Hörtipps

Deniz Utlu – Lesung und Gespräch im Kleinen Sendesaal am 31.01.2024; © ernst-fotos.de/Thomas Ernst
Thomas Ernst

Lesung und Gespräch im Kleinen Sendesaal - Deniz Utlu: "Vaters Meer"

In seinem Roman "Vaters Meer" erzählt Deniz Utlu von einem Schicksalsschlag, der eine ganze Familie trifft, von einer Vater-Sohn-Beziehung, die abrupt endet, und von Migration und Zugehörigkeit. "Vaters Meer" läuft bei rbbKultur seit dem 2. Januar 2024 als Lesung im Programm. Deniz Utlu und den Schauspieler Mehmet Ateşçi, der den Roman spricht, konnten Sie am 31. Januar live im Haus des Rundfunks erleben – und nun nachhören.

Thadeusz und die Beobachter © rbb/Gundula Krause
rbb/Gundula Krause

Thadeusz und die Beobachter - Trump und die Nato, was wird aus der Ukraine?

Nach dem Rosenmontag wird es am Faschingsdienstagabend bei "Thadeusz und den Beobachtern" wieder ernst: Die Ankündigung von Donald Trump, im Fall seiner Wiederwahl zum US-Präsidenten säumigen NATO-Ländern den Schutz zu entziehen, ist eines der Themen. Beobachterin Sabine Adler ist soeben aus der Ukraine zurückgekehrt und wird ihre frischen Eindrücke schildern.

Die vergangenen 7 Tage

  • Surjo Soekadar © Charité/Peitz
    Charité/Peitz

    - Künstliche Intelligenz kann bereits heute Gedanken lesen.

    Jörg Thadeusz im Gespräch mit Prof. Surjo R. Soekadar, Mediziner und Neurotechnologe

    Neurotechnologie macht dank des neuen Projekt von Elon Musk und seiner Firma Neuralink Schlagzeilen. Die Technik dahinter ist allerdings nicht neu. Das Neue ist die Kommerzialisierung der Neurotechnologie.

    Der Mediziner und Neurotechnologe Surjo Soekadar wendet nicht-invasive Technik an und kennt das Potenzial, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern. Er forscht an Gehirn-Computer-Schnittstellen, also einer neuronalen Verschmelzung von Mensch und Maschine, um Gelähmte per Exoskelett-Hand wieder greifen zu lassen und eines Tages wieder auf die – wenn auch künstlichen – Beine zu helfen. Auch psychiatrisch Erkrankten hilft Neurotechnologie bereits heute.

    Seit 2018 hat Prof. Soekadar an der Charité die deutschlandweit erste Professur für Klinische Neurotechnologie.

    In Liebe, Eure Hilde © rbb
    rbb

    - In Liebe, Eure Hilde - Trailer

    Sie sind jung, sie sind verliebt und sie kämpfen im Untergrund gegen die Nationalsozialisten. Hilde Coppi ist Teil der Berliner Widerstandsbewegung, die die Gestapo später die “Rote Kapelle” nennen wird. Hochschwanger wird sie verhaftet und bringt ihren Sohn im Gefängnis zur Welt, als sie längst weiß, dass ihr die Todesstrafe bevorsteht. Die Hörspielserie von Laila Stieler ab 1. März in der ARD Audiothek.

    Jüdische Filmschaffende demonstrieren vor dem Zoo Palast gegen die Berlinale-Gala, Berlin 25.02.2024; © imago-images.de/Maurizio Gambarini
    imago-images.de/Maurizio Gambarini

    - Berlinale-Eklat: Wie schafft die Kulturszene beim Nahostkonflikt eine konstruktive Debatte?

    Die einseitige Israel-Kritik von Kulturschaffenden auf der Berlinale-Preisverleihung sorgt weiter für Diskussionen. Von einer "Pro-Palästina-Show" schrieb der "Tagesspiegel", ein "bizarres Israel-Bashing" sah die "Süddeutsche Zeitung", Kulturstaatsministerin Claudia Roth sprach von "tiefgehendem Israel-Hass". Es stellt sich die Frage: Warum schafft die Kultur-Szene es nicht, die Debatte um den Nahostkonflikt ausgewogen zu führen? Und: was ist der Weg da raus? Dazu im Gespräch die Kulturjournalistin Maria Ossowski.

    Regisseur René Pollesch als neuer Intendant der Berliner Volksbühne bei einer Pressekonferenz zur Zukunft der Volksbühne, Juni 2019; © imago-images.de/snapshot-photography/F.Boillot
    imago-images.de/snapshot-photography/F.Boillot

    - Zum Tod von René Pollesch

    Er war als Dramatiker ein Arbeitstier, Erfinder kurioser Stücke-Titel und Intendant der Berliner Volksbühne. René Pollesch ist gestern unerwartet verstorben. rbbkultur-Autor Oliver Kranz hat als Kritiker viele seiner Inszenierungen mitverfolgt. Er blickt zurück Polleschs Verdienste fürs deutsche Theater.
    Hauke Flores, AWI - Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung © Alfred-Wegener-Institut - Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
    Alfred-Wegener-Institut - Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

    - Das rbbkultur Klimagespräch: Zum Tag des Eisbären

    Heute ist der "Tag des Eisbären". Kaum ein anderes Tier steht so stark symbolisch für den Klimawandel und die Gefahren, die für die Tierwelt damit einhergehen. Die Bilder von abgemagerten Eisbären auf schmelzendem Eis gingen um die Welt. Von der Erwärmung der Polarmeere sind nicht nur die Bären, sondern auch viele weitere Lebewesen in den Polarregionen betroffen. Ev Schmidt spricht heute im rbbKultur Klimagespräch mit Dr. Hauke Flores vom Alfred-Wegener-Institut - Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung zur Lage der Polartiere.
    Alia Trabucco Zerán: Mein Name ist Estela © Hanser Berlin
    Hanser Berlin

    - Alia Trabucco Zerán: "Mein Name ist Estela"

    Für ihren Debütroman "Die Differenz" (2021) ist Alia Trabucco Zerán für den International Booker Prize nominiert und ist 2022 mit dem British Academy und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet worden. Nun ist der zweite Roman der chilenischen Erfolgsautorin auf Deutsch erschienen. "Mein Name ist Estela" heißt er. Katharina Döbler hat ihn gelesen und stellt ihn vor.
    Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski
    rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski

    - Werden die Grünen als Feindbild missbraucht?

    Die politischen Sitten in Deutschland werden immer rauer. Die Partei, die zurzeit am meisten Hass und Häme abbekommt, sind die Grünen. Wo immer sie öffentlich auftreten, wird lautstark protestiert - vor allem von Bauern, die eine Rücknahme der Subventionsstreichung beim Agrardiesel fordern. Spitzenpolitiker der Partei werden auch körperlich bedrängt - zuletzt die Co-Bundesvorsitzende Ricarda Lang, die von Bauern in Magdeburg am Verlassen einer Veranstaltung gehindert wurde. Dabei sind die Grünen nur eine der drei Regierungsparteien. Den Kanzler gestellt haben sie noch nie. - Werden die Grünen als Feindbild missbraucht? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly.
    The Zone of Interest © LEONINE Distribution
    LEONINE Distribution

    - Filmkritik "The Zone of Interest"

    Bei den Filmfestspielen in Cannes mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet, jetzt fünffach für den Oscar nominiert: "The Zone of Interest" nach dem Roman des kürzlich verstorbenen Schweizer Autors Martin Amis. "Interessensgebiet" ist eine so bittere wie unbedingt sehenswerte Annährung an den Holocaust aus ungewöhnlicher Perspektive. Jetzt kommt das preisgekrönte Drama – mit Sandra Hüller und Christian Friedel in den Hauptrollen – in unsere Kinos. Eine Kritik von Christine Deggau.

    Das Projekt "Campus für Demokratie" der ehemaligen Stasi-Zentrale in Lichtenberg. © dpa/Jens Kalaene
    dpa/Jens Kalaene

    - Wie ist der Stand beim "Campus für Demokratie"?

    Die Pläne klingen groß: Auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale an der Normannenstraße in Berlin-Lichtenberg soll ein "Campus für Demokratie" entstehen. Die Idee: An dem Ort soll sowohl an die DDR-Diktatur als auch an die Demokratiebewegung von damals erinnert und über die Bedeutung von Demokratie oder Rechtstaatlichkeit diskutiert werden. Aktuell befinden sich auf dem Gelände Teile des Stasi-Unterlagen-Archivs, das Stasimuseum und das Archiv der DDR-Opposition der "Robert-Havemann-Gesellschaft". Ein Bundestags-Beschluss hat den Plänen vor gut acht Monaten neuen Nachdruck verliehen. Gestern tagte der Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses in der Ruschestraße, um sich über den aktuellen Stand zu informieren. Kirsten Buchmann berichtet.
    René Pollesch, Dramatiker und Theaterregisseur, im Schauspielhaus Nürnberg, Oktober 2020; © picture alliance/dpa/Daniel Karmann
    picture alliance/dpa/Daniel Karmann

    - Zum Tod des Volksbühnen-Intendanten René Pollesch

    Es ist ein Schlag für die Theaterszene: René Pollesch, Intendant der Berliner Volksbühne, ist gestern unerwartet im Alter von 61 Jahren verstorben. Er ist bekannt für seine Diskurs-Stücke. Und deren originelle Titel. Nur ein Beispiel: "I love you but I've chosen Entdramatisierung". Barbara Behrendt erinnert an einen der wichtigsten Köpfe der deutschen Theaterlandschaft.
    Podcast | Die Alltagsfeministinnen; © rbb
    rbb

    - Bitte Löschen – Feuerwehreinsatz gegen Klischees

    Gibt es Frauen bei der Feuerwehr? Diese Frage hört Fiona ständig – auf Partys oder auf der Einsatzstelle. Das Absurde daran: Fiona ist das lebende Beispiel dafür, dass es Kolleginnen bei der Berufsfeuerwehr gibt! Als Wachabteilungsleiterin und Zugführerin trägt sie große Verantwortung im Einsatz und kämpft nebenbei gegen Klischees an.

    Im Coaching bei den Alltagsfeministinnen entwickelt Fiona eine Gesprächsstrategie für die alltäglichen sexistischen Kommentare. In dieser Folge der Alltagsfeministinnen erfahrt ihr, wie Frauen sich kluge Wege in männerdominierte oder sogar verbotene Berufe gebahnt haben z.B. als Soldatinnen oder Priesterin. Außerdem lernt ihr, was sich hinter den Phänomenen "stereotype threat" und "tokenism" verbirgt.

    Feedback, Themenwünsche oder Coaching-Interesse? alltagsfeministinnen@rbb-online.de oder schickt uns Sprachnachrichten an 0172 395 92 51 (WhatsApp)

    Ein Coaching-Podcast mit Sonja Koppitz und Johanna Fröhlich Zapata

    Feminismus to go: https://rbburl.de/implantat

    Links

    Hintergrund zum "Stereotype Threat":
    https://www.spektrum.de/magazin/stereotype-threat-wie-laesst-sich-der-bedrohung-durch-vorurteile-begegnen/1307959

    Zahlen zum Frauenanteil bei der Feuerwehr:
    https://www.feuerwehrverband.de/presse/statistik/

    Artikel über die "Löschdamen von Runding" (BR):
    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/schwaben-und-altbayern/frauenfeuerwehr-runding-108.html

    Hintergrund zu den "Donaupriesterinnen":
    https://www.katholisch.de/artikel/39826-vom-donauschiff-hinter-den-altar-die-welt-der-priesterinnen

    "Tanja Kreil – Pionierin für Frauen in der Bundeswehr" (NDR):
    https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Tanja-Kreil-Pionierin-fuer-Frauen-in-der-Bundeswehr,bundeswehr2242.html

    Buchtipp:
    Karolin Kebekus – "Es kann nur eine geben". Kiepenheuer & Witsch Verlag. 18 Euro

    Podcast Tipp:
    Die Schule brennt – Der Bildungspodcast mit Bob Blume (SWR)
    https://www.swr.de/wissen/podcast-die-schule-brennt-100.html

  • HK Gruber © Georg Anderhub
    Georg Anderhub

    - Der Komponist, Dirigent und Sänger HK Gruber

    Lange galt er als "enfant terrible" der Neue Musik-Szene. HK Gruber ist ein Spezialist darin, in avancierte moderne Kompositionstechniken immer auch Stilmittel aus der klassischen und volkstümlichen Wiener Musiktradition einfließen zu lassen - bis hin zu seinen Auftritten als Chansonnier. // Am Mikrofon: Andreas Göbel

    Olof Boman; © Good Company Artists/Romulo Correa
    Good Company Artists/Romulo Correa

    - Olof Boman dirigiert den RIAS Kammerchor

    Olaf Boman, Experte für historische Aufführungspraxis, und der RIAS Kammerchor präsentierten am 28. April 2012 ein barockes Programm im Konzerthaus Berlin. Neben Kantaten und Concerti von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel waren auch Werke des schwedischen Vertreters Johan Helmich und des zeitgenössischen Komponisten Ingvar Lidholm zu hören. Begleitet wurde der RIAS Kammerchor von der Akademie für Alte Musik Berlin.

    Das Festspielmagazin des Kurt Weill Festes ist vor einer Weill Büste zu sehen.
    picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt

    - "Leuchten im Schatten": 32. Kurt Weill Fest in Dessau

    Das Kurt Weill Fest in Dessau ist eines der wichtigsten Musikfestivals Mitteldeutschlands. Unter dem Motto "Leuchten im Schatten" würdigt es in diesem Jahr vor allem die häufig unterschätzten und vergessenen Frauen in der Musik. Eindrücke vom Eröffungswochenende hat unser Kritiker Harald Asel gesammelt.

    Philipp Bohnen, Geiger © Fabian Stürtz
    Fabian Stürtz

    - Europakonzert 2024 der Berliner Philharmoniker in Georgien

    Seit über 30 Jahren erinnern die Berliner Philharmoniker mit ihren traditionellen Europakonzert an kulturhistorischen Orten in ganz Europa an ihr Gründungsdatum am 1. Mai 1882. Das diesjährige Konzert wird auf dem Landgut Tsinandali in Georgien stattfinden. Daniel Barenboim dirigiert das Orchester, Lisa Batiashvili spielt das Violinkonzert von Brahms. Mit den Berliner Philharmonikern gastiert erstmals ein renommiertes europäisches Orchester in Georgien, einem potentiellen EU- Beitrittskandidat. Über das Musikereignis, dass von rbbKultur live übertragen wird, sprechen wir mit dem Violinisten, Philipp Bohnen.
    Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
    rbbKultur

    - Die Übersetzerin Anette Grube über Tsitsi Dangarembgas Romane

    Gerade senden wir mit "Überleben" den dritten und letzten Teil aus der Roman-Trilogie der simbabwischen Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga. Für diese Romane wurde die Autorin international gefeiert. Dass diese Romane deutschsprachigen Leser*innen zugänglich sind, verdanken wir unter anderem der Literaturübersetzerin Anette Grube, mit der wir heute sprechen.

    Lena Brasch, Autorin u. Regisseurin © Tassilo Rüster
    Tassilo Rüster

    - Lena Brasch, Regisseurin und Autorin

    Die Regisseurin Lena Brasch bringt im Studio ? im Maxim Gorki Theater das autobiografische Buch "Fremd" von Michel Friedman über das Aufwachsen eines jüdischen Kinds von Holocaust-Überlebenden auf die Bühne. Was sie persönlich mit diesem Stück über Ausgrenzung, Antisemitismus, Rassismus verbindet und ob der große Name Brasch mit den vielen Künstlern in der Familie, in erster Linie ihrem Onkel Thomas Brasch, manchmal schwer zu tragen ist - darüber spricht Lena Brasch auf rbbKultur.
    Literatur aktuell © rbbKultur

    - Festival "DON'T LOOK BACK"

    In Berlin stehen ab heute eine Woche lang zwei Länder im Fokus, denen sonst eher ein Platz am Rand vergönnt ist. Rumänien und der Moldau ist ein Literatur-, Film-, Musik- und Kunstfestival gewidmet, das im Literaturhaus Berlin und im Babylon Berlin stattfindet. "DON'T LOOK BACK" heißt das Festival, es beleuchtet künstlerisch die Zerrissenheit, die Themen wie Migration, Flucht, Nicht-Zugehörigkeit, Heimat und Rassismus mit sich bringen können. Wir sprechen mit der künstlerischen Leiterin Ricarda Ciontos.
    Silberner Bär in der Hand des US-Schauspielers Sebastian Stan © dpa/Soeren Stache
    dpa/Soeren Stache

    - Hat die Berlinale aus der documenta15 nicht gelernt?

    Ein Eklat bei der der Abschlussgala der Berlinale: Mehrere Filmschaffende haben in ihren Reden von einem Genozid im Gazastreifen gesprochen. Der Terrorangriff der Hamas blieb dabei unerwähnt. Es gab tosenden Applaus. Auch auf dem Instagram-Kanal der Berlinale ist ein israelfeindlicher Beitrag gepostet worden. Nach Angaben der Veranstalter wurde der Kanal gehackt. Die Festivalleitung hat sich von den antiisraelischen Äußerungen distanziert. Doch die Rufe nach Konsequenzen werden immer lauter. Welche Lehre daraus gezogen werden sollte, darüber sprechen wir auf rbbKultur mit dem Publizisten, Historiker und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel.

    Bernhard Schrammek (Foto: Karo Krämer)
    Karo Krämer

    - mit Bernhard Schrammek

    Gottfried Heinrich Bach zum 300. Geburtstag +++ Dietrich Buxtehude als Komponist von Orgelwerken, Instrumentalwerken und geistlichen Kantaten +++ neue CD: Max Volbers und Il Giratempo: "Scenes of Horror"

    Laila Salome Fischer: Scenes of Horror © Perfect Noise
    Perfect Noise

    - Album der Woche: Laila Salome Fischer - "Scenes of Horror"

    Für die Berliner Mezzosopranistin Laila Salome Fischer darf es gern ein bisschen schaurig sein. Sie ist bekennender Horrorfan. Mit dem Ensemble Il Giratempo und dem Cembalisten und Flötisten Max Volbers hat Laila Salome Fischer ihrer Leidenschaft ein ganzes Album gewidmet: "Scenes of Horror" - unser Album der Woche. Henrike Leißner hat Laila Salome Fischer und Max Volbers getroffen und stellt das Album vor.

    Elizabeth George, Autorin © Rolf Vennenbernd/dpa
    Rolf Vennenbernd/dpa

    - 75. Geburtstag der Krimi-Autorin Elizabeth George

    Heute vor 75 Jahren wurde die US-amerikanische Krimiautorin Elizabeth George geboren. Berühmt wurde sie für ihre Inspector-Linley-Romane. Ein Beitrag von Birgit Sagemann.

    Regisseurin Mati Diop, mit dem Goldenen Bären für "Dahomey", neben der Jury-Präsidentin Lupita Nyong'o; © picture alliance/Pool Reuters/Nadja Wohlleben
    picture alliance/Pool Reuters/Nadja Wohlleben

    - Wie war die Berlinale?

    Samstagabend wurden bei der 74. Berlinale die Bären verliehen, gestern folgte noch der Berlinale Publikumstag. War es eine gute Berlinale? Hat der Wettbewerb den Anspruch erfüllt, hochwertiges Kino zu liefern? Und hat das Berlinale-Leitungsteam Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian insgesamt gute Arbeit geleistet, das Festival nach vorne gebracht? Anke Sterneborg und Peter Claus geben uns ihre Einschätzung.
    Vladimir Sorokin: Doktor Garin © Kiepenheuer & Witsch
    Kiepenheuer & Witsch

    - Vladimir Sorokin: "Doktor Garin"

    Vladimir Sorokin ist seit 30 Jahren einer der originellsten russischen Schriftsteller. Ein Star der russischen Literaturszene: tabulos, experimentell, avantgardistisch. Nach dem Angriff auf die Ukraine aber erklärte Sorokin in Berlin, er werde nicht mehr nach Russland zurückkehren. Und jetzt wurde in Moskau gegen ihn Anzeige erstattet - wegen angeblicher LGBT-Propaganda. Wie lange seine Bücher noch in Russland verkauft werden, steht in den Sternen. In Deutschland ist gerade sein neuer Roman "Doktor Garin" erschienen, kurz vor dem Ukraine-Krieg entstanden. Uli Hufen stellt ihn vor.

    Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
    rbbKultur/C-A Langer

    - Bietet Deutschland russischen Dissidenten genügend Schutz?

    Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ haben 1.900 russische Staatsangehörige seit 2022 wegen ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte oder wegen ihrer Kritik am russischen Krieg in der Ukraine Schutz in Deutschland bekommen. Nach dem Tod des Kremlkritikers Alexej Nawalny und angesichts der mutmaßlichen Ermordung eines russischen Deserteurs in Spanien hat Bundesinnenministerin Faeser vor Gefahren für regimekritische Russen in Deutschland gewarnt. Die SPD-Politikerin sagte der "Bild am Sonntag": "Wir wissen, dass der Kriegstreiber Putin vor nichts zurückschreckt. Deutschland tue alles dafür, dass politisch verfolgte Russen hierzulande sicher sind“. Deshalb lautet unsere "Frage des Tages" an den Journalisten Mohamed Amjahid: "Bietet Deutschland/Europa russischen Dissidenten genügend Schutz?
    Staatstheater Cottbus: Endstation Sehnsucht – Szenenfoto mit Fernando Casanova (Stanley) und Alessandra Armorina (Blanche); © Bernd Schönberger
    Bernd Schönberger

    - Staatstheater Cottbus: "Endstation Sehnsucht" - Ballett von Martin Chaix

    Am Staatstheater Cottbus hatte am Samstag "Endstation Sehnsucht" als Ballett Premiere. Das bekannte Tennessee Williams Stück um die beiden Schwestern Blanche und Stella in einem ärmlichen Stadtteil von New Orleans. Gewalt ist allgegenwärtig. Die eine Schwester findet sich ab, die andere flüchtet sich in eine bessere, erträumte Realität. Das nun als Ballett von Martin Chaix. Dabei steht der gewalttätige Umgang der Gesellschaft mit Frauen im Zentrum. Frank Schmid berichtet.
    Der palästinensische Co-Regisseur Basel Adra (li) und der israelische Regisseur Yuval Abraham bei der Preisverleihung für "No Other Land" als bester Dokumentarfilm, 24.02.2024; © picture alliance/Anadolu/Halil Sagirkaya
    picture alliance /Anadolu/Halil Sagirkaya

    - Der Panorama Publikumspreis

    Gestern wurde der Panorama-Publikumspreis der Berlinale vergeben - von der Sektion selbst, dem rbb Fernsehen und radioeins. Bekommen hat ihn In der Kategorie "Panorama Dokumente" die palästinensisch-norwegische Koproduktion "No Other Land". Der Film wurde von einem palästinensisch-israelischen Kollektiv realisiert und dreht sich um die Vertreibung von Palästinenserinnen und Palästinensern in den Dörfern im Westjordanland. Während der Preisverleihung bei der Berlinale Gala am Samstagabend haben mehrere Filmschaffende und einige Jury-Mitglieder Israel scharf kritisiert, ohne den Terrorangriff der Hamas zu kritisieren. Viele Politikerinnen sprechen jetzt von einem Eklat und fordern Konsequenzen. Katja Weber war bei der Panorama Publikums-Preisverleihung dabei und weiß mehr.
    Berliner Ensemble: "Ellen Babić" von Marius von Mayenburg © Matthias Horn
    Matthias Horn

    - Berliner Ensemble: "Ellen Babić" von Marius von Mayenburg

    Am Berliner Ensemble hatte gestern Abend ein neues Stück des deutschen Dramatikers Marius von Mayenburg Premiere. In dem Stück "Ellen Babić" geht es um Abhängigkeiten, Machtmissbrauch und die schwierige Trennung von Privatem und Beruflichen. Die Lehrerin Astrid lebt mit ihrer ehemaligen Schülerin Klara zusammen. Nach außen verschweigen sie aber, wie sie sich kennengelernt haben. Das Gerüst gerät durch den Besuch von Astrids Vorgesetztem ins Wanken. Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.

    "Dahomey"-Regisseurin Mati Diop hält den Goldenen Bären vor dem Berlinale-Palast hoch.
    picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Markus Schreiber

    - Das war die Preisverleihung der Berlinale!

    Am Samstagabend war es soweit: Die internationale Berlinale-Jury rund um Lupita Nyong'ohat hat die besten Filme und Darsteller*innen ausgezeichnet. Die Dokumentation: "Dahomey" von der französisch-senegalesischen Regisseurin Mati Diop über die Rückgabe von Raubkunst aus einem Pariser Museum nach Benin wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Überschattet wurde die Gala von israelfeindlichen Aussagen einiger Preisträger. Unsere rbb-Kollegin Silke Mehring hat die 74. Berlinale begleitet und war auch bei der Bären-Gala im Berlinale-Palast dabei.

    Doris Anselm © autorenfotos.com/Heike Bogenberger
    autorenfotos.com/Heike Bogenberger

    - Doris Anselm: Nabelschnur

    Gelesen von Doris Anselm.
  • Nikos Tsiachris; © Iveta Rysava
    Iveta Rysava

    - Nikos Tsiachris - Flamenco & Jazz

    Zwei Herzen schlagen in der Brust von Nikos Tsiachris: Da ist zum einen seine Liebe zum Flamenco, die er beim Studium in Thessaloniki entdeckt hat. Und da ist die Liebe zum Jazz. Beides kommt zusammen in der Musik von Rasgueo, der Berliner Band, in der Tsiachris seit 2012 Gitarre spielt. In Late Night Jazz ist Nikos Tsiachris zu Gast bei Carsten Beyer und spricht mit ihm über die Musik von Rasgueo, seine Solo-Projekte und über das Verhältnis zu seiner Wahlheimat Berlin.

    75 Jahre DSO Berlin – Jubiläumskonzert mit Robin Ticciati; © Peter Adamik
    Peter Adamik

    - Robin Ticciati dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin

    2019 hat das Deutsche Symphonie-Orchester einen Zyklus mit dem Titel "Brahms Perspektiven" veranstaltet. Die heutige Konzertaufnahme bei rbbKultur ist das dritte Konzert aus dieser Reihe und fand Ende Februar in der Berliner Philharmonie statt.

    Ticciati beschreibt dieses Konzert als "Ausnahmeprogramm", denn es fängt mit einer Brahms-Sinfonie an. Bei den anderen Konzerten des Zyklus' stand eine Brahms-Sinfonie am Ende des Programms und bildete das Ziel der Perspektiven. Aber bei der 3. Sinfonie verhält es sich anders, findet Ticciati. Die beginnt mit drei kräftigen Bläserakkorden, die wie ein geheimer Code die gesamte Sinfonie verschlüsselt enthalten. Die 3. Sinfonie endet leise, als würde sie sich entfernen und Fragen offen lassen. Mit diesen offenen Fragen mochte Ticciati die Zuhöer:innen nicht nach Hause sondern nur in die Pause entassen. Deshalb steht die Sinfonie am Anfang des Programms.

    Marco Ott; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Der Schriftsteller Marco Ott: Schmerzhaftes Verleugnen

    "Ist ja auch kein Wunder, wenn ich Eltern wie euch habe, die überhaupt keine Ahnung haben von Kunst und Kultur … Wegen euch schaffe ich es nicht." So stritt Marco Ott mit seinen Eltern, als diese nach einer gescheiterten Bewerbung andeuteten, er habe vielleicht nicht das Zeug zum Filmemacher. Der 30-Jährige hat viel unternommen, um sich aus der Enge seiner Kindheit in einer Arbeiterfamilie aus dem Ruhrgebiet zu befreien: Abitur, Umzug nach Berlin und Bewerbungen an einer Filmhochschule. Doch immer wieder wurde ihm bewusst, dass er ein Außenseiter ist. Erst beim literarischen Schreiben gelang es ihm, die Sprachlosigkeit zu verstehen, die zwischen ihm und seinen Eltern entstanden ist. In seinem Roman-Debüt "Was ich zurückließ" beschreibt Ott sein Leben, in der Tradition eines Didier Eribon oder Christian Baron – oder auch einer Annie Ernaux.

    Dirk Hühner (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - Piano Lounge

    Klaviermusik von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Sebastian Bach, Elisabetta de Gamberini, Franz Schubert und Joseph Haydn
    Johann Sebastian Bach; © dpa-Bildfunk
    rbbKultur | dpa-Bildfunk

    - Musik-Anschauung 3 ‒ „Geschwinde, ihr wirbelnden Winde“ oder Warum Bach keine O

    Man kann annehmen, dass der junge Bach bei seinen Besuchen in Hamburg von Lüneburg und Lübeck aus auch bei der Oper am Gänsemarkt vorbeischaute, wo der Kollege Händel sein Handwerkszeug erlernte. Dennoch gehört das Musiktheater zu den wenigen Musikgenres, die Bach nicht bediente ‒ was ihn von vielen Zeitgenossen unterschied. Sicher war Mangel an Gelegenheit ein Grund dafür: Das Leipziger Opernhaus hatte kurz vor Bachs Ankunft an der Pleiße Bankrott erklärt, und für die Dresdner Oper kam ein Kantor kaum in Frage. Andererseits finden sich musikdramatische Elemente in vielen von Bachs Kantaten. Ein Beispiel ist der 1729 uraufgeführte Streit zwischen Phoebus und Pan (nach Ovids Metamorphosen), wo Argumente für und wider den Opernkomponisten Bach gebündelt erscheinen.
    Innenansicht der Bibliothek der Universität Cottbus – Student am Computer; © picture alliance/Ulrich Baumgarten
    picture alliance/Ulrich Baumgarten

    - Black History in Brandenburg

    Cottbus hat eine selten erzählte Einwanderungsgeschichte und ein wesentlicher Teil davon ist schwarz: Von Vertragsarbeitern aus sozialistischen Bruderländern wie Mosambik und Angola, die 1989 nach Hause geschickt wurden, bis hin zu afrikanischen Studierenden, die heute in Cottbus wohnen und arbeiten. Wie lebt es sich als Schwarzer Mensch in der zweitgrößten Stadt Brandenburgs mit dem wenig weltoffenen Image?

    Klassik für Kinder © rbbKultur
    rbbKultur

    - Klassik für Kinder - 25.02.2024

  • Rebekka Bakken; © Sony Classical/Gregor Hohenberg
    Sony Classical/Gregor Hohenberg

    - Rebekka Bakken: Always On My Mind

    Auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival 2023 präsentierte die Sängerin Rebekka Bakken mit ihrer Band ihr Programm "Always On My Mind". Darin interpretiert die Norwegerin Songs, die sie schon ihr Leben lang begleiten, auf persönliche und intime Weise neu. Einflüsse aus skandinavischer Folklore, Jazz und Soul hör- und spürbar.

    Konzertaufnahme aus dem alten Hafenschuppen C in Lübeck.

    Kirill Petrenko © Chris Christodoulou
    Chris Christodoulou

    - Kirill Petrenko dirigiert die Berliner Philharmoniker

    Das Konzert vom 20. März 2021 ist nicht nur für den Kulturbetrieb zu einem Glanzstück in der Corona-Pandemie geworden: das erste Live-Konzert seit Beginn der Krise mit seinen 1.000 Gästen und 45 medizinischen Fachkräften verlief reibungslos. Mit der Darbietung von Peter Tschaikowskys "Romeo und Julia" und der Zweiten Sinfonie von Sergej Rachmaninow bescherten die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko dem Publikum nach einem Jahr wieder ein persönliches Konzerterlebnis.

    Blumen, Kränze, ein Foto und ein Schild mit der Aufschrift "NSU-Morde mahnen: Wehret den Anfängen!" liegen nach der Gedenkveranstaltung zum Todestag des NSU-Opfers an der Stelle, wo Mehmet Turgut 2004 Jahren erschossen wurde, 25.02.2020; © picture alliance/dpa-Zentralbild/Bernd Wüstneck
    picture alliance/dpa-Zentralbild/Bernd Wüstneck

    - NSU – 20 Jahre nach der Ermordung von Mehmet Turgut

    +++ Gespräch mit Barbara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen des NSU-Terrors +++ "NSU. Auch Deutsche unter den Opfern" – ein Theaterstück im Freien Theater "Ballhaus Prinzenallee" in Berlin-Wedding +++ Gespräch mit Konrad Litschko über das geplante NSU-Dokumentationszentrum und das Rechtsterrorismus-Archiv +++ Abschieben und ausweisen? Die aktuellen Ängste von Menschen mit Einwanderungsgeschichte +++

    Niek Baar © Martijn Gijsbertsen
    Martijn Gijsbertsen

    - Die Stimme der Schumanns: Der Geiger Niek Baar

    Der niederländische Geiger Niek Baar hat 2018 mit dem Gewinn eines großen Wettbewerbs in seiner Heimat den Schritt zu einem international gefragten Solisten gemacht. Nun lebt er in Berlin und hat mit dem Pianisten Ben Kim sein zweites Album veröffentlicht. Darauf verbinden sich Stücke von Clara und Robert Schumann zu einer musikalischen Erzählung. Schließlich fühlt sich Niek Baar den Schumanns innerlich besonders verbunden.

    Stephan Holzapfel © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Holzapfel live - 24.02.2024

    Felix Mendelssohn Bartholdy: Mendelssohn - The Great Edition © Warner
    Warner

    - Felix Mendelssohn Bartholdy: The Great Edition

    Ob Mozart, Beethoven oder Ravel - von vielen berühmten Komponisten kann man inzwischen ganze CD-Editionen kaufen, die das essentielle Werk oder sogar das Gesamtwerk vorlegen. Eine große Mendelssohn-Edition bringt nun das Label Warner classics auf den Markt, ein imposanter Würfel mit nicht weniger als 40 CDs. Ob man das alles braucht, klärt Matthias Kaether.
    Das Leitungs-Duo der Berlinale, Mariette Rissenbeek, Geschäftsführerin, und Carlo Chatrian, künstlerischer Direktor © Jens Kalaene/dpa
    Jens Kalaene/dpa

    - Berlilnale: Bilanz der Ära Rissenbeek - Chatrian

    Als Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian im Jahr 2019 die Führung der Berlinale von Dieter Kosslik übernahmen, da konnte keiner ahnen, dass ihre Arbeit vor allem durch die Corona Pandemie geprägt sein würde. Unter diesen Voraussetzungen war es nicht leicht, der Berlinale ein erfolgreiches eigenes Profil zu geben. Nun hört das Duo schon wieder auf. Peter Beddies mit einer Bilanz.

    Max Czollek © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Lyriknacht im HKW: "Ohne Lyrik wären wir gar nicht mehr da!"

    Besonders wenn Krisen die Welt erschüttern, ist Poesie eine Stimme des Trosts und für viele Menschen ein Mittel, um den Verstand nicht zu verlieren. Zum zweiten Jahrestag des russischen Einmarsches in der Ukraine veranstaltet das Haus der Kulturen der Welt eine Lyriknacht. Lyriker*innen mit unterschiedlichen Muttersprachen werden aus ihren Werken lesen - gegen die Verzweiflung, für Solidarität und ein Miteinander, das sich nicht in nationale Lager spalten lässt. Auf rbbKultur sprechen wir mit dem Schriftsteller Max Czollek, der die Veranstaltung zusammen mit Sasha Marianna Salzmann moderiert.
    Posaunenchor vor der Russischen Botschaft in Berlin, 07.01.2023 © Hans Scherhaufer/epd / dpa
    Hans Scherhaufer/epd / dpa

    - Musikalische Demonstrationen vor der russischen Botschaft

    Seit zwei Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Am 24. Februar 2022 überfiel Russland das Nachbarland - das bewegt auch hierzulande viele Menschen und führt immer wieder zu Protesten und Demonstrationen. Einen besonders langen Atem haben dabei evangelische Posaunenchöre in Berlin. Sie protestieren seit nun schon fast zwei Jahren jeden Donnerstag um 17 Uhr vor der russischen Botschaft. Jürgen Buch hat mit den Musiker:innen gesprochen und gefragt, warum sie das tun.
    Jeremias Fliedl: Transformation © Berlin Classics
    Berlin Classics

    - Jeremias Fliedl: "Transformation"

    Jeremias Fliedl ist noch keine 25 und zählt doch schon zu den führenden jungen Cellisten aus Österreich. Vor zwei Jahren ist er als erster Österreicher beim renommierten "Königin Elisabeth Wettbewerb" in Brüssel als Preisträger ausgezeichnet worden. Jetzt ist sein Debütalbum erschienen mit Musik von Heitor Villa-Lobos, Igor Strawinsky, Paul Hindemith und Peter Tschaikowsky. "Transformation" heißt es – und ist unser "Album der Woche". Moritz Reininghaus hat mit Jeremias Fliedl gesprochen und stellt das Album vor.

    Ilja Richter, Moderator, Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur © Jörg Carstensen/dpa
    Jörg Carstensen/dpa

    - "Nehmen Sie's persönlich" - Ilja Richter in der Distel

    In "Nehmen Sie's persönlich" erinntert sich Ilja Richter an die vielen Persönlichkeiten, die für seine Karriere prägend waren. Bisher unerzählte Geschichten und skurrile Begegnungen lässt er auf der Bühne lebendig werden - mit Harry Ermer am Flügel. Was die Zuschauer sonst noch an dem Kabarettabend in der Distel erwartet, erzählt Ilja Richter im Gespräch auf rbbKultur.
    Bettina Hoppe (© Sven Serkis), Lilith Grasmug in "Langue Étrangère" (© Les Films de Pierre) und Benno Walldorf: Porträt Hanna Bekker vom Rath, 1968 (© VG Bild-Kunst, Bonn); Montage: rbbKultur
    Sven Serkis | Les Films de Pierre | VG Bild-Kunst, Bonn

    - Kulturtipps fürs Wochenende

    Das Angebot der Berliner und der Brandenburger Kulturszene ist riesig. Besonders an den Wochenenden fällt die Auswahl nicht leicht. Hier sind Empfehlungen aus unserer rbb-Kulturredaktion für dieses Wochenende. Klar spielt da die Berlinale eine Rolle, aber Susanne Lang hat auch ein Theaterstück und eine Ausstellung herausgesucht.
    Blumen u. Kerzen vor dem Haus des ermordeten Fluglotsen P.N., Klothen/Schweiz, 27.02.2004 © AP Photo/KEYSTONE/Steffen Schmidt / dpa
    AP Photo/KEYSTONE/Steffen Schmidt / dpa

    - 20. Jahrestag: Rache für Flugzeug-Katastrophe am Bodensee

    Heute vor 20 Jahren wurde vor seinem Haus im schweizerischen Klothen ein Fluglotse erstochen. Der Fluglotse, der für das Unglück von Überlingen mitverantwortlich sein soll. Bei dem kamen 2002 71 Menschen ums Leben. Ein Rückblick von Catharina Spethmann.
    André Bochow; © Privat
    Privat

    - Der satirische Wochenrückblick

    Die wichtigsten Ereignisse der Woche zusammengefasst von André Bochow, natürlich satirisch und mit ganz eigenem Blick auf die Höhepunkte dieser Woche.
    DT: Penthesilea - Ein Requiem © Jasmin Schuller
    Jasmin Schuller

    - "Penthesilea: Ein Requiem" von Nino Haratischwili

    Nino Haratischwili ist in Gerogien geboren und eine der wichtigsten literarischen Stimmen in Deutschland. Sie hat den antiken Mythos um Penthesilea als Requiem fürs Theater neu bearbeitet. Phentesilea und ihre kämpferischen Amazonen mischen sich mitten ins Kriegsgetümmel zwischen Griechen und Trojanern. Eine unmögliche Liebe zwischen Phentesilea und Achill mitten im Krieg auf heutige Zeiten übertragen. Gemeinsam mit Schauspielerinnen aus Georgien und dem DT-Ensemble. Barbara Behrendt hat das Stück gesehen.
    Silberner Bär und Goldener Bär der Berlinale. (Quelle: Berlinale/Dirk Michael Deckbar)
    Berlinale/Dirk Michael Deckbar

    - Heute Abend werden bei der Berlinale die Bären vergeben

    Heute Abend ist die große Berlinale-Abschlussgala mit der Vergabe der Goldenen und Silbernen Bären. Vergeben werden sie für die besten Filme und die besten Schauspieler. 20 Filme waren insgesamt im Wettbewerb zu sehen, darunter zwei Debütfilme, zwei Dokumentarfilme und auch zwei deutsche Wettbewerbsbeiträge. Über die Bären-Vergabe heute Abend sprechen wir mit unserem Kollegen Peter Beddies, der die Berlinale für die ganze ARD begleitet hat.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - "Wir haben die russische Kultur gefördert": Ein Theater im Umbruch

    Im Nationalen Lessia Ukrajinka Theater in Kyiv wurden 25 Jahre lang Theaterstücke auf Russisch und von russischen Autoren gespielt. Auch nach der Annektion der Krim durch Rußland und dem Kriegsbeginn im Osten der Urkaine. Das änderte sich erst mit Beginn des Angriffskrieges vor zwei Jahren. Jetzt spielt das Theater nur auf Ukrainisch. Unsere Korrespondentin Rebecca Barth berichtet.

  • Clemens Goldberg (Foto: Karo Krämer)
    Karo Krämer

    - zu Gast: Hansjörg Schellenberger

    Hansjörg Schellenberger ist ein Vollblutmusiker. Am meisten ist er wohl als Solo-Oboist über lange Jahre bei den Berliner Philharmonikern und als Solist bekannt geworden. Früh begann er aber auch mit Dirigieren, Kammermusik ist auch seine Leidenschaft, insbesondere mit seiner Frau, der Harfenistin Margit-Anna Süß. So ganz nebenbei gibt er auch noch Noten heraus. Im letzten Jahr wurde er jugendliche 75 Jahre alt.

    Julika Jenkins © Thomas Ernst
    Thomas Ernst

    - Emmi

    Familienurlaub in der Provence: Es wird gekocht, gefaulenzt, im Pool gebadet. Alles perfekt – doch etwas stimmt nicht. Jedes Familienmitglied scheint mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Das junge Kindermädchen Emmi – ungebunden, begehrenswert - wird zur Projektionsfläche für Fantasien und Gewalt. Mit Elisa Schlott, Julika Jenkins, Arnd Klawitter, Philip Kapell, Karin Hanczewski, Lasse Myhr, Max Hegewald, Valerie Keitel// Musik Friedericke Bernhardt// Buch & Regie Cristin König// rbb 2024

    "Supersex" von Francesca Manieri u.a. © Lucia Iuorio / 2024 Netflix, Inc.
    Lucia Iuorio / 2024 Netflix, Inc.

    - Berlinale: Die italienische Serie "Supersex"

    Serien spielen auf der Berlinale an sich keine Rolle mehr. Aber im Berlinale-Special wird ein Biopic über den italienischen Pornostar Rocco Siffredi gezeigt. Netflix hat die Serie produziert, die auf die verborgenen Seiten eines Pornostars - seine Kindheit, sein Verhältnis zur Liebe und die Gründe, eine Karriere in der Sexindustrie einzuschlagen - eingeht. Tamara Marszalkowski war in einer Vorstellung.

    Silent Green in Berlin-Wedding © IMAGO/Jürgen Ritter
    IMAGO/Jürgen Ritter

    - Das Silent Green als Kino-Ort

    Der Potsdamer Platz ist das Herzstück der Berlinale. Und seit 25 Jahren ist das auch die Adresse des Arsenal, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der dffb. Viele Berlinale Filmvorführungen finden in den beiden Arsenal-Kinos statt. Ende dieses Jahres ist damit allerdings Schluss: Arsenal und Deutsche Kinemathek ziehen aus. Der Grund: der Mietvertrag läuft aus und die Preissteigerung ist für die Kultureinrichtungen unbezahlbar. Aber zumindest das Arsenal hat schon eine gute neue Adresse gefunden: im Silent Green in Berlin-Wedding. Gestern wurde die Location vorgestellt und unsere Kollegin Andrea Handels war dort.

    "Intercepted" von Oksana Karpovych © Christopher Nunn
    Christopher Nunn

    - Ukrainische Filme bei der Berlinale

    In diesen Tagen jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zum zweiten Mal. Diesem Umstand trägt auch die Berlinale Rechnung. In den Nebensektionen des Filmfestivals werden diverse Filme aus und über die Ukraine gezeigt, im Rahmen von Diskussionsrunden geben Kulturschaffende Einblick in aktuelle Produktionen. Eine Zusammenfassung der vergangenen Tage von Bettina Dunkel.
    "Shambhala " von Min Bahadur Bham © Aditya Basnet / Shooney Films
    Aditya Basnet / Shooney Films

    - Berlinale-Wettbewerb: "Shambhala"

    In einer polygam lebenden Dorfgemeinschaft im Himalaja steht die schwangere Pema unter Beobachtung, nachdem ihr Hauptpartner verschwunden ist. In Begleitung ihres zweiten Ehemanns geht sie auf die Suche nach ihm. In dem Berlinale- Wettbewerbsfilm "Shambhala" geht es um eine Reise, die zur Selbstfindungsreise wird. Eine Kritik von Carsten Beyer.

    Erich Kästner, Schriftsteller © dpa/Bilderarchiv
    dpa/Bilderarchiv

    - Erich Kästner: "Jahrgang 1899"

    "Herz auf Taille" - so hieß der Gedichtband, in dem Erich Kästner sein Gedicht "Jahrgang 1899" veröffentlichte. Diesem Jahrgang gehörte er selbst an, geboren am 23. Februar, also heute vor 125 Jahren. Erich Kästner, vor allem bekannt für seine mutmachenden Kinderbücher, reflektiert in diesem Gedicht die verlorene Jugend einer ganzen Generation, die vor allem durch den ersten Weltkrieg um eine positive persönliche Entwicklung betrogen wurde. Horst Peters liest dieses Gedicht, das zugleich Mahnung ist und noch immer aktuell.

    Tobias Lehmkuhl, Literaturkritiker u. Autor © Bernhard Ludewig
    Bernhard Ludewig

    - Tobias Lehmkuhl, Literaturkritiker und Autor

    Erich Kästners Romane haben an Attraktivität nichts eingebüßt: "Das fliegende Klassenzimmer" wurde bereits zum vierten Mal verfilmt, zuletzt war es "Fabian", den Dominik Graf auf die Leinwand gebracht hat. Im Vorfeld seines 125. Geburtstags erschien im Oktober letzten Jahres eine Biografie von Erich Kästner, die sein Leben im Dritten Reich beleuchtet. Obwohl er unter Publikationsverbot stand, seine Bücher verbrannt wurden, konnte er unter Pseudonym schreiben - und davon noch leben. Wie sehr passte sich Kästner in der NS-Zeit an? Darüber haben wir auf rbbKultur mit Tobias Lehmkuhl, Literaturkritiker und Buchautor von "Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich" gesprochen.
    Benno Walldorf: Hanna Bekker vom Rath, 1968 © VG Bild-Kunst, Bonn
    VG Bild-Kunst, Bonn

    - Brücke-Museum: Hanna Bekker vom Rath

    "Es gibt nichts besseres, als sich für unvergängliche Werte einzusetzen", schreibt Hanna Bekker vom Rath 1940 in einem Brief an den Maler Alexej Jawlensky. Für die Nationalsozialisten gelten in dieser Zeit die Werke etlicher Künstlerkolleg*innen nicht als unvergänglich, sondern als "entartet". Hanna Bekker vom Rath (1893 - 1983), selbst zur Malerin ausgebildet, als Frauen das offiziell verwehrt war, unterstützte Jawlensky und etliche Künstler*innen ihrer Generation. Dem Brücke Museum Berlin schenkte die Kunst-Sammlerin und Kunsthändlerin zur Einweihung 1967 die Holzskulptur Arbeiter mit Ballonmütze von Karl Schmidt-Rottluff. Jetzt erinnert das Brücke Museum an Hanna Bekker vom Rath.
    Kulturmacherin Nele Hertling am 01.02.2024 in Berlin; © imago-images.de/Maurizio Gambarini
    imago-images.de/Maurizio Gambarini

    - Nele Hertling erhält Theaterpreis Berlin

    Heute feiert die Dramaturgin und Intendantin Nele Hertling ihren 90. Geburtstag. Für ihre intensive Arbeit fürs Theater als Dramaturgin, Kuratorin und Intendantin wird sie mit dem diesjährigen Theaterpreis Berlin ausgezeichnet. Die Jury der Stiftung Preußische Seehandlung begründete ihre Entscheidung damit, dass Hertling mit ihrer Arbeit radikal zeitgenössische Kunst und Künstler:innen unterstützt. Sie hat mehrere Förderfonds und Netzwerke gegründet und internationale Kunstavantgarde ins Nachkriegsberlin gebracht. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen des diesjährigen Theatertreffens der Berliner Festspiele im Mai verliehen. Über Nele Hertlings Verdienste für die Theaterszene sprechen wir mit unserer Theaterkritikerin Barbara Behrendt.

    Schalom © rbb

    - "Der Krieg beschäftigt alle"

    +++ Wiie in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin über die Ukraine gesprochen wird +++ Israelische Filme auf der Berlinale +++
    Fanny Tanck © Evgeny Beleninov
    Evgeny Beleninov

    - Mit Fanny Tanck

    Viel Beethoven (aber nicht immer "your usual Beethoven") und viel Streichquartett(e)... für eine Sendung zwischen den Jahreszeiten. In Between eben.
    Süßkartoffel © imago-images.de
    imago-images.de

    - Gastro: Die "Süßkartoffeldiät"

    Wie jedes Jahr meldet sich in diesen Monaten bei vielen von uns der gute Vorsatz zurück, gesünder zu essen. Ob Hafer, Avocado, Gurke oder Grünkohl. Süßkartoffeln sind allerdings selten dabei, obwohl sie an Vitaminen und Mineralien protzen. Die Vorsilbe "süß" täuscht darüber hinweg, dass sie kalorienarm sind, dafür reich an Ballaststoffen. Sie bringen Farbe und Geschmack in herzhafte Gerichte, Salate, eignene sich auch als Rohkost oder sogar in Desserts. Eine Empfehlung von Elisabetta Gaddoni.

    Erich Kästner, Schriftsteller © Bayerischer Rundfunk / dpa
    Bayerischer Rundfunk / dpa

    - 125. Geburtstag von Erich Kästner

    23. Februar 1899: Heute vor 125 Jahren wurde in Dresden Erich Kästner geboren: Kinderbuch- und Romanautor, Lyriker, Kabarettist und Pazifist. Ein sehr vielseitiger Künstler mit modernen Ideen. Ein Beitrag Katrin Krämer.

    Nezaket Ekici: "Die Nähe der Ferne" © Videostill: Branka Pavlovic / Foto: Andreas Dammertz
    Videostill: Branka Pavlovic / Foto: Andreas Dammertz

    - "Die Nähe der Ferne" - Nezaket Ekicis über ihr Filmprojekt

    Eine Fernbeziehung in Zeiten von Kutschen: eine echte Herausforderung. So praktiziert vom Dichterpaar Bettine und Achim von Arnim. 100 Kilometer von Berlin nach Schloss Wiepersdorf bedeuteten vor 200 Jahren drei Tage in der Kutsche. Die Performancekünstlerin Nezaket Ekici hat diese Kutschfahrt nachgestellt und daraus das dokumentarische Roadmovie "Die Nähe der Ferne" gemacht. Auf rbbKultur erzählt Nezaket Ekici von dem besonderen Projekt.

    Erich Kästner: Der Gang vor die Hunde © Atrium
    Atrium

    - Wiedergelesen: Erich Kästner: "Der Gang vor die Hunde"

    Heute vor 125 Jahren ist Erich Kästner in Dresden geboren. Erich Kästner wurde vor allem durch seine Kinderbücher berühmt: »Emil und die Detektive«, »Das fliegende Klassenzimmer«, »Pünktchen und Anton«… Zur Feier des Tages hat Katharina Döbler heute aber ein anderes Buch mitgebracht, das in den letzten Jahren vor allem durch den Kinofilm berühmt wurde: „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“.
    Die Frage des Tages – Julia Friedrichs © rbbKultur/Andreas Hornoff
    rbbKultur/Andreas Hornoff

    - Dürfen wir kriegsmüde sein?

    Seit zwei Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die großen Demonstrationen gegen diesen Krieg, die zu Beginn Tausende Menschen in Deutschland mobilisiert haben, gibt es nicht mehr. Kontroversen gab es um die Sanktionen gegen Russland, wie um die Waffenlieferungen an die Ukraine. Inzwischen scheint der Kampf der Ukraine immer schwieriger zu werden. Dürfen wir kriegsmüde sein?
    "Vogter" von Gustav Möller © Nikolaj Moeller
    Nikolaj Moeller

    - Berlinale-Wettbewerb: "Vogter"

    Die Berlinale nähert sich dem Ende und auch im Wettbewerb werden die letzten Filme gezeigt: Gestern zu sehen der dänisch-schwedische Film "Vogter" - "Sons" - auf Deutsch "Söhne". Ein Psychothriller um die Gefängniswärterin Eva. Sie ist idealistisch und moralisch integer. Aber als ein junger Mann aus ihrer Vergangenheit in das Gefängnis verlegt wird, kommt sie von diesem Weg ab ... Unsere rbbKultur-Filmkritikerin Anke Sterneborg über den Wettbewerbsfilm "Vogter".

    Junge liest das Buch "Emil und die Detektive" von Erich Kästner © dpa/Anja Garms
    dpa

    - Warum Erich Kästners Kinderbücher immer aktuell sind ...

    Erich Kästner: heute vor 125 Jahren geboren. Sein Herz schlug für vor allem für die Kinder. Sein erster Kinderroman "Emil und die Detektive" erschien 1928, ein paar Jahre später "Pünktchen und Anton", dann "Das Fliegende Klassenzimmer". Alle diese Bücher wurden verfilmt, manche mehrfach. Was aber macht die Faszination der Kinderbücher von Erich Kästner bis heute aus? Darüber hat sich rbbKultur-Autorin Regine Bruckmann Gedanken gemacht.

    Diskussion in der rbb-Dachlounge am 22. Februar 2024 mit Natascha Freundel (rbbKultur), Yevgenia Belorusets, Martin Schulze Wessel und Claudia Major; © Thomas Ernst
    www.ernst-fotos.de

    - rbbkultur-Diskussion: Krieg, Alltag und Hoffnung in der Ukraine

    Gestern Abend hat unsere rbbkultur-Kollegin Natascha Freundel hier in der rbb-Dachlounge mit internationalen Gästen über Krieg, Alltag und Hoffnung in der Ukraine diskutiert. Mit dabei waren die Künstlerin Yevgenia Belorusets, die Sicherheitsexpertin Claudia Major, der Historiker Martin Schulze Wessel und der Journalist Denis Trubetskoy. Auch das Publikum konnte sich in die Diskussion einbringen. Unser Autor Jürgen Buch war dabei.
  • Katharine Mehrling; © Barbara Braun
    Barbara Braun

    - Katharine Mehrling singt Heymann

    Werner Richard Heymann war der populärste Ufa-Filmkomponist seiner Zeit. Katharine Mehrling hat seinem Leben und seinem Schaffen ein Album gewidmet, nicht nur mit Liedern, sondern auch mit autobiographischen Texten. Neben dem bekannten "Das gibt's nur einmal" in gleich drei Sprachen, gibt es auch bislang noch nie eingespieltes und seltenes zu hören. In ihrer ganz eigenen und einfühlsamen Art hat sie hier ein kleines Meisterwerk geschaffen!

    Kyiv am 8. Februar 2024 – Blick auf ein Wohnhaus nach einem russischen Raketenangangriff © picture alliance / ZUMAPRESS.com/ Andreas Stroh
    picture alliance / ZUMAPRESS.com/ Andreas Stroh

    - Überleben. Krieg, Alltag und Hoffnung in der Ukraine

    Live-Gespräch mit Yevgenia Belorusets, Claudia Major, Martin Schulze Wessel und Denis Trubetskoy (zugeschaltet aus Kyjiv), moderiert von Natascha Freundel --- Russlands Krieg gegen die Ukraine begann vor 10 Jahren und wird seit zwei Jahren mit unerbittlichem Terror gegen die gesamte Bevölkerung, Infrastruktur und Kultur des Landes fortgeführt. - Wie hat der Krieg die Ukraine verändert? "Kyjiw, und womöglich die ganze Ukraine" habe sich in den vergangenen Monaten "in eine Insel verwandelt, die vom Rest der Welt wie abgeschnitten ist", erklärt die ukrainische Künstlerin Yevgenia Belorusets, die seit 2022 zwischen Berlin und Kyjiw pendelt. - Die Vielstimmigkeit der Gesellschaft, der demokratische Streit sei lebendig in der Ukraine, berichtet der Journalist Denis Trubetskoy, der in Sewastopol auf der Krim aufgewachsen ist. - Dieser Krieg sei in der imperialen Logik Russlands begründet, meint der Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel. Den "Fluch des Imperiums" werde es auf absehbare Zeit nicht los, zumal nach dem Tod Alexej Nawalnys. - Die Sicherheitsexpertin Claudia Major kritisiert die öffentliche Kommunikation der deutschen Regierung. So sehr sich die deutsche Unterstützung für die Ukraine entwickelt habe, so schlecht werde sie vermittelt. Langfristige Strategien der westlichen Partner, wie die Ukraine zu schützen sei, fehlten weiterhin. - Die Menschen in der Ukraine, auch die Soldaten an der Front, seien jedoch nicht aus Stahl, so Yevgenia Belorusets. Sie könnten die russische Aggression nicht ewig und nicht allein aufhalten. Belorusets fordert, über jegliche Möglichkeiten nachzudenken, diesen Krieg und die russische Gewalt zu stoppen und die Ukraine zu retten. --- Mitschnitt vom 22. Februar 2022 aus der rbb Dachlounge STUDIO14 --- Mehr Infos und eine Bildergalerie s. www.rbbkultur.de/derzweitegedanke --- Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@rbbkultur.de.
    "Filmstunde 23" von Edgar Reitz © Simon Haseneder
    Simon Haseneder

    - Edgar Reitz' neuer Film "Filmstunde_23"

    1968 unterrichtet der junge Edgar Reitz das Filmemachen an einer Mädchenschule – ein damals wegweisendes Experiment. 55 Jahre später kommt es zu einem Klassentreffen. Denn der neuartige Unterricht hat bei den Schülerinnen viel bewegt. Edgar Reitz´ neuer Film ist ein Essay über Filmemachen. Und über das Leben. Holger Zimmer hat Edgar Reitz getroffen.
    Elf Mal Morgen: Berlinale meets Fußball
    Internationale Filmfestspiele Berlin

    - "Berlinale meets Fußball"

    Fußballfans fiebern dem Ereignis entgegen: Im Juni findet die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland statt. Die Berlinale widmet sich schon jetzt dem Fußball im Kleinen. Dort feiert ein ganz besonderes Filmprojekt Premiere: 11 kurze Dokumentarfilme begleiten Kinder und Jugendliche beim Spielen in ganz besonderen Fußball-Vereinen im ganzen Bundesgebiet. Tamara Marszalkowski war bei der Premiere dabei.
    Eröffnung der Berlinale: Mensschen halten Plakate mit Bildern der Opfer von Hanau hoch; © picture alliance/AP/Ebrahim Noroozi
    picture alliance/AP/Ebrahim Noroozi

    - Was ist politisch an der diesjährigen Berlinale?

    Die Berlinale gilt traditionell als politisches Filmfestival. In diesem Jahr sorgte sie bereits vor Beginn für eine politische Debatte: Dürfen AfD-Politikerinnen und -Politiker zur Erföffnungsfeier eingeladen werden oder nicht? So lautete die kontroverse Frage. Die Festivalleitung zog die Einladung nach großer Kritik zurück. Wie politisch aber ist das diesjährige Programm? Darüber sprechen wir mit unserer Berlinale-Reporterin Silke Mehring.
    "Who Do I Belong To" von Meryam Joobeur © Tanit Films, Midi La Nuit, Instinct Bleu
    Tanit Films, Midi La Nuit, Instinct Bleu

    - Berlinale-Wettbewerb: "Mé el Aïn" ("Who do I belong to")

    Mit ihrem vielfach ausgezeichneten Kurzfilm "Brotherhood" war die tunesisch-kanadische Regisseurin Meryam Joobeur für die Oscars nominiert, nun präsentiert sie auf der Berlinale ihren ersten Spielfilm. "Mé el Aïn" heißt er, und wie schon im Kurzfilm kehrt auch hier ein Sohn zu seiner Familie in Tunesien zurück, mit einer geheimnisvollen schwangeren Frau, die Nikab trägt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht diesmal jedoch die Mutter, Aïcha, die an die Grenzen ihrer Liebe geht. Über den Film sprechen wir mit unserem Berlinale-Kritiker Carsten Beyer.

    Klaus Lederer: Mit links die Welt retten © kanon verlag
    kanon verlag

    - Klaus Lederer zu seinem Buch "Mit Links die Welt retten"

    Sechseinhalb Jahre war er Kultursenator – doch nach der Wiederholungswahl 2023 und dem Senatswechsel musste Klaus Lederer seinen Posten räumen. Da hatte er endlich Zeit, um neben seiner Tätigkeit als "einfacher" Berliner Abgeordneter ein Buch zu schreiben: "Mit Links die Welt retten". Mitten in der tiefen Krise der Links-Partei und ihrer nun vollzogenen Spaltung durch die Gründung des Bündnisses Sahra Wagenknecht hinterfragt Klaus Lederer, was im 21. Jahrhundert eine linke Politik bedeuten soll. Heute ist er auf rbbKultur zu Gast.

    Porträt des mongolischen Fürsten Corgiyamz'an, um 1775, Öl auf Papier; Winterpalast von Bejing bis 1900; vermutlich erbeutet im "Boxerkrieg" um 1900; © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv / Birgit Kantzenbach
    SMB, Zentralarchiv / Birgit Kantzenbach

    - Plündergut aus China: Museumstagung in München

    Nicht nur Kunstobjekte aus Afrika sind während der Kolonialzeit aus ihren Heimatländern geraubt und in europäische Museen gebracht worden. Auch Objekte aus China sind im kolonialen Kontext vielfach in europäischen, also auch deutsche Sammlungen gekommen. "Plündergut" aus den so genannten "Boxeraufständen", Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit zwei Jahren widmen sich mehrere deutsche Museen der Aufarbeitung. Die Staatlichen Museen zu Berlin leiten das Projekt und kooperieren dabei auch mit dem Palastmuseum Peking. Auf einer internationalen Tagung in München werden gerade erste Ergebnisse präsentiert. Alina Hanss berichtet.
    Denis Trubetskoy © privat
    privat

    - Wie hat der Krieg die Ukraine verändert, Denis Trubetskoy?

    Es begann vor 10 Jahren: Nach der sogenannten "Revolution der Würde" in Kyjiw, die zum Sturz des Russland-treuen Präsidenten Viktor Janukowitsch führte, besetzte und annektierte Russland zuerst die Krim und schickte dann Truppen in den Donbas im Osten der Ukraine. Dass die Ukraine kein Existenzrecht habe, hatte der russische Präsident Putin immer wieder betont. Dass er das Nachbarland nicht nur destabilisieren, sondern ganz und gar vernichten möchte – als staatliche und kulturelle Einheit – das beweist Russland seit dem 24. Februar 2022 Tag für Tag. Wie hat der Krieg die Ukraine verändert? Darum geht es heute Abend ab 19 Uhr in unserer Live-Sendung in der rbb Dachlounge Studio 14 – mit der Künstlerin Yevgenia Belorusets, der Sicherheitsexpertin Claudia Major, dem Historiker Martin Schulze Wessel und mit dem Journalisten Denis Trubetskoy. Er wird aus Kyjiw zugeschaltet und wir können jetzt schon mit ihm sprechen.
    Kamilla Kaiser; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Mit Kamilla Kaiser

    (158) The Horse, the Rider and the Clown. Musik inspiriert von Kunst, ein "zauberisch frischer" Mendelssohn auf dem neuen Album von Sol Gabetta und Bertrand Chamayou und eine wiedergefundene Violinsonate von Mélanie Bonis.
    Aus dem Kiewer Tagebuch "Anfang des Krieges", 2022; © Yevgenia Belorusets
    Yevgenia Belorusets

    - Heute in der rbbDachlounge: "Überleben. Krieg, Alltag, Hoffnung in der Ukraine"

    Russlands Krieg gegen die Ukraine begann 2014 und wird seit zwei Jahren mit unerbittlichem Terror gegen die ganze Bevölkerung, Infrastruktur und Kultur des Landes fortgeführt. rbbkultur spricht heute Abend live in der rbb-Dachlounge darüber, wie der Krieg die Ukraine verändert, wie die Menschen im Land oder im Ausland überleben. Natascha Freundel hat dazu internationale Gäste geladen. "Überleben. Krieg, Alltag und Hoffnung in der Ukraine" - heute Abend in der rbb-Dachlounge und wir sprechen vorab mit unserer rbbKultur-Kollegin Natascha Freundel.

    Jonathan Demme, US-Regisseur © epa/Claudio Onorati / dpa
    epa/Claudio Onorati / dpa

    - 80. Geburtstag: Erinnerung an den Regisseur und Schauspieler Jonathan Demme

    22. Februar 1944: Heute vor 80 Jahren wurde in Baldwin, New York, der Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent, Regisseur und Oscar-Preisträger Jonathan Demme geboren. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Das Schweigen der Lämmer" und das Justizdrama "Philadelphia". Ein Beitrag von Lutz Hanker.

    Brücke Museum, Bussardsteig, Grunewald, Berlin; © picture alliance/Schoening
    picture alliance/Schoening

    - Brücke-Museum: Museum des Jahres!

    Gestern hat der Kunstkritiker*innenverband Deutschland AICA Germany die Ausstellung des Jahres gekürt. Die Auszeichnung "Ausstellung des Jahres ging an das Leipziger Museum für bildende Kunst für die Ausstellung "Re-Connect. Kunst und Kampf im Bruderland". Die hat sich mit der Einwanderungsgeschichte der DDR auseinandergesetzt. Und die Auszeichnung "Museum des Jahres" - die ging nach Berlin! An das Brücke-Museum. Das wird dafür ausgezeichnet, dass es sich mit der kolonialen und nationalsozialistischen Vergangenheit seiner Sammlung und ihrer Künstler*innen auseinandergesetzt hat. Wir sprechen jetzt mit der Direktorin des Brücke-Museums, Lisa Marei Schmidt.

    Rüdiger Safranski: Kafka - Um sein Leben schreiben © Hanser Verlag
    Hanser Verlag

    - Rüdiger Safranski: "Kafka. Um sein Leben schreiben"

    Wir sind im Kafka-Jahr - im Juni jährt sich sein Todestag zum 100. Mal. Zahlreiche neue Bücher sind zu diesen Jubiläumsjahr erschienen. Auch der bekannte Sachbuchautor Rüdiger Safranski, der u.a. schon über Goethe, Hölderlin und Nietzsche geschrieben hat, hat sich nun den Prager Schriftsteller vorgenommen: "Kafka. Um sein Leben schreiben" heißt sein neues Buch, in dem er zeigt, dass sich Kafkas ganzes Leben auf das Schreiben ausrichtete. Unsere Literatur-Redakteurin Anne-Dore Krohn hat es gelesen.

    Nicole Diekmann, Journalistin © David Ausserhofer
    David Ausserhofer

    - Gibt es eine Chance, die politische Auseinandersetzung zu entschärfen?

    Die politische Auseinandersetzung wird immer brutaler: in den Parlamenten, in denen Provokationen und Ordnungsrufe seit dem Einzug der AfD deutlich zugenommen haben, wie eine Studie des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache zeigt; aber auch außerhalb der Parlamente. Gerade gab es einen Brandanschlag auf das Haus eines SPD-Politikers und Angriffe auf Wahlkreisbüros der Linken in Thüringen. Der Austausch von Argumenten im Diskurs scheint immer weniger relevant zu sein. Gibt es eine Chance, die politische Auseinandersetzung zu entschärfen?
    "Black Tea" von Abderrahmane Sissako © Olivier Marceny / Cinéfrance Studios / Archipel 35 / Dune Vision
    Olivier Marceny / Cinéfrance Studios / Archipel 35 / Dune Vision

    - Berlinale: "Black Tea"

    Aya, eine junge ivorische Frau, sagt an ihrem Hochzeitstag „nein“ und wandert von der Elfenbeinküste nach China aus. In einer Gegend, in der afrikanische Diaspora und einheimische Bevölkerung Tür an Tür leben, findet sie eine Anstellung in einem Teegeschäft, das dem Chinesen Cai gehört. Aya verliebt sich in Cai. Aber wird ihre Beziehung angesichts von Vorurteilen und Ayas turbulenter Vergangenheit Bestand haben? Darum geht es in dem Film von Abderrahmane Sissako, der im Wettbewerb der Berlinale läuft. rbbkultur-Kritikerin Anke Sterneborg hat ihn gesehen.
    Posaunenchor vor der Russischen Botschaft in Berlin, 07.01.2023 © Hans Scherhaufer/epd / dpa
    Hans Scherhaufer/epd / dpa

    - Posaunen-Protest vor der russischen Botschaft

    Im Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Das bewegt viele Menschen auch in Deutschland und führt immer wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen den russischen Angriffskrieg. Einen besonders langen Atem haben dabei evangelische Posaunenchöre in Berlin. Sie protestieren seit nun schon fast zwei Jahren jeden Donnerstag um 17 Uhr vor der russischen Botschaft. Jürgen Buch hat zugehört und gefragt, warum sie das tun.
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    ARD

    - TopDocs: Die Doku-Highlights der ARD 2024

    Im Rahmen der Berlinale haben sich gestern Abends rund 250 Macher und Macherinnen von Film-Dokus getroffen und ausgetauscht. Bei dem Branchentreff „TopDocs“ im Haus des Rundfunks hat die ARD ihre dokumentarischen Highlights 2024 vorgestellt. Silke Mehring war für uns dabei.
    Podcast | Orte & Worte © rbb
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    - Mit Michael Köhlmeier im Wiener Literatencafé Sperl

    Mit Michael Köhlmeier im Wiener Literatencafé „Sperl“ Das Buch: In den 1920er Jahren schickten die Bolschewiki Hunderte Intellektuelle auf sogenannten „Philosophenschiffen“ ins Exil, um sie später nicht umbringen zu müssen, wie Trotzki erklärte. Auf einem solchen Schiff ist auch die Hauptfigur des Romans, eine 14-Jährige, die mit ihren Eltern ins Exil geht. Auf dem Oberdeck entdeckt sie einen prominenten Fahrgast: Es ist Lenin selbst. Sie wird Zeuge des – fiktiven – Mordes an Lenin. In den Gesprächen mit ihm entpuppt er sich als paranoider, alter Mann, gezeichnet von Schlaganfällen und Misstrauen. Mittlerweile ist aus der 14-Jährigen eine greise Stararchitektin geworden. In Rückblenden erzählt sie im vornehmen Wiener Bezirk Hietzing einem Schriftsteller – dem Alter Ego Michael Köhlmeiers - ihr bewegtes Leben. Ein Gespräch über den Zynismus und die Gewalt in Russland von Zarenreich bis Putin.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Wie hat der Krieg die Ukraine verändert?

    Es begann vor 10 Jahren: Nach der sogenannten "Revolution der Würde" in Kyjiw, die zum Sturz des Russland-treuen Präsidenten Viktor Janukowitsch führte, besetzte und annektierte Russland zuerst die Krim und schickte dann Truppen in den Donbas im Osten der Ukraine. Dass die Ukraine kein Existenzrecht habe, hatte der russische Präsident Putin immer wieder betont. Dass er das Nachbarland nicht nur destabilisieren, sondern ganz und gar vernichten möchte – als staatliche und kulturelle Einheit – das beweist Russland seit dem 24. Februar 2022 Tag für Tag. Wie hat der Krieg die Ukraine verändert? Darum geht es heute Abend ab 19 Uhr in unserer Live-Sendung in der rbb Dachlounge Studio 14 – mit der Künstlerin Yevgenia Belorusets, der Sicherheitsexpertin Claudia Major, dem Historiker Martin Schulze Wessel und mit dem Journalisten Denis Trubetskoy. Er wird aus Kyjiw zugeschaltet und wir können jetzt schon mit ihm sprechen.
  • Deep Doku – Cover mit Logo; © rbbKultur
    rbbKultur

    - "Bring them home now!" – Eine Israelin kämpft um die Freilassung ihrer Eltern aus der Geiselhaft in Gaza

    7. Oktober 2023. Als im Kibbutz Be'eri, 5 km von der Grenze zu Gaza entfernt, früh morgens der Raketenalarm aufheult, denkt sich Yulie Ben-Ami nichts dabei. Raketen gehören beinahe zum Alltag in dieser Region. Doch kurz darauf erfährt Yulie, dass gleichzeitig auch Hamas-Kämpfer in den Kibbutz eingedrungen sind.

    Ein paar Straßenzüge von Yulie entfernt, wohnen ihre Eltern. Per WhatsApp ist sie mit ihnen ständig in Kontakt, bis ihr die Mutter schreibt, dass die Terroristen in das Haus der Eltern eingedrungen sind und Yulies Vater angeschossen wurde. Kurz darauf bricht der Kontakt zu den Eltern ab. Yulie fürchtet um das Leben der Beiden.

    Durch Fotos und Videos, die die Hamas in den Sozialen Medien veröffentlicht, erfährt die junge Frau, dass ihre Eltern, zwei Deutsch-Israelis, entführt worden sind und in Gaza als Geiseln gefangen gehalten werden. Ihr Kampf um die Freilassung der Eltern beginnt.

    Von Gabriela Hermer

    Mit Yulie und Raz Ben-Ami

    Sprecher*innen: Adriana Altaras, Marina Frenk, u.a.
    Musik: Sophia Scheifler
    Ton: Bodo Pasternak
    Regie: die Autorin
    rbb 2024

    Podcast-Tipp: Geschichte der Hamas - Militantes Kind der Muslimbrüder
    https://www.ardaudiothek.de/episode/der-rest-ist-geschichte-deutschlandfunk/geschichte-der-hamas-militantes-kind-der-muslimbrueder/deutschlandfunk/12974187/

    "Teaches of Peaches" von Philipp Fussenegger u. Judy Landkammer © Avanti Media Fiction
    Avanti Media Fiction

    - Warum tun sich queere deutsche Filme so schwer?

    Seit Jahrzehnten hat sich die Berlinale als weltweiter Treffpunkt für schwule und lesbische Filme profiliert. Panorama-Beiträge und Teddy Award sind bester Beweis dafür. Doch deutsche Filmemacher:innen und Produzenten beklagen, dass queere Filme nicht ausreichend gefördert werden. Gibt es Hoffnung auf Veränderung zum Positiven nach der gerade von Kulturstaatsministerin Roth angekündigten Plänen für eine große Filmförder-Reform ab 2025? Der Journalist Paul Pietraß hat dazu recherchiert und stellt die Ergebnisse seiner Arbeit auf rbbKultur vor.
    Unsichtbare Tage oder Die Legende von den weißen Krokodilen © Deutsche Kinemathek / Hiller
    Deutsche Kinemathek / Hiller

    - Berlinale Retrospektive: ""Unsichtbare Tage oder die Legende von den weißen Krokodilen"

    Auch wenn die Berlinale Retrospektive in diesem Jahr keinen Schwerpunkt hat - sie zeigt viele Perlen der deutschen Filmgeschichte. Quer durch Genres und Nachkriegs-Jahrzehnte. Andrea Handels hat sich "Unsichtbare Tage oder Die Legende von den weißen Krokodilen" herausgepickt. Ein Essayfilm über die nächtliche Infrastruktur einer Großstadt, gedreht im Jahr 1991. Ein Gespräch mit der Regisseurin Eva Hiller.

    Faruk © Emre Erkmen
    Emre Erkmen

    - Berlinale: Ein Gespräch über "Faruk" von Asli Özge

    Die Gentrifizierung ihrer Stadt treibt nicht nur die Berliner um. Auch die Einwohner Istanbuls kennen Immobilienspekulation und die Suche nach einer bezahlbaren Bleibe nur zu gut. Die Regisseurin Asli Özge, in beiden Städten zuhause, hat in ihrem neuen Film "Faruk" einen ganz persönlichen Zugang zum Thema gewählt. Die Hauptfigur stellt nämlich ihr über 90jährigen Vater Faruk dar. Wobei nicht klar ist, ob wir einen Spielfilm sehen - oder doch eine Dokumentation. Andrea Handels hat mit Asli Özge über "Faruk" gesprochen.
    "Gloria!" von Margherita Vicario © tempesta srl
    tempesta srl

    - Berlinale Wettbewerb: "Gloria!"

    Der Berlinale-Wettbewerbsfilm "Gloria!" von Margherita Vicario erzählt die Geschichte einer alten Musikschule für Mädchen in Venedig im Jahr 1800. Als dort eine revolutionäre „Musikmaschine“ entdeckt wird, ändert sich das Leben von Theresia und anderen jungen Musikerinnen. Das aufgetauchte "Pianoforte“ wird für sie zum Vehikel in die Freiheit. Carsten Beyer hat den Film gesehen.
    Bettina Hoppe, Schauspielerin © Sven Serkis
    Sven Serkis

    - Schauspielerin Bettina Hoppe über "Ellen Babić" am Berliner Ensemble

    2021 war Bettina Hoppe Teil der Aktion #Actout im SZ Magazin und forderte mit anderen Schauspieler*innen mehr Sichtbarkeit und Vielfalt im Film und Fernsehen. Beim Theater sehe es nicht besser aus, sagte sie damals: In ihren bis dahin 26 Jahren Berufsleben hatte Bettina Hoppe lediglich drei lesbische Frauen gespielt – "alle drei klischeehaft". In Marius von Mayenburgs "Ellen Babić" spielt sie nun wieder eine lesbische Frau, die mit einer viel jüngeren Partnerin lebt und einst ihre Schülerin war. Wie komplex diese Figur ist und ob sich etwas in Sachen Vielfalt auf deutschen Bühnen getan hat – das erzählt Bettina Hoppe im Gastgespräch.

    Shila Behjat, Autorin © Neda Rajabi
    Neda Rajabi

    - Shila Behjat - eine Feministin mit zwei Söhnen

    "Er darf bloß kein Arschloch werden", dieser Gedanke kam Shila Behjat sofort in den Kopf, als sie wusste, das Kind in ihrem Bauch wird ein Junge. Shila Behjat ist Journalistin, Autorin, sie ist Feministin - und hat inzwischen zwei Söhne, zehn und acht Jahre alt. Zwei zukünftige Männer, die auf keinen Fall dem traditionellen Männerbild entsprechen und im Patriarchat verankert sein sollen. Bloß, wie kann das gehen? Fragen wie diese hat sie in ihrem neuen Buch diskutiert. Shelly Kupferberg íst mit ihr im Gespräch, bevor sie am Abend ihr Buch im Pfefferberg Theater vorstellt.
    Kinderkonzert - Moderator Christian Schruff; © Oliver Ziebe
    Oliver Ziebe

    - Das 103. Kinderkonzert am kommenden Sonntag

    "Auf in die Natur" heißt unser 103. rbbKultur Kinderkonzert am nächsten Sonntag. Es geht ans Wasser, an den Rhein. Wir begleiten den Komponisten Robert Schumann. Der war ja Sachse, stammte aus Zwickau, hatte lange in Leipzig gelebt - im 19. Jahrhundert so etwas wie die Musikhauptstadt in Deutschland. Dann, nach ein paar glücklosen Jahre in Dresden, wurde er Musikdirektor in Düsseldorf. Dort hat er seine "Rheinische Sinfonie" komponiert. Die steht am Sonntag auf dem Programm. Ein Gespräch mit Kinderkonzert-Moderator und Musikredakteur Christian Schruff.
    Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank
    Bildungsstätte Anne Frank

    - Antisemitismus im Kulturbereich

    Im Bundestag fand heute eine Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien zum Thema Antisemitismus im Kulturbereich statt. Gesprochen wurde vor allem über die Aktivitäten der Bundesregierung zur Förderung jüdischen Lebens und zur Bekämpfung des Antisemitismus. An der Anhörung mit der Kulturstaatsministerin Claudia Roth haben u.a. Felix Klein - Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und Daniel Botmann vom Zentralrat der Juden in Deutschland teilgenommen. Über die Anhörung haben wir noch währenddessen auf rbbKultur mit Meron Mendel von der Bildungsstätte Anne Frank gesprochen.
    Matthias Käther (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - mit Matthias Käther

    Schumanns Oper Genoveva - Top oder Flop? Neues vom Markt: Händels Alcina mit Madgalena Kozena unter Marc Minkowski
    Grafik zur Literaturaktion "Berlin liest ein Buch" 2024 (Bild: rbb)
    rbb

    - "Berlin liest ..." dieses Buch

    rbbKultur und radioeins wollen mit ganz Berlin gemeinsam lesen. Und zwar bei der Aktion "Berlin liest ein Buch" - dabei soll die ganze Stadt zum Lesekreis werden. Welches Buch in diesem Jahr gelesen wird, verrät uns Thomas Böhm.

    Robert Mugabe, Präsident und zuletzt Diktator von Simbabwe © AP Photo/Tsvangirayi Mukwazhi / dpa
    AP Photo/Tsvangirayi Mukwazhi / dpa

    - 100. Geburtstag von Robert Mugabe

    21. Februar 1924: Heute vor 100 Jahren wurde Robert Mugabe geboren, Unabhängigkeitskämpfer gegen die britische Kolonialmacht in Rhodesien, Präsident und zuletzt Diktator von Simbabwe. Martin Busch erinnert.
    Marc-Antoine Charpentier: Medée © Alpha
    Alpha

    - Marc-Antoine Charpentier: "Medée"

    Das Opern-Hauptwerk des französischen Barock-Komponisten Marc-Antoine Charpentier "Médée" (1693) fiel erst kürzlich bei einer Berliner Staatsopern-Produktion eher durch - trotz Simon Rattle am Pult. Jetzt folgt mit einer Gesamtaufnahme unter dem französischen Alte Musik-Dirigenten Hervé Niquet die im Grunde erste Neubeschäftigung mit dem Werk eines Komponisten, der immer ein bisschen im Schatten von Lully ein bloßer Geheimtipp war. Mit Véronique Gens und Etienne Dupuis ist die Tragödie glanzvoll-idiomatisch besetzt. Und doch nur was für Fortgeschrittene? Kai Luehrs-Kaiser klärt auf.

    Jacqueline Kornmüller: Das Haus verlassen © Galiani-Berlin
    Galiani-Berlin

    - Jacqueline Kornmüller u. Kat Menschik: "Das Haus verlassen"

    Manchmal bringt der Zufall Menschen zusammen, die wie füreinander geschaffen sind. Manchmal erledigt das aber auch Haruki Murakami. Seine düstere Erzählung "Die unheimliche Bibliothek" hat die österreichische Theaterregisseurin Jacqueline Kornmüller so begeistert, dass sie sie auf der Bühne inszenieren wollte - aber nur mit Bühnenbildern von Kat Menschik, die das Buch illustriert hatte. Aus der Zusammenarbeit wurde Freundschaft – und eine ganz neue Zusammenarbeit: Kat Menschik hat nun das literarische Debüt von Jacqueline Kornmüller illustriert, die Erzählung "Das Haus verlassen". Es ist gerade in Menschiks Reihe "Illustrierte Lieblingsbücher" im Galiani Verlag erschienen. Irène Bluche stellt das Gemeinschaftswerk vor.

    Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf
    rbbKultur/Carsten Kampf

    - Sollten sich deutsche Spitzenpolitiker mehr für die Freilassung Julian Assanges tun?

    Julian Assange muss in London nach wie vor bangen, in die USA ausgeliefert zu werden. Er ist der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks und hat geheime Dokumente veröffentlicht, von denen einige Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen belegen. Dafür ist er international mit Preisen geehrt worden. Doch in den USA drohen ihm 175 Jahre Haft. Seit 2010 kann sich Julian Assange nicht mehr frei bewegen. Er lebte zunächst als Flüchtling in der ecuadorianischen Botschaft in London, wurde dann aber festgenommen und ins Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh gebracht. Sein Gesundheitszustand hat sich dort rapide verschlechtert. In Deutschland wird Assange von vielen Künstlern und Politikern unterstützt. Spitzenpolitiker halten sich jedoch auffällig zurück. Sollten sich deutsche Spitzenpolitiker mehr für die Freilassung Julian Assanges einsetzen? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Filmemacher Andres Veiel.

    "Des Teufels Bad" von Veronika Franz & Severin Fiala © Ulrich Seidl Filmproduktion / Heimatfilm
    Ulrich Seidl Filmproduktion / Heimatfilm

    - Berlinale: "Des Teufels Bad" und "Hors du temps"

    Heute stellt Anke Sterneborg einen leichtfüßigen und einen schweren Film des Berlinale-Wettbewerbs vor. In "Hors du Temps" verbringen zwei Brüder den Lockdown zusammen mit ihren Partnerinnnen im Haus ihrer Eltern. Wo die Krise sich gar nicht nach Krise anfühlt... Ein Psycho-Drama ist dagegen "Des Teufels Bad". Darin sucht die jungverheiratete Agnes vergeblich nach ihrem Platz in der Dorfgemeinschaft ihres Mannes. Mit Folgen für ihre geistige Gesundheit und den sozialen Frieden. Der österreichische Beitrag basiert auf historischen Gerichtsprotokollen.

    Martin Scorsese mit seinem Goldenen Ehrenbären, Berlin 21.02.2024; © picture alliance/AP/Markus Schreiber
    picture alliance/AP/Markus Schreiber

    - Verleihung des Goldenen Ehrenbären an Martin Scorsese

    Auch, wenn Regisseur Martin Scorsese den Oscar erst einmal gewonnen hat - über einen Mangel an Preisen kann er sich nicht beklagen. Jetzt ist noch der Goldene Ehrenbär der Berlinale hinzugekommen. Gestern hat er ihn im Berlinale Palast für sein Lebenswerk verliehen bekommen. Silke Mehring berichtet.
    Elton John: Goodbye Peachtree Road © John Angelillo/UPI Photo via Newscom / dpa
    John Angelillo/UPI Photo via Newscom / dpa

    - Souvenirs vom "Rocketman"

    Eine wahre Schatztruhe mit Kunst von Banksy, Kostümen von Versace, einem schwarzen Flügel werden ab heute in New York versteigert. Alles stand, hing, lag im Haus des Sängers und Komponisten Sir Elton John in der Peachtree Road in Atlanta. Zwei Wochen lang konnten seine Fans - und aus Sicht des Auktionshauses Christies natürlich vor allem potentielle Käufer - durch dieses Pop-Up-Museum schlendern. Sie haben sich neben einem maßgefertigten Bentley fotografiert, Kopien von Elton Johns exklusiven Brillen gekauft und einfach ihrem Idol gehuldigt. Eine einmalige Chance, denn ab heute fällt der (Auktions-)Hammer. Charlotte Voß ist auch durch Christies geschlendert.
  • rbbKultur | Musik der Gegenwart © rbb

    - UltraschallReporter: Junge Journalist:innen berichten über das Festival Ultraschall Berlin 2024

    Unter dem Titel "UltraschallReporter" haben Jugendliche im Alter ab 16 Jahren das Festival für neue Musik begleitet, Interpretinnen und Komponisten interviewt und Berichte verfasst. Ihre Eindrücke von den Festivaltagen, aber auch ihren ganz individuellen Blick auf die neue Musik stellen sie in dieser Sendung vor. // Am Mikrofon: Julia Kaiser.

    Saoirse Ronan in The Outrun von Nora Fingscheidt © The Outrun
    The Outrun

    - Berlinale: "The Outrun" von Nora Fingscheidt

    Für eine Oscar-Nominierung kommt dieser Film zu spät. Doch für die Rolle einer Alkoholikerin, die auf den Orkney-Inseln Zuflucht sucht, könnte Saoirse Ronan andere Preise einheimsen. Mit dem Hollywood-Star gedreht hat die deutsche Regisseurin Nora Fingscheidt. Einen Einblick in Stimmung und Handlung des Films gibt Bettina Dunkel.
    Gloria!, hier: Galatéa Bellugi, Regie: Margherita Vicario; © tempesta srl
    tempesta srl

    - Berlinale: European Film Market: Italien als Land im Fokus

    Die österreichische Schauspielerin Birigt Minichmayr ist in gleich zwei Filmen auf der Berlinale zu sehen: In Josef Haders "Andrea lässt sich scheiden" spielt sie eine Polizistin in der österreichischen Provinz, die nach einem Verkehrsunfall Fahrerflucht begeht. In "Mit einem Tiger schlafen" verkörpert sie die österreichische Malerin Maria Lassnig in - fast - allen Altersstufen. Andrea Handels hat mit der Schauspielerin gesprochen.

    Birgit Minichmayr © Tomas Dashuber
    Tomas Dashuber

    - Birgit Minichmayr zu ihren beiden Filmen auf der Berlinale

    Die österreichische Schauspielerin Birigt Minichmayr ist in gleich zwei Filmen auf der Berlinale zu sehen: In Josef Haders "Andrea lässt sich scheiden" spielt sie eine Polizistin in der österreichischen Provinz, die nach einem Verkehrsunfall Fahrerflucht begeht. In "Mit einem Tiger schlafen" verkörpert sie die österreichische Malerin Maria Lassnig in - fast - allen Altersstufen. Andrea Handels hat mit der Schauspielerin gesprochen.
    "Pepe" von Nelson Carlos De Los Santos Arias © Monte & Culebra
    Monte & Culebra

    - Berlinale Wettbewerb: "Pepe" und "Another End"

    Halbzeit im Berlinale-Wettbewerb! Heute stellt Carsten Beyer einen Science-Fiction-Film vor. In "Another End" geht es um die Verpflanzung menschlichen Bewusstseins von Toten auf Lebende. Und im zweiten Film des Tages, "Pepe", wird die Geschichte eines Nilpferds erzählt - aus dessen eigener Perspektive.
    Jan Assmann, Ägyptologe, Religionswissenschaftler und Kulturwissenschaftler, während eines Interviews in seinem Haus in Heidelberg; © picture alliance/dpa/Silas Stein
    picture alliance/dpa/Silas Stein

    - Zum Tod des Ägyptologen Jan Assmann

    Das alte Ägypten fasziniert die Menschen in Europa seit Generationen. Die Hieroglyphen, die fabelhafte Götterwelt, der Totenkult bis hin zu den Pyramiden. Einer, der den Deutschen Ägypten nahegebracht hat wie kein zweiter, ist in der vergangenen Nacht gestorben: Der Ägyptologe, Kulturwissenschaftler und Friedenspreisträger Jan Assmann ist 85 Jahre alt geworden. Auch Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat ihn als einen der führenden Ägyptologen unserer Zeit gewürdigt. Karin Wehrheim erinnert an ihn.
    Musiker Yuriy Gurzhy liest bei "Sprachlos die Sprache verteidigen: Lesung für die Ukraine" im Maxim Gorki Theater, 26.02.2022; © picture alliance/dpa/Gerald Matzka
    picture alliance/dpa/Gerald Matzka

    - Der ukrainische Musiker, DJ und Autor Yuriy Gurzhy

    Der ukrainische Musiker und Autor Yuriy Gurzhy schreibt seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ein Kriegstagebuch für den Tagesspiegel. Er erzählt von Zerstörung und Alltag, von Auftritten geflohener Musiker und Musikerinnen in Deutschland und von der Diskrepanz, hier in Berlin in Sicherheit zu leben. Zum zweiten Jahrestag des Krieges sprechen wir mit Yuriy Gurzhy, wie er diesem Tag entgegensieht, wie der Krieg in Nahost ihm als Jude zusätzlich zusetzt und was Kunst und Kultur in diesen Zeiten leisten können.
    Ronya Othmann © Cihan Cakmak
    Cihan Cakmak

    - Othmann-Ausladung in Karachi: Wie umgehen mit Cancel Culture?

    Eklat beim Literaturfestival in der pakistanischen Stadt Karachi: Die Schriftstellerin Ronya Othmann wurde Ende letzter Woche kurz vor ihrem geplanten Auftritt wieder ausgeladen. Zuvor hatte ein offener Brief Othmann "zionistische und islamophobe Positionen" vorgeworfen. Aus Sicherheitsgründen wechselte Othmann sogar ihr Hotel und reiste ab. Wir sprechen mit dem Journalisten Hasnain Kazim, der selbst bei dem Festival zu Gast war.
    Kai Luehrs-Kaiser © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Mit Kai Luehrs-Kaiser

    Abkanzelung vs. Kritik. Warum und in welchem Sinne gibt es kaum noch negative, d.h. ablehnende Kritiken? +++ Kleiner Kranz für den (auch problematischen) Theater-Großmeister Jürgen Fehling +++ Warum und inwiefern ist Barrie Kosky so gut? +++ Kleiner Nachruf auf Johanna von Koczian als Polly in der "Dreigroschenoper" +++ und so weiter

    Martin Scorsese, Regisseur © Donatella Giagnori / Eidon/MAXPPP / dpa
    Donatella Giagnori / Eidon/MAXPPP / dpa

    - Berlinale: Goldener Ehrenbär für Martin Scorsese

    Dieser Ehrenbär ist überfällig - da sind sich Kritik und Kino-Publikum einig. Martin Scorsese wird bei der Berlinale für sein Lebenswerk ausgezeichnet. So gut wie alle seine Filme gehören zum Kanon der Filmkunst, darunter "Taxi Driver", "Goodfellas" oder "Casino". Heute Abend findet die Verleihung am Potsdamer Platz statt. Peter Beddies mit einem Porträt.
    Professor Christian Pfeiffer im Interview (Quelle: rbb/ARD-Kontraste)
    rbb/ARD-Kontraste

    - 80. Geburtstag von Christian Pfeiffer

    20. Februar 1944: Heute vor 80 Jahren wurde in Frankfurt (Oder) der Kriminologe und Politiker Christian Pfeiffer geboren. Ein Beitrag von Fabian Metzner.

    Birgit Schneider, Professorin für Wissenskulturen u. mediale Umgebungen, Universität Potsdam © Iris Janke
    Iris Janke

    - rbbKultur Klimagespräch: Welche Rolle spielt die Kunst in der Klimakommunikation?

    Kann Kunst das Bewusstsein für die Klimakrise erweitern oder uns sogar zum Handeln bewegen? Ist sie die Lösung, wenn andere Ansätze versagen? Oder brauchen wir andere Erzählungen über den Klimawandel? Darüber sprechen wir mit der Professorin für Wissenskulturen und mediale Umgebungen an der Universität Potsdam, Birgit Schneider.

    Nora Krug: Im Krieg © Penguin
    Penguin

    - Nora Krug: "Im Krieg"

    Bald jährt sich die russische Vollinvasion gegen die Ukraine zum zweiten Mal. Zeit, zurückzublicken: Wie haben die Ukrainer und wie haben die Russen den Kriegsbeginn erlebt – wie hat der Krieg, der in Russland offiziell "Spezialoperation" heißt, ihr Leben verändert? In ihrem Buch "Im Krieg" stellt die preisgekrönte Autorin und Illustratorin Nora Krug zwei Tagebücher aus Kyjiw und St. Petersburg nebeneinander. Die illustrierten Kurznachrichten aus dem ersten Kriegsjahr zeigen, wie verschieden die ukrainischen und russischen Erfahrungen sind. rbbKultur-Redakteurin Natascha Freundel stellt das Buch vor.

    Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
    rbbKultur/Capital Headshots Berlin

    - Ist eine Bürgerbefragung ohne bindendes Ergebnis gut für die Demokratie?

    Der Autobauer Tesla will in Grünheide seine Fabrik erweitern, um einen Güterbahnhof und Lagerflächen zu errichten. Dafür müssten mehr als 100 Hektar Wald gerodet werden, wogegen Naturschützer Sturm laufen. Andererseits würde der Güterbahnhof dazu führen, dass Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert wird, was der Natur tendenziell nützt. Die Bürger von Grünheide hatten bis Freitag die Möglichkeit, über die Vergrößerung des Fabrikgeländes abzustimmen. Das Ergebnis wird heute bekannt gegeben. Doch es verpflichtet die Gemeindevertretung zu nichts. Ist eine Bürgerbefragung ohne bindende Wirkung gut für die Demokratie? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich von der Denkfabrik Progressives Zentrum Berlin.
    "Langue Étrangère" von Claire Burger © Les Films de Pierre
    Les Films de Pierre

    - Berlinale: "Langue étrangère" + "A Traveler’s Needs"

    Zwei Berlinale-Filme mit einem Hauch Frankreich beschäftigen uns heute. "Langue étrangère" von Claire Burger dreht sich um die 17-jährige Fanny aus Frankreich. Fanny trifft auf einer Sprachreise in Leipzig ihre Brieffreundin Lena, die darauf brennt, politisch aktiv zu sein. Um sie zu beeindrucken, erfindet die schüchterne Fanny ein anderes Leben. Zweiter Film: "A Traveler’s Needs" von Berlinale-Preisträger Hong Sangsoo mit Isabelle Huppert. Die Komödie spielt in Südkorea. Im Zentrum eine mysteriöse Frau, die im Park sitzt und Blockflöte spielt. Filmkritikerin Anke Sterneborg stellt die Filme vor.
    Logo: Wir wollen reden (Quelle: rbb)
    rbb

    - Neues rbb-Format: "Wir wollen reden"

    "Wir wollen reden" heißt der neue Bürgertalk im rbb Fernsehen. Einmal im Monat diskutieren Bürgerinnen und Bürger live mit Experten und Verantwortlichen aus der Politik über das, was die Menschen vor Ort umtreibt und bewegt. Diesmal steht der Ort Friedland in der Niederlausitz im Mittelpunkt. rbb-Reporter:innen haben eine Woche lang vor Ort recherchiert und auf allen Kanälen berichtet, was die Themen vor Ort sind. Am Abend folgt die abschließende Diskussion im Fernsehen. Welche Themen die Friedländer:innen umtreiben und wie das Format hinter den Kulissen funktioniert erzählt rbb-Reporter Yasser Speck aus dem "Wir wollen reden"-Team.
    Julian Assange-Graffiti in London © picture alliance / ZUMAPRESS.com | Hesther Ng
    picture alliance / ZUMAPRESS.com | Hesther Ng

    - Wie geht es weiter für Julian Assange?

    Julian Assange sitzt nach wie vor in Haft – ohne Urteil. Heute und morgen findet eine Anhörung statt am Obersten Gericht Großbritanniens statt. Die Anwälte von Assange hatten Berufung eingelegt gegen seine Abschiebung in die USA. Das Gericht soll entscheiden, ob er überhaupt weiter in Berufung gehen darf. Experten rechnen damit, dass das Gericht einige wenige Wochen beraten wird, bevor es eine Entscheidung gibt. Um eine Auslieferung abzuwenden, bliebe Assange dann nur noch der Weg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Christoph Prössl beleuchtet den Fall und die möglichen Konsequenzen für die Pressefreiheit.
    Gast im Studio; © rbbKultur
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    - Der ukrainische Musiker, DJ und Autor Yuriy Gurzhy

    Der ukrainische Musiker und Autor Yuriy Gurzhy schreibt seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ein Kriegstagebuch für den Tagesspiegel. Er erzählt von Zerstörung und Alltag, von Auftritten geflohener Musiker und Musikerinnen in Deutschland und von der Diskrepanz, hier in Berlin in Sicherheit zu leben. Zum zweiten Jahrestag des Krieges sprechen wir mit Yuriy Gurzhy, wie er diesem Tag entgegensieht, wie der Krieg in Nahost ihm als Jude zusätzlich zusetzt und was Kunst und Kultur in diesen Zeiten leisten können.

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  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (1/27)

    Tambu hat ihren Job in einer Werbeagentur gekündigt und ist noch immer im Wohnheim für alleinstehende junge Damen - nur, dass sie die geltende Altersbeschränkung überschritten hat. Tambu ist erwachsen, aber sie hat immernoch keinen sicheren Boden unter den Füßen.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (2/27)

    Tambu ist mit einem der chaotisch überfüllten Minibusse aus der City in einen bürgerlichen Vorort gefahren. Sie wollte sich auf Empfehlung um ein Zimmer bewerben. Aber die Angestellte der Besitzerin hat sie mit dem Hund weggejagt. Niedergeschlagen hat sie sich wieder in einen Minibus gequetscht.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (3/27)

    Tambu wurde Zeugin einer öffentlichen Demütigung: Eine grell aufgestylte Mitbewohnerin ihres Wohnheims ist an der Minibus-Haltestelle von einem Mob angepöbelt, halb ausgezogen und bedroht worden. Tambu hat ihr nicht geholfen. Sie geht zu einem weiteren Vorstellungsgespräch für ein Zimmer.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (4/27)

    Tambu hat sich ein Zimmer bei der Witwe Manyanga angesehen, sich viel über ihren Glauben, ihren Mann und christliche Moral angehört - und erfahren, dass die Witwe Verwandte in der Nähe von Tambus Heimatdorf hat. Sie nimmt das Zimmer - und ist gerade eingezogen.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (5/27)

    Tambu sitzt allein und arbeitslos in ihrem neuen Zimmer, zehrt langsam ihr Erspartes auf und wird immer pessimistischer. Dann sind plötzlich die drei Söhne der Witwe mit ihren Angeber-Autos aufgetaucht. Tambu beobachtet sie heimlich - und schmiedet Pläne.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (6/27)

    Christine, eine Verwandte der Witwe, ist erschienen und soll offenbar im Haus Obacht geben. Es stellt sich heraus, dass sie nicht nur eine harte, kluge junge Frau ist - sonmdern auch eine Cousine von Tambu. Sie hat Tambu etwas aus ihrem Heimatdorf mitgebracht: Einen Sack Mais - von Tambus Mutter. Ein sehr aufgeladenes Geschenk.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (7/27)

    Kiri hat resolut den Besuch einer völlig betrunkenen jungen Frau bei einem der Mitbewohner des Hauses “geregelt”. Jetzt schlägt sie Tambu vor, laufen zu gehen.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (8/27)

    Tambudzai und Kiri sind durch die Nacht gelaufen und haben geredet: Über den Krieg, über das Blut im Haus der Witwe, über die egoistischen Söhne, den verstorbenen Ehemann - und die Realität im neuen, freien Simbabwe. Sehr viel ist kaputt und gar nicht gut.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (9/27)

    Tambu und Kiri waren in einer Disco. Tambu hat sich betrunken und eine fremde Frau, die sie für ihre ehemalige Mitschülerin Tracey hielt, bedrängt. Sie wurde rausgeworfen und wachte irgendwo auf der Straße liegend auf. Um sich irgendwie zu retten, hat sie sich an Schulen beworben. Sie bekommt eine Anstellung als Biolehrerin - und nimmt sich viel vor.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (10/27)

    Tambu die Kontrolle über sich verloren und eine Schülerin mit einem Stahlwinkel geschlagen und sie schwer verletzt. Jetzt sitzt sie den Eltern des von ihr mißhandelten Mädchens gegenüber.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (11/27)

    Tambu hat einen Nervenzusammenbruch erlitten und ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Immer wieder lacht eine Hyäne laut und böse in ihr, Ameisen laufen über ihren Körper und sie ist schwach. Jetzt beschreibt Tambu die Station, auf der sie gelandet ist.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (12/27)

    Tambu ist in der Psychiatrie, wo sie unerwarteten Besuch erhalten hat: Lucia, die jüngere Schwester ihrer Mutter und Kiri, deren Tochter, saßen an ihrem Bett. Und dann erschien auch Nyasha, ebenfalls Cousine und Freundin von Tambu aus Kindertagen. Sie versuchten zu Tambu durchzudringen, erreichen sie jedoch nicht.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (13/27)

    Tambu konnte aus der Psychiatrie entlassen werden - und bei ihrer Cousine Nyasha und deren Familie unterkommen. Nyasha hat einen weißen Mann, zwei Kinder und schwarze Hausangestellte. Aber sie müssen mit Lebensmitteln sehr haushalten. Tambu versteht die Welt nicht.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (14/27)

    Tambu ist ihrer Cousine Nyasha und deren Familie gegenüber sehr skeptisch. Sie lebt bei ihnen, aber sie findet sie idealistisch, weltfremd und kaum karrierebewusst. Und sie möchte nicht auf ihre Vergangenheit und das von ihr geschlagene Mädchen angesprochen werden! Nyasha redet ihr ins Gewissen.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (15/27)

    Nyashas Haushaltshilfe wollte mit verletztem Bein arbeiten, wird aber von ihr nach Hause geschickt. Sie holt Lucia und Kiri zu Hilfe. So trifft Tambu ihre Tante und deren Tochter wieder. Jetzt übernimmt Lucia resolut das Kommando in der Küche.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (16/27)

    Mai Taka, die Haushaltshilfe von Nyasha, sollte mit ins Kino kommen - als klar wurde, dass deren Bein verletzt war, weil ihr Mann sie geschlagen hatte. Nun wollte er den Kinobesuch seiner Frau verhindern. Gewalt lag in der Luft, als er an der Toreinfahrt auftauchte. Aber er gibt vorerst nach.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (17/27)

    Tracy hat Tambu in eine Bar eingeladen und von gemeinsamen Zukunftsplänen gesprochen und Tambu hat neue Hofffnung geschöpft. Zu Hause allerdings sehen die Dinge nicht rosig aus: Mai Takas Ehemann nimmt seiner Frau aus Rache das gemeinsame Kind weg und bringt es zu seiner Mutter - und auch der Sohn von Tambus Cousine hat Sorgen. In seiner Schule wird geprügelt.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (18/27)

    Tambu hat ihre ehemalige Mitschülerin Tracey wiedergesehen und einen Job angeboten bekommen. Dazu noch ein Haus, in dem sie wohnen kann. Tambu ist sehr glücklich. Und sie ist erleichtert, dem Haushalt ihrer Cousine zu entkommen.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (19/27)

    Tambu wohnt in einem schönen kleinen Haus und hat durch Tracey eine eigene Hausangestellte. Tracey hat schicke Büroräume in der Innenstadt der Hauptstadt Harare - und Tambu scheint es wirklich herausgeschafft zu haben. Aber findet sie auch innere Ruhe und Sicherheit?
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (20/27)

    Tambu ist froh über ihren neuen Job, ihren sozialen Aufstieg, ihr Prestige. Unterschwellig aber hat sie Angst zu versagen, von ihrer Kollegin Pedzi ausgestochen zu werden, wieder abzustürzen. Die böse Hyäne lacht wieder häßlich in ihr. Wie kann sie sich nur sichern?
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (21/27)

    Tambu hatte als Lehrerin eine Schülerin schwer verletzt und war dann in eine psychiatrische Klinik gebracht worden. Sie hatte sich dem Vorfall, dem Mädchen, der Familie lange nicht gestellt. Das hat sie zwar nachgeholt, aber es half nicht wirklich, sie bleibt innerlich zerrissen.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (22/27)

    Tambu wird als Reiseleiterin von den Touristen sehr gemocht. Allerdings hat ihre Konkurrentin Pedzi auch großen Erfolg mit den von ihr erfundenen Touren durch das Ghetto - und Tambu kann sich ihrer Sache nie sicher sein. Umso mehr, als neue Unruhen im Land entstehen.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (23/27)

    Tambu ist - ausgerüstet mit Geschenken und in einem schicken SUV - zum ersten Mal seit vielen Jahren zurück in ihr Heimatdorf gefahren. Ihre Mutter ist sehr alt geworden und zeigt ihrer Tochter die kalte Schulter. Dann sind die zwei kleinen Töchter ihrer Schwester Netsai aufgetaucht. Sie heißen “Concept” und “Freedom”.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (24/27)

    Tambus Heimatdorf könnte das neue “authentische Musterdorf” für die Touristen werden, die Tambus Chefin Tracey ins Land holt. Dazu müssten Ferienhäuser gebaut werden und das Dorf müsste mitspielen. Dafür winken Dollars. Ihre Mutter willigt ein - doch dann taucht der betrunkene Vater auf.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (25/27)

    Tambu ist als erwachsene Frau in ihr Heimatdorf zurückgekehrt - mit einem lukrativen Angebot. Das Dorf soll Reiseziel für Touristen werden, viel Geld winkt. Tambus Mutter ist einverstanden und bindet auch andere wichtige Personen des Dorfes in das Projekt ein. Voller Stolz fährt Tambu zurück nach Harare zu ihrer Chefin.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (26/27)

    Tambu erfährt, was ihre Chefin vom Dorf erwartet: die Bewohner sollen für die Touristen tanzen, und zwar traditionell. Die Frauen oben nackt. Tambu bestätigt, verschweigt es aber im Dorf. Dann bekommt sie plötzlich Besuch von ihrer Tante Lucia und von Kiri, die beide unangenehme Fragen stellen.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (27/27)

    Die Touristen sind in Harare angekommen, Tambu empfängt sie und ist in ihrem Element. All ihre Versuche, Erfolg zu haben zahlen sich aus, die Touristen lieben sie. Dann geht es ins Dorf, zu den frisch gebauten Ferienhäusern, zum großen Empfang für die Gäste. Alle ihre Verwandten, Nachbarn und Bekannten sind da - und erwarten ein Fest.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis zum 15.06.2024.

  • Lesungen | Deniz Utlu: Vaters Meer © rbbKultur
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    Deniz Utlu: Vaters Meer (1/26)

    Yunus ist dreizehn Jahre alt, als sein Vater zwei Schlaganfälle erleidet und daraufhin fast vollständig gelähmt bleibt. Jahre später rollt er das bewegende Leben seines Vaters auf, der in den 60er Jahren aus der Türkei nach Deutschland eingewandert ist.
    Der Schauspieler Mehmet Ateşçi liest den Roman, der Sprache und Erinnerung eine besondere Bedeutung verleiht.

    Audio online bis 01.01.2025.

  • Lesungen | Deniz Utlu: Vaters Meer © rbbKultur
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    Deniz Utlu: Vaters Meer (2/26)

    Yunus und seine Eltern verbringen ihre Urlaube immer am Mittelmeer, in einem kleinen Ort in der Nähe von Mersin. Besonders stolz ist Yunus auf seine wasserdichte Uhr, mit der er im Meer tauchen kann. Das Verhältnis zum Wasser spielt immer schon eine große Rolle für ihn und seinen Vater.
    Der Schauspieler Mehmet Ateşçi liest den Roman, der Sprache und Erinnerung eine besondere Bedeutung verleiht.

    Audio online bis 01.01.2025.

  • Lesungen | Deniz Utlu: Vaters Meer © rbbKultur
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    Deniz Utlu: Vaters Meer (3/26)

    Yunus stellt sich die Aufgabe, „nichts zu vergessen, jede Erinnerung an Vater in mir wiederzufinden und zu sammeln, festzuschreiben“, wie er sagt. Einerseits ist das der Alltag in Hannover, wo seine Familie lebt, andererseits sind es intensive Naturerlebnisse in Kizkalesi, dem Sommerort am Meer.
    Der Schauspieler Mehmet Ateşçi liest den Roman, der Sprache und Erinnerung eine besondere Bedeutung verleiht.

    Audio online bis 01.01.2025.

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