rbbKultur radioKonzerte

Die schöne Lesung

Die vergangenen 7 Tage

  • Podcast | Weiter lesen © rbbKultur
    rbbKultur

    - Weiter lesen - Anette Pehnt "Die schmutzige Frau"

    Rückzugsort oder Gefängnis? Selbstbefreiung oder Abhängigkeit? Um diese Fragen geht es in Annette Pehnts neuem Roman „Die schmutzige Frau“: Ein Mann verfrachtet seine Frau in ein luxuriöses Penthouse, wo ihr nur ihre eigenen Gedanken, Wünsche und Fantasien Gesellschaft leisten. Und das bleibt auch so, denn sie kann das Apartment nicht mehr verlassen. Annette Pehnt leitet seit 2018 das Literaturinstitut an der Universität Hildesheim. In ihrem vorherigen Roman „Alles was sie sehen ist neu“ (2020) erforschte sie das Verhältnis von Tourismus und Diktatur – erzählt aus der Perspektive eines chinesischen Reiseführers. Im neuen Buch von Annette Pehnt ist es gerade die Enge und Unbeweglichkeit, die einen neuen Blick eröffnet.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - 150. Geburtstag der Dichterin Colette

    Die französische Dichterin Colette hat viele Leben gelebt: das einer Schriftstellerin, Varietékünstlerin, Journalistin und einer engagierten Frau, die während der deutschen Besetzung Frankreichs ihren jüdischen Ehemann versteckt hat. Die Grande Dame der französischen Literatur wurde als erste Frau Frankreichs mit einem Staatsbegräbnis geehrt. Heute wäre Colette 150 Jahre alt geworden. Stefanie Markert war mit einem ihrer Biographen an dem Ort, wo sie die letzten Jahre ihres Lebens verbracht hat.
  • Musik der Kontinente; rbbKultur

    - Worldwide Favourites Part 1

    mit Peter Rixen
    Podcast | Meine Musik © rbbKultur/Konrad Bott
    rbbKultur/Konrad Bott

    - Mit Fanny Tanck

    Musik zum "Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holcaust" und Édouard Lalos 200. Geburtstag.
    Meine Musik Team | Kamilla Kaiser, Bernhard Schrammek, Kai Luehrs-Kaiser, Fanny Tanck und Matthias Käther © Konrad Bott
    Konrad Bott

    - Mit Fanny Tanck

    Who the hell is?... Édouard Lalo.
    Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
    rbbKultur

    - F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (4/6)

    Während Albert Ayler Klänge und Rhythmen schreddert, erinnert sich der Autor daran, wie er als Jugendlicher mit dem Schreiben nicht nur sich selbst neu erfand, sondern auch gegen seinen konservativen Vater rebellierte, der - sterbenskrank und vom Leben zermürbt - bei einem Streit hilflos mit einem Kissen nach seinem Sohn geworfen hatte. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

  • Salvador Sobral © imago images/Globalimagens/Paulo Spranger
    imago images/Globalimagens/Paulo Spranger

    - Salvador Sobral

    Er gehört zu den international bekanntesten Künstlern Portugals. Sein Psychologiestudium hat der Sänger und Pianist abgebrochen – zugunsten eines Jazz-Studiums in Barcelona. Zusammen mit seiner Schwester Luísa konnte Salvador Sobral den Eurovision Song Contest 2017 in Kiew gewinnen – der erste Sieg für Portugal in der Geschichte des Wettbewerbs. Heute ist Sobral zurück bei dem Sound, der ihm am ehesten liegt: Er veröffentlicht Songs und Alben mit Jazz- und brasilianischen Einflüssen.

    Goldberg-Variationen; © rbbKultur

    - Goldberg Variationen mit Johanna Rose

    Johanna Rose vereinigt hohe Virtuosität und Eleganz auf ihrem Instrument, der Gambe. Nun hat sie sich ein spezielles Instrument bauen lassen, das sich wie eine Mischung aus Cello und Gambe anhört.
    Johanna Rose; © Laura Leon
    Laura Leon

    - Goldberg Variationen mit Johanna Rose

    Johanna Rose vereinigt hohe Virtuosität und Eleganz auf ihrem Instrument, der Gambe. Nun hat sie sich ein spezielles Instrument bauen lassen, das sich wie eine Mischung aus Cello und Gambe anhört.

    Klimts Kuss – Spiel mit dem Feuer © Morris Mac Matzen
    Morris Mac Matzen

    - Multimedia-Inszenierung: Klimts Kuss - Spiel mit dem Feuer

    Gustav Klimts berühmtestes Gemälde DER KUSS findet sich auf Schals, Socken, Blumenvasen und Fototapeten wieder. Es steht für Romantik pur, ist aber auch wirklich ein Meisterwerk des österreichischen Jugendstilmalers. Das Original hängt im Belvedere in Wien. Jetzt gibt es eine Multimedia-Inszenierung rund um dieses Bild und Klimts Leben und Werk: „Klimts Kuss - Spiel mit dem Feuer“ heißt sie, ab Samstag in der Musikbrauerei in Prenzlauer Berg zu erleben. Andrea Handels war schon da.
    Andreas Staier: Johann Sebastian Bach - Das wohltemperierte Klaiver © harmonia mundi
    harmonia mundi

    - Neue Aufnahmen: Andreas Staier spielt "Das wohltemperierte Klaiver" von Bach

    Jahrzehntelang hat sich der Cembalist Andreas Staier mit den 48 Präludien und Fugen aus Bachs "Wohltemperiertem Klavier" beschäftigt, jetzt ist seine Gesamteinspielung komplett. Vor einem Jahr hat er bereits den II. Teil veröffentlicht, nun ist der I. Teil dieses Mammut-Werkes in seiner Aufnahme erschienen. Ausgewählt hat Andreas Staier dafür ein außergewöhnliches Instrument – die Kopie eines Cembalos von Hieronymus Albrecht Hass aus Hamburg, deren Original 1734 gebaut worden ist. Kann er damit auch Cembalo-Skeptiker gewinnen? Bernhard Schrammek gibt Auskunft.

    ACUD Gallerie: Ausstellungsansicht "Tracing Movement(s) in Uncertain Times" © Gabriela Matuszewska/ACUD Galerie
    Gabriela Matuszewska/ACUD Galerie

    - ACUD Galerie: "Tracing Movement(s) in Uncertain Times"

    Derzeit ist das Goethe-Institut im Iran nicht präsent. Deshalb bietet eine neue Berliner Einrichtung - das "Goethe-Institut im Exil" - den iranischen Kulturschaffenden eine Bühne sowie einen Ort für Austausch. Das Programm umfasst zahlreiche Musik-, Literatur- und Filmveranstaltungen. Heute Abend wird eine Ausstellung eröffnet. Auf rbbKultur sprechen wir mit der Künstlerin und Organisatorin Sanaz Azimipour.

    Réka Kincses, Regisseurin © Sofia Popp
    Sofia Popp

    - Die Regisseurin Réka Kincses zu ihrem Stück "Furios!"

    Réka Kincses ist mittlerweile so etwas wie die Hausregisseurin am Heimathafen Neukölln. Am Wochenende kommt dort jetzt ihr viertes Stück auf die Bühne: In "Furios!" widmen sich Réka Kincses und ihre Schauspielerinnen dem Thema Wut und der Frage, warum sie gesellschaftlich so wenig anerkannt ist. Vor der Premiere am Wochenende ist die Regisseurin Réka Kincses heute unser Gast auf rbbKultur.

    Haus der Berliner Festspiele: Theatertreffen Berlin © Monika Skolimowska/dpa
    Monika Skolimowska/dpa

    - Die 10er-Auswahl des Theatertreffens

    Heute wurde das Programm des Berliner Theatertreffens vorgestellt. Es beginnt am 12. Mai und findet erstmals unter einer neuen Leitung statt. Im Zentrum stehen aber weiterhin die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die von einer Kritikerjury ausgewählt wurden. Welche das sind und worauf wir uns noch beim diesjährigen Theatertreffen freuen können, berichtet Barbara Behrendt.

    "Sharaf" von Regisseur Samir Nasr_Szene mit Ahmed Al Munirawi_foto: barnsteiner-film
    barnsteiner-film

    - "Sharaf" - Kinopremiere im Kino Babylon

    Im Kino Babylon wird heute Abend eine Filmpremiere gefeiert. In "Sharaf" erzählt Samir Nasr die Geschichte eines jungen Ägypters, der vom Wohlstand und einer besseren Zukunft träumt. Als er in Notwehr einen Menschen tötet und ins Gefängnis muss, treffen seine Träume auf die harte Realität. Über seinen Film, Sorgen, Ängste und Nöte junger Menschen in vielen arabischen Ländern, sprechen wir auf rbbKultur mit dem Regisseur Samir Nasr.
    Podcast | Meine Musik © rbbKultur/Konrad Bott
    rbbKultur/Konrad Bott

    - Mit Kamilla Kaiser

    (112) "There is sweet music". Barockmusik (das schönste Adagio von Händel!), Jazz von Mette Henriette und Ungarischer Rock auf dem Cembalo von György Ligeti. Außerdem Werke von Edward Elgar, Valborg Aulin, Ernest Bloch und Edouard Lalo.
    Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
    rbbKultur

    - F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (3/6)

    Beim Klang des Konzertes muss der Autor an seine lyrischen Anfänge denken, an sein Gedicht "Letzte Meldung", eine Totenklage, mit der er im Radio debütierte und die ihn hoffen ließ, aus ihm könne ein richtiger Schriftsteller werden. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

    Jens Harder © anjazwei.de
    anjazwei.de

    - Comicpreis von Angoulême: Jens Harder zu seiner Nominierung

    Gleich zwei Berliner*innen sind in diesem Jahr für den wichtigsten europäischen Comicpreis von Angoulême nominiert: Aisha Franz steht für ihren Comic "Work Live Balance" auf der Shortlist und Jens Harder für "Beta 2" - einer Geschichte der Zivilisation von der Geburt Jesu Christi bis heute. Auf rbbKultur erzählt Jens Harder, was die Nominierung für ihn bedeutet.
    José Mourinho © picture alliance/ DPPI media/ Federico Proietti
    picture alliance/ DPPI media/ Federico Proietti

    - 60. Geburtstag von José Mourinho

    26. Januar 1963: Heute vor 60 Jahren wurde in Portugal der ehemalige Fußballspieler und heutige Trainer vom AS Rom, José Mourinho, geboren. Ein Beitrag von Steffen Hudemann.

    Thomas Thieme © dpa/Frank Hammerschmidt
    dpa/Frank Hammerschmidt

    - "Bittbriefe an den Papst" - Thomas Thieme zur Lesung im Berliner Ensemble

    Viele tausend Jüdinnen und Juden haben sich während der NS-Diktatur an den Papst Pius XII. gewandt, ihnen zu helfen. Erst vor zwei Jahren wurden ihre Briefe der Forschung zugänglich gemacht. Fünf Originaldokumente aus diesem Bestand sind Teil des Stücks "Fünf Stellvertreter" von Alexander Pfeuffer. Darin werden die Schicksale der Opfer sowie die Rolle von Papst Pius XII. neu beleuchtet. Unter dem Titel "Papst, Briefe, Schicksale" präsentiert das Berliner Ensemble eine szenische Lesung des Stücks von Alexander Pfeuffer - mit Iris Berben und Thomas Thieme. Auf rbbKultur sprechen wir darüber mit dem Schauspieler Thomas Thieme.

    Jan Böttcher: Das Rosen-Experiment © Aufbau
    Aufbau

    - Jan Böttcher: "Das Rosen-Experiment"

    Der Berliner Autor Jan Böttcher ist zunächst als Songtexter und Sänger der Band "Herr Nilsson" bekannt geworden. Doch mittlerweile hat er einige Romane veröffentlicht, darunter "Y" und "Das Kaff". Nun ist sein neuer Roman "Das Rosen-Experiment" erschienen, ein historischer Stoff aus dem Berlin der 1920er-Jahre. Worum es darin genau geht, verrät rbbKultur-Literaturkritikerin Manuela Reichart.

    Die Frage des Tages – Susanne Mayer; © rbbKultur/Laura Huck
    rbbKultur/Laura Huck

    - Wo ist die Friedensbewegung?

    Nach wochenlangem Zögern ist es jetzt amtlich: Deutschland liefert Kampfpanzer an die Ukraine. In der Presse wird das überwiegend begrüßt, bei den wichtigsten Verbündeten ebenso. Sie hatten die Bunderegierung zu dieser Entscheidung gedrängt. Die deutsche Bevölkerung ist jedoch gespalten. Im Deutschlandtrend des ARD-Morgenmagazins sprachen sich nur 46% der Befragten für die Panzerlieferung aus. 43% waren dagegen. Warum drückt sich das nicht in sichtbaren Protesten aus? Wo ist die Friedensbewegung, die früher in Deutschland so stark war? Das ist heute unsere Frage des Tages an die "Zeit"-Autorin Susanne Mayer
    Das Klavierduo Lucas & Arthur Jussen © Marco Borggreve
    Marco Borggreve

    - Lucas & Arthur Jussen - Klavierabend im Kammermusiksaal der Philharmonie

    Das Kult-Klavierduo Lucas und Arthur Jussen tritt weltweit mit großen Orchestern auf. Für ihr Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie holen sie das Orchester gleichsam ins Klavier, denn sie interpretieren eine Klavierduoversion von Strawinskys "Sacre du Printemps" und Ravels "La Valse". Aber auch eine eigene Welt in einer Sonate von Franz Schubert. Eine Konzertkritik von Clemens Goldberg.
    Inbar Chotzen; © Michaela Gericke
    Michaela Gericke

    - "Chotzen - Bilder nach der Erinnerung" - Ausstellung in der Villa Oppenheim

    Fünf Stolpersteine mit dem jüdischen Familiennamen Chotzen sind vor dem Eingang der Johannisberger Straße 3 in Berlin-Wilmersdorf in den Boden gelassen. Der größte Teil der neunköpfigen Familie wurde in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten ermordet. Derzeit gibt es zur Familie eine Ausstellung in der Charlottenburger Villa Oppenheim: Inbar Chotzen, eine israelische Künstlerin, ist erst spät auf die Spuren ihrer Familie gestoßen und hat sich der Geschichte ihrer Verwandten künstlerisch genähert. Unter dem Titel "CHOTZEN – Bilder nach der Erinnerung" zeigt sie Gemälde und überarbeitete Postkarten. Michaela Gericke hat die Künstlerin in der Villa Oppenheim getroffen.

    Australia Day – Demonstrant*innen halten Plakate während einer "Invasion Day"-Kundgebung im Rahmen des Nationalfeiertags. © picture alliance/dpa/AAP/Bianca De Marchi
    picture alliance/dpa/AAP/Bianca De Marchi

    - Australia Day – nicht für alle Australier ein Grund zum Feiern

    Am 26. Januar wird am anderen Ende der Welt der Australia Day gefeiert – ein umstrittener Feiertag. Für Befürworter markiert dieses Datum die Ankunft von der "Ersten Flotte" von Schiffen mit Gefangenen aus Großbritannien – und die Gründung der ersten britischen Strafkolonie und dem daraus später entstehenden Australien. Kritiker sehen das jedoch ganz anders. Sie bezeichnen den 26. Januar als "Invasionstag" oder "Überlebenstag", den Beginn von Mord und Vertreibung der indigenen Australier. Dieses Jahr wird erneut heftig gestritten, ob es in der heutigen Zeit noch angemessen ist, am 26. Januar Australia Day zu feiern – oder ob ein anderes Datum passender wäre. Jennifer Johnston berichtet.

    Podcast | Die Mauerstadt – Wildes West-Berlin © rbbKultur
    rbbKultur

    - Podcast-Tipp: Die Mauerstadt

    In den 1980er Jahren war alles möglich. Mitten im Kalten Krieg ist das unter alliierter Kontrolle stehende West-Berlin ein gesellschaftliches Experimentierfeld. Wehrdienstflüchtige, Künstler*innen, Studierende und viele mehr wollen in die Stadt, in der die Freiheit herrscht, obwohl sie von einer Mauer und Wachtürmen umgeben ist. Host Johannes Nichelmann erzählt in zehn Folgen von einer Zeit, in der Lebensentwürfe nicht unterschiedlicher sein könnten. Es prallen Spießertum und Junkies, Spekulationen und Hausbesetzungen, korrupte Politiker*innen und Rotlichtkönige aufeinander. Aber das Leben in West-Berlin kann auch gefährlich sein. Es gibt Mord und Terror, Straßenschlachten, Heroin und Exzesse. Korruption. Der Abgrund ist tief und wer einmal im Sumpf steckt, kommt meist nicht mehr heraus. Alle Folgen in der ARD-Audiothek:

    https://www.ardaudiothek.de/episode/die-mauerstadt-wildes-west-berlin/12202815/

    Podcast | Die Mauerstadt – Wildes West-Berlin © rbbKultur
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    - Podcast-Tipp: Die Mauerstadt

    In den 1980er Jahren war alles möglich. Mitten im Kalten Krieg ist das unter alliierter Kontrolle stehende West-Berlin ein gesellschaftliches Experimentierfeld. Wehrdienstflüchtige, Künstler*innen, Studierende und viele mehr wollen in die Stadt, in der die Freiheit herrscht, obwohl sie von einer Mauer und Wachtürmen umgeben ist. Host Johannes Nichelmann erzählt in zehn Folgen von einer Zeit, in der Lebensentwürfe nicht unterschiedlicher sein könnten. Es prallen Spießertum und Junkies, Spekulationen und Hausbesetzungen, korrupte Politiker*innen und Rotlichtkönige aufeinander. Aber das Leben in West-Berlin kann auch gefährlich sein. Es gibt Mord und Terror, Straßenschlachten, Heroin und Exzesse. Korruption. Der Abgrund ist tief und wer einmal im Sumpf steckt, kommt meist nicht mehr heraus. Alle Folgen in der ARD-Audiothek:

    https://www.ardaudiothek.de/episode/die-mauerstadt-wildes-west-berlin/12202815/

    Podcast | Die Mauerstadt – Wildes West-Berlin © rbbKultur
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    - Podcast-Tipp: Die Mauerstadt - Wildes West-Berlin

    In den 1980er Jahren war alles möglich. Mitten im Kalten Krieg ist das unter alliierter Kontrolle stehende West-Berlin ein gesellschaftliches Experimentierfeld. Wehrdienstflüchtige, Künstler*innen, Studierende und viele mehr wollen in die Stadt, in der die Freiheit herrscht, obwohl sie von einer Mauer und Wachtürmen umgeben ist. Host Johannes Nichelmann erzählt in zehn Folgen von einer Zeit, in der Lebensentwürfe nicht unterschiedlicher sein könnten. Es prallen Spießertum und Junkies, Spekulationen und Hausbesetzungen, korrupte Politiker*innen und Rotlichtkönige aufeinander. Aber das Leben in West-Berlin kann auch gefährlich sein. Es gibt Mord und Terror, Straßenschlachten, Heroin und Exzesse. Korruption. Der Abgrund ist tief und wer einmal im Sumpf steckt, kommt meist nicht mehr heraus. Alle Folgen in der ARD-Audiothek:

    https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-mauerstadt-wildes-west-berlin/12201255/

    Podcast | Die Mauerstadt – Wildes West-Berlin © rbbKultur
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    - Podcast-Tipp: Die Mauerstadt

    In den 1980er Jahren war alles möglich. Mitten im Kalten Krieg ist das unter alliierter Kontrolle stehende West-Berlin ein gesellschaftliches Experimentierfeld. Wehrdienstflüchtige, Künstler*innen, Studierende und viele mehr wollen in die Stadt, in der die Freiheit herrscht, obwohl sie von einer Mauer und Wachtürmen umgeben ist. Host Johannes Nichelmann erzählt in zehn Folgen von einer Zeit, in der Lebensentwürfe nicht unterschiedlicher sein könnten. Es prallen Spießertum und Junkies, Spekulationen und Hausbesetzungen, korrupte Politiker*innen und Rotlichtkönige aufeinander. Aber das Leben in West-Berlin kann auch gefährlich sein. Es gibt Mord und Terror, Straßenschlachten, Heroin und Exzesse. Korruption. Der Abgrund ist tief und wer einmal im Sumpf steckt, kommt meist nicht mehr heraus. Alle Folgen in der ARD-Audiothek:

    https://www.ardaudiothek.de/episode/die-mauerstadt-wildes-west-berlin/12202815/

    Propagandafoto für die Presse: Kinder mit Hakenkreuzfahnen in einer Szene aus der ARTE-Sendung Berlin 1933 - Tagebuch einer Großstadt © dpa/Süddeutsche Zeitung /rbb/ Scherl
    dpa/Süddeutsche Zeitung /rbb/ Scherl

    - „Das Land ist gespalten.“ Berlin 1933 und heute

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Volker Heise und Herfried Münkler --- „Ein Bündnis der Eliten mit dem Mob ist zur Zeit nicht in Sicht.“ Herfried Münkler --- Vor 90 Jahren zerbrach die erste Demokratie in Deutschland. 1933 ist das Jahr von Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, das Jahr der "Notverordnungen", des "Ermächtigungsgesetzes", der "Gleichschaltung", der Bücherverbrennung und des "Arier-Paragraphen". Was die Menschen damals in Berlin bewegte, zeigt Volker Heises Fernsehfilm "Berlin 1933 - Tagebuch einer Großstadt". Er führt Filmaufnahmen, Fotos und Tagebuchnotizen von 1933 in kalendarischer Reihenfolge zusammen. Welche neuen Einblicke in die intensiv erforschte Vergangenheit bietet eine so fragmentarische Dokumentation? Was haben die Bilder und Stimmen von damals mit Europa heute zu tun? --- Volker Heise ist Fernsehregisseur, -dramaturg und -produzent. 2020 entstand seine Fernsehdokumentation "Berlin 1945 - Tagebuch einer Großstadt" --- Herfried Münkler ist emeritierter Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Berliner Humboldt-Universität. Seine jüngsten Bücher sind „Marx, Wagner, Nietzsche. Welt im Umbruch“ (2021) und „Die Zukunft der Demokratie“ (2022). --- Link zum Film bis April 1923: https://www.arte.tv/de/videos/107449-001-A/berlin-1933-tagebuch-einer-grossstadt-1-2/ --- Schreiben Sie uns an derzweitegedanke@rbbkultur.de

  • Der tschetschenische Dichter Apti Bisultanov; © Privat
    Privat

    - Meine Nacht ist ohne morgen - Tschetschenen im deutschen Exil

    Im Sog der Flüchtlingswellen 2015 und 2016 kamen viele Menschen aus den Teilrepubliken der Russischen Föderation nach Deutschland, darunter über 80 Prozent Tschetschenen. Sie gelten als verschlossen und schwer integrierbar. Doch was wissen wir über diese Menschen? Über ihr Leben in ihrer früheren Heimat Tschetschenien, einem Land, das in jüngster Vergangenheit zwei schwere Kriege erlitten hat und seit über zehn Jahren von einem Despoten regiert wird? Feature-Autor Andreas F. Müller hat Tschetschenen in Berlin und Brandenburg getroffen.

    Galerie Bastians: Wim Wenders – Two or three things I know about Edward Hopper; © Leon Ginzel
    Leon Ginzel

    - Ausstellung: "Wim Wenders – Two or three things I know about Edward Hopper"

    Wim Wenders ist ein deutsche Film-Ikone. Mit zahlreichen, preisprämierten Werken wie "Himmel über Berlin" oder "Buena Vista Social Club". Wim Wenders ist aber auch Fotograf. Und ein großer Fan von Edward Hopper. Diese Faszination hat er einfließen lassen in eine künstlerische Hommage an Hopper, die ab heute in der Galerie Bastian in Berlin-Dahlem zu sehen ist. "Two or three things I know about Edward Hopper" heißt die Arbeit. Eine 3D-Filminstallation, die 2020 bei einer Hopper-Retroperspektive in Basel zum ersten Mal präsentiert wurde. Jetzt ist sie also in Berlin zu erleben und rbbKultur-Reporter Leon Ginzel hat sie bereits gesehen.

    Kalle Kosmonaut © mindjazz pictures
    mindjazz pictures

    - Zum Filmstart von "Kalle Kosmonaut"

    Die Allee der Kosmonauten verbindet in Berlin die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. In den 1970er Jahren entstand hier ein Vorzeigeprojekt für sozialistischen Wohnungsbau. Heute wohnen hier eher Menschen, die sich die Mieten in Zentrumsnähe nicht leisten können. Zum Beispiel Pascale, genannt Kalle, und seine Mutter. Tine Kugler und Günther Kurth haben Kalle zehn Jahre mit der Kamera begleitet. Simone Reber stellt den Film vor.

    Schriftstellerin Juli Zeh; © dpa/Soeren Stache
    dpa/Soeren Stache

    - Die Schriftstellerin Juli Zeh zu ihrem Roman "Zwischen Welten"

    Theresa und Stefan: Zwei alte Studienfreunde nehmen nach 20 Jahren wieder Kontakt auf. Sie leben in unterschiedlichen Welten innerhalb Deutschlands und wollen sich doch verstehen lernen - via Email und WhatsApp entsteht ein offener und emotionaler Austausch, der jedoch alles andere als einfach ist. "Zwischen Welten" ist ein moderner Briefroman, den die Schriftstellerin Juli Zeh mit dem Journalisten Simon Urban verfasst hat.

    Umwelt gestalten! – Ausstellungsansicht; © Bernd Dreiocker
    Bernd Dreiocker

    - Baubezogene Kunst der DDR im Land Brandenburg

    Ob in Potsdam oder Cottbus, in Eisenhüttenstadt oder Dedelow – in vielen Orten des Landes Brandenburg finden sich Beispiele von baubezogener Kunst. In ihrer Vielfalt repräsentieren sie die ostdeutsche Geschichte von Kunst im öffentlichen Raum. Das Museum Utopie und Alltag beleuchtet in einer Ausstellung im Potsdamer Landtag diese Geschichte. Bernd Dreiocker berichtet.
    Felix Kammerer in einer Szene aus "Im Westen nichts Neues"_foto: Netflix/Reiner Bajo/picture alliance
    Netflix/Reiner Bajo/picture alliance

    - Neun Oscarnominierungen für “Im Westen nichts Neues"

    Für den deutschen Film ist es eine kleine Sensation: "Im Westen nichts Neues", die Verfilmung des Romans von Erich Maria Remarque, ist neun Mal für den Oscar nominiert. Und das unter anderem in den Top-Sparten 'Bester Film' und 'Bester internationaler Film. Entsprechend freut sich das Team um Regisseur Edward Berger. Mit ihm hat Alexander Soyez gesprochen.
    Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
    rbbKultur

    - F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (2/6)

    Der Saxophonist Albert Ayler tritt mit seinem Quintett auf. Der Autor kann die improvisierten Klänge kaum aushalten. Doch dann entstehen plötzlich Bilder in seinem Kopf, in dem schmerzlichen Getöse meint er die tödlichen Schüsse auf US-Präsident Kennedy zu hören. Die Musik erscheint ihm als politischer Aufschrei, als Marsch der Wahrheit und als Aufruf zur Rebellion. Es liest Christian Brückner

    Audio online bis 31.01.2024

    Die Puppe namens "Inge" von Lore Stern, bekleidet mit demselben Schlafanzug, den Lore in der Nacht des November-Pogroms trug, ist in der Ausstellung "Sechzehn Objekte - Siebzig Jahre Yad Vashem" im Bundestag zu sehen. © dpa/Michael Kappeler
    dpa/Michael Kappeler

    - Paul-Löbe-Haus: "Sechzehn Objekte – Siebzig Jahre Yad Vashem"

    Gestern Abend hat die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas die Ausstellung "Sechzehn Objekte – Siebzig Jahre Yad Vashem" anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet. Die Ausstellung bringt 16 Objekte aus der Sammlung von Yad Vashem in den Deutschen Bundestag – Objekte, die Deutschland einst verlassen mussten und nun zurückkehren. Es sind persönliche Gegenstände von Jüdinnen und Juden, die einst in deutschen Gemeinden lebten und bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten fliehen mussten, aus ihrer Heimat vertrieben oder im Holocaust ermordet wurden. Jedes Objekt steht dabei für ein Bundesland. Corinne Orlowski berichtet aus dem Paul-Löbe-Haus im Berliner Regierungsviertel.

    Klaus Barbie und sein Verteidiger Jacques Verges (l.) am 11.05.1987 bei der Prozesseröffnung in Lyon © AFP / dpa
    AFP / dpa

    - 40. Jahrestag: NS-Verbrecher Klaus Barbie in Bolivien verhaftet

    25. Januar 1983: Heute vor 40 Jahren wurde der sogenannte "Schlächter von Lyon", der NS-Kriegsverbrecher Klaus Barbie in Bolivien verhaftet. Ein Beitrag von Jochen Grabler.

    Katarzyna Wielga-Skolimowska © dpa/Christoph Soeder
    dpa/Christoph Soeder

    - Kulturstiftung des Bundes mit neuer Leitung und neuem Programm

    Gestern hat die Kulturstiftung des Bundes zum Pressegespräch gebeten. Vorgestellt wurden die neuen Projekte und Programme, die die Kulturstiftung fördert. Vor allem aber sich die neue Leiterin vorgestellt, Katarzyna Wielga-Skolimowska. Sie will die Institution intensiver in der Szene vernetzen. Andrea Handels war für rbbKultur dabei.

    Jonathan Escoffery: Falls ich dich überlebe © Piper
    Piper

    - Jonathan Escoffery: "Falls ich dich überlebe"

    Fremd zu sein in dem Land, in dem man aufgewachsen ist - das ist eine Erfahrung von der Jonathan Escoffery in seinem Debüt-Roman erzählt. "Falls ich Dich überlebe" hat er ihn genannt. Es ist die Geschichte einer jamaikanischen Einwandererfamilie, die vor der Gewalt in Kingston geflohen ist und versucht, sich in Miami eine Existenz aufzubauen. Julia Riedhammer hat den Roman gelesen.
    Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf
    rbbKultur/Carsten Kampf

    - Kann man Tesla bei der Überwachung des Grundwassers einfach vertrauen?

    Der Umweltausschuss des Brandenburger Landtags kommt heute zu einer Sondersitzung zusammen. Es geht um die Überwachung des Grundwassers unter der Tesla-Fabrik in Grünheide. Vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass Tesla den regionalen Wasserversorger WSE nicht mehr über die Qualität des Grundwassers unter der Fabrik informieren muss. Das Landesumweltministerium hatte Tesla von dieser Pflicht entbunden. Abgeordnete der Linken im Brandenburger Landtag wollen wissen, wie es zu dieser Entscheidung kam. Ist es naiv, Tesla zu vertrauen, wie es das Landesumweltministerium tut? Das ist heute unsere Frage des Tages. Die Antwort kommt vom Filmemacher Andres Veiel.
    Close © Pandora Film Verleih
    Pandora Film Verleih

    - Filmkritik: "Close"

    Der belgische Regisseur Lukas Dhont hat schon mit seinem Debütfilm "Girl" für Furore gesorgt. Darin erzählte er die Geschichte eines Teenagers, im falschen Körper geboren und zwischen hartem Balletttraining, Pubertätswirren und den Vorbereitungen zur Geschlechtsangleichung zerrissen. Nun kommt sein zweiter Film in unsere Kinos: "Close". Und wieder geht es um sensible Gefühle an der Schwelle von Kindheit und Erwachsenwerden. Unsere Filmkritikerin Anke Sterneborg stellt ihn vor.

    Schauspieler Boris Aljinovic posiert am 30.01.2015 in Berlin; © dpa/Paul Zinken
    dpa/Paul Zinken

    - So war das Live-Hörspiel "Mein Freund Harvey"

    Gestern gab es im Haus des Rundfunks im Großen Sendesaal einen Hauch von Hollywood zu erleben: "Mein Freund Harvey" nach dem Hollywoodklassiker mit James Stewart als Live-Hörspiel, mit Schauspielern wie Boris Aljinovic und einer Geräuschemacherin auf der Bühne - ganz so wie früher, als Holywoodstars Live-Hörspiele aufgeführt haben. Die Idee dazu hatten unsere ehemalige rbbKultur Hörspiel-Kollegin Regine Ahrem und rbbKultur-Reporter Tomas Fitzel war gestern Abend dabei.

    Zubereitete Insekten - Für die Europäische Union gelten Insekten als neuartige Lebensmittel; © dpa/Geisler-Fotopress/Robert Schmiegelt
    dpa/Geisler-Fotopress/Robert Schmiegelt

    - Besondere Delikatesse: Grillen als "Superfood" aus Kenia

    Proteinreiche Grillen sollen Grundlage für gesunde Ernährung werden. Auf Testfarmen der Jomo Kenyatta Universität in Nairobi wird ausprobiert, wie die Grillen besonders gut gedeihen, bevor sie dann gegessen werden. Es gibt sogar schon Lieblingsrezepte, wie unsere Korresondentin Karin Taylor aus dem Studio in Nairobi herausgefunden hat.

  • Kultur aktuell; © rbbKultur

    - 25 Jahre Circus Sonnenstich

    Seit 25 Jahren macht der Circus Sonnenstich Zirkus mit Menschen mit Trisomie 21. Viele Artist*innen hat er seitdem ausgebildet und auf die Bühne gebracht und mit seinem Zentrum für Bewegte Kunst eine ganz eigene Methode für integrative Zirkusarbeit entwickelt. Manche der früheren Sonnenstich-Künstler*innen trainieren inzwischen selbst den Nachwuchs. Jetzt gibt es zwei Jubiläumsvorstellungen am Chamäleon-Theater, innerhalb der Gastspielreihe „Play“. Frauke Thiele war bei den finalen Proben dabei.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Paris Magnétique. 1905 – 1940

    Im Jüdischen Museum Berlin werden ab heute 120 Werke von jüdischen Künstler:innen der Pariser Schule gezeigt. Mit dabei sind Gemälde von Marc Chagall, Amedeo Modigliani, Chana Orloff, Sonia Delaunay und Jacques Lipchitz. "Paris Magnétique" ist die erste große Ausstellung in Deutschland, in der migrantische, oft marginalisierte Positionen als Teil der Pariser Avant­garde präsentiert werden. Sigrid Hoff hat die Schau bereits gesehen.
    Film aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Nominierungen für Oscars wurden heute verkündet

    In Los Angeles wurden heute die Nominierungen für die diesjährigen Oscars bekanntgegeben. Die Verleihung findet am 12. März in Hollywood statt. Auch das deutsche Anti-Kriegs-Drama "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger ist in der Sparte bester internationaler Film für den Oscar nominiert. Ein Beitrag von Katharina Wilhelm aus dem ARD-Studio Los Angeles.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
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    - Jasha Eliah Deppe, Schauspielschüler*in an der Hochschule für Schauspielkunst E

    "Amore" heißt ein neues Stück am Maxim Gorki Theater, das am 28.1. Premiere feiert. Worum es geht: Zu fragen, was Liebe ist. Und – so ist es auf der Website des Theaters zu lesen: "Das eigene Begehren bewusst verändern, gemeinsam alte Muster verlernen." Eine Besonderheit: Das Ensemble bilden hier sechs Studierende der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch: Jasha Eliah Deppe ist eine*r davon und heute bei uns zu Gast im rbbKultur-Studio.
    Annette Wostrak © Tobias Bohm
    Tobias Bohm

    - Literaturstadt Berlin#3 - Eine kulturpolitische Diskussion

    Berlin ist eine der wichtigsten Literaturstädte Europas. Und: es gibt ein großes neugieriges Publikum. Doch wie steht es um die Literaturpolitik der Stadt? Und wie gut erreicht man die Menschen mit den Angeboten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der die Berliner Literaturkonferenz (BLK) für heute Abend einlädt. Mehr dazu von Annette Wostrak, Sprecherin der BLK.
    Polizisten lösen die Hand eines Klimaaktivisten vom Asphalt auf der Invalidenstraße. © dpa/Jörg Carstensen
    dpa/Jörg Carstensen

    - Ein Jahr "Klimakleber": Wie geht es weiter?

    Straßenblockaden, Kartoffelbrei-Attacken, Flughafen-Proteste: Die Klimaaktivisten der Letzten Generation machen Politik und Polizei seit Januar 2022 schwer zu schaffen. Hat der Protest etwas gebracht? Wie geht es weiter? Auf rbbKultur sprechen wir mit Simon Teune, Protestforscher von der FU und Gründungsmitglied des Institutes für Protest- und Bewegungsforschung.

    Kai Luehrs-Kaiser © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Mit Kai Luehrs-Kaiser

    Thema: "La Rochefoucauld"

    Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
    rbbKultur

    - F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (1/6)

    Der junge Autor gerät 1966 in New York zufällig in ein Free-Jazz-Konzert des Saxophonisten Albert Ayler. Er ist zutiefst verstört von der chaotischen Improvisation, doch dann beginnt er zu begreifen, dass ohne Zerstörung des Alten, Neues nicht entstehen kann, und dass sich die Gesellschaft, die Kunst und auch er selbst nur verändern können, wenn die Bereitschaft besteht, gewohnte Pfade zu verlassen. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

    Mareike Trillhaas in "Der Schneesturm" im Theater am Rand; © Barbara Braun/Theater am Rand
    Barbara Braun/Theater am Rand

    - "Hollywood on Air": Die Geräuschemacherin Mareike Trillhaas

    "Mein Freund Harvey" ist ein Live-Hörspiel von Regine Ahrem nach dem Hollywoodklassiker "Harvey" mit James Stewart. Das Besondere: Die Geräusche kommen nicht aus der Dose, sondern sind handgemacht. Wie das funktioniert, berichtet Antje Bonhage. Sie hat der Geräuschemacherin Mareike Trillhaas über die Schulter geschaut.

    Goldrausch Kalifornien, 1934; © dpa/akg-images
    dpa/akg-images

    - 175. Jahrestag: Der Goldrausch in Kalifornien beginnt

    24. Januar 1848: Heute vor 175 Jahren wurde im kalifornischen Sacramento-Tal ein erster Goldklumpen gefunden. Es folgte eine Völkerwanderung, der Goldrausch in Kalifornien. Ein Beitrag von Ariane Hoffmann.
    Prof. Dr. Birgit Esser; © Universität Ulm
    Universität Ulm

    - Sind umweltfreundliche Batterien die Zukunft?

    Im Brandenburgischen Guben soll voraussichtlich Europas erstes Lithiumwerk gebaut werden. Damit soll Europa unabhängig von anderen Staaten Lithium für Batterien und Akkus einsetzen können. Was sinnvoll klingt, wirft umweltpolitische Fragen auf. Mit Birgit Esser von der Universität Ulm sprechen wir im rbbKultur-Klimagespräch über eine Zukunft ohne Lithium.

    Juli Zeh u. Simon Urban: Zwischen Welten © Luchterhand
    Luchterhand

    - Juli Zeh u. Simon Urban: "Zwischen Welten"

    "Zwischen Welten" heißt der neue Roman von Juli Zeh, den sie mit dem Schriftsteller Simon Urban zusammen geschrieben hat. Er handelt von zwei Studienfreunden, die sich nach 20 Jahren wiedersehen und deren Leben nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können: Stefan ist Journalist geworden und tingelt durch die Hamburger Kulturszene, Theresa führt ein Landleben in Brandenburg. Klimapolitik, Gendersprache, Rassismus ­- die beiden Freunde geraten über diese Themen immer wieder aneinander. Nadine Kreuzahler stellt das Buch vor.
    Die Frage des Tages – Jagoda Marinic © rbbKultur/chrisbeltran.com
    rbbKultur/chrisbeltran.com

    - Soll Deutschland bei Panzerlieferungen an die Ukraine die Führung übernehmen?

    Mit Blick auf die ausbleibende deutsche Entscheidung zur Lieferung von Leopard 2-Kampfpanzern an die Ukraine reagieren die europäischen Partner zunehmend ungeduldig. Auch innerhalb der Regierungskoalition werden die kritischen Stimmen lauter. Deutschland habe versagt, erklärt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP. Das Kommunikationsverhalten des Bundeskanzlers sei "eine Katastrophe". Die Außenministerin Annalena Baerbock versichert zwar, Deutschland wolle die Lieferung von Leopard-Panzern durch andere Länder nicht blockieren. Doch müsste unser Land bei den Panzerlieferungen nicht eine Führungsrolle übernehmen? Das ist heute unsere Frage an Jagoda Marinić.
    ICC, Berlin © picture alliance/ Bildagentur-online/Joko
    picture alliance/ Bildagentur-online/Joko

    - Back to the Future: Das ICC als Chance

    In Berlin wird es "Raumschiff", "Arche Noah" oder "Alu-Monster" genannt. Das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) fällt wegen seiner ungewöhnlichen Architektur auf. Und wenn es auch viel Platz bietet, wird es als Kongresszentrum nur noch sporadisch genutzt. Hat das ICC in Berlin noch eine Zukunft? Und wenn ja, welche? Unserer Architektur-Kritiker Nikolaus Bernau berichtet.
    Moderator Urs Spörri führt durch die Eröffnung des 44. Filmfestival Max Ophüls Preis; © dpa/Oliver Dietze
    dpa/Oliver Dietze

    - Eröffnung des Max Ophüls Festival in Saarbrücken

    Das Max Ophüls-Festival gilt als wichtigstes Festival für Nachwuchsfilmemacher*innen. Gestern Abend hat es in Saarbrücken eröffnet, Peter Claus ist gerade vor Ort. Mit ihm sprechen wir über die vielversprechensten Nachwuchs-Regisseur*innen, die ihre Werke auf dem Festival vorstellen.
    Literatur Festival 2023 in Jaipur; © dpa/abaca
    dpa/abaca

    - Jaipur Literatur Festival: Wie blickt die indische Literaturszene nach Europa?

    Der indische Literaturmarkt ist vielfältig und trotzdem schaffen es die Autor*innen kaum in deutsche Buchläden. Was macht die indische Literatur aus? Und wie blicken indische Schriftsteller*innen Richtung Europa? Charlotte Horn berichtet von dem Jaipur Literatur Festival, dem größten Literaturfestival Indiens.
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    - Der Akkordeonist Teodoro Anzellotti

    Mit seinen Aufnahmen kann man die Entwicklung der Musikgeschichte von Sofia Gubaidulina bis Anna Korsun verfolgen. Der in Apulien geborene Musiker inspiriert Komponierende seit den 90er-Jahren, das Akkordeon mit seinem noch immer nicht ausgeschöpften Farbenreichtum in den Fokus zu rücken. // Am Mikrophon: Margarete Zander
    Kulturhaus Babelsberg – Außenansicht; © Bernd Dreiocker
    Bernd Dreiocker

    - Denkmal des Monats Januar: Das Kulturhaus Babelsberg

    Das Kulturhaus Babelsberg ist von der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ zum „Denkmal des Monats Januar“ gekürt worden. Bei dieser Titelvergabe geht es um lebendige Architektur-Denkmale in Brandenburg, die fachgerecht saniert werden. Bernd Dreiocker erlebte eine Führung durch das Haus.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Podcast "Teurer Wohnen"

    In dem siebenteiligen Podcast "Teuer Wohnen" nimmt die Autorin Charlotte Thielmann den Immobilienmarkt und die Wohnungspolitik unter die Lupe. Politiker*innen, Maklern, Unternehmer*innen, Architekten sowie Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, kommen in "Teurer Wohnen" zu Wort. Auf rbbKultur sprechen wir jetzt mit Charlotte Thielmann.
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    - Gerhard Rekel zu seinem Buch "Monsieur Orient-Express"

    Der Orient-Express gilt als berühmtester Zug der Welt. Agatha Christie, Graham Greene und schließlich Hollywood haben ihm Glanz verliehen und ihn zum Mythos gemacht. Doch was ist die Geschichte dieses allseits bekannten Zuges, wer hat ihn auf die Gleise gestellt? Und: welche Vision steckte dahinter? Darüber hat der Autor Gerhard Rekel ein Buch geschrieben - und erstaunliches herausgefunden.
    Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian vor Beginnder Pressekonferenz zm Programm der 73. Berlinale © dpa/Monika Skolimowska
    dpa/Monika Skolimowska

    - Ausblick auf das Programm der diesjährigen Berlinale

    Am 16. Februar beginnen die 73. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Heute gab es einen ersten Ausblick auf das Programm des Festivals. Berlinale-Geschäftsführerin Mariëtte Rissenbeek stellte es gemeinsam mit dem Künstlerischen Leiter Carlo Chatrian und den Leiter*innen der Sektionen vor. rbbKultur-Redakteurin Andrea Handels war für uns dabei und berichtet, worauf sich das Publikum freuen darf.
    Thomas Brussig © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
    Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

    - Thomas Brussig "Mats Hummels auf Parship"

    Am Wochenende hat die Fußball-Bundesliga wieder losgelegt. Und auch er ist wieder da: Thomas Brussig. Er stellt in diesen Tagen ein neues Buch vor, und zwar seine gesammelten Fußball-Monologe. "Mats Hummels auf Parship" heißt es und thematisiert viele fußballerische und gesellschaftliche Aufreger-Themen der letzten Zeit. Aus der Perspektive eines Trainers. Wie der so tickt, verrät Thomas Brussig im Gespräch auf "rbb Kultur".
    Bernhard Schrammek © Konrad Bott
    Konrad Bott

    - Mit Bernhard Schrammek

    Neues vom Bückeburger Bach – das Oratorium „Die Auferweckung des Lazarus“ von Johann Christoph Friedrich Bach mit dem Gellert Ensemble +++ Serie Renaissancekomponisten: Pierre de la Rue +++ Codex Las Huelgas: Musikalische Kostbarkeit aus der Zeit um 1300

    Lesung | F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck © rbbKultur
    rbbKultur

    - F. C. Delius: Die Birnen von Ribbeck (5/5)

    Es geht auf das Ende des Monolges zu. Es wird Zeit, dass alles mal schwankt und kippt, meint der Redner. Das Alte lieben, das Neue leben, empfiehlt Fontane. Wie soll das gehen? - fragt sich unser Bauer im wiedervereinigten Havelland. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 22.01.2024

    Talich Quartet: Dvořák © La Dolce Volta
    La Dolce Volta

    - Talich Quartet - Dvořáks Walzer und Amerikanisches Quartett

    Fast 60 Jahre besteht das Talich Quartet aus Prag bereits: 1964 von dem tschechischen Geiger Jan Talich gegründet und jetzt von seinem Sohn fortgeführt. Bei unseren Nachbarn, beipielsweise in Frankreich, gilt das Quartett als Institution. Hierzulande ist es weniger bekannt: sehr zu Unrecht. Kürzlich hat das Ensemble ein neues Album herausgebracht, mit lauter Werken von Dvořák – und soeben waren sie mit dem Programm in Berlin zu Gast. Antje Bonhage mit dem Talich Quartet gesprochen und stellt unser "Album der Woche" vor.

    Sergej M. Eisenstein, sowjetischer Regisseur © TASS / dpa
    TASS / dpa

    - 23.01.1898 - 125. Geburtstag von Sergej Eisenstein

    Sein Film "Panzerkreuzer Potemkin" wurde mehrfach als "bester Film aller Zeiten ausgezeichnet" und verlieh ihm weltweite Bekanntheit: Sergei Eisenstein wurde vor 125 Jahren geboren. Silke Hennig berichtet.
    Szene aus "Cabaret" an der neuen Bühne Senftenberg
    STEFFEN RASCHE FOTOGRAFIE

    - Neue Bühne Senftenberg: Cabaret

    Der Kit Kat Klub im Berlin der 1930er Jahre und der Star des Klubs Miss Sally Bowles stehen im Zentrum des Musicals "Cabaret". Das wurde Anfang der 60er Jahre erstmals am New Yorker Broadway aufgeführt und wurde durch Lieder wie "Money makes the world go round" schnell Kult. Nicht zuletzt durch die Verfilmung mit Liza Minnelli. Jetzt hat die Neue Bühne Senftenberg das Musical erstmals inszeniert und unser Autor Oliver Kranz war bei der Premiere.
    Galia Ackerman, Stéphane Courtois: Schwarzbuch Putin © Piper
    Piper

    - Schwarzbuch Putin

    Spätestens seit Russland die Ukraine vor etwa elf Monaten überfallen hat, fragen sich viele: Wer ist eigentlich Wladimir Putin und warum ist er so besessen von der Eroberung der Ukraine? Das "Schwarzbuch Putin" verspricht jetzt Antworten und unser Osteuropa-Experte Jürgen Buch hat das Buch schon gelesen.
    Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
    rbbKultur/C-A Langer

    - Ist eine Agrar- und Ernährungswende bis 2030 realistisch?

    In Berlin findet derzeit die Grüne Woche statt (bis 29.01). Vertreterinnen und Vertreter aus rund 70 Ländern haben sich auf der 15. Berliner Agrarministerkonferenz verpflichtet, die Ernährungssysteme nachhaltiger, inklusiver und krisenfester aufzustellen. In der Abschlusserklärung wird zugesichert, Lebensmittel für alle verfügbar, erschwinglich und sicher zu machen. Damit solle das UN-Ziel, den Hunger bis 2030 zu besiegen, verwirklicht werden. Wir fragen Mohamed Amjahid: Ist eine Agrar- und Ernährungswende bis 2030 realistisch, um weltweit das Recht auf Nahrung dauerhaft zu sichern?

    Haus der Berliner Festspiele: Emanuel Gat Dance - LOVETRAIN2020 © Julia Gat
    Julia Gat

    - Emanual Gat Dance mit "LOVETRAIN2020" im Haus der Berliner Festspiele

    „LOVETRAIN2020“ heißt das neue Stück des israelischen Choreografen Emanuel Gat. Es feiert mit 14 Tänzer*innen und den weltbekannten Hits von Tears for Fears die Bewegung, den Körper und das Leben. Eine Art choreografische Ode an den Sound und die Stimmung der 1980er-Jahre. Uraufgeführt wurde die Choreografie inmitten der COVID-19-Pandemie und war am Wochenende erstmals auch bei uns in der Region, im Haus der der Berliner Festspiele, zu sehen. rbbkultur-Tanzkritiker Frank Schmid hat es gesehen.
    BERLINER ENSEMBLE: „Iwanow“ frei nach Anton Tschechow, Regie
    Matthias Horn

    - Berliner Ensemble: Iwanow" nach Anton Tschechow

    "Iwanow" entstand 1887 und war Tschechows Theaterdebüt. In Yana Ross Bearbeitung versammeln sich zehn Figuren, die Anton Tschechows Stück "Iwanow" entsprungen sind. Wie bei Tschechow kreisen sie ums Geld – die Zinsen sind fällig und die Rechnungen offen. Frank Dietschreit war für rbbKultur bei der Premiere und erzählt, wie der Transfer des Klassikers in die Gegenwart gelungen ist.
    Margot Friedländer, Zeitzeugin des Holocausts © Florian Gaertner/Photothek / dpa
    Florian Gaertner/Photothek / dpa

    - Bundesverdienstkreuz für Margot Friedländer

    Margot Friedländer ist 101 Jahre alt, Kreuzbergerin, Holocaust-Überlebende, Ehrenbürgerin von Berlin und Ehrendoktorin der Freien Universität. Sie hat als Zeutzeugin vielfach über ihre Erlebnisse während der Zeit des Nationalsozialismus berichtet und bereits 2011 das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Heute bekommt sie von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Sigrid Hoff stellt Margot Friedländer vor.
    Masha Qrella © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Masha Qrella: Long Road

    Gelesen von Masha Qrella.

  • Jazzband Oregon © picture alliance/dpa/Jacek Turczyk
    picture alliance/dpa/Jacek Turczyk

    - Kammer-World-Jazz: Oregon

    mit Peter Rixen

    Karen Kamensek; © Denise Biffar
    Denise Biffar

    - Ultraschall Berlin 2023 - das Abschlusskonzert

    Elena Mendoza: Stilleben mit Orchester York Höller: Doppelkonzert für Violoncello, Klavier und Orchester Ying Wang: 528 Hz 8va Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello Martin Helmchen, Klavier Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Karen Kamensek Moderation: Andreas Göbel
    Aron Boks; © Ken Yamamoto
    Ken Yamamoto

    - Aron Boks - Autor und Poetry Slammer

    Aron Boks war gerade an einem Brennpunkt der Gegenwart. Er hat in einem der besetzten Häuser in Lützerath gewohnt und für die TAZ vom Widerstand gegen das Abbaggern des Dorfes berichtet. Ob er dabei an die DDR dachte? In der letzten Zeit hat sich Aron Boks sehr viel mit diesem Land beschäftigt, das er selbst gar nicht mehr erlebte. Er wurde 1997 in Wernigerode geboren. Die DDR war lange Zeit überhaupt kein Thema für ihn, bis seine Großmutter ein Bild von Willi Sitte auf den Tisch stellte, ein Bild von Aron Boks Urgroßonkel, dem umstrittensten Maler der DDR. Aron Boks hat jetzt ein Buch über Willi Sitte geschrieben, über die Geschichte seiner Familie in der DDR, immer mit der offenen Frage: „Was hat das alles mit mir zu tun?“

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    - „Göthe, sein Vorbild“: Mendelssohn in Weimar (4/26)

    Als 12-Jähriger reist Felix Mendelssohn mit seinem Lehrer Zelter zum ersten Mal nach Weimar, auf die Begegnung mit Goethe ist er wohl vorbereitet. Der Geheimrat findet, Felix’ musikalisches Talent grenze ans „Wunderbare“ und legt ihm Mozartsche und Beethovensche Autographe vor. Felix spielt vom Blatt und findet seinerseits, dass der Meister ganz anders aussehe als auf sämtlichen Bildnissen. Eine Freundschaft fürs Leben.
    Mitglieder der islamischen Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) nehmen in der Messe Karlsruhe am Freitagsgebet teil, August 2022; © dpa/Uli Deck
    dpa/Uli Deck

    - Die Ahmadiyya Muslim Jamaat

    Die Ahmadiyya Muslim Jamaat versteht sich als muslimische Reform-gemeinschaft. Hierzulande ist sie kaum bekannt – dabei ist die älteste Moschee Deutschlands in Berlin eine Ahmadiyya-Moschee. 2008 eröffneten Ahmadis die Gemeinde eine Moschee in Berlin-Heinersdorf. Die Gläubigen gelten als friedfertig und gebildet - ein Vorbild für andere?

    Klassik für Kinder © rbbKultur
    rbbKultur

    - 1-2-3 im Walzerschritt

    Hörspiel: Ein Walzer für den Prinzen // Der Flohwalzer // Was ist A-Capella-Gesang? // Am Mikrophon: Stephan Holzapfel
  • Almut Schlichting zu gast im Studio; Foto: gb

    - Neues aus der Tiefton-Welt

    mit Carsten Beyer

    Iran: Studierende der Polytechnischen Universität Teheran bei einem Sit-in; © dpa/SalamPix/ABACA
    dpa/SalamPix/ABACA

    - Revolte im Iran

    +++ Gespräch mit dem Journalisten Farhad Payar vom Iran Journal über die aktuelle Lage im Land +++ Die Proteste der iranischen Diaspora in Deutschland +++ Der Kampf der iranischen Frauen um Gleichberechtigung +++ Interview mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Becker vom Mideast Freedom Forum Berlin über europäische Reaktionen auf die Ereignisse im Iran +++ Die Unterdrückung der Baha‘i und ihre Sehnsucht nach einem Ende der Islamischen Republik +++

    Holzapfel live; © rbbKultur
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    - Holzapfel live - Raten oder Wünschen

    Musik; © rbbKultur

    - Heinrich Marschner: Ouvertüren und Bühnenmusik

    Romantische Oper in Deutschland - was fällt Ihnen da ein? Weber und Wagner ganz bestimmt, und manch einer denkt auch an Lortzing. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken, wie jetzt eine neue CD mit Musik von Heinrich Marschner. Ouvertüren und Schauspielmusiken aus der Weber-Zeit werden dort von Dario Salvi dirigiert. Matthias Käther stellt diese Neuaufnahme vor.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Demo: "Wir haben es satt!"

    Gestern hat in Berlin die Grüne Woche begonnen. Zeitgleich zeigen heute viele Menschen bei einer Großdemonstration, dass sie mit dem Tempo der Agrarwende nicht einverstanden sind. "Wir haben es satt!", so das Motto. Die Veranstalter fordern faire Preise für die Erzeuger*innen von umweltgerechten Lebensmitteln. Aber auch Hilfen für Menschen mit wenig Geld , damit die sich solche Lebensmittel auch leisten können. rbb-Reporter Johannes Frewel ist bei der "Wir haben es satt!"-Demo vor Ort.
    Tanz und Theater © rbbKultur
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    - Podiumsdiskussion zur umstrittenen Plakataktion

    Im Dezember letzten Jahres hatten Aktivist*innen der Initiative "Stadt für alle" ein Plakat zu Sartres Stück "Die schmutzigen Hände“ am Hans Otto Theater in Potsdam überklebt und für ihre Kritik an dem Wiederaufbau der Garnisonkirche genutzt. Intendantin Bettina Jahnke duldete die Aktion und erntete dafür selbst Kritik. Heute Abend lädt sie Gegner und Befürwortende der Aktion zu einer Podiumsdiskussion ein, im Anschluss an die Vorstellung von "Die schmutzigen Hände". Im Gespräch auf rbbKultur erklärt Bettina Jahnke, was sie sich von der Veranstaltung erhofft.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Georg Kolbe Museum: "Witty Whitches"

    In der Ausstellung "Witty Whitches" widmet sich das Berliner Georg Kolbe Museum den Skulpturen der japanisch-schweizerischen Künstlerin Leiko Ikemura und stellt diesen einige Gemälde gegenüber. Die Kuratorin Elisabeth Heymer erzählt auf rbbKultur, was diese Arbeiten mit listigen Hexen zu tun haben.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

    Was wäre der Klassikbetrieb ohne Rituale? Eines der wichtigsten ist das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal des Musikvereins der österreichischen Hauptstadt. Spötter werden sagen: "Das ist doch jedes Jahr das selbe Spektakel". Dem widerspricht unser Kritiker Claus Fischer ganz entschieden - mit Blick auf das diesjährige Neujahrskonzert, das der österreichische Dirigent Franz Welser-Möst geleitet hat. Deshalb empfiehlt er auch unbedingt, sich die Aufnahme zuzulegen.
    Mareike Trillhaas in "Der Schneesturm" im Theater am Rand; © Barbara Braun/Theater am Rand
    Barbara Braun/Theater am Rand

    - „Hollywood on Air“: die Geräuschemacherin Mareike Trillhaas

    „Hollywood on Air“ - das sind Hörspiele von rbbKultur nach berühmten Hollywood-Filmstoffen. Am kommenden Dienstag (24.1.) können Sie im Haus des Rundfunks eine Live-Aufführung des Hörspiels „Mein Freund Harvey“ erleben. Mit dabei: die Berliner Geräuschemacherin Mareike Trillhaas. Ihr hat Antje Bonhage beim Geräuschemachen über die Schulter geschaut.
    "Asbest" (© ARD Degeto/Mirza Odabasi), Gregor Sailer: Krafla Geothermal Power Station VII, Island, 2021 (© Gregor Sailer) und Leopold Hurt (© Astrid Ackermann); Montage: rbbKultur
    ARD Degeto/Mirza Odabasi | Gregor Sailer | Astrid Ackermann

    - Kulturtipps für das Wochenende

    Das Angebot der Berliner und der Brandenburger Kulturszene ist riesig. Besonders an den Wochenenden haben viele Menschen die Qual der Wahl. Hier ein paar Empfehlungen aus unserer rbb-Kulturredaktion von Susanna Tromm.
    Versuchs-Seenotkreuzer BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS); © Die Seenotretter – DGzRS
    Die Seenotretter – DGzRS

    - Vor 70 Jahren erster unsinkbarer Seenotkreuzer in Dienst gestellt

    Heute vor 70 Jahren, am 21. Januar 1953, stellte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den ersten unsinkbaren Seenotrettungskreuzer in Dienst. Ein Beitrag von Tobias Nagorny.
    André Bochow; © Privat
    Privat

    - Satirischer Wochenrückblick

    Etwas spröde und grußlos hat sich Christine Lambrecht aus der Landesverteidigung verabschiedet. Nun heißt es im Ministerium und bei der Bundeswehr wieder: Neuer Minister, neues Glück. Im Gegensatz zur Bundeswehr herrscht in Lützerath jetzt Ruhe, wenn man mal vom Abriss des Weilers und der bevorstehenden Kohleabbaggerung absieht. Über dies und anderes mehr im Satirischen Wochenrückblick von André Bochow.
    Film aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Treffen für den Independent-Film: Eindrücke vom Sundance-Festival in Utah

    Das Sundance-Festival in den verschneiten Bergen im US-amerikanischen Bundesstaat Utah ist wichtiger Treffpunkt für die internationale unabhängige Filmszene. Die Veranstaltung findet nach 3 Jahren Corona-Pause erstmals wieder nicht digital, sondern in Präsenz und vielen Gästen statt. Wir sprechen über das Film-Festival mit unserer USA-Korrespondentin Katharina Wilhelm.
    Deutsches Theater: Leonce und Lena © Arno Declair
    Arno Declair

    - Rasche inszeniert "Leonce und Lena" am Deutschen Theater

    Georg Büchners Lustspiel "Leonce und Lena" wird am Deutschen Theater in Berlin mit politischem Gehalt inszeniert. Regisseur Ulrich Rasche hat die Geschichte um eine nicht gewollte Zwangsvermählung, die am Ende doch unbeabsichtigt gewollt wird, mit Kritik an der Selbstbezogenheit der herrschenden Klasse versehen. Choreografisch wurde er dabei von Jefta van Dinther unterstützt. Unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt hat diese Neuinszenierung gesehen.
    Jim Jarmusch bei der Premiere von "The Dead Don't Die", New York 2019; © dpa/AP Invision/Evan Agostini
    dpa/AP Invision/Evan Agostini

    - Meister des US-Independent-Kinos: Regisseur Jim Jarmusch wird 70

    Morgen wird der amerikanische Regisseur Jim Jarmusch 70. Er gilt als Meister des amerikanischen Independent-Films. Seit Jahrzehnten filmt er stoisch gegen Hollywoods Dogma an, dass jeder Held ein Ziel haben und alles daransetzen muss, es zu erreichen. Für sein Kinodebüt „Stranger Than Paradise“ bekam Jarmusch 1984 in Cannes die Goldene Palme. Es folgten Klassiker wie „Down by Law“, „Night on Earth“ und „Ghost Dog”. Unser USA-Korrespondent Peter Mücke berichtet über das Leben von Jim Jarmusch.
    Schüler einer deutsch-französischen Klasse winken am 23.1.2003 dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder vor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin mit Fähnchen beider Länder zu.
    picture-alliance / dpa

    - Deutsch-Französisches Jugendorchester spielt zu Feiern von Elysée-Vertrag

    Am Sonntag wird der Elysée-Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland 60 Jahre alt. Zum Jubiläum findet am Vormittag ein Festakt statt an der Sorbonne-Universität in Anwesenheit von Präsident Macron und Kanzler Scholz. Am Abend wird es zudem ein außergewöhnliches Konzert geben mit einem deutsch-französischen Jugendorchester im Panthéon. Organisiert wurde das Konzert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und der Pariser Philharmonie, es musizieren 70 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren aus Deutschland und Frankreich. Korrespondentin Stefanie Markert berichtet von den Proben des Orchesters.

Lesung

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  • Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (6/6)

    Dem Autor ist es unheimlich, dass ihm eine von den Nazis ins Exil getriebene Freundin von Hannah Arendt gerade in New York ein Horoskop gestellt und ihm kommendes Glück prophezeit hat. Er weiß nicht, womit er das verdient haben könnte. Es liest noch einmal Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (5/6)

    Während das flammenwerfende Saxophon Aylers im Kopf des Autors martert, denkt er daran, wie er erst vor wenigen Wochen im Kachelofen seiner Berliner Wohnung all seine poetischen Peinlichkeiten den Flammen übergeben und die Poesie-Verbrennung als Akt der Reinigung empfunden hat. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (4/6)

    Während Albert Ayler Klänge und Rhythmen schreddert, erinnert sich der Autor daran, wie er als Jugendlicher mit dem Schreiben nicht nur sich selbst neu erfand, sondern auch gegen seinen konservativen Vater rebellierte, der - sterbenskrank und vom Leben zermürbt - bei einem Streit hilflos mit einem Kissen nach seinem Sohn geworfen hatte. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (3/6)

    Beim Klang des Konzertes muss der Autor an seine lyrischen Anfänge denken, an sein Gedicht "Letzte Meldung", eine Totenklage, mit der er im Radio debütierte und die ihn hoffen ließ, aus ihm könne ein richtiger Schriftsteller werden. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (2/6)

    Der Saxophonist Albert Ayler tritt mit seinem Quintett auf. Der Autor kann die improvisierten Klänge kaum aushalten. Doch dann entstehen plötzlich Bilder in seinem Kopf, in dem schmerzlichen Getöse meint er die tödlichen Schüsse auf US-Präsident Kennedy zu hören. Die Musik erscheint ihm als politischer Aufschrei, als Marsch der Wahrheit und als Aufruf zur Rebellion. Es liest Christian Brückner

    Audio online bis 31.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Zukunft der Schönheit © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Zukunft der Schönheit (1/6)

    Der junge Autor gerät 1966 in New York zufällig in ein Free-Jazz-Konzert des Saxophonisten Albert Ayler. Er ist zutiefst verstört von der chaotischen Improvisation, doch dann beginnt er zu begreifen, dass ohne Zerstörung des Alten, Neues nicht entstehen kann, und dass sich die Gesellschaft, die Kunst und auch er selbst nur verändern können, wenn die Bereitschaft besteht, gewohnte Pfade zu verlassen. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 31.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Birnen von Ribbeck (5/5)

    Es geht auf das Ende des Monolges zu. Es wird Zeit, dass alles mal schwankt und kippt, meint der Redner. Das Alte lieben, das Neue leben, empfiehlt Fontane. Wie soll das gehen? - fragt sich unser Bauer im wiedervereinigten Havelland. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 22.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck © rbbKultur
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    F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck (4/5)

    Der Bauer in Ribbeck klagt an - es sprudelt nur so aus ihm heraus. Er greift tief hinein in die Geschichte und erzählt von der alten Zeit, die nie gut war, wie er sagt. Ein scharfsichtiger Wutausbruch! Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 22.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Birnen von Ribbeck (3/5)

    Er hat sich fürs Erzählen entschieden – das Erzählen der Vergangenheit, der eigenen Geschichte, um sich Gehör zu verschaffen: der Bauer aus Ribbeck. Und er stellt Fragen: wie frei bist du, wenn du befreit bist? Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 22.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Birnen von Ribbeck (2/5)

    Wir sind mitten in einem großen Wut-Monolog eines Bewohners von Ribbeck: Der Redner holt weit aus, erinnert sich an seine eigene DDR-Geschichte und an die Geschichte seiner Vorfahren. Eine Art Selbstermutigung. Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 22.01.2024

  • Lesung | F.C. Delius: Die Birnen von Ribbeck © rbbKultur
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    F. C. Delius: Die Birnen von Ribbeck (1/5)

    Seine Erzählung "Die Birnen von Ribbeck" schrieb F. C.Delius kurz nach Öffnung der Mauer. West-Berliner entdecken das kleine Dorf Ribbeck im Havelland, feiern die Wiedervereinigung, ein Birnbaum wird gepflanzt - und ein Ribbecker Bauer hebt bei einem Fest zu einem furiosen Monolog an.
    Es liest Christian Brückner.

    Audio online bis 22.01.2024

     

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (1/11)

    Ingrun Spazier verließ 1988 die DDR, hielt aber regen Briefkontakt zu ihrer dort verbliebenen Familie und zu Freunden. Diese sehr persönlichen Dokumente sind Zeugnisse einer Zeit voller Umbrüche, Erwartungen und Enttäuschungen. Im Sommer 2022 sind die Briefe als Buch erschienen, mit einem Vorwort der Herausgeberin und einem Nachwort von Christoph Hein. Für uns liest die Schauspielerin Ruth Reinecke.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (2/11)

    Mai 1989. Bei den Kommunalwahlen in der DDR werden von oppositionellen Gruppen Wahlfälschungen festgestellt. Infolge der Grenzöffnung Ungarns Richtung Österreich kommt es zu massenhaften Ausreise- und Fluchtbewegungen gen Westen.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (3/11)

    Während immer mehr Menschen die DDR in den Western verlassen, engagieren sich zeitgleich mehr und mehr Menschen aktiv in der Politik. Es bilden sich Bürgerbewegungen wie "Demokratie jetzt" und die Sammelbewegung "Neues Forum".
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (4/11)

    Am 9. November1989 erhalten alle DDR-Bürger ein Visum für die Einreise in die BRD. Durch die „Briefe aus der DDR“ erfahren wir aus erster Hand, wie die Briefautor*innen die Ereignisse erlebt haben, und welche Auswirkungen das Geschehen auf den Alltag, das Denken und Handeln hatte.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (5/11)

    Eine Vertragsgemeinschaft zwischen beiden deutschen Staaten wird für Frühjahr 1990 in Aussicht gestellt. Einige der Briefautor*innen hatten bisher die Hoffnung, dass die DDR eine Zukunft als reformierter, sozialistischer Staat haben könnte. In ihren Briefen lassen sie deutlich ihren Unmut hören. Was wird aus ihren Wünschen und Hoffnungen?
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (6/11)

    Anfang des Jahres 1990. Die Menschen in der DDR bekommen die ersten negativen Auswirkungen der politisch-gesellschaftlichen Veränderungen zu spüren: Die Wirtschaft in der DDR liegt am Boden, die Arbeitslosenzahlen steigen. Aufbruch und Hoffnung treffen auf die Realität. Pläne für eine Währungsunion führen zu weiterer Verunsicherung.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (7/11)

    Frühjahr 1990: Zum ersten Mal in der Geschichte der DDR kommt es zu freien und demokratischen Wahlen der Volkskammer. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verfassung der DDR, also ihr Grundgesetz. Es wird bereits aktiv an einer neuen Verfassung gearbeitet, nur für welchen Staat?
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (8/11)

    Im Mai beginnen in Bonn die 2-plus-4 Gespräche über die Pläne zur deutsch-deutschen Vereinigung. Expert*innen beraten bereits über einen gemeinsamen Staatsvertrag. Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 100.000. Den Veränderungen begegnen die Briefautor*innen mit zunehmend schärferen Kommentaren.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (9/11)

    Am 21. Juni 1990 wird in Bundestag und Volkskammer mit großer Mehrheit der Staatsvertrag zur Wirtschaft-, Währungs-, und Sozialunion verabschiedet. Am 02.Juli 1990 tritt dieser in Kraft. Die Tage der DDR sind gezählt.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (10/11)

    Seit dem 21.06.90 gilt zwischen der BRD und DDR eine Wirtschaft-, Währungs-, und Sozialunion. Ende Juli 1990 beträgt die Zahl der Arbeitslosen in der DDR bereits 272.000, was nahezu einer Verdreifachung innerhalb weniger Wochen entspricht. Der Ausverkauf eines gesamten Landes ist zu befürchten.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • Ingrun Spazier (HG.): Briefe aus der DDR 1989-1990 © rbbKultur
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    Briefe aus der DDR. 1989-1990 (11/11)

    Im Epilog folgt noch ein allerletzer Brief, geschrieben am 9. November 1990, dem Jahrestag der Öffnung der deutsch-deutschen Grenze, jenem denkwürdigen Geschehen, das die rasante Entwicklung bis zur Auflösung des für 40 Jahre existierenden Staates DDR eingeleitet hatte.
    Ruth Reinecke liest aus den persönlichen Briefen an Ingrun Spazier.

    Audio online bis zum 02.01.2024

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Doge und Dogaresse (4/4)

    Der Doge lässt seine Verlobte, die junge schöne Annunziata, fast nicht mehr aus dem Haus. Antonio nutzt die Feierlichkeiten des Giovedi Grasso, um sich ihr zu nähern. Und erfährt später, dass sie seine Liebe aus Kindertagen ist. Gerade hat die Amme Margaretha sie vom Biss eines Skorpions geheilt. Es liest Hugo R. Bartels.

    Audio online bis zum 26.12.2023

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Doge und Dogaresse (3/4)

    Die geheimnisvolle alte Frau ist niemand anderes als Antonios Amme Margaretha. Er selbst stammt aus einer wohlhabenden deutschen Handelsfamilie. Und Marino Bodoeri will seinen greisen Freund Marino Falieri, den neuen Dogen von Venedig, mit seiner jüngsten Nichte verkuppeln, der wunderschönen Annunziata. Es liest Hugo R. Bartels.

    Audio online bis zum 26.12.2023

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Doge und Dogaresse (2/4)

    Das Schiff des neuen Dogen, des Bucintoro, wankt im Sturm. Der junge Lastenträger Antonio, der sich gerade von seinen Wunden erholt, rudert mit ganzer Kraft und rettet den Dogen. Ihm wurde ja großer Reichtum versprochen von einer geheimnisvollen alten Frau. Es liest Hugo R. Bartels.

    Audio online bis zum 26.12.2023

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Doge und Dogaresse (1/4)

    Venedig, Mitte des 14. Jahrhunderts: Während ein Admiral aus Genua mit seiner Flotte vor der Stadt kreuzt, stirbt der Doge von Venedig. Die Stadt braucht dringend ein neues Oberhaupt. Und ein junger Lastenträger erfährt im Laufe der Geschichte, wo er eigentlich herkommt. Es liest Hugo R. Bartels.

    Audio online bis zum 26.12.2023

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig (5/5)

    Der Nussknacker hat den Mausekönig bezwungen! Und weil Marie ihm so treu zur Seite gestanden hat, nimmt er sie mit ins Puppenreich. Gerade wurde nach dem Konditor geläutet. Es liest Wolfgang Reichmann.

    Bitte beachten Sie, dass der Originaltext aus dem Jahr 1816 stammt und Formulierungen enthält, die wir nicht mehr verwenden würden.

    Audio online bis zum 16.12.2023

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig (4/5)

    Nussknacker muss den Mausekönig besiegen. Und eine Dame muss ihn trotz seiner hässlichen nussknackerischen Gestalt liebgewinnen. Marie hat ihrem Freund Nussknacker schon Treue und Beistand geschworen. Es liest Wolfgang Reichmann.

    Bitte beachten Sie, dass der Originaltext aus dem Jahr 1816 stammt und Formulierungen enthält, die wir nicht mehr verwenden würden.

    Audio online bis 16.12.2023

  • E.T.A. Hoffmann: Märchen und Erzählungen © rbbKultur
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    E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig (3/5)

    Pate Droßelmeier erzählt Marie das Märchen von der harten Nuss, von der Prinzessin Pirlipat und dem Hof des Königs, an dem Würste gekocht werden sollten. Aber dann frisst Frau Mausekrings fast den ganzen Speck auf. Würste mit zu wenig Speck? Da wird der König zornig. Es liest Wolfgang Reichmann.

    Audio online bis 16.12.2023

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    E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig (2/5)

    Weihnachten bei der Familie Stahlbaum. Der neue Nussknacker verliert schon die Zähne, aber die kleine Marie kümmert sich rührend um den hölzernen Patienten. Dann geschehen wundersame Dinge in der Wohnstube und viele Mäuse tauchen auf. Marie wird es mulmig. Es liest Wolfgang Reichmann.

    Audio online bis 16.12.2023

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