello, Cellist und Isata Kanneh-Mason, Pianistin © Jake Turney
    Jake Turney

    - Philharmonie Berlin: Sheku & Isata Kanneh-Mason

    Geht man nach den Verkäufen seiner CDs und der Anzahl seiner Auftritte bei den BBC Proms, dann spielt Sheku Kanneh-Mason eher in der Liga des Mainstream-Popmarkts. Sein Auftritt bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle machte ihn auf einen Schlag berühmt. Klassische Musik in ihrer Komplexität und deren Komponist*innen nimmt er aber ernst - und beschäftigt sich bewusst mit Stücken, die nicht zu den Top-Titeln der Klassik zählen: Zuletzt veröffentlichte er ein Album mit Stücken von Samuel Barber und Sergei Rachmaninow. Derzeit ist er mit seiner Schwester Isata am Klavier auf Tournee - gestern in der Berliner Philharmonie.
    Jessica Durlacher: Die Stimme © Diogenes
    Diogenes

    - Jessica Durlacher: "Die Stimme"

    "Die Stimme", so heißt der neue Roman der niederländischen Schriftstellerin Jessica Durlacher. Eine junge Somalierin steht dort im Mittelpunkt, die bei einer Familie als Nanny arbeitet und sich als großartige Sängerin entpuppt. Die Familie meldet Amal daher bei einer Talentshow an, in der die Somalierin bei laufender Kamera ihr Kopftuch abnimmt und ihre Stimme nicht nur zum Singen benutzt, sondern auch um für ihr Recht auf Selbstbestimmung einzutreten. Nadine Kreuzahler stellt den Roman vor.

    Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer

    - Brauchen wir eine Kehrtwende in der Deutschen Flüchtlingspolitik?

    Aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtete Menschen haben ab dem 1. Juni automatisch Anspruch auf Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II. Sie bekommen damit Zugang etwa zur Betreuung durch die Jobcenter bei der Arbeitssuche sowie zu Sprachkursen. Das begrüßt die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds DGB, Yasmin Fahimi. Sie geht sogar noch weiter und forderte gestern in einem Interview eine "grundsätzliche Kehrtwende" in der deutschen Flüchtlingspolitik. Diese soll sich auch für andere Menschen an den Regelungen für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine orientieren. Diese Frage des Tages geht heute an Mohamed Amjahid.

    Volker Lösch © Sebastian Hoppe
    Sebastian Hoppe

    - Theatertreffen 22: Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie

    Das Theatertreffen 2022 ist vorbei. Gut zwei Wochen lang waren an verschiedenen Berliner Häusern 10 "bemerkenswerte Inszenierungen" der Saison zu sehen, so das Selbstverständnis des Festivals. Gestern ist das zu Ende gegangen, über die letzte Inszenierung "Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie" von Soeren Voima sprechen wir mit unserer Theaterkritikerin Barbara Behrendt, die auch ihr Gesamtfazit zum Theatertreffen 2022 zieht.
    Der Schauspieler Samouil Stoyanov bekommt den Alfred-Kerr-Darstellerpreis verliehen; © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - Theatertreffen 22: Alfred Kerr Preis

    Das Theatertreffen in Berlin ist immer auch eine große Bühne für junge Schauspielerinnen und Schauspieler. Um ihre Leistungen zu würdigen, wurde 1991 der Alfred-Kerr-Darstellerpreis ins Leben gerufen. Gestern wurde der Preis zum Abschluss des diesjährigen Theatertreffens verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an Samouil Stoyanov für seine schauspielerische Leistung in der Inszenierung „humanistää!“ des Wiener Volkstheaters in der Regie von Claudia Bauer. Oliver Kranz war dabei.
    Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr, Uraufführung am 7.5.2022 im Rahmen der Münchener Biennale, Berliner Premiere am 21.5.2022 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin
    Eike Walkenhorst

    - Deutsche Oper: Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr

    Vor drei Jahren hat die Münchener Biennale gemeinsam mit der Deutschen Oper Berlin ein Musiktheater in Auftrag gegeben. Da ahnte hier noch niemand, welche Bedeutung das Projekt bekommen würde: Der österreichische Komponist Bernhard Gander und der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan setzen sich mit den existenziellen Herausforderungen des russisch-ukrainischen Verhältnisses auseinander. Maria Ossowski berichtet.
    Dirk von Petersdorff; © Universität Jena
    Universität Jena

    - Dirk von Petersdorff: Fruchtgummi

    Gelesen von Dirk von Petersdorff.
  • Musik; © rbbKultur

    - Joe Harriott – der vergessene Pionier

    Joe Harriott war ein britischer Saxofonist, der in den 1950er Jahren aus der Karibik nach London kam, zeitgleich mit Ornette Coleman den Free Jazz erfand, Mitte der 1960er Jahre als erster Musiker überhaupt eine Fusion aus indischer Musik und Jazz zelebrierte und 1969 eine von Ennio Morricone beeinflusste Art Exotica Jazz spielte. Da er schon 1973 an Krebs verstarb, geriet sein innovatives Gesamtwerk in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren erfreut sich sein Erbe einer Renaissance. Nicht nur Harriotts eigene Aufnahmen werden wieder entdeckt, sondern immer mehr Künstler in Großbritannien und den USA berufen sich auf ihn.
    Frank Matthus; © Privat
    Privat

    - Frank Matthus - Kulturelle Alternativen zur Großstadt

    Der Schauspieler und freischaffende Regisseur, Frank Matthus, hat sich in der brandenburgischen Provinz selbst seine Arbeitsmöglichkeit geschaffen. Mitte der 1990iger Jahre gründete er den Theatersommer in Netzeband mit und 2010 die Fontanefestspiele Neuruppin. Mit beiden schafft er es, das Berliner Publikum aufs Land zu ziehen. Das Gründen kannte Matthus aus seiner Familie. Sein Vater Siegfried Matthus hat die Kammeroper Schloss Rheinsberg initiiert. Ein Gespräch über Kultur in Großstadt und Provinz und Theater als Ort freien Denkens und Redens.

    Piano Lounge; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Piano Lounge

    Klaviermusik von Frédéric Chopin, Max Reger, Tilo Medek, Franz Liszt, Ludwig van Beethoven und Joseph Joachim Raff.
    Podcast | Händel © rbbKultur
    rbbKultur

    - Halleluja, Halleluja: Händels größter Hit (21/26)

    Zahlreiche Legenden ranken sich um Händels „The Messiah“. Betrachten wir es nüchterner als eines der ungewöhnlichsten Oratorien mit einer der ungewöhnlichsten Aufführungsgeschichten von der Benefizveranstaltung im Waisenhaus bis zur Monumentalveranstaltung als nationaler Angelegenheit.
    Charles de Foucauld auf einem Transparent anlässlcih seiner Heilgsprechung am 15. Mai 2022, Petersdom, Rom; © dpa/Stefano Spaziani
    dpa/Stefano Spaziani

    - Die kleinen Schwestern Jesu

    Überall auf der Welt lassen sich die Kleinen Schwestern Jesu dort nieder, wo Menschen in Not sind. Die Ordensfrauen arbeiten in Pflegeheimen und Krankenhäusern, begleiten Nomaden in der Wüste oder empfangen Flüchtlinge auf Lampedusa. Begründet wurde der Orden der Kleinen Schwestern Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem Einfluss von Charles de Foucauld. Der Begründer der Kleinen Brüder wurde am 15. Mai heiliggesprochen.

    Klassik für Kinder © rbbKultur
    rbbKultur

    - Die Puppen tanzen

    Puppenmusik, von zart bis schräg // Cristina Gómez und ihre Oboe // Filmmusik im Konzert // Am Mikrophon: Stephan Holzapfel
    Maria 2.0 demonstriert für gleiche Rechte in der katholischne Kirche © dpa/Arne Dedert
    dpa/Arne Dedert

    - Gleich und berechtigt in der katholischen Kirche?

    "Leben teilen" - unter diesem Motto startet der 102. Katholikentag am 25. Mai in Stuttgart. Doch wie groß ist die Teilhabe von Frauen an der Gestaltung katholischer Messen und anderer Gottesdienste? Seit 2019 rebellieren Frauen der Initiative Maria 2.0 gegen die Macht der Männer in der katholischen Kirche. Aber auch jenseits dieser Gruppe engagieren sich aktive Katholikinnen für mehr Gleichberechtigung innerhalb ihrer Kirche. Derweil erobern Frauen sogar immer mehr Ämter. Doch Messen zelebrieren dürfen sie nicht. Und die Priesterweihe steht für Frauen noch immer in ferner, unerreichbarer Zukunft. Oder nicht? Mit der Reform des Kirchengesetzes sollen Frauen vom Pfingstsonntag an mehr Rechte haben. Sind das wirkliche Erneuerungen? Reicht das? Und wie steht es um die weibliche Perspektive auf biblische Frauengestalten? Carmen Gräf ist darüber im Gespräch mit: Prof. Dr. Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. und (außerplanmäßige) Professorin für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster Marie-Hélène Müßig, Vorstandsmitglied im Diözesanrat des Erzbistums Berlin, Kirchenvorstand St. Ludwig Berlin-Wilmersdorf Pater Max Cappabianca, Dominikaner und Studierendenseelsorger in Berlin Wir hören zudem Meinungen von Theresia Härtel, Pastoralreferentin in Berlin und der Gottesdienstbeauftragten Jutta Vestring.
  • - Fundamentalisten des Groove - Ohne Schlagzeuger kein Jazz?

    Machen wir uns nichts vor: Auch beim Jazz kommt es auf einen guten Drummer an. Jens Lehmann kommt vom Klavier und ist rhythmisch eher unbegabt, kennt aber immerhin ein paar Schlagzeuger-Witze und stellt seine Lieblinge an den Drumsets vor. Mit dabei: Schlagwerk-Giganten wie Billy Cobham, Manu Katché oder Dave Weckl.

    Kinderlos – zwei Schaukeln auf einem Spielplatz; © dpa/chromorange/Karlheinz Pawlik
    dpa/chromorange/Karlheinz Pawlik

    - Kinderlos glücklich!?

    Fast jedes zehnte deutsche Paar zwischen 25 und 59 Jahren ist ungewollt kinderlos, das fand das Bundesfamilienministerium heraus. Es befragte im Jahr 2020 rund 3000 Kinderlose. Das Ergebnis: ein Großteil von ihnen fühlt sich aufgrund ihrer Kinderlosigkeit von anderen Menschen stigmatisiert. Sind Kinderlose benachteiligt?

    Saxofonquartett Keybart; © Igor Studio
    Igor Studio

    - Das Saxofonquartett Kebyart

    "Lectures différentes" heißt die neue CD des spanischen Ensembles, mit Werken von Péter Eötvös, Leonard Cohen, Joseph Haydn, Igor Strawinsky u.a. Kamilla Kaiser stellt das Album im Gespräch mit Pere Méndez, dem Sopransaxofonisten des Quartetts vor.
    Holzapfel live; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Holzapfel live - Raten oder Wünschen

    Krieg und Frieden | Der Krieg und die Europäische Sicherheitsarchitektur © picture alliance/ ANSA/ Cesare Abbate
    picture alliance/ ANSA/ Cesare Abbate

    - Die NATO-Norderweiterung

    Die Nato-Norderweiterung ist noch nicht beschlossene Sache, weil die Türkei sich querstellt. Experten vermuten jedoch, dass es bald eine Einigung geben wird. Was bedeutet der Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands für die europäische Sicherheit? - Oliver Kranz hat recherchiert.
    Krieg und Frieden | Der Krieg und die Europäische Sicherheitsarchitektur © picture alliance/ ANSA/ Cesare Abbate
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    - Perspektiven für Sicherheit in Europa

    Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen unserem Osteuropaexperten Jürgen Buch und Tim Geiger vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin geht es um die Perspektiven der europäischen Sicherheit. Was bedeuten die Nato-Norderweiterung und die neue Rüstungsspirale? Wie kann Russland nach dem Ende des Krieges in eine neue Sicherheitsarchitektur eingebunden werden?
    Krieg und Frieden | Der Krieg und die Europäische Sicherheitsarchitektur © picture alliance/ ANSA/ Cesare Abbate
    picture alliance/ ANSA/ Cesare Abbate

    - Was bleibt von der bisherigen Europäischen Sicherheitsarchitektur?

    Der russische Angriff auf die Ukraine erschüttert die europäische Sicherheitsarchitektur in ihren Grundfesten. Bisher galten die Beschlüsse der UNO und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Es gab Abrüstungsverträge, die die Gefahr eines Atomkriegs reduzierten. Doch all das scheint Makulatur zu sein. Russland stellt Staatsgrenzen in Frage und droht mit dem Einsatz von Nuklearwaffen. Wie gefährlich ist die gegenwärtige Situation? Unser Osteuropaexperte Jürgen Buch spricht mit Tim Geiger vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
    Krieg und Frieden | Der Krieg und die Europäische Sicherheitsarchitektur © picture alliance/ ANSA/ Cesare Abbate
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    - Der Krieg und die Europäische Sicherheitsarchitektur

    Der russische Angriff auf die Ukraine erschüttert die europäische Sicherheitsarchitektur in ihren Grundfesten. Bisher galten die Beschlüsse der UNO und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Es gab Abrüstungsverträge, die die Gefahr eines Atomkriegs reduzierten. Doch all das scheint Makulatur zu sein. Russland stellt Staatsgrenzen in Frage und droht mit dem Einsatz von Nuklearwaffen, bisher neutrale Staaten treten der Nato bei, überall in Europa werden die Verteidigungsausgaben erhöht. Wie kann in dieser angespannten Situation für Sicherheit gesorgt werden? Unser Osteuropaexperte Jürgen Buch spricht mit Tim Geiger vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
    Musik; © rbbKultur

    - Mischa Spoliansky: Orchesterwerke

    Wer an Mischa Spoliansky denkt, der denkt wahrscheinlich zuerst an die Berliner Glanzzeit der 20er Jahre: Kabarett, Revue, Tonfilm. Spoliansky war einer der beliebtesten und erfolgreichsten Unterhaltungskomponisten der Weimarer Republik. Bei Toccata Classics, einem verdienstvollen britischen Label, das vor allem Neue Musik herausgibt, ist jetzt ein Spoliansky-Album mit sinfonischen Werken erschienen. Spoliansky als Neutöner? Oder doch der alte Revuekomponist im neuen Gewand?
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - HOT: Verbunden bleiben

    Das Hans Otto Theater in Potsdam steht heute Abend ganz im Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. "Verbunden bleiben - Stimmen aus der Ukraine" mit Lesungen, Songs, Musik, Interviews und Performance-Einlagen. Mit dabei sind Künstler:innen aus der Ukraine und Ensemblemitglieder des Hans Otto Theaters. Wie das konkret aussehen wird heute Abend, bespreche ich jetzt mit der Intendantin Bettina Jahnke.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - kultur.tanken festival

    Eine verlassene Tankstelle als Festival-Ort - das geht wahrscheinlich nur in Berlin! "KulturTanken" heißt das Mini-Festival, dass heute Nachmittag an der Sonnenallee in Neukölln steigt. Auf dem Gelände der leer stehenden Esso-Tankstelle. Zwischen den Zapfsäulen soll es Musik und Perfomance geben. Mehr Details zum Programm und zum Hintergrund der besonderen Location besprechen wir auf RBB Kultur mit einem der Organisatoren, Simon Spannig.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Album der Woche Alter Ego

    Der Klarinettist David Orlowsky ist mehrfach preisgekrönt mit seinem Orlowsky -Trio, das aber seit geraumer Zeit Geschichte ist, denn: David Orlowsky widmet sich neuen Projekten. Gemeinsam mit dem Lautenisten David Bergmüller hat er jetzt ein ungewöhnliches Album aufgenommen und das ist unser Album der Woche. Der Titel: „Alter Ego“. Ulrike Jährling hat David Orlowsky getroffen und stellt das Album der beiden Musiker vor.
    Musik aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - "Ring des Nibelungen": Macht

    In 16 Teilen, mit originalen Wagner-Kompositionen und eigens komponierter Musik, lässt sich Richard Wagners Opernklassiker "Der Ring des Nibelungen" als Fantasy-Hörspiel erleben. Kai Luehrs-Kaiser hat das zum Anlass genommen, um sich mit ein paar Aspekten der Oper genauer zu beschäftigen. Das Thema heute: die Macht.
    Hanna Bilobrova, litauische Ko-Regisseurin von Mariupolis 2, beim Photocall in Cannes; © dpa/AA/Mustafa Yalcin
    dpa/AA/Mustafa Yalcin

    - Filmfestspiele von Cannes: "Mariupolis2"

    Mariupol: Der Name der Stadt ist zum Symbol geworden für das Grauen des Krieges in der Ukraine. Der litauische Regisseur Mantas Kvedaravicius hatte schon 2016 einen Film über das Leben in Mariupol gemacht, das schon damals von separatistischen Truppen attackiert wurde. Nach Beginn des Ukraine-Krieges im Februar reiste Kvedaravicius wieder in die Hafenstadt und drehte eine Fortsetzung. Während der Arbeit am Film wurde er im April von russischen Soldaten getötet. Sein Film wurde trotzdem fertig und konnte jetzt bei den Filmfestspielen von Cannes Premiere feiern. Unser Korrespondent vor Ort Wolfgang Landmesser berichtet.
    Niki de Saint Phalle © dpa/Wiebke Langefeld
    dpa/Wiebke Langefeld

    - Niki de Saint Phalle und ihre prall-bunten Figuren

    Wer kennt sie nicht, die bunten, fantasievollen Figuren der Niki de Saint Phalle. Geschaffen für unterschiedliche Orte auf dieser Welt: Ob nun der Brunnen vor dem Centre Pompidou in Paris oder die Nanas, üppige, abstrakte Frauenfiguren, zum Beispiel am Leineufer in Hannover. Zum Teil sind ihre Skulpturen so groß, dass man darin herumgehen kann. Heute vor 20 Jahren ist die Bildhauerin und Malerin Niki de Saint Phalle gestorben. Ariane Hoffmann erinnert an sie.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Der satirische Wochenrückblick

    André Bochow wirft in seinem "Satirischen Wochenrübkblick" sein kritisches Auge auf die wichtigen Ereignisse der Woche und beleuchtet sie mit ganz eigener satirischer Note.
    Kunsthalle Bahnitz; © Bernd Dreiocker
    Bernd Dreiocker

    - Klein und Fein: Kunsthalle Bahnitz

    Bahnitz ist ein Dorf im Havelland, durch das man nicht zufällig kommt. Nur Fahrrad-Touristen kennen es, denn es liegt am Havelradweg. In dem kleinen Ort haben sich einige Künstler zusammengefunden, die hier leben und arbeiten. Seit 2010 hat das Dorf sogar eine Kunsthalle, in der schon Werke von Ai Weiwei und Marina Abramović zu sehen waren. Bernd Dreiocker fand moderne Kunst auf dem Dorf.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - World Press Photo Award: die Ausstellung

    Der World Press Photo Award ist der größte und prestigeträchtigste Wettbewerb für Pressefotografie weltweit. Eine Gruppe von Jurys hat mehr als 60.000 Bilder von 4066 Fotografinnen und Fotografen aus 130 Ländern gesichtet und 24 Preisträgerinnen und Preisträger gekürt. Die Gewinnerbilder wurden zu einer Ausstellung zusammengefasst, die nun im Willy-Brandt-Haus in Berlin gezeigt wird. Oliver Kranz hat sie sich angeschaut.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Haus am Waldsee: Thomas Florschuetz

    Thomas Florschuetz ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Fotografen. Das Haus am Waldsee zeigt jetzt Arbeiten der letzten zehn Jahre. Unter anderem Arbeiten aus der Werkgruppe „Elephant’s Breath”, in der sich der Fotograf mit der Auflösung des Ethnologischen Museums am Standort Berlin-Dahlem auseinandersetzt. Thomas Florschuetz reagiert mit seinen Fotos direkt auf Objekte, bildet aber nicht nur ab, sondern verbindet Ausschnitte und Formen, überlagert sie. Passend der Ausstellungstitel: "Überlagerungen". Barbara Wiegand berichtet:
    Birgit Weyhe © radioeins/Cora Knoblauch
    radioeins/Cora Knoblauch

    - Birigt Weyhe "Rude Girl"

    DIe Hamburgerin Birgit Weyhe gehört zu den starken Erzählerinnen unserer Zeit: Mit ihren Bildgeschichten greift sie wichtige aktuelle Themen auf und entfaltet deren narrative Kraft zwischen Wort und Text. In „Rude Girl“ schildert Birgit Weyhe den Werdegang von Priscilla Lane, einer afroamerikanische Germanistik-Professorin mit karibischen Wurzeln. Aber darf sie als weiße Autorin und Zeichnerin eigentlich über Schwarze schreiben? Welche Fehler kann sie dabei machen, in welche Fettnäpfchen treten? Ein Gespräch über Grenzgänge und Grenzbereiche, über den Vorwurf der "kulturellen Aneignung", über die Kraft von Farben, Strichen und Stiften. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn und Thorsten Dönges
  • Oumou Sangaré © dpa/CTK/Jaroslav Ozana
    dpa/CTK/Jaroslav Ozana

    - Oumou Sangaré - die malische Diva

    Die malische Sängerin Oumou Sangaré ist nicht nur eine der bekanntesten Sängerinnen ihres Landes, sie ist auch Role Model für viele Frauen. In ihren Liedern macht Sangaré Front gegen den Bürgerkrieg in Mali, gegen Korruption in der Regierung und gegen den Chauvinismus in der westafrikanischen Gesellschaft. Carsten Beyer hat mit Oumou Sangaré über die Songs ihres neuen Albums „Timbuktu“ gesprochen und er schlägt einen Bogen zu anderen Sängerinnen aus der Region wie Rokia Traoré und Fatoumata Diawarra.

    Musik; © rbbKultur

    - Jazzfest Berlin 2021: ICP Orchestra / Koma Saxo

    Das Jazzfest Berlin gehört zu Europas renommiertesten Festivals seiner Art. Nach einer rein digitalen Ausgabe im Jahr 2020 trafen sich letzten Herbst wieder Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Jazz-Spielarten im silent green Kulturquartier, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem Pierre Boulez Saal. Jazz Berlin präsentiert heute zwei Konzerte, die im silent green stattfanden und beide mit hintergründigem Humor zu überzeugen wussten. Das Amsterdamer "ICP Orchestra" ist seit Jahrzehnten eine Instanz in Europa für improvisierte Musik. Das deutsch-skandinavische Quintett "Koma Saxo" steht für Überraschungen und nutzt jeden Auftritt als Gelegenheit, neues Terrain zu erkunden.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Moldau-Philharmonie in Prag geplant

    Prag bekommt einen neuen Konzertsaal für klassische Musik. Von 2032 an soll er zur neuen Heimat sowohl der Tschechischen Philharmonie als auch des Prager Symphonieorchesters FOK werden. Gewinner des Architekturwettbewerbs für die künftige "Moldau-Philharmonie" ist ein Entwurf des dänischen Büros Bjarke Ingels Group. Und inspiriert ist er - wie könnte es anders sein - von Bedřich Smetanas gleichnamigem Stück.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Ausstellung: "Überlagerungen" von Thomas Florschuetz

    Thomas Florschuetz ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Fotografen. Das Haus am Waldsee zeigt jetzt Arbeiten der letzten zehn Jahre. Unter anderem Arbeiten aus der Werkgruppe „Elephant’s Breath”, in der sich der Fotograf mit der Auflösung des Ethnologischen Museums am Standort Berlin-Dahlem auseinandersetzt. Thomas Florschuetz reagiert mit seinen Fotos direkt auf Objekte, bildet aber nicht nur ab, sondern verbindet Ausschnitte und Formen, überlagert sie. Passend der Ausstellungstitel: "Überlagerungen". Barbara Wiegand berichtet.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - "Kulturland Brandenburg" eröffnet heute

    Kulturland Brandenburg lädt jedes Jahr dazu ein, die kulturelle und regionale Vielfalt Brandenburgs zu entdecken. In diesem Jahr sind die kulturellen Projekte rund um das Motto "Lebenskunst" gestaltet. Wie die passen, nach der langen Pandemiezeit? Matthias Gindorf weiß mehr.
    Musik aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Das crescendo-Festival startet heute

    AufgeFühlt - das ist das Motto des UdK-Musikfestivals in diesem Jahr. Das "f" ist kein Schreibfehler, sondern Programm: Aufgewühlt ist man, weil endlich wieder Aufführungen mit Publikum möglich sind, weil Musik berührt und einen fühlen lässt und nicht zuletzt, weil ein tolles Programm geplant ist. Wir sprechen mit einem der beiden künstlerischen Leiter, Markus Groh.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - "Der Ring des Nibelungen" und die Triebe

    Richard Wagners Opernklassiker "Der Ring des Nibelungen" als Fantasy-Hörspiel, in 16 Teilen, mit originalen Wagner-Kompositionen und eigens komponierter Musik - das serviert Ihnen unsere Podcastabteilung! Für unseren Opernkritiker Kai Luehrs-Kaiser ist das ein Anlass, sich mit ausgesuchten Aspekten der Wagner-Oper einmal eingehender zu beschäftigen. Das Thema heute: Der Trieb!
    Lea Birringer © Fandel, Foto & Design
    Fandel, Foto & Design

    - Lea Birringer: "Jungen Musiker*innen möchte ich das Selberdenken mitgeben"

    Die Geigerin Lea Birringer hat im April ein neues Album veröffentlicht, mit Violinkonzerten von Mendelssohn und dem hierzulande nicht mehr sehr bekannten Komponisten Christian Sinding. Eine Entdeckung. Und sie spielt Mozart, am kommenden Sonntag, mit den Berliner Symphonikern in der Philharmonie. Vorher ist sie bei uns zu Gast.

    Rivale © Drop-Out Cinema
    Drop-Out Cinema

    - "Rivale" - ein Film über Flucht und Eifersucht

    Schon vor dem Krieg kamen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland, ein Großteil auf der Suche nach Arbeit. Wie viele Osteuropäer*innen arbeiten sie als billig bezahlte Pflegekräfte. Davon erzählt der neue Film "Rivale", der bald in die Kinos kommt. Es geht um einen ukrainischen Jungen, dessen Mutter als Krankenpflegerin in einem deutschen Seniorenhaushalt lebt und arbeitet. Als seine Oma stirbt, zieht der Junge zu seiner Mutter nach Deutschland. Theresa Majerowitsch und Jakob Bauer berichten.

    World Press Photo Ausstellung 2022 in Amsterdam © picture alliance/ANP/Remko de Waal
    picture alliance/ANP/Remko de Waal

    - World Press Photo 2022

    Der World Press Photo Award ist der größte und prestigeträchtigste Wettbewerb für Pressefotografie weltweit. Eine Gruppe von Jurys hat mehr als 60.000 Bilder von 4066 Fotograf*innen aus 130 Ländern gesichtet und 24 Preisträger*innen gekürt. Die Gewinnerbilder wurden zu einer Ausstellung zusammengefasst, die nun im Willy-Brandt-Haus in Berlin gezeigt wird. Oliver Kranz hat sie sich angeschaut.
    Das Wort zum Schabbat; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Das Wort zum Schabbat

    +++ Auslegung: Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky +++ Musik: Der Chor der Liberalen Synagoge London mit "Sim Shalom" +++
    Jens Lehmann; © Karo Krämer
    Karo Krämer

    - Mit Jens Lehmann

    Das Meer zieht die meisten von uns magisch an. So auch Jens Lehmann, der eine ganze Sendung lang Meermusik spielt - inklusive eines Disney-Songs, von dem er sich seit Jahrzehnten nicht befreien kann und will.
    Essen © rbbKultur
    rbbKultur

    - Pizza: Vom Arme-Leute-Essen zum Gourmetgericht

    Dass Pizza weltweit das bekannteste Wort der italienischen Sprache ist, überrascht nicht: Kaum ein Gericht ist auf allen Kontinenten so beliebt wie die runde, belegte Teigscheibe. Vom sättigenden Essen für arme Leute, wie früher in Neapel, ist Pizza heute immer mehr ein Gourmet-Gericht geworden, bei dem die Qualität der Zutaten und die lange Gärung des Teigs immer wichtiger sind. Elisabetta Gaddoni über die Geschichte der Pizza und über aktuelle Pizza-Trends.
    Sky du Mont, Schauspieler © Swen Pförtner/dpa
    Swen Pförtner/dpa

    - Sky du Mont wird 75!

    Heute vor 75 Jahren wurde in Buenos Aires der deutsche Schauspieler Sky du Mont geboren. Lange für Bösewicht-Rollen reserviert, hat er inzwischen ein breiteres Repertoire und seine Stimme ist einfach unverkennbar. Ralf Gödde über den markanten Schauspieler, der sogar beinahe mal James Bond gespielt hätte.

    Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker © Monika Rittershaus
    Monika Rittershaus

    - Simon Rattle dirigiert Haydn und Strawinsky

    Die Berliner Philharmoniker pflegen auch zu ihren ehemaligen Chefdirigenten ein sehr gutes Verhältnis. So war es bei Claudio Abbado, und nicht anders ist es bei Simon Rattle, der immer wieder gerne an das Pult seines ehemaligen Orchesters tritt. So auch jetzt, und das mit zwei seiner geschätzten Komponisten: Joseph Haydn und Igor Strawinsky. Andreas Göbel war für rbbKultur dabei.
    Eckart Nickel: Spitzweg © Piper
    Piper

    - Eckhart Nickel: "Spitzweg"

    Eckhart Nickel ist gelernter Kunsthistoriker und hat mit dem Schriftsteller Christian Kracht mal eine Literaturzeitschrift geleitet. Im Zentrum seines neuen Romans "Spitzweg" steht einer, der ganz offensichtlich anders ist: einen zufriedenen Kunstbanausen. Von einem Freund wird er überzeugt: Spitzweg ist einer, den es sich zu kennen lohnt. Ein Bildungsroman, der auch eine Kritik an der Digitalgesellschaft und ihrer "allmächtigen Instagrammatik" sein möchte. Gerrit Bartels stellt ihn vor.

    Die Frage des Tages – Anatol Stefanowitsch © rbbKultur/Gregor Baron

    - Muss der Begriff "Heimat" positiv umgedeutet werden?

    "Wir müssen den Begriff Heimat positiv umdeuten und so definieren, dass er offen und vielfältig ist." Diese Forderung stammt von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und ist ihre Antwort auf die Frage, wie der Begriff aus der ideologischen Vereinnahmung durch AfD und Rechtsradikale zurückerobert werden kann. In unserer "Frage des Tages" möchten wir von dem Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch wissen, wie er diese Forderung sieht: Muss der Begriff Heimat positiv umgedeutet werden?
    Theatertreffen: Doughnuts © Fabian Hammerl
    Fabian Hammerl

    - Theatertreffen 22: "Doughnuts" des Thalia Theaters Hamburg

    In einer Hotellobby warten mehrere Gäste auf ein Taxi, das sie zu einer Konferenz bringen soll. Draußen wird der Nebel immer dichter, drinnen wird diskutiert, wie nun vorzugehen sei - in Dauerschleife Der Regisseur und Autor Toshiki Okada nimmt sein Publikum mit auf einen "Ausflug ins Absurde Theater der Hochmoderne", so hat es die Jury in ihrem Statement für die Auswahl des Stückes "Doughnuts" zum Theatertreffen beschrieben. Barbara Behrendt war dabei.

    Vangelis Papathanasiou, Komponist, im Alter von 79 Jahren gestorben; © imago-images.de/Eurokinissi
    imago-images.de/Eurokinissi

    - Der Komponist und Musiker Vangelis ist tot

    Die Film-Musiken von Vangelis muss man nur anspielen - und vieles kennt man sofort. Außerdem gilt er als einer der Wegbereiter der elektronischen Musik: der griechische Komponist und Musiker Vangelis. Jetzt ist er mit 79 Jahren in Frankreich gestorben. Verena Schälter über Vangelis:
    Ein Smartphone, auf dem eine Werbung für das 9-Euro-Ticket zu sehen ist, wird vor eine Tram und einen Linienbus gehalten; © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - Bundesrat entscheidet über 9-Euro-Ticket

    Das 9-Euro-Ticket für den Nahverkehr ist ein Prestige-Projekt der Ampelregierung. Ab Juni soll man es nutzen können, der Verkauf in wenigen Tagen starten. Doch nachdem es gestern im Bundestag beschlossen wurde, kann es heute am Veto des Bundesrates scheitern. Einige Länder, so zum Beispiel Bayern, haben schon angekündigt, dem Vorhaben nicht zuzustimmen. Wir sprechen auf rbbKultur mit der Mobilitätsexpertin Katja Diehl über das 9-Euro-Ticket.

    Jaap van Zweden dirigiert die New York Philharmonics bei einer Probe im ehemaligen Turbinensaal im Historisch-Technisches Museum Peenemünde auf der Insel Usedom; © dpa/Jens Büttner
    dpa/Jens Büttner

    - New Yorker Philharmoniker auf Usedom

    Die Peenemünder Konzerte für den Frieden sind wichtiger Teil des Usedomer Musikfestivals. Heute startet das Festival mit hohem Besuch aus Übersee: die New Yorker Philharmoniker spielen! Im Kraftwerk der ehemaligen Heeresversuchsanstalt in Peenemünde. Dreimal vor gut 1.000 Zuschauern. Ein großes musikalisches Zeichen an historisch aufgeladenem Ort.

    Die Konzerte der New Yorker Philharmoniker wollen damit auch ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine setzen. Juliane Voigt berichtet.

  • Meschiya Lake & the New Movement; © Stephan Talneau
    Stephan Talneau

    - Meschiya Lake - Neues vom Swing-Star

    Meschiya Lake ist eine preisgekrönte Jazz- und Swing-Sängerin aus New Orleans. Sie war ein paar Jahre in der Zirkus-Szene unterwegs, hat auf der Bühne in lächerlichen Kostümen Insekten geschluckt und Glas zerkaut. Nach ihrem Motto "Gehe nie mit dem Bandleader aus, sei selbst die Bandleaderin", hat sie die Little Big Horns Jazz Band gegründet. Die Band bekam viele euphorische Kritiken und Preise – in den USA wie in Europa. Jetzt hat Meschiya Lake ein neues Album herausgebracht: "Looking The World Over" heißt es. Sie hat es in Berlin aufgenommen – mit dem Ensemble "The New Movement", bestehend aus internationalen Jazzmusiker*innen, die in Berlin leben. Mit ihnen hat sie Musik zwischen Rocksteady, Western Swing und traditionellem Jazz eigespielt – von Duke Ellington über Jimmie Rodgers bis zu Memphis Minnie.

    Igor Zelensky, ehemaliger Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts, 2016; © dpa/Matthias Balk
    dpa/Matthias Balk

    - Ist der Münchner Ex-Ballettchef mit Putins Tochter liiert?

    Ist der im April zurückgetretene Ballettdirektor des Bayrischen Staatsballetts in München liiert mit der Tochter von Vladimir Putin? Die Hintergründe kennt Peter Jungblut.
    Malakoff Kowalski © Tobias Kruse
    Tobias Kruse

    - Malakoff Kowalski: "Ich bin sehr traditionell veranlagt"

    Malakoff Kowalski ist ein Tausendsassa am Klavier. Er spielt quer durch alle Genres, komponiert Theater- und Filmmusik und spielt gerne zusammen mit KollegInnen aus Pop und Jazz. Jetzt ist sein neues Album "Piano Aphorisms" erschienen. Welche neuen musikalischen Ufer er da erforscht, haben wir ihn auf rbbkultur gefragt.

    Festival Frequenzen. Feminismus global © Goethe-Institut
    Goethe-Institut

    - Goethe-Institut: Festival "Frequenzen. Feminismus global"

    Heute Abend startet auf dem Berliner Pfefferberg-Gelände an der südlichen Schönhauser Allee das interdisziplinäre Festival "Frequenzen. Feminismen global", organisiert vom "Goethe Institut". Drei Tage lang wird über feministische Debatten und Bewegungen diskutiert, es gibt Filme, Performances und Workshops zum Thema Feminismus. Mit dabei ist auch Hannah Beeck. Sie ist Sozialwissenschaftlerin und forscht zu Femiziden und Antifeminismus. Jetzt ist sie bei uns im Gespräch auf rbbKultur.

    Stasikomödie © Constantin Film
    Constantin Film

    - "Leander Haußmanns Stasikomödie" startet heute in den Kinos

    Über die Stasi lachen, das ist sicher nicht für jeden was. Aber in jedem Fall schafft das Leander Haußmann in seinen Filmen. Das hat er schon Anfang der 90er Jahre mit "Sonnenallee" gezeigt und auch im zweiten Teil seiner DDR-Trilogie, "NVA". Heute kommt sein neuer Film und damit der dritte Teil seines persönlichen DDR-Rückblicks in die Kinos: "Leander Haußmanns Stasikomödie".

    Kamilla Kaiser; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Mit Kamilla Kaiser

    (83) Cabaret. Eine schillernde Swing-Party in Long Island, ein Orchester im Treppenhaus, ein Nachtwandler, ein Ort, an dem sich alle Träume erfüllen und Sirenengeheul während der Zero Hour in Buenos Aires.
    "Bettina" von Lutz Pehnert © Werner Popp
    Werner Popp

    - Filmstart: "Bettina" von Lutz Pehnert

    "Ich hab Heimweh nach Heimat", so heißt es in einem Lied der Sängerin Bettina Wegner. Heute startet ein Film über ihr Leben, ein reiches Leben zwischen Ost und West, voll von Abschieden und Neuanfängen. Er heißt schlicht: "Bettina". Holger Zimmer hat im Februar auf der Berlinale mit dem Regisseur Lutz Pehnert gesprochen und stellt den Film und die Musikerin vor.

    Windeby: Moorleiche im Landesmuseum Schloss Gottorf © J. Mallwitz/WILDLIFE / dpa
    J. Mallwitz/WILDLIFE / dpa

    - Vor 70 Jahren wurde in Windeby eine Moorleiche gefunden

    Heute vor 70 Jahren wurde in Windeby in Schleswig-Holstein Deutschlands wohl bekannteste Moorleiche gefunden. Peter Meier-Hüsing bereichtet.

    Valeria Shashenok: 24. Februar und der Himmel war nicht mehr blau © story one
    story one

    - Valeria Shashenok: "24. Februar... und der Himmel war nicht mehr blau"

    Mit bissigem Humor zeigte die 20-jährige TikTokerin Valeria Shashenok ihr Ausharren in einem Bunker in der Ukraine. Die ganze Welt schaute auf Social Media zu. In ihrem Buch "24. Februar... und der Himmel war nicht mehr blau" berichtet sie darüber, wie sie den Krieg und seinen Beginn erlebt hat. Nadine Kreuzahler hat sie getroffen.

    Gary Shteyngart: Landpartie © Penguin Verlag
    Penguin Verlag

    - Gary Shteyngart: "Landpartie"

    Während in den behaglichen vier Wänden eines abgeschotteten Landhauses Geschichten erzählt, Weine verkostet und intellektuelle Gespräche geführt werden, wütet draußen die Pandemie. Es ist fast so, als habe Gary Shteyngart Bocaccios Dekameron ins Jahr 2020 verschoben. Jörg Magenau hat den Roman "Landpartie" gelesen.

    Die Frage des Tages – Susanne Mayer; © rbbKultur/Laura Huck
    rbbKultur | Laura Huck

    - Sollte die geschäftsmäßige Sterbehilfe erlaubt werden?

    Jeder Mensch hat das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Das hat das Bundesverfassungsgericht vor zwei Jahren klargestellt und das bis dahin geltende Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Seitdem diskutiert der Bundestag über eine Neuregelung des Gesetzes, konnte sich in der letzten Legislaturperiode aber nicht auf einen Gesetzentwurf einigen. Gestern haben die Parlamentarier in einer Orientierungsdebatte einen neuen Versuch gewagt. Sollte in Zukunft auch die geschäftsmäßige Sterbehilfe erlaubt werden? Unsere Frage des Tages an die Zeit-Journalistin Susanne Mayer.

    Potsdamer Tanztage: Générations © Brice Pelleschi
    Brice Pelleschi

    - Potsdamer Tanztage: "Générations"

    Ein junger und ein alter Mann auf der Bühne – sie berühren, betrachten, begegnen sich. In seinem Stück "Générations" bei den Potsdamer Tanztagen setzt sich der Choreograf Fabrice Ramalingom bereits zum zweiten Mal mit der Frage auseinander, was die Generationen trennt, was sie verbindet, welche Spannung zwischen ihnen besteht. Frank Schmid hat die Vorstellung bei den Potsdamer Tanztagen besucht.

    Zahlreiche Menschen nehmen an der Demonstration der Kampagne «Schule muss anders» für «Mehr Personal, Chancengleichheit und echte Teilhabe im Berliner Schulsystem "Schule muss anders" teil, November 2021; © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - 24-Stunden-Mahnwache gegen Kürzungen in der Bildung

    Während drinnen die Berliner Bildungspolitikerinnen und -politiker über den Bildungshaushalt entscheiden, wird draußen, vor dem Abgeordnetenhaus, eine Mahnwache abgehalten. Vierundzwanzig Stunden lang, ab heute Nachmittag um 17 Uhr. Es geht um mehr Geld für die Bildung. Aufgerufen hat dazu das Bündnis "Schule muss anders". Einer der Mitgründer der Kampagne ist Philipp Dehne – mit ihm sprechen wir.

    Top Gun: Maverick – zur Premiere des Films in Cannes fliegen Kampfjets über die Croisette; © imago-images.de/Isabelle Vautier
    imago-images.de/Isabelle Vautier

    - Top-Gun-Fieber und das US-Militär

    Das Filmfestival in Cannes hat Tom Cruise mit einer Ehrenpalme ausgezeichnet. Kurz vor der Europapremiere des Films "Top Gun: Maverick" und dazu flogen dann sogar extra Kampfjets über die Croisette. Eine ziemliche Faszination fürs Militärische – damit ist das "Top Gun"-Fieber in jedem Fall verbunden. Als "Top Gun" in den 80er-Jahren in die Kinos kam, standen nicht selten in der Nähe der Kinos kleine Rekrutierungsbüros bereit. Auch für den neuesten "Top Gun"-Film hat das Militär Jets und sogar Flugzeugträger zur Verfügung gestellt. Katharina Wilhelm berichtet über die Verbindung Hollywood und Militär.

    Mobiles Arbeiten in einem Coworking Space (Café) in Berlin © picture alliance/Robert Schlesinger
    picture alliance/Robert Schlesinger

    - Zurück ins Büro? - Schöne mobile Arbeitswelt

    Die Debatte mit Carla Spangenberg, Stefan Camenzind und Teresa Hertwig -- „Mein Chef will, dass wir jetzt wieder alle ins Büro kommen.“ – Seitdem die Home-Office Pflicht entfallen ist, hört man diesen Satz immer häufiger. Doch Studien zeigen, dass viele Menschen die gewonnene Flexibilität durch mobiles Arbeiten nicht aufgeben möchten. Komplett auf das Büro verzichten, möchten aber auch die wenigsten. Wie also müssen das Büro und die Arbeit der Zukunft aussehen? Müssen Büros neue Spielräume für kreatives Denken und Teamwork werden? Braucht hybrides Arbeiten klare Regeln, damit Führungskultur und Zusammenarbeit gelingen? -- Stefan Camenzind ist Architekt in Zürich. Dort hat sein Büro Evolution Design die Niederlassung des Tech-Konzerns Google entworfen, die 2008 eröffnet wurde – inklusive Rutschbahn, Iglu-Büros, Seilbahngondeln und Feuerwehrstangen. Er steht für mitarbeiter- und bedürfnisorientiertes Planen und sagt, das wichtigste Objekt im Büro sei die Selbstbestimmung. -- Teresa Hertwig ist Coach und Trainerin für hybrides und mobiles Arbeiten. Mit ihrer Beratungsagentur GetRemote unterstützt sie Unternehmen dabei, eine nachhaltige hybride Arbeitskultur zu etablieren. In ihrem jüngst erschienen Buch „Produktivität braucht kein Büro“ (Gabal Verlag) beschreibt sie, wie Unternehmen sich mit hybridem Arbeiten zukunftssicher aufstellen können. Dabei brauche es neben Vertrauen auch klare Regeln. -- Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kritik per Mail an derzweitegedanke@rbbkultur.de
  • Der neugestaltete Raum mit dem sechsteiligen Millefleurs-Wandbehang "Die Dame mit dem Einhorn" im Mittelaltermuseum Cluny; © dpa/Museum Cluny
    dpa/Museum Cluny

    - Mittelalter-Museum in Paris wieder eröffnet

    Paris hat eine wichtige Attraktion zurück: Das Mittelalter-Museum von Cluny ist wieder eröffnet. 11 Jahre wurde entstaubt, gebaut und saniert, 23 Millionen wurden investiert – um das Mittelalter über seine Kunstwerke lebendig werden zu lassen. Stefanie Markert hat das neue Musée de Cluny in Paris besucht.

    Zerstörtes Theater in Mariupol; © imago-images.de/Alexey Kudenko
    imago-images.de/Alexey Kudenko

    - Bomben statt Premieren - Wie ukrainische Theaterschaffende den Krieg erleben

    Vor fast drei Monaten begann der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Seitdem kontaktiert die in Berlin lebende Autorin Inga Lizengevic ukrainische Theaterschaffende regelmäßig per Video-Call und fragt sie, wie sie den Alltag in Mariupol, Kyiv, Irpin und Rivne erleben.

    Schriftsteller Uwe Tellkamp, Dresden 2017; © dpa/Sebastian Kahnert
    dpa/Sebastian Kahnert

    - Uwe Tellkamps neuer Roman

    Jahrelang wurde es erwartet. Jetzt ist er da - der neue Roman des umstrittenen Autors Uwe Tellkamp. Sein Buch "Der Turm" von 2008 war ein Riesenerfolg - ein Bestseller und gefeiert von der Literaturkritik. Sein neuer Roman wird jetzt verrissen. Ist das Buch wirklich so schlecht - oder schwingt da auch Kritik am Autor und seiner politischen Einstellung mit? Darüber sprechen wir mit Gerrit Bartels.
    Symbolischer Spatenstich an der Amerika-Gedenkbibliothek – Klaus Lederer (l-r, Die Linke), Kultursenator, Regina Kittler, Vorsitzende des Landesverbandes Berlin im deutschen Bibliothekenverband (dbv), Volker Heller, Generaldirektor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, und Nicole Lohrisch, Kaufmännische Direktorin der ZLB © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - Symbolischer Spatenstich an der Amerika-Gedenkbibliothek

    Die Amerika Gedenk-Bibliothek ist die beliebteste Bibliothek Berlins - und komplett überlastet. Es braucht dringend mehr Platz: Berlin plant schon seit Jahren einen Neubau: der soll einmal auf dem Blücherplatz entstehen. Doch die Planung stockt und bis es voran geht, braucht es eine Zwischenlösung: Heute war der symbolische Spatenstich für ein temporäres Gebäude, das hinter der AGB gebaut wird. Unser Architekturkritiker Nikolaus Bernaus war dabei.
    Theater in Mariupol © dpa/TASS/Vladimir Gerdo
    dpa/TASS/Vladimir Gerdo

    - Bomben statt Premieren

    Sie spielen Theater in Mariupol oder inszenieren Puppentheater-Stücke in Rivne, studieren Schauspiel in Kyjiw oder tanzen Ballett. Bis plötzlich Bomben fallen und Russland ihr Land, die Ukraine, angreift. Inga Lizengevic hat sechs Theaterschaffende aus der Ukraine in den Wirren des Krieges begleitet und erzählt ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Feature ("Bomben statt Premieren"), das "rbb Kultur" heute Abend sendet. Jetzt ist die Journalistin bei uns zu Gast.
    Philipp Deines: Die 5 Leben der Hilma af Klint © Hatje Cantz Verlag
    Hatje Cantz Verlag

    - Philipp Deines, Künstler und Autor

    Der Künstler Philipp Deines zeichnet Comics, entwirft Poster für Technoclubs und designt Mode. Und nun ist mit "Die 5 Leben der Hilmar af Klint" seine erste Graphic Novel erschienen. In ihr erzählt Philipp Deines von der schwedischen Malerin, die als "Erfinderin der Abstraktion" gilt, deren visionäres Werk aber erst in den letzten Jahren die gebührende Aufmerksamkeit erhielt. Was Philipp Deines zur Graphic Novel inspiriert hat und wie man das Leben einer Malerin malt, das erzählt er heute bei rbbKultur.
    Dog © LEONINE Distribution
    LEONINE Distribution

    - Filmkritik: "Dog" von Channing Tatum

    Der amerikanische Tänzer und Schauspieler Channing Tatum wurde berühmt in der Rolle des Magic Mike. In dem Film von Steven Soderbergh spielt er einen Stripper und konnte dabei auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, denn der Schauspieler hat selbst als Stripper begonnen. Jetzt führt Channing Tatum erstmals Regie, gemeinsam mit seinem Freund und Produzenten Reid Carolin. Wieder basiert die Story auf seiner eigenen Erfahrung. In "Dog" (Hund), in dem er auch die (menschliche) Hauptrolle spielt, geht es um zwei Army – Veteranen: einen Menschen und einen Hund. Simone Reber hat den Film gesehen.
    Besucher im Deutschen Theater warten auf den Beginn der Premiere von "Goodyear", inszeniert von René Pollesch; © dpa/Paul Zinken
    dpa/Paul Zinken

    - Publikumsschwund im Theater

    Unter dem Hashtag #Publikumsschwund hatte Theaterregisseur Christopher Rüping vor wenigen Wochen auf ein neueres Phänomen aufmerksam gemacht: vor allem in kleinere Theater, so seine Beobachtung, findet das Publikum zur Zeit nicht zurück. Selbst Premieren seien nicht -wie sonst- stets im Voraus ausverkauft. Diese Woche endet nun das Theatertreffen in Berlin. Auch hier gab es erstmals – anders als sonst – noch an Premierenabenden oft Tickets. Cora Knoblauch hat bei den Theatern nachgefragt.
    Matthias Käther (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - mit Matthias Käther

    Französische Opern-Ouvertüren von Rameau bis Lecocq Neues vom Markt: 20Th Century Foxtrots Vol. 4 - France & Belgium (Gottlieb Wallisch, Klavier)
    75. Filmfestspiele Cannes © ZUMA Press Wire/dpa
    ZUMA Press Wire/dpa

    - Die Filmfestspiele von Cannes sind eröffnet

    Glamour, Sonne und die schöne Kulisse - dafür ist das Filmfestival in Cannes bekannt. In diesem Jahr steht das Festival jedoch auch im Zeichen des Krieges. Bei der Eröffnung wurde die Zombie-Komödie "Final Cut" von Oscar-Preisträger Michel Hazanavicius gezeigt. Der ursprüngliche Titel war "Z (Comme Z)". Weil dieser Buchstabe zum Symbol der Unterstützer des russischen Angriffskriegs geworden ist, nannte der Regisseur seinen Film um. Rüdiger Suchsland über die Eröffung der Filmfestspiele in Cannes.

    Bram Stoker: Dracula © CPA Media/dpa
    CPA Media/dpa

    - 125. Jahrestag - Der Roman "Dracula" wird veröffentlicht

    Heute vor 125 Jahren wurde Bram Stokers Roman "Dracula" öffentlich vorgestellt. Die Figur Graf Dracula ist wohl der berühmteste Vampir der Literaturgeschichte, der etliche Male auf den Bühnen der Welt aufgetreten ist, um den sich Filme und Fernsehserien drehen. Tobias Nagorny erinnert an "Dracula".

    Dimitri Mitropoulos: The Complete RCA & Columbia Album Collection © Sony
    Sony

    - Dimitri Mitropoulos: The Complete RCA & Columbia Album Collection

    Die Box mit dem diskographischen Hauptwerk des griechischen Dirigenten Dimitri Mitropoulos würdigt eine der größten Legenden der Interpretationsgeschichte. Mitropoulos war ein Temperamentsbündel. Seine explosive Ästhetik wandte er gern auf Randrepertoire von Khatchaturian, Ippolitov-Ivanov, Anton Rubinstein oder Menotti an. Beglücken uns die Orchester des Aufnamezeitraumes von 1939 bis 1959 auch heute? Kai Luehrs-Kaiser weiß mehr.

    Monika Feth: Randvoll mit Glück © cbj
    cbj

    - Monika Feth: "Randvoll mit Glück"

    Wenn Eltern sich trennen, ist das für Kinder meistens schwierig und fast immer sind es die Erwachsenen, die sich mit ihren Entscheidungen durchsetzen. "Patchwork" ist das Modell, um das es in Monika Feths Jugendbuch "Ranvoll mit Glück" geht. Ein halbes Jahr auf Probe zusammenleben ist der Deal, auf den sich die Kinder wohl oder übel einlassen müssen. Ein Roman, der die unterschiedlichen Sichtweisen auf die neue Situation beschreibt. Sonja Kessen stellt ihn vor.
    Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf

    - Grunderbe für alle - eine gute Lösung zur Bekämpfung von Armut?

    Ein Vorschlag, der für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen soll, ist ein staatliches Grunderbe in Höhe von 20.000 Euro für alle 18-Jährigen. Er stammt vom Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD). Die Kosten sollen durch eine höhere Erbschaftssteuer finanziert werden. Was hält unser Kommentator Andres Veiel von diesem Vorschlag? Ist ein Grunderbe für alle eine gute Lösung, um die Armut zu bekämpfen?
    Julia Hagen, Cellistin © Julia Wesley
    Julia Wesley

    - Konzerthaus: Sir Andrew Davis & Julia Hagen

    Das Elgar-Cellokonzert ist untrennbar mit der hingebungsvollen und beeindruckenden Interpretation von Jaqueline du Pré verbunden. Wie schlägt sich da die aufstrebende Cellistin Julia Hagen beim Konzert des Rundfunk-Sinfonierorchester Berlin? Der Dirigent Andrew Davies hat zudem ein rein englisches Programm mit Tippett und Vaughan Williams zusammengestellt, das einen interssanten Kontext bietet. Gestern war das alles im Konzerthaus Berlin zu hören und unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.
    Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
    Krafft Angerer

    - Münchener Kammerspiele auf dem 22. Theatertreffen: "Like Lovers Do"

    Pinar Karabulut von den Münchner Kammerspielen gilt als Regisseurin, die die deutschsprachige Theaterlandschaft seit Jahren wohltuend aufmischt. Eine, bei der neonbunte, queere Pop-Ästhetik gern mal auf wagnerhafte Opulenz trifft. Dabei inszeniert sie zugewandt, führt ihre Figuren bei aller Komik nicht vor. Mit ihrer Inszenierung von "Like Lovers Do" ist sie jetzt beim Theatertreffen zu Gast. Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.

    Hände halten von Seniorin für Trost und Unterstützung; © dpa/Zoonar.com/Robert Kneschke
    dpa/Zoonar.com/Robert Kneschke

    - Bundestag debattiert Sterbehilfe

    Vor mehr als zwei Jahren kippte das Bundesverfassungsgericht das Verbot zur Sterbehilfe. Heute debattiert der Bundestag darüber, wie es mit dem assistierten Suizid in Deutschland weitergeht. Pit Kröger stellt die unterschiedlichen Positionen der Abgeordneten vor.
  • Archivbild: Das frühere Königliche Hofgärtnerhaus auf dem Areal des neu eröffneten "Europäischen Zentrums für Jüdische Gelehrsamkeit" an der Universität Potsdam. Mit der Eröffnung erhielten das Abraham Geiger Kolleg und das Zacharias Frankel College ein neues Domizil auf dem Potsdamer Campus. (Quelle: dpa/S. Stache)
    dpa/S. Stache

    - Abraham-Geiger-Kolleg: Rücktritt des Geschäftsführeres Krochmalnik

    Sexuelle Übergriffe, Machmissbrauch: Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam, die einzige Ausbildungsstätte für liberale Rabbinerinnen und Rabbiner in Deutschland, sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Nachdem Rabbiner Walter Homolka schon vor zwei Wochen alle seine Ämter hat ruhen lassen, gibt es jetzt weitere personelle Konsequenzen - und zwar an der School of Jewish Theology, zu der das Abraham-Geiger Kolleg gehört. rbb-Reporterin Leonie Schwarzer über die neuesten Entwicklungen.
    Andreas Diefenbach © dpa/Patrick Seeger
    dpa/Patrick Seeger

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Andreas Diefenbach - Mikrobiologe und Infektionsimmunologe

    Mikroben haben Macht über uns: Sie beeinflussen unserer Abwehrkräfte, unsere Fitness und sogar unsere Gefühle. Im Gespräch mit Jörg Thadeusz erzählt Andreas Diefenbach, warum Antibiotika, die wir als Kind bekommen, unser Leben als Erwachsene bestimmen könnten, auf welche Weise unsere mikrobiellen Untermieter unser Immunsystem unzerstützen und wie sie unser Sozialverhalten steuern könnten.

    Cannes – Palme d'Or © picture alliance/Invision/AP/Vianney Le Caer
    picture alliance/Invision/AP/Vianney Le Caer

    - Cannes - Ein Festival in Zeiten des Ukraine-Kriegs

    Um 19 Uhr starten heute die fünfundsiezbigsten internationalen Filmfestspiele von Cannes. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Improvisation sollte es dieses Jahr eigentlich wieder ein ganz "normales" Festival werden, doch auch über der Croissette liegt der Schatten des Ukraine-Krieges. Unsere Korrespondentin vor Ort Bettina Dunkel blickt voraus.
    Theater an der Parkaue: Schattensprung © Sinje Hasheider
    Sinje Hasheider

    - Theater an der Parkaue: "Schattensprung"

    Eine Spinne, die über die Wand krabbelt, ein dunkler Flur, düstere Märchen, es gibt vieles, wovor sich Kinder fürchten. Ein Tanztheaterstück am Theater an der Parkaue in Berlin nimmt all diese Ängste ernst und hat Kinder gefragt: Was hilft dagegen? Das Stück ist ab sechs Jahren. Heute war Premiere und unsere Kulturreporterin Regine Bruckmann stellt die Produktion mit dem Titel "Schattensprung" vor.
    Berlin liest ein Buch
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    - Berlin liest ein Buch - Zufall, Entscheidung: Sasa Stanisic "Herkunft"

    In seinem Roman "Herkunft" schreibt Saša Stanišić: "Glück hat, wer den Zufall beeinflussen kann. Wer sein Zuhause nicht verlässt, weil er muss, sondern weil er will." Als er als Kind mit seiner Familie Bosnien verlassen musste, konnten sie den Zufall nicht beeinflussen. Als erwachsener Mann und Erzähler erobert er sich die Entscheidungsfreiheit auf anderer Eben zurück: Wie erzählt er von seiner Herkunft und was? Am Ende seines Romans treibt er das Spiel soweit, dass er den Text in die Form eines Pen& Paper- Rollenspiels bringt - und die LeserInnen mitentscheiden können, wie die Geschichte weitergeht. rbbKultur-Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn über Struktur und Erinnern in "Herkunft".
    Rolf Zuckowski © dpa/Jonas Walzberg
    dpa/Jonas Walzberg

    - Rolf Zuckowski, Musiker und Kinderliederproduzent

    Generationen sind mit seinen Liedern groß geworden: Rolf Zuckowski ist einer der erfolgreichsten Künstler in Deutschland. Eben ist er 75 geworden und hat eine Autobiografie geschrieben. Unzählige Kindheiten hat er musikalisch begleitet, sich für ein zeitgemäßes Bild von Kindern in unserer Gesellschaft eingesetzt und auch Lieder für Erwachsene geschrieben. Ein Brückenbauer zwischen den Generationen, der sich für mehr Respekt und Aufmerksamkeit einsetzt. Von seinem Leben, seiner Musik und seinen Inspirationsquellen erzählt Rolf Zuckowski auf rbbKultur, der eine Stunde lang unser Gast ist.
    Der Ring des Nibelungen | Regine Ahrem © rbb/Thomas Ernst
    rbb/Thomas Ernst

    - "Der Ring des Nibelungen" im rbb-Studio 14

    "Der Ring des Nibelungen" als Hörspiel – das ist eine Produktion von rbbKultur zusammen mit "Der Audio Verlag", die sie bei uns im Radio und online als Podcast hören können, als Hörbuch erscheint der Ring diese Woche bei DAV. Richard Wagners Opernklassiker ist hier als Neuinterpretation zu hören, ein Fantasy-Hörspiel und eine große Parabel über den Eingriff des Menschen in den natürlichen Urzustand der Erde. Die Regisseurin des Hörspiels ist Regine Ahrem, die auch das Skript erstellt hat. Am Donnerstag ist sie im Studio 14 in der rbb-Dachlounge hier in der Masurenallee zu Gast und wird dort die Teile fünf bis acht der 16-teiligen Reihe präsentieren: "Die Walküre".

    Josef Haslinger © dpa/Jens Wolf
    dpa/Jens Wolf

    - Wie weiter mit der "Bratwurstbude" PEN?

    Es war ein wirklich wildes Wochenende für die Schriftstellervereinigung PEN – bei der Mitgliederversammlung in Gotha wird der umstrittene Präsident Yücel zunächst knapp wiedergewählt, dann tritt er zurück, beschimpft den PEN als „Bratwurstbude“ und sagt „Der Verein mit dem großen Namen ist Geschichte“. Es geht ein Riss durch die Schriftstellervereinigung und den zu kitten, dazu ist jetzt Josef Haslinger angetreten. Er hat den PEN als Präsident von 2013 bis 2017 geleitet. Wie er den PEN wieder auf Kurs bringen will, erzählt er im Gespräch bei RBB Kultur.
    Kai Luehrs-Kaiser; Foto: rbb / Oliver Ziebe

    - Mit Kai Luehrs-Kaiser

    Worin besteht der Unterschied zwischen dem Flötisten Maurice Steger und der Flötistin Dorothee Oberlinger? +++ Vorfreude auf die Streichquartett-Woche im Boulez Saal +++ Was tat Toscanini, bevor er jeweils in den Proben einen Wutanfall bekam? +++ Der längste, beste Triller der Musikgeschichte +++ und so weiter
    Francis Seeck: Zugang verwehrt © Atrium
    Atrium

    - Wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert

    Wegen der sozialen Herkunft diskriminiert zu werden, keinen Zugang zu guter Bildung oder einer ordentlichen Gesundheitsversorgung zu haben - all das beschreibt der Begriff "Klassismus". Die Sozialwissenschaftler*in Francis Seeck hat dazu ein Buch geschrieben. Auf rbbKultur erklärt Francis Seeck, was mit dem Begriff genau gemeint ist.

    Helmut Recknagel beim Neujahrsspringen, 1958 © dpa/Goebel
    dpa/Goebel

    - 70. Jahrestag - Gründung der Vier-schanzentournee

    Heute vor 70 Jahren wurde die "Deutsch-österreichische Springertournee" gegründet, die heutige "Vierschanzentournee". Steffen Hudemann berichtet.

    Claudia Langer, Gründerin "Generationen Stiftung"; © Generationen Stiftung
    Generationen Stiftung

    - rbbKultur-Klima-Gespräche: Generationelles Miteinander

    Das Leben kommender Generationen zu retten, indem die Klimakatastrophe abgewendet und eine generationengerechte Politik etabliert wird, das ist das Ziel der Generationen Stiftung. In der rbbKultur-Reihe "Ist die Welt noch zu retten?" sprechen wir heute mit der Gründerin der Stiftung, Claudia Langer, die sich wünscht, dass die Generationen an einem Strang ziehen.

    Julio Cortázar: Unerwartete Nachrichten © Berenberg
    Berenberg

    - Julio Cortázar: "Unerwartete Nachrichten"

    Der Roman "Rayuela" war ein literarischer Meilenstein, der Inbegriff dessen, was die wilden Dichter und Fantasten Lateinamerikas im 20. Jahrhundert an Neuem hervorbrachten. Verfasser war Julio Cortázar, einst berühmt, heute kaum noch präsent. Aber nun ist ein Band mit kürzeren Texten von ihm erschienen - "Unerwartete Nachrichten", die Katharina Döbler zum Wieder- oder erstmals Lesen empfiehlt.

    Die Frage des Tages – Jagoda Marinic © rbbKultur/chrisbeltran.com

    - Frage des Tages: Brauchen wir noch Intellektuelle?

    Dass sich Intellektuelle in politischen Debatten zu Wort melden, hat eigentlich eine lange Tradition. Doch in jüngster Zeit beobachtet unsere Kommentatorin Jagoda Marinić eine Dekonstruktion dieses Konzepts. Zuletzt haben die Unterzeichner*innen von zwei offenen Briefen für und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine viel Kritik bis hin zum Shitstorm einstecken müssen. Mit den öffentlich ausgetragenen Grabenkämpfen im deutschen PEN am vergangenen Wochenende hat sich der Schriftstellerverband selbst demoliert. Unsere Frage des Tages lautet deswegen: Brauchen wir noch Intellektuelle?
    Stasikomödie © Constantin Film
    Constantin Film

    - Filmkritik: "Stasikomödie"

    Mit seinem neuesten Film schließt Leander Haußmann seine DDR-Trilogie nun ab. Nach den riesigen Erfolgen „Sonnenallee“ und „NVA“ kommt nun sein Film „Stasikomödie“ in die Kinos. Hier taucht Leander Haußmann mit einer wunderbaren Riege an Schauspielerinnen und Schauspielern ein in die damalige Bohème des Prenzlauer Bergs. Eine Filmkritik von Christine Deggau.
    AP

    - Hannah Arendt-Audiowalk in New York

    Das Goethe Institut in Manhattan hat einen neuen Audiowalk entwickelt, der an den Stätten vorbeiführt, die für Hannah Arendt in New York wichtig waren. Antje Passenheim hat sich mit Smartphone und Kopfhörern auf die Spuren der bekannten Publizistin begeben.
    Chris Rücker (56), Stahlarbeiter, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Romy Puhlmann (47), arbeitslos, Viktoria Prytuliak (32), Projektleiterin, Moderatorin Pinar Atalay, Philipp Meyer (51), Finanzdienstleister bei der Sendung "RTL Direkt Spezial mit Olaf Scholz - Kann der Kanzler Krise?"; © dpa/RTL/Andreas Friese
    dpa/RTL/Andreas Friese

    - Olaf Scholz bei RTL

    Vier Bürgerinnen und Bürger und ein Kanzler - in der Sendung „RTL Direkt“ stellte sich gestern Kanzler Olaf Scholz den Fragen und Sorgen der Menschen. Im Mittelpunkt standen der Ukraine-Krieg und die Folgen: von Energiekosten über Inflation bis hin zu Waffenlieferungen. Kai Clement berichtet.

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  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Nichts zu verzollen (1/25)

    In "Nichts zu verzollen", der ersten Geschichte aus Richard Fords Erzählband "Irische Passagiere", trifft der Anwalt Sandy McGuiness nach 35 Jahren seine Jugendliebe Barbara wieder. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Nichts zu verzollen (2/25)

    Sandy hat nach vielen Jahren seine Jugendliebe Barbara wieder getroffen. Gemeinsam brechen sie auf zu einem Spaziergang durch das frühlingshafte New Orleans, wo gerade das alljährliche Mardi Gras-Festival stattfindet. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Nichts zu verzollen (3/25)

    Nach einem Spaziergang mit seiner Jugendliebe Barbara, begibt sich Sandy auf den Heimweg zu seiner Frau. Er denkt über seine Zukunft nach und erinnert sich an die lange zurückliegende Scheidung seiner Eltern. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Happy (4/25)

    Vor kurzem ist Mick gestorben. Seine langjährige Freundin Bobbi war in seinen letzten Momenten bei ihm und ist jetzt auf dem Weg zu einem Fest am Strand mit gemeinsamen Freunden. Die Vorbereitungen für diese Feier stehen also unter traurigen Vorzeichen. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Happy (5/25)

    Die Trauer um den Tod von Mick prägt auch das gemeinsame Fest mit Freunden. Und was soll eigentlich aus seiner Asche werden? In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Am falschen Ort (6/25)

    Der 16 Jahre alte Henry muss den Tod seines Vaters verwinden. Sein einziger Freund ist der aus Irland stammende, ein wenig ältere Niall, der für seinen Vater Taxi fährt. Und der ist von seiner letzten Fahrt noch ziemlich aufgekratzt. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Am falschen Ort (7/25)

    Henry und Niall sind im Taxi von Nialls Vater ins Autokino gefahren. Der Film beginnt, und die beiden Jungs haben sich gerade einen Schluck aus der Schnapsflasche genehmigt. Henry fragt sich, warum Niall auf einmal so unfreundlich zu ihm ist. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Überfahrt (8/25)

    Die Geschichte "Überfahrt" aus Richard Fords Erzählband "Irische Passagiere" spielt auf einer Fähre auf dem Weg nach Irland. Mit dabei: ein paar echte irische Passagiere, ein Pop-Song von den Commodores und der Anwalt Tom, der in seinen Gedanken den Frauen in seinem Leben nachhängt. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der Lauf Deines Lebens (9/25)

    Die Erzählung "Der Lauf Deines Lebens" handelt vom älteren Ehepaar Peter und Mae Boyce. Er ist ein Anwalt aus dem Süden der USA, sie eine aus Irland stammende Klavierlehrerin, die mit einer schweren Krankheit kämpfen muss. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der Lauf Deines Lebens (10/25)

    Mae Boyce hatte sich im letzten gemeinsamen Urlaub mit ihrem Mann das Leben genommen. Zwei Jahre nach ihrem Tod hat Peter ein Ferienhaus gemietet, unweit von dem Ort, an dem Mae sich umgebracht hat. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der Lauf Deines Lebens (11/25)

    Gerade ist Peters Tochter Polly zu Besuch, die ihrem Vater vorhält, nicht angemessen mit der Trauer um seine Frau Mae umzugehen. Wer mietet schon ein Ferienhaus unweit davon entfernt, wo die eigene Ehefrau Selbstmord begangen hat? In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der Lauf Deines Lebens (12/25)

    Peter lernt in seinem Ferienort die skurrilen Nachbar*innen kennen. Da ist zum Beispiel der Tautog-Mann, der ihm ungefragt einen frisch gefangenen Tautog-Fisch auf die Treppe legte und ihm jetzt einen weiteren Besuch abstattet. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der Lauf Deines Lebens (13/25)

    Peter erkundet das erste Mal das überschaubare Nachtleben an seinem Ferienort mit seinen paar Altstadtkneipen und betritt eine Bar mit dem schönen Namen "Startrampe". In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der Lauf Deines Lebens (14/25)

    Bei einem Besuch in einer Bar hat Peter die junge Jenna kennengelernt, die gerade keine Wohnung hat und ihn darum bittet, eine Nacht bei ihm unterzukommen. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Jimmy Green, 1992 (15/25)

    Jimmy Green sitzt in einem Taxi durchs nächtliche Paris, zusammen mit der Französin Nelli. Die beiden wollen sich in einer Bar die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen ansehen. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Jimmy Green, 1992 (16/25)

    Jimmy und Nelli haben gerade eine Bar betreten, um sich den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen anzuschauen. Kurz davor hatten sie sich im Taxi noch geküsst. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Aufbruch nach Kenosha (17/25)

    Louise und ihr Vater Walter leben in New Orleans, das immer noch stark von den Schäden des Hurrikans Katrina gezeichnet ist. Eine schwarze Mitschülerin von Louise will mit ihren Eltern den Süden der USA verlassen, um nach Kenosha zu ziehen. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Aufbruch nach Kenosha (18/25)

    Um sich von ihrer schwarzen Mitschülerin zu verabschieden, hatte Louise ihren Vater gebeten, eine passende Grußkarte zu besorgen. Aber Louise war mit der Auswahl ihres Vaters ganz und gar nicht zufrieden. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der freie Tag (19/25)

    In "Der freie Tag" verbringt die Lehrerin Eileen aus New Hampshire mal wieder ein Wochenende mit ihrer Gelegenheitsaffäre Tom in einem Hotel in Dublin. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Der freie Tag (20/25)

    Eileen verbringt mal wieder ein Wochenende mit ihrer Gelegenheitsaffäre Tom in einem Hotel in Dublin. Aber dieses Mal gibt es ein Problem mit der Schlüsselkarte des Hotelzimmers. Jetzt muss Eileen an die Rezeption, was ihr ziemlich peinlich ist. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.
    Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Die zweite Sprache (21/25)

    Die geschiedene Immobilienmaklerin Charlotte lernt den reichen Jonathan kennen, als der nach dem Tod seiner Frau nach New York zieht und eine Wohnung sucht. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner. Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Die zweite Sprache (22/25)

    Charlotte und Jonathan sind eigentlich ganz glücklich miteinander. Dann muss sich Jonathan einer Operation unterziehen und erholt sich danach im Haus von Charlotte. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner. Audio verfügbar bis 26.06.2022

  • Lesungen | Richard Ford: Irische Passagiere © rbbKultur
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    Richard Ford: Irische Passagiere. Die zweite Sprache (23/25)

    Charlotte merkt, dass sie nicht so viel Nähe zu ihrem zweiten Ehemann aufbauen will, wie er sich das wünscht. Daher beschließt sie, sich von Jonathan scheiden zu lassen. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner. Audio verfügbar bis 26.06.2022

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Die zweite Sprache (24/25)

    Nach ihrer Scheidung läuft Charlottes Leben weiter wie gehabt. Jonathan lässt diese kurze Ehe allerdings mit vielen Fragezeichen zurück. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

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    Richard Ford: Irische Passagiere. Die zweite Sprache (25/25)

    Charlotte hat Jonathan darum gebeten, sie bei einem Besuch ihrer kranken Mutter Beezy zu begleiten. In seinen Geschichten über die Unvollkommenheit des Lebens schreibt Richard Ford über Menschen in Umbruchsituationen. Es liest Christian Brückner.

    Audio verfügbar bis 26.06.2022

Abend- und Wochenend-Programm | A-Z

  • Feature | Mi 22:04 | Sa 09:04 | So 14:04

  • Hörspiel | Fr 22:04 | So 14:04

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