Kolumne

Doris Anselm: Lust und Frust mit Proust © autorenfotos.com/Heike Bogenberger
autorenfotos.com/Heike Bogenberger

Kolumne - Lust und Frust mit Proust

Unsere Lesung, Marcel Prousts Roman "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", begleiten wir mit einer wöchentlichen Kolumne der Autorin und Journalistin Doris Anselm, die einerseits die großen Momente dieses Romanzyklus feiert und andererseits zum Durchhalten und Dranbleiben anfeuert. Denn dieses Werk ist wie eine Gipfeltour: herausfordernd, aber jede Mühe wert.

Doris Anselm liest "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"

rbbKultur radioKonzerte

Die vergangenen 7 Tage

  • Neil Diamond bei einem Konzert in Beverly Hills, Kalifornien, 2017; © dpa/Invision/AP/Chris Pizzello
    dpa/Invision/AP/Chris Pizzello

    - Neil Diamond

    Die einen finden seine Songs zu weichgespült. Die anderen sehen immer den funkelnden Diamanten in den Texten und Kompositionen seiner Songs. Die sind nämlich alles andere als oberflächlich. Diamond ist seit den frühen Siebzigerjahren nicht nur einer der erfolgreichsten Singer-Songwriter, sondern hat sich auch als Song-Lieferant für Kollegen einen Namen gemacht – unter anderem für Barbra Streisand und Johnny Cash.

    Uljana Wolf: Etymologischer Gossip © Kookbooks
    Kookbooks

    - Uljana Wolf: Etymologischer Gossip

    Wenn man im Englischen jemanden in die Irre schickt, dann begleitet man ihn den Gartenweg hinunter: lead someone down the garden path. Auch das Übersetzen, so schreibt die Berliner Lyrikerin und Übersetzerin Uljana Wolf, erscheint ihr mehr und mehr, als würde sie neben einem Gedicht herlaufen, sein „Laufen, Schreiten, Springen wichtiger nehmen als sein Sagen, Rätseln, Rufen“. Über solche poetischen Fragen denkt Wolf in ihren Essays nach, die unter dem Titel "Etymologischer Gossip" erschienen sind. Anne-Dore Krohn hat sie gelesen.
    Fußball: EM, Deutschland - Ungarn. Leon goretzka feiert das 2:2 © Christian Charisius/dpa
    Christian Charisius/dpa

    - Fußball-EM: Deutschland - Ungarn – Achtelfinale und Regenbogen-Beleuchtung

    Im Spiel Deutschland gegen Ungarn gestern Abend ging es vor allem darum, ob Deutschlands Nationalelf ins Achtelfinale zieht. Auch ohne ihren Stürmer Michael Müller. Es stand aber auch die Diskussion um die von der UEFA untersagte Regenbogenbeleuchtung des Münchner Stadions im Zentrum. Als Kritik an einem neuen Gesetz in Ungarn, von dem befürchtet wird, dass es homophobe Tendenzen im Land verstärkt. Arno Orzessek hat beides verfolgt: das entscheidende EM-Spiel und die Diskussion um politische Botschaften an Fußballstadien.

    Staatstheater Cottbus: Der Tenor ist tot – hier: Thorsten Coers (Gehilfe Kónnendeul) und Nils Stäfe (Konstantin Collegno); © Marlies Kross/Theaterfotografin
    Marlies Kross/Theaterfotografin

    - Staatstheater Cottbus : "Der Tenor ist tot"

    Endlich kann Kunst und Kultur wieder vor Zuschauern stattfinden. Im Hof der Alvensleben-Kaserne hat das Staatstheater Cottbus ein „Sommertheater“ eingerichtet. Gestern Abend hatte ein „humoristisches Opernpasticcio“ mit dem Titel: „Der Tenor ist tot“ Premiere. Frank Dietschreit war für rbbKultur bei der Open air-Musikrevue dabei.
    Film aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Filmkritik: "Nomadland"

    Der Film hat Oscar-Geschichte geschrieben: die beiden Königskategorien "Bester Film" und "Beste Regie" gingen im April an eine Frau. Mit Chloé Zhao wurde auch zum ersten Mal eine Frau asiatischer Abstammung ausgezeichnet. Jetzt kommt "Nomadland" in die Kinos. Eine Filmkritik von Anke Sterneborg.
    Südseeboote im Humboldt Forum © Christophe Gateau/dpa
    Christophe Gateau/dpa

    - Exklusiver Rundgang im Humboldt Forum

    Lange erwartet - am 20. Juli kann das Humboldt Forum hinter der rekonstruierten Fassade des Berliner Schlosses seine Türen für Besucher:innen öffnen. Im September sind dann die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin zu sehen. Einen ersten Einblick über die Ausstellungen, die sich im Aufbau befinden, gibt Corinne Orlowski.
    Wroclaw – Hausfassade mit der deutschen Aufschrift Lebensmittelladen © Kamil Majchrzak
    Kamil Majchrzak

    - Wir Flüchtlinge? - Flucht, Vertreibung, Versöhnung

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Gundula Bavendamm und Kamil Majchrzak Das Dokumentationszentrum „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ wurde nach über 20 Jahren heftiger Diskussionen eröffnet. Die zentrale Dauerausstellung stellt die Zwangsmigration von 12 bis 14 Millionen Deutschen aus Ost- und Südosteuropa in den Kontext des Zweiten Weltkriegs und in den Kontext weltweiter Migrationserfahrungen bis heute. Eine neue, wichtige Adresse auf der Karte der Gedächtnisorte in der deutschen Hauptstadt. Doch warum findet hier keine kritische Auseinandersetzung mit dem Revisionismus des „Bundes der Vertriebenen“ statt? Geht die Ausstellung zu wenig auf die Diversität der Deutschen im 20. Jahrhundert und heute ein? Und soll das Haus ein Ort für Debatten zu aktuellen Flüchtlingsfragen werden? „Der Begriff Vertreibung scheint immer noch reserviert zu sein für eine Geschichte von Deutschen für Deutsche über Deutschland.“ Kamil Majchrzak „Es ist natürlich überhaupt nicht unsere Idee, diesen Vertreibungsbegriff in irgendeiner Weise zu reservieren, sondern wir schildern ja eine Menschheitsgeschichte der Flucht und Vertreibung. Und davon ist das, was mit den Deutschen passiert und was sie vorher anrichten, ein Teil.“ Gundula Bavendamm Mehr Infos und Fotos unter rbbkultur.de/derzweitegedanke Anregungen, Fragen, Kritik bitte an derzweitegedanke@rbbkultur.de
    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band III: Die Welt der Guermantes (20/61)

    Unermüdlich beobachtet und analysiert Marcel den gesellschaftlichen Wert von Personen und Institutionen. So macht er es auch mit Madame de Villeparisis und ihrem Salon.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 24.07.2021

  • Musik der Kontinente; rbbKultur

    - Música de la Frontera

    mit Peter Rixen
    Crystal Meth © picture alliance/ chromorange/ Christian Ohde
    picture alliance/ chromorange/ Christian Ohde

    - Crystal Meth - Sucht nach Leistung

    Die Verbreitung der Droge Crystal Meth nimmt in Deutschland drastisch zu. Vor allem in den Kleinstädten und Dörfern entlang der Grenze zu Tschechien, wo das hochpotente Methamphetamin billig hergestellt wird, ist das Präparat zu einer Alltagsdroge geworden. Viele greifen zu Crystal Meth, um den stetig wachsenden Anforderungen im Berufs- und Familienleben gerecht zu werden und die eigenen Leistungen zu steigern. Christian Lerch hat in Bayern und Sachsen Menschen getroffen, die früher süchtig waren oder es heute noch sind.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Erster Einblick in den Aufbau der Ausstellungen im Humboldt-Forum

    Nach vielen Diskussionen, mehrjähriger Bauzeit und Verzögerungen durch die Pandemie kann am 20. Juli das Humboldt Forum hinter der rekonstruierten Fassade des Berliner Schlosses erstmals seine Türen für Besucher:innen öffnen. Als nächster Schritt sind im September die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin zu sehen. Einen ersten Einblick über die im Aufbau befindlichen Ausstellungsflächen der beiden Museen hat Corinne Orlowski.
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    rbbKultur

    - SAVVY Contemporary: "For the Phoenix to find its form in us"

    Vor neun Jahren rief der aus Kamerun stammende Kurator Bonaventure Ndikung den Kunstort "SAVVY Contemporary" in Berlin-Wedding ins Leben. Bonaventure Ndikung wird ab 2023 neuer Leiter des Hauses der Kulturen der Welt, wie vergangene Woche bekannt wurde. In "SAVVY Contemporary" ist ab morgen eine große multiperspektive Ausstellung zu den Themen Restitution, Rehabilitierung und Entschädigung zu sehen, die Ndikung kuratiert hat. Ihr Titel lautet „For the Phoenix to find its form in us“. Tina Heidborn hat sich umgeschaut und umgehört.
    Film aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Filmkritik: "Nomadland"

    Im April hatte dieser Film Oscar-Geschichte geschrieben, erst zum zweiten Mal gingen die beiden Königskategorien "Bester Film" und "Beste Regie" an eine Frau. Mit Chloé Zhao wurde dann auch noch zum ersten Mal eine Frau asiatischer Abstammung ausgezeichnet. "Nomadland" basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von Jessica Bruder, einer Journalistin, die sich drei Jahre unter die fahrenden Amerikaner gemischt hat, um von ihrem Leben am Rande der Gesellschaft zu erzählen. Jetzt kommt "Nomadland" in die Kinos. Eine Filmkritik von Anke Sterneborg.
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    - Christina Schulz&Alexander Riemenschneider – Leitung am Theater an der Parkaue

    Letztes Jahr wurde sie 70, die Bühne für junge Menschen, das Theater an der Parkaue in Berlin Lichtenberg. Doch richtig Grund zum frohen Feiern gab es nicht, denn auch an diesem Theater kam es zu Machtmissbrauch, Rassismus und Diskriminierung. Der aktuelle Umbau des Theaters ist Programm: Mit der grundlegenden Sanierung des Gebäudes wie mit einem überarbeiteten Konzept. Das neue Intendanz-Duo ab Herbst sind Christina Schulz, bisherige Leiterin der Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele und der Regisseur Alexander Riemenschneider. Und schon heute haben sie auf rbbKultur über ihr neues Konzept gesprochen.
    Musik aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Die neue Saison an der Deutschen Oper

    Es ist das größte Opernhaus der Hauptstadt. Die Deutsche Oper Berlin plant die neue Saison. Im Zentrum steht der Wagner-Zyklus „Der Ring des Nibelungen“, unter der Regie von Stefan Herheim. Der Zyklus wird im November und Januar komplett aufgeführt. Aber das Team um Intendant Dietmar Schwarz plant noch sehr viel mehr. Einblicke in die neue Spielzeit gibt Maria Ossowski.
    Literatur aktuell © rbbKultur

    - Der Fontane Literatur-Preis geht an Judith Zander

    Meine Musik; © rbbKultur

    - mit Matthias Käther

    Neue Aufnahmen: Giacomo Meyerbeers frühe Oper Alimelek (Sterling); Mozart-Konzertarien (Lisette Oropesa, Sopran/Antonello Manacorda); Dvorak The Slavonic Soul (Edition, Warner classics) u.a.
    5 Jahre Brexit; © dpa/PA Wire/Gareth Fuller
    dpa/PA Wire/Gareth Fuller

    - Wissenschaft und Brexit

    Für die Hochschulen in Europa steht wissenschaftlicher Austausch ganz oben auf der Agenda. Dafür ist es wichtig, dass Wissenschaflter*innen und Studierende auch in anderen Ländern forschen und lernen können. Corona und auch der Brexit haben die Mobilität und damit die Zusammenarbeit nun eingeschränkt. Dies ist heute Thema bei einer Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Moderiert wird sie von Julia von Blumenthal, der Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, von der wir mehr dazu wissen wollen.
    Der Stichtag © rbbKultur

    - Der Stichtag: 5. Jahrestag des Volksentscheids zum Austritt Großbritanniens aus

    23. Juni 2016: Es war der Beginn einer langen und schwierigen Phase der Beziehung Großbritanniens mit dem Rest Europas: Denn Heute vor 5 Jahren stimmten die Briten mit knapper Mehrheit von knapp 52 % für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, der so genannte Brexit begann. Michael Kück erinnert daran.
    Wolfgang Amadeus Mozart: Sonaten für Violine und Klavier; Isabelle Faust u. Alexander Melnikov © Harmonia Mundi
    Harmonia Mundi

    - Isabel Fausts Mozart-Sonaten

    Beim dritten Volumes Mozarts „Sonaten für Fortepiano & Violine“ haben Isabelle Faust und Alexander Melnikov die Rangfolge ‚richtiggestellt’: Die Geige koloriert den Klavierpart. Nicht umgekehrt. In Wirklichkeit bilden beide Instrumente ein Paar, das hier so leichtfüßig dahintanzt, als handele es sich um Fred Astaire und seine Film-Partnerin Ginger Rogers. Großartig! Sagt Kai Luehrs-Kaiser:

    Willem Bruls: Venedig und die Oper © Henschel
    Henschel

    - Willem Bruls: Venedig und die Oper

    Venedig und die Oper – das hat eine jahrhundertelange Geschichte. Der niederländische Literatur- und Kunsthistoriker Willem Bruls hat sich jetzt auf diese Spuren begebe. In seinem Buch „Venedig und die Oper. Auf den Spuren von Vivaldi, Verdi und Wagner“. Andreas Göbel hat das Buch gelesen.

    Die Allianz Arena leuchtet in den Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung; © dpa/Frank Hoermann/Sven Simon
    dpa/Frank Hoermann/Sven Simon

    - Kein Regenbogen beim EM-Spiel gegen Ungarn

    Die Stadt München wollte die Allianzarena in Regenbogenfarben beleuchten. Und damit ein Zeichen gegen Homophobie und für Toleranz setzen. Die UEFA hat die Aktion, die für das heutige EM-Spiel der deutschen Nationalelf gegen Ungarn geplant war, gestern wegen des politischen Hintergrunds abgelehnt. Als Protest gegen die Entscheidung der UEFA werden heute andere deutsche Stadien, darunter die Alte Försterei und das Olypmiastadion in Berlin, in Regenbogenfarben leuchten. Darf Fußball politisch sein? Arno Orzessek kommentiert:
    Vor der Staatsoper: Staatskapelle Berlin 2019 © Peter Adamik
    Peter Adamik

    - Konzert für Berlin

    Jede und jeder hat ein Recht, am Kulturleben teilzunehmen, doch nicht alle können es. Der gemeinnützige Verein KulturLeben Berlin hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, sozial benachteiligten Menschen in der Hauptstadt den Zugang zu kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen. Beispielsweise für das „Konzert für Berlin“. Das findet heute Abend in der Staatsoper Unter den Linden statt. Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle Berlin. Und er hat das Konzert den Opfern des Nahostkonflikts gewidmet. Antje Bonhage war bei einer Probe.
    "Sommerferien" und gute Wünsche für die Schülerinnen und Schüler stehen auf einem Papier im Glaskasten einer Grundschule in Prenzlauer Berg geschrieben; © dpa/Annette Riedl
    dpa/Annette Riedl

    - Letzter Schultag: Was war und wie geht's weiter in der Pandemie?

    An diesem letzten Schultag in Berlin und Brandenburg schauen Schüler, Eltern und Lehrer auf eine Zeit voller Herausforderungen zurück. totaler Lockdown mit Homeschooling, Wechselunterricht, Präsenzunterricht mit Maske und Co. Aber wie gut sind die Kinder durch dieses Pandemie-Jahr gekommen? Wir schauen mit Astrid Sabine Busse zurück aber auch auf das nächste Schuljahr. Sie ist Schulleiterinin Berlin-Neukölln und Vorsitzende des Interessenverbandes Berliner Schulleitungen.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - 5 Jahre Brexit-Referendum: Wo steht Großbritannien heute?

    Heute vor fünf Jahren hat eine knappe Mehrheit der Briten in einem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Wo steht Großbritannien heute und wie geht es weiter? Unsere London-Korrespondentin Imke Köhler hat sich bei den Leuten auf der Straße umgehört.
    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band III: Die Welt der Guermantes (19/61)

    Rahel entfacht erneut Saint-Loups Eifersucht, indem sie vorgibt, an einem als Frau verkleideten Schauspieler Gefallen zu finden. Saint-Loup droht, ihr nicht das versprochene Kollier zu schenken.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 23.07.2021

  • HK Gruber © picture alliance / APA/ Herbert Pfarrhofer
    rbbKultur

    - Der Komponist, Dirigent und Sänger HK Gruber

    Lange galt er als "enfant terrible" der Neue Musik-Szene. HK Gruber ist ein Spezialist darin, in avancierte moderne Kompositionstechniken immer auch Stilmittel aus der klassischen und volkstümlichen Wiener Musiktradition einfließen zu lassen - bis hin zu seinen Auftritten als Chansonnier. // Am Mikrophon: Andreas Göbel.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Wie inklusiv ist unsere Kulturlandschaft?

    Ein Behindertenparkplatz vor einem Museum, dessen Parkuhr zu schnell abläuft, ein Theatersaal, der schwer zu erreichen ist - so etwas sind große Hürden für die Teilnahme von Menschen mit Behinderung am kulturellen Leben. Wie inklusiv ist Deutschlands Kulturlandschaft wirklich? Was für Hindernisse gibt es für Menschen mit Behinderung und wie können sie beseitigt werden? Diese Fragen werden heute bei einer groß angelegten Online-Veranstaltung des deutschen Kulturrats und des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Danach sprechen wir mit dem Beauftragten Jürgen Dusel über die Situation in Deutschland.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - „Digitale Demokratie: Parteien und Politische Kommunikation in der Pandemie“

    Einen Riesenschub hat die digitale Kommunikation seit Beginn der Corona-Pandemie bekommen: Zoom- und Teams- Konferenzen, Online-Diskussionen, Streaming - all das funktioniert inzwischen bestens. Doch wie hat das die politische Kommunikation verändert - vor allem jetzt im Wahljahr? Darum geht es morgen bei "Demokratie um 12", einer Veranstaltung der Freien Universität Berlin, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landesvertretung Rheinland Pfalz. Thorsten Faas, Professor für Politische Soziologie an der FU, ist mit auf dem Podium und ihn fragen wir jetzt schon nach seiner Einschätzung.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Der Komponist, Dirigent und Chansonnier HK Gruber

    Der Österreicher HK Gruber ist ein Phänomen: Nicht nur Komponist und Dirigent – das kommt ja öfter mal in Kombination vor. Er ist auch noch Chansonnier. Heute Abend porträtiert ihn Andreas Göbel in der Sendung „Musik der Gegenwart“ auf rbbKultur. Und vorher erzählt er schon mal, was noch so faszinierend ist, an diesem Muiker.
    Meine Musik; © rbbKultur

    - Mit Kai Luehrs-Kaiser

    Kleiner Rückblick aufs "Rheingold" an der Deutschen Oper +++ Großer Rückblick auf "La Fanciulla del West" an der Staatsoper +++ Warum Antonio Pappano interessant für Berlin wäre +++ Weshalb man angeblich nicht mehr "Knabensopran" sagen soll +++ und so weiter
    Deutscher Ueberraschungsangriff auf die UdSSR © picture-alliance/ akg-images
    picture-alliance/ akg-images

    - 80. Jahrestag: Deutscher Angriff auf die Sowjetunion

    Es war der 22. Juni 1941. Heute vor 80 Jahren startete die deutsche Wehrmacht auf Befehl Adolf Hitlers ohne Kriegsgerklärung den Angriff auf die Sowjetunion. Mit verheerenden Folgen. Martin Busch erinnert an das fatale "Unternehmen Barbarossa", das Millionen von Menschen das Leben kostete.
    Veras Wörter: Coronamour © rbbKultur
    rbbKultur

    - Veras Wörter: "Coronamour"

    Sprache ist nicht statisch, sie verändert und entwickelt sich ständig weiter. Und immer, wenn bedeutende Ereignisse eine Gesellschaft prägen, passt sich auch die Sprache an. So haben die letzten eineinhalb Jahre mit der Corona-Pandemie der Sprache ganz neue Wortkreationen beschert. Ein Fall für "Veras Wörter".
    Jens Balzer: High Energy © Rowohlt
    Rowohlt

    - Jens Balzer: High Energy

    Der Berliner Popkulturexperte Jens Balzer zeigt in seinem Buch "High Energy. Die Achtziger - das pulsierende Jahrzehnt", warum die schillernden 80er Jahre mit ihren schrillen Formen der Selbstinszenierung, dem Egoistenkult der Yuppies und den Emanzipationsbewegungen von Frauen und queerer Community ein Vorgeschmack auf unser Leben heute waren. Gerrit Bartels hat das Buch gelesen.
    Zheng Bo Botanical Comrades
    rbbKultur

    - Der Künstler Zheng Bo

    Wanwu, die "zehntausend Dinge", das sind im Daoismus alle Dinge der Welt. Mit nicht weniger befasst sich der chinesische Künstler Zheng Bo. Besonders interessieren ihn Pflanzen und die Natur. Im vergangenen Jahr war er Artist in Residence im Gropius Bau. Täglich ist er mit dem Fahrrad zum Schwimmen an einen See gefahren. Und natürlich hat er auch gemalt. Jetzt ist im Berliner Gropius Bau seine Ausstellung "Wanwu Council" zu sehen. Antje Bonhage hat mit Zheng Bo gesprochen.

    Vor mir der Süden © 2021 Neue Visionen
    2021 Neue Visionen

    - Vor mir der Süden

    Pier Paolo Pasolini war einer der wichtigsten Intellektuellen Italiens im 20. Jahrhundert: Dichter, Filmemacher, Maler und Kommunist – ein Mann, dessen Werk bis heute nachwirkt. Ende der 50er Jahre hat sich Pasolini in einem alten Fiat Millecento auf den Weg gemacht, um die italienische Halbinsel einmal zu umrunden und eine Art Sittengemälde seiner Heimat zu erstellen. Diese Reise ist der Ausgangspunkt des neuen Films von Pepe Danquart, den unser Filmkritiker Carsten Beyer vorstellt.
    Vor einer Grundschule steht ein Schild mit der Aufschrift "Vorsicht Schule"; © dpa/Kira Hofmann
    dpa/Kira Hofmann

    - Wechselferien für die Schulverwaltung

    Morgen gibt es in Berlin und Brandenburg Zeugnisse und die Sommerferien beginnen. Feine Sache, aber: wie geht es nach den Ferien weiter? Der Bundesgesundheitsminister bereitet schon mal auf weiteren Wechselunterricht vor, also: halbes Programm für jeweils halbierte Klassen, die Erziehungsgewerkschaft GEW fordert generell kleinere Klassen, als Lehre aus Corona. Und Kirsten Dietrich schlägt was ganz anderes vor:
    Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung – Eingang Deutschlandhaus; © imago-images/Christian Kielmann
    imago-images/Christian Kielmann

    - Zentrum Flucht, Versöhnung, Vertreibung eröffnet

    Gestern wurde das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnet - unter anderem mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Direktorin der Stiftung, Gundula Bavendamm. Im Mittelpunkt steht eine Dauerausstellung über die Vertreibung von Millionen Deutschen nach 1945. Das neue Dokumentationszentrum versteht sich aber auch als Erinnerungs- und Lernort, als Bildungsstätte, Zeitzeugenarchiv und Raum für lebendige Debatten. Maria Ossowski berichtet von der Eröffnungsfeier.
    Sterne, Fakten und Gefühle: Der Gender-* wirkt! / © Ralph Peters via Imago Images
    www.imago-images.de

    - Digitaler Kulturtipp:Wirkung des Gendersterns

    Digitale Kulturtipps sucht unser Kollege Johannes Ehsan Fischer für Sie raus. Heute ist es ein Sprachnblog, der sich wissenschaftlich mit dem Thema Gendersternchen beschäftigt hat. – ein Thema, bei dem der eine oder die andere vielleicht noch die Augen verdreht. Das aber große Auswirkungen hat:

    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band III: Die Welt der Guermantes (18/61)

    Das Gespräch in einem Gasthof, bei dem Rahel ihre literarische und musikalische Bildung demonstriert, wird schnell von Saint-Loups Eifersucht überschattet. Er verdächtigt seine Geliebte Rahel, an dem Studenten Aimé interessiert zu sein, der an einem Nebentisch sitzt.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 22.07.2021

    Fruchtfolgen | Aquakulturen © rbbKultur
    rbbKultur

    - Aquakulturen

    Wenn Andreas seine Fische nicht ordentlich füttert, kriegt er keine guten Tomaten. So ist das mit der Aquaponik, erklärt Aquakultur-Forscher Fabian Schäfer: Die Nitratausscheidungen der Fische düngen das Gemüse im Gewächshaus. Sind solche Symbiosen die Zukunft? Welche Rolle spielt dann eigentlich noch der klassische Karpfenteich?
  • Alfred Schnittke © pa/ akg/ Marion Kalter
    rbbKultur

    - Der Komponist Alfred Schnittke

    Er war einer der führenden Vertreter der russischen Avantgarde. Seine polystilistische Kompositionsweise stieß zunächst vor allem im Westen auf Interesse, während er sich in der Sowjetunion mit der Komposition von Filmmusik eine Existenzgrundlage schaffen musste. Trotz mehrerer Schlaganfälle schuf er in seinen letzten Lebensjahren ein Werk von beeindruckender Fülle und faszinierenden klanglichen Dimensionen. // Am Mikrofon: Andreas Göbel
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Wechselferien für die Schulverwaltung

    Übermorgen gibt es in Berlin und Brandenburg Zeugnisse und die Sommerferien beginnen. Feine Sache, aber: Wie geht es nach den Ferien weiter? Der Bundesgesundheitsminister rudert zurück: Es soll doch keinen Schulstart mit Wechselmodell und halbierten Klassen geben. Dabei fordert die Erziehungsgewerkschaft GEW generell kleinere Klassen - als Lehre aus der Pandemie. Unsere Kommentatorin Kirsten Dietrich schlägt was ganz anderes vor: Wechselferien – für die Schulverwaltung.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Das Zentrum für Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist eröffnet

    Nach langen Planungen, Personalquerelen und Stiftungsstreitigkeiten ist es jetzt soweit: Heute wird das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnet - unter anderem mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Direktorin der Stiftung, Gundula Bavendamm. Im Mittelpunkt steht eine Dauerausstellung über die Vertreibung von Millionen Deutschen nach 1945. Das neue Dokumentationszentrum versteht sich aber auch als Erinnerungs- und Lernort, als Bildungsstätte, Zeitzeugenarchiv und Raum für lebendige Debatten. Maria Ossowski berichtet von der Eröffnungsfeier.
    Mit dem Deutschen Chorzentrum bekommen die 15 000 Chöre in der Bundesrepublik ein festes Zuhause in der Hauptstadt; © dpa/Christophe Gateau
    dpa/Christophe Gateau

    - Eröffnung des neuen Chorzentrums in Berlin Neukölln

    Es wird ein fröhliches Haus werden: Voller Musik, Gesang und immer wieder mit Konzerten. Der Deutsche Chorverband hat nach Jahren der Bauzeit nun ein neues Domizil: das Chorzentrum. Hier sitzen außerdem ein Musikkindergarten und der Landesmusikrat. Heute wird das neue Chorzentrum in Neukölln eröffnet, Holger Zimmer hat sich das Haus schon einmal angesehen.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Fête de la Musique: Was ist dieses Jahr möglich?

    25 Jahre Fête de la Musique in Berlin - im Pandemie-Sommer im letzten Jahr ist die Feier dazu etwas anders ausgefallen, als geplant. Dafür ist die Berliner Musik-Szene jetzt in Pandemie-Übung: Über 100 Orte, Clubs, Konzerthäuser und Initiativen machen heute mit bei der Fête de la Musique, dieses Jahr unter dem Motto "Musik möglich machen". Was in Hellerdorf heute so möglich ist, das berichtet unsere rbbKultur-Reporterin Anke Michel.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Eintritt frei jeden ersten Sonntag im Monat in fast allen Berliner Museen

    Was man vielleicht aus London kennt, den freien Eintritt in Museen, gibt es ab Juli auch in Berlin: Der erste Sonntag im Monat wird eintrittsfrei, man muss nichts zahlen. Heute hat Kultursenator Klaus Lederer Einzelheiten dazu bekannt gegeben, welche Häuser alle mitmachen und wo man im Netz dazu Informationen findet. Tina Heidborn war dabei.
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    rbbKultur

    - Steven Sloane: „Was wir tun können, ist Leute zusammenzubringen“

    Er schlägt Brücken und gilt als charmanter Menschenfänger: Steven Sloane. Der Chefdirigent des Jerusalem Symphony Orchestra hat schon manche Träume wahr werden lassen. In Bochum als Generalmusikdirektor glaubte er seit seinem Start 1994 an die Idee eines Musikforums Ruhr und konnte dafür schließlich eine ehemalige Kirche in einen Konzertsaal verwandeln lassen. Jetzt tourt er mit dem Jerusalem Symphony Orchestra durch Deutschland und nimmt in Bochum Abschied. Natürlich mit Stopp in Berlin. Hier ist er seit 2013 Professor für Dirigieren an der Universität der Künste und lebt seine Vision einer International Conducting Academy.
    Literatur aktuell © rbbKultur

    - Tsitsi Dangarembga erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

    Die simbabwische Autorin und Filmemacherin verbinde in ihrem künstlerischen Werk ein einzigartiges Erzählen mit einem universellen Blick und sei deshalb "nicht nur eine der wichtigsten Künstlerinnen ihres Landes, sondern auch eine weithin hörbare Stimme Afrikas in der Gegenwartsliteratur". Tsitsi Dangarembga ist auch mit Berlin verbunden: die 62 jährige hat hier Filmregie studiert und im Jahr 2019 kuratierte sie das African Book Festival im Babylon Kino. Karla Kutzner veranstaltet das African Book Festival und ist Mitinhaberin des Afrikanischen Buchladens und erzählt mehr über die Preisträgerin.
    Film aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Verleihung der First Steps Awards

    Der Nachwuchspreis FIRST STEPS ist die bedeutendste und insgesamt höchstdotierte Auszeichnung für Abschlussfilme von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern. Auf der Veranstaltung, die auch mit Unterstützung des rbb stattfindet, werden am Abend in Berlin auf dem Holzmarkt am Spreeufer die diesjährigen Preisträger in neun Kategorien ausgezeichnet. Welche Erwartungen wir an die möglichen Stars von morgen haben dürfen, erzählt auf rbbKultur eine der Leiterinnen der Verleihung Anne Ballschmieter.
    Meine Musik; © rbbKultur

    - mit Bernhard Schrammek

    "Praetorius tanzt": das neue Album der Capella de la Torre mit Katharina Bäuml +++ "Dialoge" das neue Album mit Dorothee Oberlinger und Edin Karamasov +++ Preisrätsel! Einsendeschluss Sonntag, 27.6., 24 Uhr, Lösungen des Rätsels an altemusik@rbb-online.de
    Johann Sebastian Bach: Hornkonzerte © Hänssler Classic
    Hänssler Classic

    - Hornkonzerte von Bach

    Die Berliner Barock Solisten überzeugen seit über 25 Jahren mit dem Konzept, als Berliner Philharmoniker auf welthöchstem Niveau zu musizieren, dabei aber der historisch informierte Aufführungspraxis zu folgen. Wie historisch informiert ist allerdings das aktuelle Barocksolisten-Projekt, Konzerte von Johann Sebastian Bach auf dem Horn zu spielen? Das können Sie auf unserem Album der Woche hören, das auch einen Star-Hornisten zu bieten hat: Radek Baborák. Ulrike Jährling hat mit Raimar Orlovsky gesprochen, Geiger bei den Berliner Barock Solisten und stellt unser Album der Woche vor.
    Die zeitgenössische Darstellung zeigt die Hinrichtung des deutschen Söldners Johann Christian Woyzeck (1780-1824) in Leipzig; © dpa/bifab
    dpa/bifab

    - 200. Jahrestag: Woyzeck ermordet seine Geliebte

    Heute vor 200 Jahren erstach Johann Christian Woyzeck seine Geliebte. eine Mordtat, die durch Theater- und Opernbearbeitungen bis heute bekannt geblieben ist. Reiner Bartusch berichtet:

    HAU: Ersan Mondtag und Ensemble – Joy of Life; © Armin Smailovic
    Armin Smailovic

    - "Joy of Life" im Hau1

    Stellen Sie sich vor, im Limbus treffen Kinder aus unterschiedlichen Jahrzehnten aufeinander. In dieser Welt der Ereignislosigkeit, in der sie weder sterben noch Glückseligkeit erlangen können, reden sie über Albträume, Aufstände - und über das Tanzen. Das ist das Setting des Tanzstücks "Joy of Life", der ersten choreografischen Arbeit des Regisseurs Ersan Mondtag. Am Samstag wurde sie im Hebbel am Ufer uraufgeführt und unser Tanzkritiker Frank Schmid war dabei.
    Elenia Beretta: Wir lieben Pizza! © Kleine Gestalten
    Kleine Gestalten

    - Elenia Beretta: "Wir lieben Pizza"

    Wer mag keine Pizza? So eine Person zu finden, sei unmöglich, meint die italienische Illustratorin Elenia Beretta. Pizza verbindet einfach - Kulturen, Menschen, Kinder und Erwachsene. Und deshalb hat sie beschlossen, das kulturelle Wissen um unser Lieblingsessen einfach mal in ein Kindersachbuch mit Illustrationen zu packen. "Wir lieben Pizza!" heißt das Buch, Sonja Kessen hat es sich für uns angesehen.

    Robin Gosens trifft zum 4:1 © picture alliance/ Associated Press/ Matthias Hangst
    picture alliance/ Associated Press/ Matthias Hangst

    - Fußball-EM: Höhepunkte vom Wochenende

    Fußball ist Kultur - und wir ein Kulturradio. Daher werfen wir gemeinsam mit Fußballfan und Fußball-Kulturkritiker Arno Orzessek einen Blick auf das EM-Wochenende. Denn da hat nicht nur Deutschland gegen Europameister Portugal gespielt, sondern auch Weltmeister Frankreich gegen Ungarn oder die Schweiz gegen die Türkei. Und die Ereignisse von heute sind die Fußball-(Kultur-)Geschichte von morgen.
    Dorothee Oberlinger; © Promo
    Promo

    - Festspiele Potsdam-Sanssouci: Pastorelle en musique

    Sie ist ein Schäferidyll, das zu den Perlen der Rokoko-Oper zählt: die "Pastorelle en musique" von Georg Philipp Telemann. Und die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci haben Telemanns einzige Pastorelle am Samstag auf die Bühne des Schlosstheaters im Neuen Palais gebracht. In der Regie von Nils Niemann und der musikalischen Leitung von Dorothee Oberlinger. Schon seit mehr als einem Jahr wurde dieser Aufführung entgegengefiebert. Wir haben die Oper auch live bei uns im Programm übertragen, und unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war natürlich vor Ort dabei.
    Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung | Daueraustellung, Fahrrad von einem syrischen Flüchtling © Tomas Fitzel
    Tomas Fitzel

    - Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnet heute

    Heute Nachmittag wird es eröffnet: das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Mehr als 15 Jahre hat es von der Planung bis zur Fertigstellung gedauert. Im Mittelpunkt die Dauerausstellung über die Vertreibung von Millionen Deutschen nach 1945. Und darum kein Wunder, dass es so lange gedauert hat. Ein heikles Thema, die Flucht von Deutschen als Folge des von Deutschland ausgehenden Zweiten Weltkrieges sensibel und ohne falsche Sentimentalitäten zu thematisieren. Heute Nachmittag wird es nun eröffnet, im ehemaligen "Deutschlandhaus" in der Nähe des Potsdamer Platzes. Thomas Fitzel berichtet.

    Doris Anselm: Lust und Frust mit Proust © autorenfotos.com/Heike Bogenberger
    autorenfotos.com/Heike Bogenberger

    - Lust und Frust mit Proust #25: Mit dem Zylinder in der Hand

    Mit der Lesung von Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" hat rbbKultur in diesem Jahr ein echtes Mammutprojekt gestartet. In insgesamt 329 Folgen begeben wir uns gemeinsam mit unseren Hörer*innen auf die Suche nach der verlorenen Zeit. In ihrer wöchentlichen Kolumne zum Buch gesteht unsere Autorin Doris Anselm diesmal: Sie fühlt sich beim Lesen von Seite zu Seite … ungehobelter.

    Berlinale Summer Special © Berlinale
    Berlinale

    - Das war sie: die Berlinale!

    Das Finale der Berlinale – ein letztes Mal wurde am Sonntag der rote Teppich auf der Museumsinsel ausgerollt. Und einmalig bei dieser Sommer-Berlinale wurde am letzten Abend der Publikumspreis vom rbb für einen Wettbewerbsfilm verliehen. Frauke Gust zieht nun Bilanz.

    Ulrike Almut Sandig; Foto: © Ludwig Rauch

    - Ulrike Almut Sandig: Fantastische Tiere - Mammut

    Gelesen von Ulrike Almut Sandig.

    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band III: Die Welt der Guermantes (17/61)

    Marcel fährt mit Saint-Loup in ein Dorf in der Pariser Banlieue, wo er endlich der Geliebten seines Freundes vorgestellt werden soll. Zu seinem Erstaunen erkennt er in der jungen Frau eine Prostituierte, deren Dienste er einst in einem Edelbordell in Anspruch genommen hat.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 21.07.2021

  • Tomasz Stanko beim JazzFestBrno, Brünn 2016; © imago-images/CTK Photo/Igor Zehl
    imago-images/CTK Photo/Igor Zehl

    - Polish Jazz Edition

    Polen gehört nicht erst seit heute zu den Ländern mit der stärksten Jazz-Identität in Europa, sondern schon seit genau 99 Jahren. Die in den 1960er Jahren begründete Reihe Polish Jazz ist heute eine der langjährigsten Jazzplattenreihen der Welt, denn nach einer Unterbrechung durch die Wende wird sie in unserem Nachbarland inzwischen von einer großen internationalen Plattenfirma fortgesetzt.

    Mit Wolf Kampmann

    Die Autorin Nava Ebrahimi. Die im Iran geborene und in Graz lebende Autorin ist bei der virtuell gehaltenen Preisverleihung mit dem 45. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden.; © dpa/ORF/LST KÄRNTEN/Clara Wildberger
    dpa/ORF/Clara Wildberger

    - Ingeborg Bachmann Preis 2021 für Nava Ebrahimi

    Der Bachmannpreis geht in diesem Jahr an die Autorin Nava Ebrahimi für ihre Geschichte "Der Cousin". In unserer Sondersendung hören Sie die Laudatio des Jurors Klaus Kastberger, der Ebrahimi nach Klagenfurt eingeladen hat. Wir sprechen mit den Jurorinnen Insa Wilke und Mara Delius sowie natürlich mit der Gewinnerin Nava Ebrahimi – und hören ihren Siegertext.
    Ingeborg Bachmann Preis 2021: Lesung und Diskussion des Textes von Nava Ebrahimi – im Bild: Klaus Kastberger, Mara Delius; © ORF/LST Kärnten/Johannes Puch
    ORF/LST Kärnten/Johannes Puch

    - "Der Cousin" der Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi

    Lesung des Siegertextes

    Jens Balzer © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Jens Balzer - Pop-Kritiker

    Jens Balzer bringt Überraschendes zusammen: die eiserne Lady und ein Popduo oder Schulterpolster und Politik, zuletzt in seinem Buch "High Energy: Die Achtziger – das pulsierende Jahrzehnt". Der Pop-Kritiker Jens Balzer schaut gerne auf Phänomene der Massenkultur, die das Feuilleton der die Geschichtsschreibung vernachlässigen. Wenn er über Spotify und TikTok schreibt, über Pop-Musik und Fernsehserien, Comics und Computerspiele, dann zeigt er, wie sich unsere Gesellschaft in ganz verschiedenen Strömungen verändert.

    Piano Lounge; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Piano Lounge

    Klaviermusik von Frédéric Chopin, Max Reger, Tilo Medek, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt und Joachim Raff
    Claudio Abbado © Cordula Groth
    Cordula Groth

    - Mozart, Haydn – und davor?! Abbado und die Alte Musik

    So sympathisierend Claudio Abbado der historischen Aufführungspraxis gegenüber stand – sich die alten Werke zurückzuerobern und sie den Spezialisten der Alten Musik zu entreißen, war er nicht der Mann. Stattdessen beweisen besonders seine Haydn-, Mozart- und Pergolesi-Aufnahmen erstaunliche Bestandskraft. Sie sind besser!

    Foggia: Ghetto Borgo Mezzanone – Unterkünfte; © Dorette Deutsch
    Dorette Deutsch

    - Unsichtbare Erntehelfer

    Gemüse aus Süditalien ist ganzjährig in deutschen Supermärkten zu finden. Auf den riesigen Anbauflächen Apuliens oder Kalabriens schuften etwa eine Million Erntehelfer zu Hungerlöhnen. Viele haben weder einen Arbeitsvertrag noch einen Aufenthaltstitel. Auf der Flucht vor der Armut in ihrer Heimat sind sie in einem System der Ausbeutung gestrandet, das an Sklaverei grenzt. Eine Reportage von Dorette Deutsch

    Klassik für Kinder © rbbKultur
    rbbKultur

    - Sommmerzeit mit Zauberflöte

    Sommer-Musik // Hörspiel: Prinz Hubert und die Zauberflöte // der RIAS-Kammerchor an ungewöhnlichen Orten // Am Mikrophon: Stephan Holzapfel
  • Musik; © rbbKultur

    - Paolo Fresu

    mit Sarah Seidel
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

    Nachdem die Oper "Pastorelle en musique" bereits bei den Musikfestspielen im vergangenen Jahr aufgeführt werden sollte, folgt in diesem Jahr die Premiere im Schlosstheater im Neuen Palais in Potsdam Sanssouci. Ein Happyend gibt es auch bei diesem Schäferspiel, das nach allerhand emotionalen Turbulenzen schließlich in einer Doppelhochzeit mündet. Musikalisch zieht Telemann alle Register: von Arien italienischer und französischer Art, über komödiantische Szenen bis zu großen Chor-Tableaus. Die Leitung hat Festivalchefin Dorothee Oberlinger.
    Unser Leben; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Berlin sagt Danke

    +++ Wie viel Ehrenamt steckt in Berlin? +++ Ehrenamt in Corona-Zeiten bei der berliner Bahnhofsmission +++ Gespräch mit Antje Mäder, Sprecherin des Bundesamts für Fami-lie und zivilgesellschaftliche Aufgaben +++ Ökis im Wald: Franka und Elisha machen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr +++ Die Bedeutung des Ehrenamts in der katholischen Gemeindearbeit +++

    Talente und Karrieren; © rbbKultur
    rbb

    - Die Geigerin Sueye Park

    Die außerordentliche Begabung von Sueye Park hat sich schon früh gezeigt. Mit neun Jahren wurde sie Jungstudentin an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Auf ihrer nun bereits dritten CD "Journey through a century" erkundet sie die unterschiedlichsten Spielarten von Musik für Solovioline im 20. Jahrhundert.
    Holzapfel live; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Holzapfel live - Raten oder Wünschen

    Giacomo Meyerbeer: Alimelek oder Wirt und Gast © Sterling
    Sterling

    - Giacomo Meyerbeer: "Alimelek oder Wirt und Gast"

    Die Corona-Zeit ist auch eine kritische Phase für die Klassiklabel - schließlich sind neue Aufnahmen schwierig. Viele behelfen sich, indem sie in die Archivkiste greifen - so veröffentlicht das britische Label Sterling jetzt eine frühe Oper von Giacomo Meyerbeer, die bereits 2010 vom SWR aufgenommen wurde. Spätes Hörer-Glück oder eher überflüssiges Notprogramm? Eine CD-Kritik von Matthias Kaether.
    Arbeitskleidung für ehrenamtliche Helfer der Berliner Bahnhofsmission am Zoologischen Garten Berlin © Annette Riedl/dpa-Zentralbild/ZB
    Annette Riedl/dpa-Zentralbild/ZB

    - Ehrenamt bei der Berliner Bahnhofsmission

    Rosemarie Franke ist eine von etwa 800.000 Menschen in Berlin, die sich freiwillig und zivilgesellschaftlich engagieren: Seit 18 Jahren arbeitet sie freiwillig bei der Berliner Bahnhofsmission mit. Josefine Janert hat sie kennengelernt.
    Staatstheater Cottbus: Shakespeares Sonette © Marlies Kross/Theaterfotografin
    Marlies Kross/Theaterfotografin

    - "Shakespeares Sonette" als Tanz in Cottbus

    Shakespeares Sonette - eine eigene Welt voller Poesie, Dramatik, Liebe. Wie kann man solch dichtes Dichterwerk in ein Tanzstück umsetzen? Das Ballett des Staatstheaters Cottbus hat es gewagt. In der Choreografie von Jörg Mannes, der auch das aufwändige Videodesign entwickelte, interpretieren die Tänzer*innen die wohl mysteriösesten Gedichte der Weltliteratur. Wir sprechen mit dem Choreografen.
    Lisa de la Salle: When do we dance © Naïve
    Naïve

    - Lise de la Salle: "When Do We Dance?"

    Lise de la Salle bittet auf ihrem neuen Album zum Tanz. Die französische Pianistin verlässt dafür zum Teil die vertrauten, klassischen Pfade, die sie bislang zu Mozart, Bach, Chopin oder Schumann geführt haben. Mit 33 betritt sie neues Terrain, fragt: "When do we dance?" und spielt Tanzmusik von Gershwin und Art Tatum, aber auch von Bartók oder Ravel. Antje Bonhage hat mit Lise de la Salle gesprochen und stellt unser Album der Woche "When do we dance?" vor.
    rbbKultur - Neue Kunst im alten Schloss - Rohkunstbau in Lieberose (10.07.21, 18:30)
    rbb/Jan Brockhaus

    - Rohkunstbau auf Schloss Lieberose

    Entstanden aus einem Künstlerhappening im Spreewald entwickelte sich der "Rohkunstbau" zu einem renommierten Kunst- und Kulturfestival in der Mark Brandenburg. 1994 begann man in einem Rohbau - deshalb der Name "Rohkunstbau". Danach war man in mehreren Schlössern zu Gast und feierte im letzten Jahr - Corona zum Trotz - das 25-jährige Jubiläum auf Schloss Lieberose. Und auch in diesem Jahr ist das Kunstfestival wieder im Spreewald zu Gast. Barbara Wiegand war dort.
    Hammond-Orgel – Modell C3; © Ulrike Jährling
    Ulrike Jährling

    - Die Hammondorgel

    Die Orgel ist das Instrument des Jahres! Wir stellen auf rbbKultur regelmäßig spannende Orgeln aus Brandenburg und Berlin vor und heute heißt es: Anschnallen! Ulrike Jährling zieht wieder alle möglichen Frage-Register. Und heute sind es weniger die Register als die sogenannten "Zugriegel". Es geht an die Hammond-Orgel.

    Wallis Simpson © picture alliance/ Heritage-Images
    picture alliance/ Heritage-Images

    - 125. Geburtstag von Wallis Simpson

    Am 19. Juni 1896, heute vor 125 Jahren, wurde Wallis Simpson geboren, die später die Gattin von Eduard VIII. werden sollte, der ihretwegen als König Großbritanniens abdankte. Michael Kruse erinnert an sie.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Der Satirische Wochenrückblick

    Ist das nicht schön? Die Menschen reden wieder über Dinge wie Fußball oder die Berlinale. Und sie meckern über die Hitze. Jedenfalls viele. Mit anderen Worten: Das Leben normalisiert sich. Aber ganz vergessen ist die Pandemie noch nicht. Und deshalb erinnert André Bochow an sie – gleich zu Beginn seines Satirischen Wochenrückblicks.
    Richard Deacon: Flat 27, 2016, glasierter Feuerbeton, 34,5 x 52,3 x 44 cm; © Richard Deacon – Foto: Mareike Tocha
    rbbKultur

    - Richard Deacon in Rheinsberg

    Einmal im Jahr präsentiert die Akademie der Künste das Werk eines ihrer Mitglieder im Kurt Tucholsky Museum Schloss Rheinsberg. In diesem Jahr sind es die Arbeiten des Bildhauers Richard Deacon, der dort mit seinen farbig glasierten Betonskulpturen das Verhältnis von Kontrolle und Zufall auslotet. Angela Lammert hat die Ausstellung kuratiert und erzählt auf rbbKultur, warum die so interessant ist.
    Konzerthaus Berlin: Freischütz © Markus Werner
    Markus Werner

    - Konzerthaus: "Freischütz"

    Ein besonderes Spektakel, genau 200 Jahre nach der Uraufführung, hat Carl Maria von Webers Oper "Freischütz" erfahren: Die bekannte katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus hat eine neue Deutung des romantischen Stoffs geliefert. Das Konzerthausorchester unter Christoph Eschenbach spielt im Großen Saal, draußen auf dem Gendarmenmarkt konnte man das Ganze als Stream an frischer Luft anschauen und anhören. Wie es unserem Opernkritiker Kai Luehrs-Kaiser gefallen hat?
    Ingo Schulze © Annette Riedl/dpa
    Annette Riedl/dpa

    - Ingo Schulze und "Tasso im Irrenhaus"

    In seinem neuen Erzählungsband denkt Ingo Schulze in drei Geschichten über Kunst und Künstler nach, über Inspirationen und Installationen, über die Wirkung von Werken. Ein Schriftsteller wird vor einem Bild von Eugene Delacroix in ein Gespräch über Kunst verwickelt, ein alter DDR-Dissident ist fasziniert von Reinhard Muchas "Deutschlandgerät", und der todkanke Maler Johannes Grützke verwandelt sein Zimmer im Hospiz zum Diskursraum über Kunst. Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn

    Weltbewegend | Marchuy © rbbKultur
    rbbKultur

    - Marichuy, Mexiko - Aktivismus und Politikbetrieb

    Vom Aktivistismus in die Politik: Über ihre Präsidentschaftskandidatur wurde die tradionelle Heilerin María de Jesús Patricio Martínez - genannt Marichuy - zur Stimme der Indigenen in Mexiko. Bei ihrem Wahlkampf 2018 baute sie auf die Unterstützung der Basis, statt auf teure Kampagnen. Sie ermutigte indigene Frauen, Teil ihrer Wahlkampftour zu werden, um den patriarchalen "Machismo" in Mexiko zu überwinden. Doch Marichuys Aktivismus machte sie auch zur Zielscheibe für Sexismus und Rassismus. Auch in Deutschland machen sich Frauen, die für ihre politischen Ideale kämpfen, angreifbar. Wie wichtig Aktivismus dennoch ist und wie er die Politik hierzulande beeinflusst und mitgestaltet, das bespricht Franziska Walser mit Ines Kappert vom Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie.

    Gäste: Anne Demmer, Korrespondentin in Mexiko Stadt und Dr. Ines Kappert, Leitung Gunda-Werner-Institut

    Links:
    Kurzdoku: Mujeres Que Luchan - Frauen die Kämpfen: Marichuy https://www.youtube.com/watch?v=HlzM5k_ocsA

    Hintergrund zu Abtreibungsgesetzen im Mexiko vom GWI: https://www.gwi-boell.de/de/internationalepolitik/internationale-politik-3361.html

    Hintergrund zum Protest gegen Femizide in Mexiko: https://www.gwi-boell.de/de/2020/03/06/mexiko-frauen-fordern-ein-ende-der-gewalt

    Alle kommenden Folgen von Weltbewegend + Hintergrundinfos: www.rbbkultur.de/weltbewegend

  • Musik der Kontinente; rbbKultur

    - Afro-Cuban Classics

    mit Peter Rixen
    Musik; © rbbKultur

    - JazzFest Berlin 2020

    mit Eva Garthe
    ARD Radio Tatort © ARD/Frey
    ARD/Frey

    - Der letzte Trychler

    Meiringen im Ausnahmezustand. Ein kakophoner Weltenlärm treibt Mensch und Tier in Wahnsinn und Tod. Ist der alles vernichtende Lärm Gottes Werk oder das eines Menschen? Ist es die Apokalypse oder schlicht ein Naturphänomen? Der dritte Teil der „Meiringer Trilogie“ konfrontiert H.P. Anliker mit dem größten Rätsel, das er je zu lösen hatte. Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Likas Holliger// Mit Michael Neuenschwander, Vera Flück, Urs Bieler u.v.a.// Musik Ulrich Bassenge//Regie Susanne Janson// SRF 2021

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Tickets für die Berlinale

    Die Sommer-Berlinale ist in vollem Gange: Endlich gibt es wieder Filme auch vor Publikum. Doch einige Plätze der Freiluftkinos blieben in den ersten Tagen leer. Woran dies gelegen hat und wie man eventuell doch noch Karten für die Berlinale bekommt, hat Holger Zimmer herausgefunden.
    Film aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - Iranisches Kino - Bemerkenswerte Filme unter schwierigen Bedingungen

    Iranische Filme sind auf der Berlinale sehr präsent, schaffen es auch immer wieder in den Wettbewerb. 2020 hat Mohammad Rasoulof für seinen Film "There is no evil" den Goldenen Bären gewonnen, durfte aber nicht aus dem Iran ausreisen. Während die Filme auf den internationalen Festivals und Kinos begeistern, haben es ihre Macher in der Heimat schwer. Umso schöner, dass Maryam Moghaddam und Betash Sanaeeha ihren Wettbewerbsfilm "Ballad of a White Cow" jetzt auf der Sommer Berlinale persönlich vorstellen können. Unsere Filmkritikerin Anke Sterneborg hat die beiden getroffen.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Christian Schwochow: "Rechte schüren Ängste, um sie dann zu nutzen"

    "Je suis Karl" heißt der neue Film von Christian Schwochow, der heute bei der Sommer-Berlinale in der Sektion Berlinale Special vorgestellt wird. Wie so oft bei Christian Schwochow ist es ein gesellschaftskritischer, ein politischer Film. Hier geht es um die rechten, nationalen Bewegungen in Europa und was für Auswüchse Fanatismus und Fremdenangst hervorbringen können. Über seinen Film hat Christian Schwochow im Gastgespräch mit unserem Moderator Frank Schmid gesprochen.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Haus Marlene Poelzig: Demonstration für den Erhalt

    Wer sich für Architektur in Berlin interessiert, dem sagt der Name Hans Poelzig etwas: Bedeutender Architekt im ersten Drittel des 20.Jahrhunderts. Seine zweite Frau, Marlene Moeschke-Poelzig, war auch Architektin, sie hat ein Wohnhaus für sich, ihren Mann und ihre Familie geplant, im Berliner Westend. Das soll abgerissen werden, dagegen gibt es Proteste und direkt von einer solchen Protest-Demonstration vor dem Marlene-Poelzig-Haus kommt gerade unser Architektur-Kritiker Nikolaus Bernau. Er kennt die Hintergründe.
    Anne-Dore Krohn; Foto: Karo Krämer
    Karo Krämer

    - Zwischenfazit Ingeborg-Bachmann-Preis 2021

    Jedes Jahr im Sommer geht es im österreichischen Klagenfurt um neueste deutschsprachige Literatur: Momentan läuft die 45. Ausgabe des Ingeborg-Bachmann-Preises, leider ohne Zuschauer*innen vor Ort. Wer die 14 Lesungen verfolgen will, kann das digital tun, im Livestream oder auf 3sat. Unsere Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn macht das natürlich, und über einen Zwischeneindruck reden wir jetzt mit ihr.
    Monbijou Theater © picture alliance/ Robert Schlesinger
    picture alliance/ Robert Schlesinger

    - Wieder Streit ums Monbijou-Theater

    Der Streit um das Theater im Monbijoupark geht in eine neue Runde. Jahrelang war es eine Touristenattraktion gleich an der Museumsinsel, dann gab es interne Konflikte und Anschuldigungen gegen den Theaterdirektor Christian Schulz. Der Bezirk entzog Schulz die Duldung und genehmigte ein anderes Theater, das aber scheiterte. Das beliebte hölzerne Amphitheater ist nun seit zweieinhalb Jahren eingelagert. Es könnte wiederaufgebaut werden, doch der Bezirk Mitte scheint das nicht zu wollen. Oliver Kranz hat nachgefragt.
    Mareike Maage und Ralf Homann © Sylvia Grabe
    Sylvia Grabe

    - "Kunst und Politik" - der rbbKultur Podcast startet heute

    Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler:innen, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR wurden Sammlerbestände enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden. Im Deutschen Historischen Museum startet am 18.06. die Ausstellung "documenta. Politik und Kunst". Mareike Maage, Redakteurin bei rbbKultur, hat die Ausstellung zum Anlass genommen, einen vierteiligen Podcast zu entwickeln. Worum es darin geht, verrät sie im Gespräch mit Frank Schmid.

    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Das Wort zum Schabbat

    +++ Die Ansprache hält Rabbiner Jehoshua Ahrens +++ Es singt Kantor Isaac Sheffer: "Hashkivenu" +++
    Fanny Tanck © Evgeny Beleninov
    Evgeny Beleninov

    - Mit Fanny Tanck

    Müder Körper, froher Geist. Sommermusik zwischen kühlem See und staubiger Langstraße. Dazwischen romantische Zwiegespräche in schattigen Zimmern. Mit Busoni, Enescu, Glass u.a.
    Essen © rbbKultur
    rbbKultur

    - Gut essen in Werder

    Umgeben vom Wasser ist die Insel Werder ein Idyll, aus dem sich profane Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie Geschäfte, Supermärkte, Schulen, Tankstellen, Bushaltestellen und Parkplätze weitgehend zurückgezogen haben. Mit dem Restaurant "fritz am markt" gibt es dort ein niveauvolles Kleinhotel, dass die Ausflugsgastronomie mit kulinarischen Miniaturen belebt, meint der rbbKultur-Restaurantkritiker Thomas Platt.
    Das älteste Dosenwürstchen der Welt: Verpacken von Hand am "Würstchen-Karussell" und Werbefigur; Archivfotos von 1996; © imago-images/Michael Westermann
    imago-images/Michael Westermann

    - Das Dosenwürstchen hat Geburtstag

    Am 18. Juni 1896, also vor 125 Jahren, wurde das Dosenwürstchen erstmals öffentlich in präsentiert. Jens Schellhass zur Geschichte von Brühwürstchen in Konservendosen.
    Die Gekränkten.Belarus © Yukihiro Ikutani
    Yukihiro Ikutani

    - Video-Performance: "Die Gekränkten.Belarus"

    Monika Dobrowlanska wollte unbedingt das Theaterstück "Die Gekränkten" über die Proteste in Belarus in Berlin uraufführen. Aber die Pandemie-Regeln machten eine Planung kaum möglich. Also beschloss die Theaterregisseurin, das Stück zu verfilmen, statt es auf die Bühne zu bringen. "Die Gekränkten.Belarus" wurde eine experimentelle Video-Performance. Für uns war Vera Block bei den Proben live dabei.

    Hans-Ulrich Treichel: Schöner denn je © Suhrkamp
    Suhrkamp

    - Hans-Ulrich Treichel: "Schöner denn je"

    Er ist der Meister der verzweifelt-traurigen Komik: Selbst wenn Hans-Ulrich Treichel von Familien-Traumata erzählt, macht er das auf eine ebenso lakonische wie komische Art. Seine Werke sind vielfach ausgezeichnet und in fast 30 Sprachen übersetzt worden. Frank Dietschreit hat seinen neuen Roman "Schöner denn je" gelesen.
    Inka Löwendorf, Schauspielerin und Regisseurin; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - "Let's Panic" im Heimathafen Neukölln

    Wir sind zwar schon seit Anfang 2020 panisch, doch Extinction Rebellion Berlin (XR Berlin) denkt unter dem Motto "Let’s Panic" über die Corona-Gefahr hinaus an die Zukunft unseres Planeten. XR Berlin betreibt eine Kampagne, die im endlich wieder offenen Heimathafen Neukölln ihren Anfang nimmt: mit einer Arche als begehbarer Installation - als Teil des Kunstfestivals "48 Stunden Neukölln". Auch die Hofbühne öffnet in Kürze. Ein Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Inka Löwendorf.

    TD Berlin: Maß für Maß – White Lies; © Fabian Raabe
    Fabian Raabe

    - "Maß für Maß" nach Shakespeare im Theaterdiscounter

    Was tun, wenn ein Populist die Regierung übernimmt und das ganze Land in Geiselhaft nimmt? Dieser Frage widmet sich Stepfan Wipplinger in seiner freien Adaption des Shakespeare-Stoffs "Maß für Maß" und transferiert die Geschichte aus einem absolutistischen in ein (post)demokratisches System. Wie das gelingt, erzählt Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
    Der feine Unterschied | Heide Oestreich © rbb/Gundula Krause
    rbb/Gundula Krause

    - Der feine Unterschied: Normale Figuren

    Es ist heiß. Und während die Jungs sich in Shorts und T-Shirt und dem ersten Bier auf Fußball freuen, stehen Frauen – vor dem Spiegel. Das Sommerkleid vom letzten Jahr geht gar nicht mehr. Und kurze Hosen sowieso nicht. Das ganze Dilemma fand nun auf Twitter seinen Ausdruck. Heide Oestreich über #DasIstMeineNormaleFigur.

    Schwarze Adler © picture alliance/dpa/BROADVIEW Pictures
    picture alliance/dpa/BROADVIEW Pictures

    - Der Doku-Film "Schwarze Adler"

    Einmal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft tragen – mit dem Schwarzen Adler auf der Brust, das ist das Größte für jeden Fußballer und jede Fußballerin. Das wird zumindest oft behauptet. Wie aber sieht das für Menschen aus, die eine dunklere Hautfarbe haben oder einen Migrationshintergrund besitzen? Mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben, zeigt der Dokumentar-Film "Schwarze Adler", der heute Abend um 23:30 Uhr im ZDF läuft. Carsten Beyer stellt ihn vor.

    Kunst und Politik | documenta I © rbb
    rbb

    - documenta I: Imagewechsel

    Kassel an der innerdeutschen Grenze macht die Ausstellung für die junge Bundesrepublik interessant, um sich gegen die neue DDR abzugrenzen. Bundespräsident Theodor Heuss glaubt an moderne Kunst als Ausdruck der Freiheit und wird Schirmherr. Arnold Bode, Gründer der documenta, holt Werner Haftmann als Kunsthistoriker an Bord. Haftmann streicht aus seiner Biografie seine frühere SA-Mitgliedschaft und stilisiert Emil Nolde zum Opfer der Nationalsozialisten. Um den Blick nicht zu genau auf die NS-Verbrechen zu lenken, zeigt die documenta I keine Werke deutscher jüdischer Künstler:innen, die in Konzentrationslagern ermordet wurden.

    Kunst und Politik © rbb
    rbb

    - Der real existierende Kapitalismus

    Als „Befragung der Realität“ präsentiert Harald Szeemann 1972 die documenta 5. Zu sehen ist eine sehr männliche Wirklichkeit. Jahrzehnte dauert es bis Künstlerinnen wie Hanne Darboven, Valie Export oder Miriam Cahn tatsächlich die Hälfte des Kunstmarktes ausmachen. Hoppla: Tun sie das wirklich? „Kunst ist die Schwester der Politik“, meint Klaus Staeck. Aber ist es geschwisterlich, wenn CDU-Politiker Jenninger im Jahr 1976 Staecks Plakatkunst zerreißt? Der „Bonner Bildersturm“ macht Kunstgeschichte und hilft mit, Kunstschaffende wie KP Brehmer oder Joseph Beuys als gesellschaftskritische Intellektuelle zu positionieren.

    Kunst und Politik | Propaganda braucht Profis © rbb
    rbb

    - Propaganda braucht Profis

    In der DDR ist die Kunst Repräsentantin des Staates und seiner Ideen. Walter Ulbricht ruft auf, die Höhen der Kultur zu stürmen. In der Kunstausbildung setzt man auf handwerkliches Können. Der ostdeutsche Staat wirbt damit, sich besser um seine Künstler:innen zu kümmern als der Westen. Andererseits werden Sammlerbestände enteignet und im Westen zu Geld gemacht. Die Kunstausstellung der DDR hat immense Besucherzahlen. Künstler:innen entwickeln eine eigene Formensprache, so wird es möglich anhand von Kunst unerkannt über Politik zu reden.

    Kunst und Politik | Erlös oder Erlösung © rbb
    rbb

    - Erlös oder Erlösung?

    Als größter deutscher Kunstskandal gilt der „Schwabinger Kunstfund“ von 2012. Ein Nazischatz von einer Milliarde Euro wurde phantasiert. Die Zahl schmolz, die von den Behörden angekündigte große Restitution blieb aus. Handelt es sich dabei ohne Zweifel um Kunst, generiert das Berliner Humboldtforum eine andere Herausforderung: Bereits die Einordnung der Relikte als Kunstobjekte setzt die kolonialen Verbrechen des Deutschen Reiches fort. Der Staat muss Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band III: Die Welt der Guermantes (16/61)

    Marcels Begehren, der Herzogin von Guermantes näher zu kommen, hat sich bis jetzt nicht erfüllt. Vielleicht hilft es ihm aber, dass sein Vater mit Monsieur de Guermantes in Kontakt getreten ist?

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 18.07.2021

  • In Bewegung bleiben/Keep Moving von Salar Ghazi (Quelle: Berlinale/Salar Ghazi)
    Berlinale/Salar Ghazi

    - Berlinale: "In Bewegung bleiben" von Salar Ghazi

    Die DDR ist zwar Geschichte, aber viele ihrer Geschichten ragen bis ins Heute. Die Tänzer*innen der Komischen Oper in Ost-Berlin hatten ein Privileg, das damals vielen DDR-Bürgern verwehrt war: Sie konnten in den Westen reisen. Doch vor jedem Gastspiel stellte sich die Frage: Für immer abhauen oder in die Heimat zurückkehren? Der Regisseur Salar Ghazi greift mit seinem Film "In Bewegung bleiben" diese Fragestellung auf. Holger Zimmer stellt den Film vor, der heute Abend bei der Berlinale läuft.
    Seit dem 21. Mai 2021 dürfen Freiluftkinos wieder öffnen, wie das Freiluftkino im Volkspark Friedrichshain. (Quelle: rbb/Lisa Spöri)
    rbb/Lisa Spöri

    - Wie läuft die Berlinale aus Sicht der Kinobetreiber*innen?

    Das Summer Special der Berlinale in 16 Open Air Kinos der Stadt liegt gefühlt irgendwo zwischen Picknick und Public Viewing. Sehen das die Open Air-Kinobetreiber*innen auch so? Wie läuft diese Sommer-Berlinale aus ihrer Sicht? Nadine Kreuzahler hat bei Arne Höhne nachgefragt, er hat gleich drei Spielstätten draußen: die Freiluftkinos Rehberge, Friedrichshain und Kreuzberg.
    Filmstill: "Natural Light" von Dénes Nagy, Wettbewerb Berlinale 2021. (Quelle: Tamás Dobos)
    Tamás Dobos

    - Berlinale Wettbewerb: "Natural Light" von Dénes Nagy

    Der ungarische Regisseur Dénes Nagy hat seinen Film "Természetes fény" (Natural light) 1943 angesiedelt. In der besetzten Sowjetunion sucht eine ungarische Sondereinheit Dorf für Dorf nach Partisan*innen ab. Dénes Nagy hat dafür bei der Berlinale den Silbernen Bären für die Beste Regie bekommen. Eine Filmkritik von Carsten Beyer.

    Marianna Martinez: Dixit Dominus; Psalmvertonungen © cpo
    cpo

    - Neue Aufnahmen: Marianna Martines - Psalmenkantaten

    Die Wiener Klassik setzt sich keineswegs nur aus dem Dreigestirn Haydn, Mozart, Beethoven zusammen. Auch viele andere Persönlichkeiten haben ihre Beiträge zu diesem Zeitalter geleistet, zum Beispiel die Komponistin, Cembalistin und Sängerin Marianna Martines. Das Ensemble Salzburger Hofmusik unter Leitung von Wolfgang Brunner hat dieser bedeutenden Künstlerin nun ein komplettes Album gewidmet. Das Orchester setzt viele eindrucksvolle Akzente, der Chor und manche Solisten jedoch werden dem hohen Anspruch der Musik nicht durchgängig gerecht. Dennoch ein lohnendes Album, meint Bernhard Schrammek.

    Was soll das Theater? Radiotag zum Theatertreffen 2017, hier: Regisseur Ersan Mondtag; © Carsten Kampf
    rbbKultur

    - Ersan Mondtag: "Gehäufte Kindersuizide erzählen viel über unsere Welt"

    Joy of Life – der Titel des Tanztheater-Debüts von Ersan Mondtag lässt schon erahnen, dass es eben nicht nur um Freude geht. Denn der Regisseur gilt als "Störenfried mit Gruselkompetenz". Ersan Mondtag fasziniert und provoziert als Theater- und Opernregisseur, will besser sein als Castorf, Peymann und andere seiner Kollegen. Jetzt also "Joy of Life" am HAU, ein Tanztheater über Kindheit heute zwischen Migration und Emanzipation. Über seine Arbeit spricht Ersan Mondtag vor der Premiere mit Frank Schmid.

    Thomas Oberender © Jens Kalaene/dpa
    Jens Kalaene/dpa

    - Thomas Oberender verlässt die Berliner Festspiele

    Thomas Oberender verlässt Ende des Jahres die Berliner Festspiele. Das haben die Festspiele gestern Abend überraschend mitgeteilt, denn eigentlich war der Vertrag mit dem Intendanten erst im November um fünf Jahre verlängert worden. Oberender leitet die Festspiele seit 2012 und war dabei auch verantwortlich für die Festivals MaerzMusik, das Musikfest Berlin und das Jazzfest Berlin. Was bedeutet sein Weggang für die Berliner Festspiele? Eine Einschätzung von Kai Luehrs-Kaiser.
    Roland Jahn, scheidender Leiter der Stasiunterlagenbehörde, steht bei einem Fototermin auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg vor dem Stasi-Unterlagen-Archiv. (Quelle: dpa/C. Soeder)
    dpa/C. Soeder

    - Gespräch zum Ende der Stasi-Unterlagenbehörde

    Als das Stasi-Unterlagen-Archiv im Jahr 1991 geöffnet wurde, da war das ein Experiment. Wie würden die Opfer der Stasi damit umgehen, wenn klar wird, welche Menschen aus der Familie oder unter Freunden gespitzelt haben? 30 Jahre nach der Gründung ist klar, dass die Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde ein Erfolg war. Nun werden die Akten des Staatssicherheitsdienstes ins Bundesarchiv verlagert. Der Leiter Roland Jahn scheidet aus dem Amt. Auf rbbKultur zieht Roland Jahn ein Resümee.
    Kamilla Kaiser; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Mit Kamilla Kaiser

    Musik zu lauen Sommernächten: Flirrende Streicherteppiche, traumwandlerisches Klangmäandern, ausgelassene Mittsommertänze, aber auch nachdenkliches Innehalten. Werke von DobrinkaTabakova, Franz Schubert, Maurice Ravel, Sergej Prokofiev u.a.
    "Gehwegschäden" steht auf einem Schild an einer Straßenlaterne im Nikolaiviertel; © dpa/Paul Zinken
    dpa/Paul Zinken

    - Neue Reihe der Stiftung Zukunft Berlin

    Die Stiftung Zukunft Berlin greift mit ihren Projekten aktuelle Diskurse in Berlin, Brandenburg und Deutschland auf, um Lösungsansätze für die Zukunft zu finden. Zum 15. Geburtstag der Stiftung gibt es einen Parcours, in dem einmal im Monat aktuelle Herausforderungen am Ort des Geschehens diskutiert werden. Christophe Knoch von der Stiftung Zukunft Berlin stellt die Reihe vor.
    Underberg-Likör lagert in großen Holzfässern im Keller des Unternehmenssitz des Kräuter-Likör Herstellers Underberg (Foto: © dpa/Bernd Thissen) und Fläschchen (Foto: © dpa/Peter Jobst); Montage: rbbKultur
    dpa/Bernd Thissen (li.)/Peter Jobst (re.)

    - 175 Jahre Spirituosen "Underberg"

    Heute vor 175 Jahren wurde das Spirituosenunternehmen „Underberg“ gegründet. Christian Erber erinnert daran.
    Ausflügler benutzen am 17.04.2013 einen Holzsteg direkt an der deutsch-polnischen Grenze an der Ostsee im Seeheilbad Ahlbeck; © dpa/Jens Wolf
    dpa/Jens Wolf

    - 30 Jahre Deutsch-Polnischer Freundschafts-vertrag

    Der deutsch-polnische Freundschaftsvertrag sollte 1991 das Ende des Kalten Krieges markieren und Versöhnung nach den Verbrechen der Deutschen im Zweiten Weltkrieg möglich machen. Und: Für die Zukunft sollten nationale Alleingänge und nationalistische Bestrebungen ausgeschlossen werden. Damals war an einen Beitritt Polens in die EU noch nicht zu denken. Inzwischen ist Polen seit 17 Jahren in der EU. Hanna Radziejowska ist die Leiterin des Pilecki-Instituts in Berlin und erklärt auf rbbKultur die Herausforderungen in der deutsch-polnischen Freundschaft.

    Dževad Karahasan: Tagebuch der Übersiedlung © Suhrkamp
    Suhrkamp

    - Dževad Karahasan: "Tagebuch der Übersiedlung"

    Dževad Karahasan gelang 1993 die Flucht aus dem belagerten Sarajevo. Im selben Jahr erschien sein "Tagebuch der Aussiedlung", das den Dramatiker und Geschichtenerzähler auf einen Schlag bekannt machte. Seine Notizen aus der belagerten Stadt waren so etwas wie Kassiber, die verstehbar machten, wie sich das Leben unter Beschuss und ständiger Bedrohung verändert. Jetzt ist das "Tagebuch der Aussiedlung" unter dem Titel "Tagebuch der Übersiedlung" in einer neuen Übersetzung von Katharina Wolf-Grießhaber erschienen. Jörg Magenau hat es gelesen.

    Jury-Mitglieder am 16. Juni 2021 anlässlich der Eröffnung der "45. Tage der deutschsprachigen Literatur" im ORF-Theater in Klagenfurt; © dpa/APA/Peter Lindner
    dpa/APA/Peter Lindner

    - Die Ingeborg-Bachmann-Preis-Tage haben begonnen

    Am Mittwochabend ging es los in Klagenfurt: Da wurden die 45. Tage der deutschsprachigen Literatur feierlich eröffnet. Die Lesungen der insgesamt 14 Autor*innen sind auch in diesem Jahr wieder digital und ohne Publikum. Aber die Jury ist in diesem Jahr zumindest wieder gemeinsam vor Ort, diskutiert also von Angesicht zu Angesicht. Mehr vom Eröffnungsabend von unserer Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn.
    Gorki Theater: Alles unter Kontrolle – hier: Kenda Hmeidan; © Ute Langkafel MAIFOTO
    Ute Langkafel MAIFOTO

    - Maxim Gorki Theater: "Alles unter Kontrolle"

    Im Stück "Alles unter Kontrolle" von Oliver Frljić und seinem Ensemble wird das ganze Gorki-Theater bespielt. Je 10 Zuschauer bewegen sich durch das Haus. Ausgangspunkt ist der Ausnahmezustand, in dem sich alle befinden. Was ist normal, was Ausnahme, was ist real, was Fiktion? Oliver Kranz hat das erfahren, im Stück "Alles unter Kontrolle".
    Barbara Behrendt; Foto: Karo Krämer
    rbb/Karo Krämer

    - Theaterpremieren im Schlussverkauf

    Seit Ende Mai dürfen die Theater wieder spielen – erst im Zuge eines Pilotprojekts oder Open Air – inzwischen darf unter Auflagen auch im Innenraum wieder der Vorhang hoch gehen. Ein Glück ist das, da sind wir uns natürlich alle einig! Allerdings: nicht nur, findet unsere Theaterkritikerin Barbara Behrendt.
    Künstler Hans-Hendrik Grimmling. (Quelle: S. Ketzscher)
    S. Ketzscher

    - Der Maler Hans-Hendrik Grimmling und seine Stasi-Akte

    Heute endet etwas mehr als 30 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR nicht nur die Amtszeit von Roland Jahn als Bundesbeauftragtem, sondern auch die Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde in ihrer jetzigen Form. Danach erfolgt die Eingliederung der Stasi-Unterlagen in das Bundesarchiv. Mehr als sechs Millionen Anträge auf Akteneinsicht wurden seit Anfang der 90er Jahre gestellt, einer davon von dem Maler und Autor Hans-Hendrik Grimmling. Oda Tischewski hat ihn interviewt.
    Podcast | The Big Ponder – My Pen Pal © rbbKultur
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    - Brieffreunde – My Pen Pal

    Zwischen den Partner-Städten Nashville und Magdeburg werden Briefe getauscht. Zwei Brieffreunde haben sich zufällig gefunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jakob, lebt in Nashville, Tennessee, und produziert Podcasts. Der andere, Ingo, ist Polizist und lebt in Magdeburg. Die beiden korrespondieren – inmitten der Pandemie – über Hunde, Tequila und Polizeigewalt. Schnell wird ihr Austausch, obwohl ein Ozean dazwischenliegt, eng und persönlich.

    Podcast | The Big Ponder – Über die Freundschaft – In Friendship © rbbKultur
    rbbKultur

    - Über die Freundschaft – In Friendship

    In der Corona-Pandemie haben viele die Erfahrung gemacht, dass der Kontakt zu einigen Bekannten abgebrochen ist, während die Verbindung zu einigen engen, oft alten Freunden stärker geworden ist. Bilal Qureshi begibt sich auf die Suche nach Antworten auf die Frage, warum das so ist. Er fragt seine eigenen Freunde, was ihnen Freundschaft bedeutet, und ob sie digital aufrechterhalten werden kann. Er spricht mit einem Wissenschaftler, der durch 500 Jahre Freundschaftsgeschichte führt. Er fragt nach dem Ursprung des Wortes Freundschaft und seiner Bedeutung in der deutschen und der US-amerikanischen Kultur.
    Podcast | The Big Ponder – Flags © rbbKultur
    rbbKultur

    - Flaggen – Flags

    18 mal neun Meter groß ist die amerikanische Flagge, die weithin sichtbar auf dem Parkplatz vor "American Pride" weht, einem Geschäft für Laubbläser und Mähmaschinen in Zanesville, Ohio. Warum die große Flagge, will Jocelyn Robinson wissen. Die Journalistin untersucht das Verhältnis der US-Amerikaner*innen und Deutschen zu ihren Landesflaggen. Sie trifft einen Historiker, der erklärt, wo, wann und warum die erste Flagge geschwenkt wurde, und nimmt die Hörer*innen mit zur Fußball-Weltmeisterschaft ins Jahr 2006 nach Deutschland, als dort zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder die Nationalflagge wehte. Und zum 6. Januar 2021, als ein Fahnen-schwingender Mob das Kapitol in Washington D.C. stürmte.
    Podcast | The Big Ponder – Little America © rbbKultur
    rbbKultur

    - Little America

    Die Entscheidung des US-amerikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump, in Deutschland stationierte Soldat*innen abzuziehen, nahm sein Nachfolger im Weißen Haus, Joe Biden, zurück. In Deutschland sind rund 35.000 US-Soldat*innen stationiert. Ihre Kasernen sind als "Little Americas" eingerichtet: Es werden Meilen gezählt, die Geschäfte führen amerikanische Waren, und das Essen schmeckt wie in den USA. Die Autorinnen Sylvia Cunningham und Monika Müller-Kroll sind in die Welt der "Little Americas" eingetaucht. Sie folgen dem Soldaten Ron, der auf seiner Vespa die Kaserne verließ, um sich in Stuttgart in einem Gasthaus an einem Tisch voller Schwäbinnen und Schwaben wiederzufinden. Obwohl er kein Wort verstand, kehrte Ron nicht in die USA zurück, sondern blieb in Deutschland. Die gleiche Entscheidung haben auch Rick, Felicia und EB getroffen.
    Podcast | The Big Ponder – The Diner © rbbKultur
    rbbKultur

    - The Diner

    Ein Diner ist ein kleines, informelles, günstiges Restaurant, das aussieht wie ein Zugwaggon. Warum sind Diner so beliebt? Wie haben sie sich über die Jahrzehnte gewandelt? Und was passiert, wenn man den tief in der amerikanischen Kultur verwurzelten Diner nach Deutschland bringt? Die Hörer*innen erfahren außerdem, warum in deutschen Diners Burger serviert werden, aber in den USA Avocado-Toasts. Edward Hopper wird enttarnt und die Rezepte für einen "Siffy", "Slinger" und "John Wayne Burger" geteilt.
    Podcast | The Big Ponder – Home © rbbKultur
    rbbKultur

    - Zuhause - Home

    In der Corona-Pandemie hat das eigene Zuhause großes Gewicht bekommen. Für die Journalistin Jocelyn Robinson bedeutet Zuhause der kleine Ort Yellow Springs in Ohio, wo sie seit über 50 Jahren lebt. Wie wird aus einem Haus ein Zuhause? Kann man an mehreren Orten zuhause sein? Spielt der Ort für das Sich-Zuhause-Fühlen überhaupt eine Rolle? Für den "Big Ponder" begibt sich Jocelyn in Yellow Springs, in Berlin Mitte, im Reservat der Navajo in Arizona und im Senegal auf die Suche nach Antworten.
    The_Diary © Jonas Höschl
    Jonas Höschl

    - Das Tagebuch – The Diary

    Die Idee eines Tagebuchs ist in den USA und Deutschland dieselbe: Regelmäßig tragen Autor*innen ein, was ihnen widerfahren ist – Kleinigkeiten im Alltag oder große Ereignisse. Das Tagebuch ist ein Freund, dem Geheimnisse anvertraut werden, Sorgen und Wünsche. Tagebuch-Autor*innen auf beiden Seiten des Atlantiks teilen ihre Gedanken mit den Hörerinnen und Hörern. Indem sie die Fragmente aneinanderlegen, ergeben sich Parallelen und Widersprüche: ein transatlantisches Tagebuch der vergangenen Jahre. Vor der Pandemie und im Lockdown. Mit Einträgen aus Heilbronn, Berlin, Seattle, Los Angeles, Rostock und Netherland, Colorado.
    Podcast | The Big Ponder – Quietude © rbbKultur
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    - Über die Stille – Quietude

    Was Radiomacher*innen am meisten fürchten, ist "dead air": ungewollte Pausen, das Senden von Stille, nichts. Schon in der Goethezeit fürchtete die Gesellschaft nichts mehr, als dass ein Gespräch ins Stocken geriet. Gründe genug für Bilal Qureshi, der Stille eine eigene Folge zu widmen. Es geht darin nicht nur um das Schweigen oder das Ausbleiben von Kommunikation. Es geht auch um US-amerikanische Laubbläser und um sonntägliche Ruhe in deutschen Wohngebieten, darum, was bereits Seneca vor zweitausend Jahren als "den Lärm in unserer Seele" bezeichnet hat: um die Angst vor und das Sehnen nach Stille.
    Deutsches Theater Berlin © POP-EYE/Christian Behring
    © POP-EYE/Christian Behring

    - Spiegel der Welt? - Macht im Theater

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Iris Laufenberg und Patrick Wildermann „Es ist höchste Zeit, der Welt – gerade und erst recht in Zeiten einer Pandemie – den Spiegel vorzuhalten“, meint die künftige Intendantin des Deutschen Theaters Berlin, Iris Laufenberg, Doch wie kann das Theater der Welt den Spiegel vorhalten, wenn es mit strukturellen Fragen von Machtmissbrauch und mangelnder Teilhabe beschäftigt ist? Bühnen wie das Deutsche Theater seien "hochelitäre" Betriebe, sagt der Theaterkritiker Patrick Wildermann. Sie müssten viel mehr tun, um alle Teile der Gesellschaft anzusprechen. Daran arbeite sie schon lange, erklärt die Grazer Intendantin Laufenberg.

    Ein Streitgespräch über Brüche in der Machtstruktur, die Vorfälle an der Volksbühne, am Gorki und am Schauspielhaus Düsseldorf, über Gehälter und Gagen, Schutzräume für Schutzbedürftige, Diversität und Konfliktbereitschaft. Quellen und weiterführende Links unter www.rbbkultur.de/derzweitegedanke Kommentare und Vorschläge für Debatten bitte an derzweitegedanke@rbbkultur.de

    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
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    - Band III: Die Welt der Guermantes (15/61)

    Marcel hat seinen Aufenthalt bei seinem Freund Saint-Loup in Doncieres beendet und ist - von seinem Verlangen geleitet, seine Großmutter wiederzusehen - nach Paris zurückgekehrt.

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    Audio on Demand verfügbar bis 17.07.2021

Lesung

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    Band III: Die Welt der Guermantes (20/61)

    Unermüdlich beobachtet und analysiert Marcel den gesellschaftlichen Wert von Personen und Institutionen. So macht er es auch mit Madame de Villeparisis und ihrem Salon.

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    Audio on Demand verfügbar bis 24.07.2021

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    Band III: Die Welt der Guermantes (19/61)

    Rahel entfacht erneut Saint-Loups Eifersucht, indem sie vorgibt, an einem als Frau verkleideten Schauspieler Gefallen zu finden. Saint-Loup droht, ihr nicht das versprochene Kollier zu schenken.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (18/61)

    Das Gespräch in einem Gasthof, bei dem Rahel ihre literarische und musikalische Bildung demonstriert, wird schnell von Saint-Loups Eifersucht überschattet. Er verdächtigt seine Geliebte Rahel, an dem Studenten Aimé interessiert zu sein, der an einem Nebentisch sitzt.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (17/61)

    Marcel fährt mit Saint-Loup in ein Dorf in der Pariser Banlieue, wo er endlich der Geliebten seines Freundes vorgestellt werden soll. Zu seinem Erstaunen erkennt er in der jungen Frau eine Prostituierte, deren Dienste er einst in einem Edelbordell in Anspruch genommen hat.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (16/61)

    Marcels Begehren, der Herzogin von Guermantes näher zu kommen, hat sich bis jetzt nicht erfüllt. Vielleicht hilft es ihm aber, dass sein Vater mit Monsieur de Guermantes in Kontakt getreten ist?

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    Band III: Die Welt der Guermantes (15/61)

    Marcel hat seinen Aufenthalt bei seinem Freund Saint-Loup in Doncieres beendet und ist - von seinem Verlangen geleitet, seine Großmutter wiederzusehen - nach Paris zurückgekehrt.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (14/61)

    Marcel liebt es, die kleinsten Rangunterschiede zwischen Gruppen und Individuen zu beobachten und einzuschätzen. Nun richtet sich sein Interesse auf Saint-Loups Vorgesetzten, den Rittmeister Fürst von Borodino, der als Abkömmling Napoleons des I. oder des III. gilt.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (13/61)

    Die Gespräche mit Saint-Loup und dessen Kameraden lenken Marcel von seiner quälenden Sehnsucht ab, die er noch immer nach der Herzogin von Guermantes empfindet. Doch Saint-Loup, der ihm ein Halt sein soll, hat selbst Liebeskummer.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (12/61)

    Marcel versucht Abstand zu gewinnen von seiner Verehrung für die Herzogin von Guermantes, die seine Werbung wohl eher als aufdringlich und unangemessen empfand. Im Kreis der Kameraden von Saint-Loup spricht man nicht über die Liebe, sondern über militärische Technik und Taktik.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (11/61)

    Das Verhältnis zwischen Marcel und seinem Freund Robert Saint-Loup ist im laufe des Aufenthalts in Doncieres immer enger und vertrauensvoller geworden. Auch Marcels Bitte, Robert Saint-Loup möge ihm doch ein Foto seiner Tante, der Herzogin von Guermantes, überlassen, hat die Liebenswürdigkeit und Bewunderung Saint-Loups nicht abgeschwächt.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (10/61)

    Marcel hält sich noch immer in Doncieres auf, wo sein Freund Saint-Loup, Angehöriger ältesten Adels und Neffe der von Marcel verehrten Herzogin von Guermantes, als Offizier Dienst leistet. Dabei beobachtet Marcel unablässig die sozialen Ränge und Abstufungen bis in ihre feinsten Verästelungen.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (9/61)

    Marcel ist immer noch in dem kleinen Garnisonsstädtchen Doncieres, wo er seinen Freund, den Offizier Robert Saint-Loup, besucht. Zu seiner Freude hat er Unterkunft in einem alten Palais gefunden, das nun als Hotel genutzt wird.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (8/61)

    Die Herzogin von Guermantes hat Marcel verzaubert und er versucht so oft wie möglich, einen Blick von ihr zu erhaschen. Doch diese fühlt sich von ihrem entflammten jungen Verehrer eher belästigt. In seiner Not besucht Marcel seinen Freund, den Offizier Robert Saint-Loup, in dem Garnisonsstädtchen Doncieres.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (7/61)

    Françoise ist seit langer Zeit schon in der Familie des Ich-Erzählers Marcel angestellt. Dabei scheint sie klatschsüchtig, intrigant, schlechtgelaunt und ihrer Herrschaft gegenüber durchaus kritisch zu sein. Ihre Existenz bringt Marcel zu tiefgründigen soziologischen Überlegungen.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (6/61)

    Marcel schaut auf das gesellschaftliche Zeremoniell, das sich in der Oper entfaltet - wie sich ein genau abgestuftes System sozialer Bedeutsamkeit zeigt. In dieses System ist auch Madame de Cambremer eingeschlossen.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (5/61)

    Marcel hat sich in die Oper begeben: Mehr als das theatralische Geschehen faszinieren ihn die noblen Zuschauer in den Logen, die sich in seiner erregten Phantasie in zauberhafte Nereiden und bärtige Tritonen verwandeln.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (4/61)

    Es ist wohl eine der spektakulärsten Schilderungen des Romans: Marcel, der Ich-Erzähler, wird in die Oper gehen, wo er der ersehnten Welt des Luxus und des Adels näher kommt.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (3/61)

    Das Leben im Stadtpalais der Guermantes wird zunächst aus dem Blickwinkel der Dienstbotin Françoise geschildert. Françoise steht schon sehr lange im Dienste der Familie des Ich-Erzählers und sieht ihre Arbeitgeber durchaus kritisch.

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    Band III: Die Welt der Guermantes (2/61)

    Die Familie des Ich-Erzählers Marcel ist mit Rücksicht auf die Gesundheit der Großmutter in eine neue Wohnung gezogen, die neben dem Stadtpalais der hochadligen Guermantes liegt. Françoise, die Dienerin, ist fasziniert vom Treiben bei den noblen Nachbarn.

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    Audio on Demand verfügbar bis 30.06.2021

  • Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Welt des Guermantes © rbb/suhrkamp
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    Band III: Die Welt der Guermantes (1/61)

    Im 3. Teil unserer Lesung führt uns der Erzähler in das mondäne Paris der Belle Époche und beleuchtet kritisch die damalige Salonszene: Künstlerinnen, Aristokraten, Intellektuelle.

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    Audio on Demand verfügbar bis 27.06.2021

  • Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Im Schatten junger Mädchenblüte © rbb/suhrkamp
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    Band II: Im Schatten junger Mädchenblüte (55/55)

    Marcel hat sich bei Albertine eine bittere Abfuhr geholt. Der der sich an seine verlorenen Jahre erinnernde Erzähler wird sich noch oft an Albertine und all die schönen Mädchen erinnern, die er in jenem zauberhaften Sommer in Balbec getroffen und bewundert hat.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 26.06.2021

  • Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Im Schatten junger Mädchenblüte © rbb/suhrkamp
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    Band II: Im Schatten junger Mädchenblüte (54/55)

    Marcel besucht Albertine in ihrem Hotelzimmer. Doch als er sich über die im Bett liegende Schöne beugt, um sie zu küssen, weist sie ihn entsetzt ab und droht Hilfe zu holen. „Die Hoffnung des körperlichen Besitzens“ erweist sich als falsch.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 25.06.2021

  • Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Im Schatten junger Mädchenblüte © rbb/suhrkamp
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    Band II: Im Schatten junger Mädchenblüte (53/55)

    Gern wäre Marcel mit Albertine allein, um ihr seine Liebe zu gestehen und sie endlich einmal zu küssen. Vielleicht ergibt sich ja schon bald die Gelegenheit.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 24.06.2021

  • Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit © rbb/suhrkamp
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    Marcel Proust: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" - Trailer

    Es ist der längste und bedeutendste Roman der französischen Literatur: ein Zyklus aus sieben Bänden und mehreren tausend Seiten. rbbKultur startet mit einem echten Mammutprojekt ins neue Jahr. In insgesamt 329 Folgen begeben wir uns gemeinsam mit den Hörer*innen von rbbKultur auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Ab 04. Januar 2021. Jede Folge können Sie 30 Tage lang nachhören oder downloaden.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust

  • Lesung; © rbbKultur

    Auf der Suche nach der verlorenen Zeit - In Swanns Welt (10/44)

    In Combray hat der Erzähler als Knabe die Tage oft mit Lesen verbracht und die Entdeckung gemacht, dass sich Traum und Wirklichkeit vermischen. Seit er im Garten von Combray, umgeben von violetten und rötlichen Trauben, einen Roman las und dabei von einer Frau träumte, kommen ihm jedes Mal, wenn er an die Liebe einer Frau denkt, die Farben und Gerüche dieser Trauben in den Sinn.

Abend- und Wochenend-Programm | A-Z

  • Das Gespräch | So 19:04

  • Feature | Mi 22:04 | Sa 09:04 | So 14:04

  • Gott und die Welt | So 09:04

  • Hörspiel | Fr 22:04 | So 14:04

  • Kulturtermin | Mo-Sa 19:04

  • Märkische Wandlungen | Di 22:04

  • Perspektiven | Do 22:04

  • Zeitpunkte | Sa 17:04 | So 17:04

Podcasts

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