Hörspiel

rbbKultur radioKonzerte

Die vergangenen 7 Tage

  • Gedenkblätter von Holocaust-Opfern und ihre Lebensgeschichte sowie Fotografien in der Halle der Namen im Holocaust-Denkmal Yad Vashem © Ian Vogler
    PA Wire

    - Therapie für die Nachkommen von Shoa-Überlebenden

    Am Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus steht das Erinnern an die Shoa im Zentrum. Doch viele betroffene Familien haben das, was sie in den Konzentrationslagern erleben mussten, verdrängt. Sie konnten ihr Leben lang nicht über ihre schrecklichen Erfahrungen sprechen – und haben so ihre traumatischen Erlebnisse an ihre Nachfahren indirekt weitergegeben. Ein Gespräch mit der Psychoanalytikerin Agnieszka Rubinroth, die Menschen der zweiten oder dritten Generation von Shoa-Überlebenden hilft.
    Mahalia Jackson, amerikanische Gospelsängerin © United Archives/Helmut Reiss/imago images
    United Archives/Helmut Reiss/imago images

    - 50. Todestag von Gospelqueen Mahalia Jackson

    Am 27.01.1972 starb die US-amerikanische Gospelsängerin Mahalia Jackson, eine der einflussreichsten Gospelsängerinnen der Welt. Und sie bewegte nicht nur musikalisch. Mit ihrer Stimme und ihrem Geld unterstützte sie die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Katharina Guleikoff erinnert an Mahalia Jackson, die Martin Luther King zu seiner "I have a dream"-Rede inspirierte.

    Hauen und Stechen: Salomé © Thilo Moessner
    Thilo Moessner

    - Theaterkollektiv Hauen und Stechen zeigt "Salomé - Ein Totentanz"

    Die Geschichte der Prinzessin Salomé wurde vielfach erzählt. Oscar Wilde schrieb ein Theaterstück, das Richard Strauss als Vorlage für seine Oper diente, 1905 wurde es in der Dresdener Semperoper uraufgeführt. Nun hat sich ein Berliner Musiktheaterkollektiv der Oper angenommen. Die Gruppe "Hauen und Stechen" zeigt ihren sehr freien Umgang mit der Strauss-Oper "Salomé" in den Sophiensælen. Regine Bruckmann hat das Stück bereits gesehen.

    Manfred Krug: Ich sammle mein Leben zusammen © Kanon Verlag
    Kanon Verlag

    - Tagebuch von Manfred Krug: "Ich sammle mein Leben zusammen"

    Als "Volksschauspieler" war Manfred Krug einer der wenigen, der es geschafft hat, in Ost und West gleichermaßen beliebt zu sein - nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Jazz-Sänger und als Buchautor. Unvergessen seine Auftritte als singender Tatortkommissar Stoever oder als Rechtsanwalt Liebling in "Liebling Kreuzberg". In diese Zeit fällt auch sein Tagebuch der Jahre 1996/97, das jetzt erschienen ist. Jörg Magenau stellt es vor.

    Ronen Steinke © Amin Akhtar
    Amin Akhtar

    - Wo steht die deutsche Erinnerungskultur 77 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz?

    Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Über eine Million Menschen wurden dort ermordet. 2005 wurde der Tag der Befreiung von Auschwitz zum Holocaust-Gedenktag der Vereinten Nationen erklärt. Journalist Ronen Steinke sagt, die deutsche Vergangenheit würde immer "freihändiger" verwendet. Was genau er damit meint, erklärt er im Gespräch.

    Kirill Petrenko © Stephan Rabold
    Stephan Rabold

    - Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko

    Chefdirigent Kirill Petrenko von der Berliner Philharmonie nutzt seinen guten Ruf für Witold Lutosławskis erste Symphonie und dazu Bernd Alois Zimmermanns Orchester-Präludium "Photoptosis". Als Sättigungsbeilage gibt’s Brahms Zweite, ein richtiges „Bread-and-Butter“-Repertoire, findet unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser. Er hat sich das Symphoniekonzert am Mittwochabend angehört.

    Prof. Dr. theol. Andreas Lob-Hüdepohl, Deutscher Ethikrat; © imago-images/M. Popow
    imago-images/M. Popow

    - Kommt die Impfpflicht?

    Der Bundestag hat gestern zum ersten Mal über eine allgemeine Corona-Impfpflicht debattiert und über verschiedene Anträge von Abgeordnetengruppen - gegen eine Impfpflicht, für eine Impfpflicht für alle ab 18 und für eine Impfpflicht für alle ab 50 abgestimmt. Ist eine Impfpflicht überhaupt denkbar? Ein kommentierendes Gespräch mit dem Ethikrat-Mitglied, Andreas Lob-Hüdepohl.
    Hilde Simcha © rbb/Maria Ossowski
    rbb/Maria Ossowski

    - Holocaust-Gedenktag: Das Schicksal der Hilde Simcha

    Hilde Simcha, geboren als Hilde Grünbaum, stammt aus Berlin und erinnert eine glückliche, kultivierte Kindheit - bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und überlebte nur durch Glück. Und durch ihre Musikalität: Sie spielte Geige und war Teil des Mädchenorchesters. Maria Ossowski hat sie im Kibbuz in Israel besucht.

    Transparent: Keine Ruhe den NS-Tätern © Oliver Berg/dpa
    Oliver Berg/dpa

    - Die "Wannsee-Konferenz" - 80 Jahre später (3/3): Die letzten NS-Prozesse

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Ronen Steinke und Thomas Walther -- "Die Mühlen der Justiz mahlten Jahrzehnte in die verkehrte Richtung oder unter Umständen gar nicht." Thomas Walther -- Noch können sie juristisch befragt und mit den Erinnerungen der Überlebenden und Opferfamilien konfrontiert werden: etwa die 96-jährige Irmgard F., die Sekretärin des Kommandanten im KZ Stutthof war und nun in Itzehoe vor Gericht steht, oder der 101-jährige Josef S., der Wachmann im KZ Sachsenhausen war und sich derzeit vor dem Landgericht Neuruppin verantworten muss. Wofür stehen diese absehbar letzten Verfahren gegen NS-Täter? Versucht die deutsche Justiz, jahrzehntelange Versäumnisse wettzumachen? Welche neuen Erkenntnisse gewinnen wir aus diesen Gerichtsprozessen, und müssen die ganz Alten nachsichtiger behandelt werden? -- Im zweiten Teil unserer Reihe sprechen die Juristen Thomas Walther und Ronen Steinke über die aktuellen Prozesse und die jahrelange, auch juristische Vertuschung und Verdrängung der nationalsozialistischen Massenmorde. Die wichtigsten Etappen der juristischen Aufarbeitung sind ebenso Thema wie das "Feigenblatt" (Thomas Walther) der "Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen" in Ludwigsburg. -- Ronen Steinke, 1983 in Bayern geboren, ist promovierter Jurist, Autor und Redakteur bei der „Süddeutschen Zeitung“. Von ihm stammt die Biografie "Fritz Bauer, oder: Auschwitz vor Gericht" (Piper, 2013) über die Geschichte des jüdischen Generalstaatsanwalts, der in den 1960er-Jahren den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess initiierte. 2020 erschien seine Streitschrift "Terror gegen Juden: Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt", in der Ronen Steinke auch sein eigenes Aufwachsen in der jüdischen Gemeinde hinter hohen Zäunen und Wachleuten thematisiert. -- Thomas Walther, Jahrgang1943, ist Rechtsanwalt. Er war Richter und Staatsanwalt in Bayern. 2006 wechselte er zur "Zentralen Stelle" in Ludwigsburg, wo er maßgeblich am Erfolg des Strafverfahrens gegen John Demjanjuk von 2009 bis 2011 in München beigetragen hat. Auch nach seiner Pensionierung setzt Walther seinen Einsatz auf der Suche nach später Gerechtigkeit für die Opfer und für die Bestrafung noch lebender NS-Täter fort: als Anwalt von Opferfamilien sowie mit Recherchen zu möglichen Zeugen der Mordaktionen in den Konzentrationslagern. In den Prozessen gegen die früheren SS-Männer Oskar Gröning am Landgericht Lüneburg 2015 und Reinhold Hanning 2016 in Detmold vertrat er jeweils mehr als 30 Nebenkläger. Derzeit vertritt er zahlreiche Nebenkläger in einem Verfahren gegen Imgard F., die Chefsekretärin des Lagerkommandanten des KZ Stutthof, und in einem weiteren Prozess gegen Josef S., einen Wachmann der SS im KZ Sachsenhausen bei Berlin. -- Schreiben Sie uns Ihre Gedanken, Anregungen, Kritik direkt an: derzweitegedanke@rbbkultur.de
    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Entflohene © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band VI: Die Entflohene (12/30)

    Gerne würde Marcel zärtlich an die verstorbene Albertine denken. Doch die Eifersucht quält ihn weiter. So hat er Aimé, Oberkellner des Grand Hotels in Balbec, beauftragt, Erkundigungen über Albertines Leben einzuholen.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 26.02.2022

  • Anne-Sophie Mutter © Jörg Carstensen/dpa
    Jörg Carstensen/dpa

    - Konzertdirektion Adler sagt bis Mitte Februar alle Konzerte ab

    Die Konzertdirektion Adler, wichtigster Privat-Veranstalter der Klassik in Berlin, hat sämtliche Konzerte bis Mitte Februar abgesagt. Das betrifft unter anderem Abende mit Anne-Sofie Mutter, Hélène Grimaud und Evgeny Kissin. Die Nachricht ist beinahe bestürzend, und nach Angaben der Konzertdirektion Folge eines allgemeinen "Omikron-Problems". Ein Warnschuss für die gesamte Szene? Kai Luehrs-Kaiser mit einer Einschätzung.

    Auf Partituren von Erwin Schulhoff sind die Stempel des Ghettos Theresienstadt zu sehen. foto: dpa-Zentralbild/Jens Büttner foto: dpa-Zentralbild/Jens Büttner
    dpa-Zentralbild/Jens Büttner

    - Auf den Spuren der Musik in Theresienstadt

    Theresienstadt, heute Terezin, war einer der Schreckensorte Nazi- Deutschlands: Gestapogefängnis für politische Häftlinge und Durchgangslager für jüdische Menschen, die in die Vernichtungslager im Osten deportiert wurden. Hier, in der ersten Summer School Terezin, sind im August 2021 Musikstudierende aus Köln und Brünn den Spuren jener Musikschaffenden nachgegangen, die damals im Ghetto allem Elend zum Trotz komponiert und musikalische Werke aufgeführt haben. Sie haben diskutiert, geprobt und mehrere Konzerte gegeben. Ein Bericht von Peter Lange.

    The Other Side of the River - No Women, No Revolution © Antonia Kilian/jip film & verleih
    Antonia Kilian/jip film & verleih

    - Filmkritik: "The other Side of the River"

    Im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat stand die Region Rojava im Norden Syriens lange Zeit im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn es waren kurdische Kämpferinnen und Kämpfer aus dem faktisch autonomen Gebiet, die sich den Terrortruppen entgegenstellten und 2016 auch die Stadt Minbij am anderen Ufer des Euphrat befreiten. Die deutsche Filmemacherin Antonia Kilian besuchte kurz danach die Region und drehte einen Dokumentarfilm über eine junge Kurdin aus Minbij, die sich einer feministischen Polizeieinheit anschließt. "The other Side of the River" heißt der Film von Antonia Kilian – mit dem Fluss ist der Euphrat gemeint. Simone Reber hat den Film gesehen.

    Impfpflicht-Debatte im Deutschen Bundestag © dpa/Flashpic/Jens Krick
    dpa/Flashpic/Jens Krick

    - Impfpflicht-Debatte im Bundestag

    Sogenannte Orientierungsdebatten sind für manche Sternstunden des Bundestages. Bei Fragen von großer ethischer Bedeutung – wie etwa bei der Sterbehilfe - sollen erst einmal Meinungen ausgetauscht werden. Und das gründlich. Heute ging es um eine allgemeine Corona-Impfpflicht. Rund dreieinhalb Stunden waren angesetzt, ohne dass bereits Gesetzentwürfe debattiert wurden. Andreas Reuter fasst für rbbKultur zusammen.
    Henny Reents © Christoph Soeder/dpa
    rbbKultur

    - Henny Reents: "Kunst ist ein Korrektiv für die Gesellschaft"

    Die Schauspielerin Henny Reents ist bekannt für Filme wie "Winnetou - Der Mythos lebt", "Banklady", "Peer Gynt" oder Serien wie "Nord bei Nordwest". In "Der Chinese" von Benjamin Lauterbach spielt sie eine Vorzeige-Mutter im künftigen Deutschland. Das Theaterstück feiert seine Premiere am 13. Februar in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater. Peter Claus spricht mit Henny Reents über ihre neue Bühnenrolle.

    Street Art-Kunstwerk "The Master (The Wise Old Man)" der Künstler Tadas Simkus und Zygimantas Amelynas © Alexander Welscher/dpa
    Alexander Welscher/dpa

    - Kulturhauptstadt Kaunas - was bringt das Jahr?

    Die zweitgrößte Stadt Litauens Kaunas will sich mit nationalen und internationalen Ausstellungen, Festivals und einem breiten kulturellen Programm ins europäische Rampenlicht rücken. Vor wenigen Tagen wurde dort das Kulturhauptstadtjahr eröffnet. Was sich Kaunas im Festjahr vorgenommen hat, darüber spricht Peter Claus mit der litauischen Kulturmanagerin und ehemaligen Kulturattachée an der Litauischen Botschaft in Berlin Rita Valiukonytė.
    transmediale 2021–22: Alaa Mansour - "The Mad Mans Laughter", 2021 © Alaa Mansour
    rbbKultur

    - transmediale 2021–22: "abandon all hope ye who enter here"

    In Anspielung auf Dantes Inferno erkundet "abandon all hope ye who enter here" die technologischen Höllenszenarien und Schäden, die durch Computerlogiken und Extraktionsprozesse entstehen. Die Ausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg in Berlin-Tiergarten spürt den materiellen, ökologischen und ideologischen Grenzen von Verweigerung nach. Ein Gespräch mit der Kuratorin Lorena Juan.

    Matthias Käther (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - Mit Matthias Käther

    Baldassare Galuppis Oper "Il Mondo della Luna" (Die Welt auf dem Monde, 1750) Neues vom Markt: Elsa Dreisig singt Mozart-Arien (warner classics)
    43. Filmfestival Max Ophüls Preis 2022 © Oliver Dietze
    Oliver Dietze

    - Zum Abschluss des Max Ophüls Festival 2022

    Heute Abend geht das 43. Filmfestival Max Ophüls Preis mit der Preisverleihung zu Ende. In den Wettbewerben kurz- und mittelanger Filme sowie Dokumentar- und Spielfilme gingen insgesamt 49 Filme ins Rennen - 18 Preise sind zu vergeben. Das Festival fand diesmal in "hybrider" Form und dezentral statt. Vor Ort und per Stream war Peter Claus für uns dabei.
    Michel Sardou, Komponist u. Interpret, 2019 © Apaydin Alain/ABACA/dpa
    Apaydin Alain/ABACA/dpa

    - Michel Sardou feiert seinen 75. Geburtstag

    Heute vor 75 jahren wurde der französische Komponist und Interpret Michel Charles Sardou geboren. Seine bekanntesten Lieder "La maladie d'amour", "En chantant" und "Les lacs du Connemara" gehören inzwischen zum Kanon der französischen Musik. Im Jahr 2001 erwarb Sardou das Pariser Theater an der Porte St. Martin und trat dort in regelmäßigen Abständen als Schauspieler auf, bis er sich im Jahr 2003 von diesem Engagement zurückzog. Kerstin Burlage gratuliert.

    John Williams & Boston Pops Orchestra: Complete Philips Recordings © Decca
    Decca

    - Neue Aufnahmen: John Williams and The Boston Pops Orchestra

    John Williams, 90 Jahre alt, hat durch seine jüngsten Debüts in Wien und Berlin für reichlich Morgenluft in der Klassik gesorgt. Jetzt aber sind die gesammelten, etwas älteren Philips-Aufnahmen des Dirigenten John Williams in einer Box erschienen: mit stolzen 21 CDs, von Dvořák bis Bernstein. Das ausführende Boston Pops Orchestra, das er seit über 40 Jahren als Chef- und Ehrendirigent leitet, ist das kommerziell wichtigste Orchester der USA. Kai Luehrs-Kaiser stellt die Aufnahmen vor.

    Lisa Weisbrod u. Nini Alaska: Weißt du, wo die Liebe wohnt? © dtv
    dtv

    - Neues Kinderbuch über Liebe: "Weißt du, wo die Liebe wohnt?"

    Die Liebe ist vielfältig. Sie zeigt sich im Lieblingsessen des Vaters, in den Liebkosungen der Mutter oder in der frisch gewaschenen Wäsche. So erzählt es Lisa Weisbrod, Erzieherin und Sozialpädagogin, in ihrem ersten Kinderbuch "Weißt du, wo die Liebe wohnt?" - ein Bilderbuch, illustriert von Nini Alaska, zum Thema Liebhaben für Kinder ab vier Jahren. Sonja Kessen stellt es vor.

    Barnim-Gymnasiums in Berlin-Lichtenberg © Marcel Mettelsiefen/dpa
    Marcel Mettelsiefen/dpa

    - Vietnamesisch-Unterricht am Barnim Gymnasium in Lichtenberg

    Die Berliner Landesregierung hat sich verpflichtet, die Herkunftssprachen der Berliner Schüler systematisch zu fördern und Angebote für hochwertigen Unterricht bereit zu stellen. Das steht im Berliner Koalitionsvertrag. Am Barnim Gymnasium in Berlin-Lichtenberg wird derzeit Vietnamesisch unterrichtet - von einer Linguistin, die in Hanoi ihren Master absolvierte. Wer nimmt an diesem Unterricht teil und warum? Ein Gespräch mit Schulleiter Sebastian Koven.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Hörbuch-Tipp: "Das Museum der unerhörten Dinge"

    Als "literarische Wunderkammer" bezeichnet Roland Albrecht sein Museum der Unerhörten Dinge in Berlin-Schöneberg. Zu sehen sind da Gegenstände, die zu Albrecht gekommen sind, um ihre Geschichten zu erzählen - so sagt er es. Jetzt ist ein Hörbuch mit diesen Geschichten erschienen. Jakob Bauer stellt es vor.

    Nur wenige Schülerinnen und Schüler sitzen in einem Klassenraum: Die Präsenzpflicht an Berliner Schulen ist bis Ende Februar 2022 ausgesetzt; Archivfoto: dpa/Sina Schuldt, 2021
    dpa/Sina Schuldt

    - Kommentar von Jan-Martin Wiarda über ausgesetzte Präsenzpflicht an Schulen

    Die Präsenzpflicht an den Schulen ist ausgesetzt – in Brandenburg schon länger, nun auch in Berlin. Doch wie viele Schüler:innen lernen überhaupt zuhause und sind es doch eher Kinder, die in der Schule besser aufgehoben wären? Nützt das Aussetzen der Präsenzpflicht überhaupt dem Pandemiegeschehen, wo doch die meisten sich während der Ferien angesteckt haben? Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda kommentiert.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - 20.000 Umzugskartons: New Yorker Kultarchiv zieht um

    Seit Mitte der 80er sammelt der ehemalige Autor und Musikproduzent Bob George Schallplatten, CDs, Bücher und musikalische Raritäten. Die Sammlung ist eines der größten Archive für Rock, Pop und Punk und eine Fundgrube für Musikliebhaber. Nun zieht es mit 20.000 Umzugskartons nach Upstate New York um. Peter Mücke hat Bob George in New York getroffen.
    Feature; © rbbKultur

    - Die Frau in Schwarz. Die Chansonnière Barbara

    Die französische Chansonnière Barbara hat mit ihrer schönen Stimme und eingängigen Melodien von der Liebe gesungen. Von Liebeskummer und Trennung, Einsamkeit und Verlust. Das machte sie zur Identifikationsfigur eines Millionenpublikums. Jean-Claude Kuner hat zahlreiche Zeitzeugenstimmen zu einem facettenreichen Porträt verwoben.

    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Entflohene © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band VI: Die Entflohene (11/30)

    Der Ich-Erzähler befindet sich in einem intensiven Dialog mit der toten Albertine. Er versucht den Antriebskräften ihrer gemeinsamen Liebe nachzuspüren. Wie echt war ihre Liebe, wie viel Maskerade und Versteckspiel von beiden Seiten wohnte ihr inne?

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 25.02.2022

    Barbara, französische Chansonsängerin und Komponistin 1960 in Deutschland © picture alliance/ United Archives/ Max Schweigmann
    picture alliance/ United Archives/ Max Schweigmann

    - Die Frau in Schwarz. Die Chansonniere Barbara

    Die französische Chansonnière Barbara hat mit ihrer schönen Stimme und eingängigen Melodien von der Liebe gesungen. Von Liebeskummer und Trennung, Einsamkeit und Verlust. Das machte sie zur Identifikationsfigur eines Millionenpublikums. Jean-Claude Kuner hat zahlreiche Zeitzeugenstimmen zu einem facettenreichen Porträt verwoben.

  • Philosophin Susan Neiman © Karlheinz Schindler
    rbbKultur

    - Gefährliche Gedanken (4) - Gespräch mit Prof. Susan Neiman

    Brauchen wir für unsere Entwicklung, für die Entwicklung unserer Gesellschaft die Konfrontation mit dem Bösen? Die Philosophin Susan Neiman hat den Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte erforscht und sagt, die Gesellschaft sei dadurch offener und gastfreundlicher geworden. "Gefährliche Gedanken" - Spitzenwissenschaftler:innen im Gespräch mit Jörg Thadeusz. Es geht um Forschung, die unsere Sicht auf uns und die Welt verändern kann. Sind wir darauf vorbereitet, neben neuen Erkenntnissen auch neue Zumutungen zu erfahren?

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Hörbuch-Tipp: "Museum der Unerhörten Dinge"

    Als "literarische Wunderkammer" bezeichnet Roland Albrecht sein Museum der Unerhörten Dinge in Berlin-Schöneberg. Zu sehen sind da Gegenstände, die zu Albrecht gekommen sind, um ihre Geschichten zu erzählen - so sagt er es. Jetzt ist ein Hörbuch mit diesen Geschichten erschienen. rbb-Reporter Jakob Bauer stellt es vor.

    Leonard Frank. Rebell im Maßanzug (© Aufbau Verlag), Autorin: Katharina Rudolph (© Sophia Lukasch))
    Aufbau Verlag | Sophia Lukasch

    - Buchvorstellung: "Rebell im Maßanzug – Leonhard Frank"

    Leonhard Frank gehört zu den bedeutenden Autoren der Weimarer Republik. Katharina Rudolph hat jetzt eine Biografie über ihn geschrieben: "Rebell im Maßanzug". Sie ist heute Abend zu Gast im Literaturforum im Brecht-Haus in der Chausseestraße in Berlin-Mitte. Oliver Kranz hat vorab mit ihr gesprochen.

    Andrej Kurkow, Schriftsteller © Frank May/dpa
    Frank May/dpa

    - Kulturleben in der Ukraine - der Schriftsteller Andrij Kurkow

    Das Verhältnis zwischen Moskau und Kiew ist zum Zerreißen angespannt – die Angst vor einem Krieg wächst, sie ist real, auch hier bei uns. Wie reagiert die Kulturszene in der Ukraine? Auf rbbKultur berichtet der Schriftsteller und Bestsellerautor Andrej Kurkow, der aus Russland stammt und seit seiner Kindheit in Kiew lebt, über den Umgang der Künstler mit der Krise.
    Vor acht Uhr – Stühle in einem Klassenzimmer einer Grundschule in Prenzlauer Berg © Annette Riedl/dpa
    Annette Riedl/dpa

    - Kommentar: Präsenzpflicht an den Schulen ausgesetzt

    Berlin setzt bis Ende Februar die Präsenzpflicht an den Schulen aus. In Brandenburg gilt diese Regelung schon. Aber wie viele Schüler:innen lernen dann überhaupt zuhause? Und sind es eher die Kinder, die in der Schule besser aufgehoben wären? Bringt das Aussetzen der Präsenzpflicht - außer Chaos in Familien und Schulen - auch etwas für das Pandemiegeschehen? Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda kommentiert.

    Thomas Schmidt-Ott © picture alliance/ Geisler-Fotopress/ Frederic Kern
    rbbKultur

    - Zu Gast: Thomas Schmidt-Ott, neuer "Managing Director“ beim DSO

    Der bisherige Director Program bei TUI Cruises geht neue Wege. Der Kulturmanager und Cellist Thomas Schmidt-Ott hat nicht nur den Hamburger Kreuzfahrt-Anbieter verlassen, sondern auch die Branche. Ab Januar ist er Managing Director beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO). Peter Claus spricht mit ihm über seine neue Herausforderung und berufliche Pläne.

    Petra Kahlfeldt © imago images/Christian Kielmann
    imago images/Christian Kielmann

    - Wer ist die neue Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt?

    Berlin hat eine neue Senatsbaudirektorin. Und selten gab es so viele Proteste gegen die Besetzung dieses Postens wie bei Petra Kahlfeldt. Wer ist diese Frau, und warum polarisiert sie so sehr? Unser Architektur-Experte Nikolaus Bernau mit einer Einschätzung.

    Kai Luehrs-Kaiser; Foto: rbb / Oliver Ziebe

    - Mit Kai Luehrs-Kaiser

    Impfskepsis und Aberglaube bei Musikern +++ Kleine Hommage zum 100. Geburtstag von Renata Tebaldi +++ Ein entscheidendes Argument für Partys +++ Vaughan Williams und John Williams: Gibts da etwa einen Zusammenhang, oder klingt das nur so? +++ und so weiter
    Susan Neiman © dpa/ NDR/ Wolfgang Borrs
    dpa/ NDR/ Wolfgang Borrs

    - "Gefährliche Gedanken" mit der Philosophin Susan Neiman

    Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Prof. Susan Neiman Direktorin des Einstein Forums in Potsdam. Sie befasst sich mit der Frage, ob das Böse in seinen Eigenschaften beschrieben werden kann und was es in Gesellschaften anrichtet. Auf rbbKultur spricht die US-amerikanische Philosophin darüber, wie die Vergangenheit in Deutschland aufgearbeitet wird und was Amerika in seiner Auseinandersetzung mit der eigenen Gewalthistorie von Deutschland lernen kann.
    Forschungseisbrecher "Polarstern" (AWI) © DB AWI/dpa
    DB AWI/dpa

    - 40. Jahrestag: Schiffstaufe "Polarstern"

    Heute vor 40 Jahren wurde das Forschungsschiff "Polarstern" in Kiel getauft. Catharina Spethmann erinnert an dieses Ereignis.

    Ladina Soubeyrand, Fridays for Future © Fridays for Future
    Fridays for Future

    - Wie geht es weiter mit "Fridays for Future"?

    Wir fragen auf rbbKultur regelmäßig, was man gegen den Klimawandel tun kann - ob die Welt noch zu retten ist und wenn ja, wie. Darüber sprechen wir heute mit Ladina Soubeyrand. Sie ist 17 Jahre alt und hat in Senftenberg eine Ortsgruppe von "Fridays for Future" gegründet.

    Chloé Delaume: Das synthetische Herz © Liebeskind
    Liebeskind

    - Chloé Delaume: "Das synthetische Herz"

    Die französische Autorin Chloé Delaume erobert in ihrer Heimat die Bestsellerlisten und wurde schon mit etlichen Literarturpreisen ausgezeichnet. Nun erscheint auf Deutsch ihr neuer Roman: "Das synthetische Herz". Im Mittelpunkt der Geschichte steht Adélaïde, die in der Presseabteilung eines Verlages arbeitet. Die schöne, selbstbewusste Frau ist erfolgreich im Job, doch privat läuft bei ihr einiges schief - auch im Liebesleben. Nadine Kreuzahler hat das Buch gelesen.
    Monobloc © Salzgeber & Co. Medien GmbH
    Salzgeber & Co. Medien GmbH

    - Filmkritik: "Monobloc"

    Er ist der meistverkaufte Stuhl der Welt. Hässlich, billig und noch nicht mal bequem - der "Monobloc". Man sieht ihn in deutschen Kleingärten und in so ziemlich jedem Winkel der Welt. Der Filmemacher Hauke Wendler erzählt in seinem Dokumentarfilm "Monobloc" die Geschichte dieses Stuhls. Christine Deggau hat den Film gesehen.

    Thomas Hampson, Bariton © Marshall Light Studio
    Marshall Light Studio

    - Pierre Boulez Saal: Schubert-Woche 2022

    Wie keinem anderen Komponisten gelang es Franz Schubert in seinen über 600 Liedern, alle Facetten menschlichen Lebens zu beleuchten - von der Liebe über die Freundschaft bis hin zur Frage nach dem Göttlichen. Im Pierre Boulez Saal hat gerade unter der Leitung des Baritons Thomas Hampson die Schubert-Woche begonnen. Gestern war das Eröffnungskonzert mit Hampson und dem Pianisten Wolfram Rieger. Unser Musikkritiker Clemens Goldberg war dabei.

    Transparency International präsentiert Korruptionswahrnehmungsindex © Imago Images
    Imago Images

    - Transparency International legt Index zur Korruption vor

    Der Kampf gegen Korruption tritt weltweit auf der Stelle, bedauert die Nichtregierungsorganisation Transparency International. Sie hat ihren Korruptionsindex veröffentlicht. Er umfasst weltweit 180 Länder und beklagt, in einigen Staaten sei die Korruption deutlich auf dem Vormarsch. Johannes Frewel berichtet.
    Albert-Gutzmann-Schule
    Staatsoper Berlin

    - Staatsoper und ALBA Berlin starten Zusammenarbeit

    Gestern Abend wurde die neue Partnerschaft zwischen der Staatsoper mit ihrem Kinderopernhaus und ALBA Berlin vorgestellt. Sie wollen Schulen dabei unterstützen, soziale und emotionale Kompetenzen der Kinder zu fördern. Es geht auch darum, Kompetenzbereiche Musik, Sport und Bildende Kunst zu stärken. Einzelheiten von Barbara Wiegand.
    Shlomit Tripp in ihrem Atelier. (Quelle: Shlomit Tripp)
    Shlomit Tripp

    - Obermayer Awards für "Bubales und Shlomit Tripp"

    Heute Abend werden im Berliner Abgeordnetenhaus die Obermayer Awards verliehen. Das ist eine Auszeichnung für herausragendes Engagement zur Bewahrung jüdischer Geschichte und zur Bekämpfung von Vorurteilen. Zu den ausgezeichneten Initiativen gehört auch das Berliner Puppentheater "Bubales und Shlomit Tripp". Tomas Klatt stellt es vor.
    Lesung; © rbbKultur

    - Band VI: Die Entflohene (10/30)

    Der Ich-Erzähler Marcel vergleicht seine Liebe zu Albertine mit derjenigen von Swann und Odette. Er entdeckt Analogien und Unterschiede beim Versuch, die geliebte Person an sich zu binden.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 24.02.2022

  • Wolfgang Rihm
    rbbKultur

    - Wolfgang Rihm beim Lucerne Festival

    Wolfgang Rihm ist nicht nur einer der renommiertesten Komponisten der Gegenwart, er setzt sich auch seit langem für den Nachwuchs in Sachen zeitgenössische Musik ein. Vor fünf Jahren übernahm er die Künstlerische Leitung der Lucerne Festival Academy, die sich der Interpretation und Aufführung neuer Musik widmet. // Am Mikrofon: Margarete Zander

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - 100 Jahre Insulin

    Am 23. Januar 1922 bekam ein 13-jähriger Junge die erste Insulinspritze. Der Patient überlebte - damals eine Sensation. Durch das Insulin ist das Leben mit Diabetes deutlich einfacher geworden. Lena Petersen über die Entwicklung eines Medikaments, das nicht mehr wegzudenken ist.
    Lotte Reiniger: Zirkusreiterin (© Stadtmuseum Tübingen/ VG Bild Kunst Bonn 2022) und Lotte Jacobi: Käthe Kollwitz (© Lotte Jacobi Archives, University of New Hamsphire, USA)
    Stadtmuseum Tübingen/ VG Bild Kunst Bonn 2022 | Lotte Jacobi Archives, University of New Hamsphire, USA

    - Zweimal Lotte im Käthe-Kollwitz-Museum

    Das Käthe-Kollwitz-Museum widmet sich im Rahmen seiner letzten Sonderausstellung am jetzigen Standort dem Werk zweier Künstlerinnen der Weimarer Republik: Lotte Jacobi und Lotte Reiniger - die erstere war Fotografin, die letztere Trickfilmpionierin. Mit Talent und Geschäftssinn setzten sich die in der männerdominierten Kunstszene durch. Barbara Wiegand hat die Ausstellung besucht.
    Jean-Claude Mézières, französischer Comiczeichner © picture alliance/dpa/AFP/ Joel Saget
    picture alliance/dpa/AFP/ Joel Saget

    - Der Comiczeichner Jean-Claude Mézières ist tot

    Der Comicszenarist Jean-Claude Mézières gilt als Grandseignieur des europäischen Comics, der mit seiner Science Fiction-Serie "Valerian und Veronique" einen Klassiker schuf und auf der ganzen Welt bekannt wurde - nicht zuletzt weil Luc Besson die Comicreihe für das Kino verfilmt hat. Nun ist Jean Claude Mézières gestorben - er wurde 83 Jahre alt. Andrea Heinze erzählt auf rbbKultur, warum seine Comics wegweisend für die Science Fiction wurden.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Jahres-pressekonferenz der Deutschen Orchester-vereinigung

    Wie geht es den Berufsorchestern in der Pandemie? Wen trifft es besonders? Wie sieht’s aus mit Kartenverkäufen, mit der Hilfe für Freie? Am Montag stellt die Deutsche Orchestervereinigung ihre aktuellen Zahlen für Berufsorchester vor. Maria Ossowski berichtet.

    Anne Biewald, Bundesumweltamt © privat
    privat

    - Wie sollten Obst und Gemüse im Supermarkt aussehen?

    Glänzende Äpfel, schöne gerade Möhren mit frischen grünen Blättern, üppige Kohlpflanzen - so kennen wir seit vielen Jahren unsere Obst- und Gemüseregale im Supermarkt. Dieser perfekte Anblick hat aber einen Preis. Das hat eine neue Studie des Umweltbundesamtes gemeinsam mit den Verbraucherzentralen im Detail erforscht und Lösungsvorschläge erarbeitet. Peter Claus spricht im rbbKultur-Klimagespräch mit Anne Biewald, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Landwirtschaft des Umweltbundesamtes.
    Robert Schuster, Regisseur © Mark Feigman
    rbbKultur

    - Robert Schuster über seine Theaterarbeit

    Schon mit 25 Jahren bekam er den Friedrich-Luft-Preis, später übernahm er mit seinem Kollegen Tom Kühnel das Frankfurter Theater am Turm, seither ist der Regisseur Robert Schuster weiter für Schauspiel und Oper aktiv, auch in länder- und kulturübergreifenden Produktionen. Nun inszeniert Robert Schuster am Berliner Ensemble das Stück "Vögel". Wir sprechen mit ihm über die Essenz seiner Theaterarbeit.

    Jörg Verhöfen, Mitarbeiter des Pandemiestabs des Gesundheitsamtes Neukölln, hält ein Quarantäne-Merkblatt in der Hand© Britta Pedersen/dpa
    Britta Pedersen/dpa

    - Wer blickt noch durch beim Quarantäne Chaos?

    Fünf Berliner Bezirke haben gerade die höchsten Inzidenzen von ganz Deutschland, auf Platz 6 und 7 folgen Potsdam und die Uckermark. Vor allem an Schulen und Kitas gibt es besonders viele Corona-Infektionen. Viele Eltern sind genervt – weil sie die Situation teilweise als chaotisch empfinden. Nicht immer ist allen sofort klar, was genau gilt - wenn eine Infektion in einer Schulklasse bestätigt ist. Und in dieser Situation jetzt haben die Amtsärzte die Quarantäne für Kontaktpersonen gelockert. Jan Menzel klärt auf, wer wann in Quarantäne muss.

    Bruder Norbert Lammers, Priester und Franziskaner, eine Szene aus der ARD-Dokumentation Wie Gott uns schuf © EyeOpeningMedia/rbb
    EyeOpeningMedia/rbb

    - Schwul, lesbisch und katholisch: Nicht länger heimlich!

    Schwul, lesbisch, queer und katholisch. Das geht. Nur nicht länger heimlich sagen sich über 100 Frauen, Männer und Transpersonen, allesamt im kirchlichen Dienst und haben sich heute gemeinsam geoutet. Es ist das größte Coming-out, das die Kirche je erlebt hat. Die Folgen sind nicht absehbar, denn nach kirchlichem Arbeitsrecht droht ihnen allen die Entlassung. Ulrike Bieritz kommentiert.

    ARD-Dokumentation "Wie Gott uns schuf". (Quelle: rbb)
    EyeOpeningMedia/rbb

    - Vor der Filmpremiere: "Wie Gott uns schuf – Coming Out in der katholischen Kirche"

    Gerade erst hat ein Gutachten über sexuellen Missbrauch die katholische Kirche erschüttert, da folgt der nächste Paukenschlag: 100 Mitarbeiter der Kirche, darunter auch Pfarrer, outen sich als homosexuell. Die Fernsehreportage "Wie Gott uns schuf" wird heute Abend um 20:30 Uhr im Ersten darüber berichten. Wir sprechen vorab mit Katharina Kühn, die den Film gemeinsam mit Hajo Seppelt gemacht hat.

    Meine Musik; © rbbKultur

    - Mit Bernhard Schrammek

    Nikolai Kapustin: Blueprint © Capriccio
    Capriccio

    - Album der Woche: Nikolai Kapustins "Blueprint"

    Der russisch-ukrainische Komponist Nikolai Kapustin vermischt in seiner Musik Klassik und Jazz miteinander, ähnlich wie George Gershwin. Der Pianist Frank Dupree beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit Kapustins Kompositionen. Vor kurzem hat er einige seiner Klavierwerke zusammen mit dem Bassisten Jakob Krupp und dem Drummer Obi Jenne als Jazz Trio eingespielt. "Blueprint" ist unser Album der Woche. Beate Stender hat es sich angehört.

    Shoichi Yokoi, 1973 © CSU Archives/Everett Collection/dpa
    CSU Archives/Everett Collection/dpa

    - 50. Jahrestag: Shoichi Yokoi wird auf einer einsamen Insel gefunden

    28 Jahre lang lebte Yokoi Shōichi nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Dschungel auf der Insel Guam versteckt. Jens Otto erinnert an den japanischen Soldaten und seine bemerkenswerte Geschichte.

    Nils Mönkemeyer; © Irene Zandel/Sony
    Irene Zandel/Sony

    - Ultraschall-Abschlusskonzert im Großen Sendessaal des rbb

    Die 24. Ausgabe des Festivals "Ultraschall Berlin" ging gestern zu Ende. Im großen Abschlusskonzert im Großen Sendesaal des rbb präsentierten das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und Johannes Kalitzke ein Bratschenkonzert von York Höller und Werke von Enno Poppe und Arne Gieshoff. In dem Orchesterwerk "Oder Ekel kommt vor Essenz" von Yiran Zhao war der Lyriker und Autor Fiston Mwanza Mujila als Sprecher seiner eigenen Texte zu erleben. Antje Bonhage berichtet vom Festivalabschluss im Haus des Rundfunks.
    Susan Taubes: Nach Amerika und zurück im Sarg © Matthes & Seitz Berlin
    Matthes & Seitz Berlin

    - Susan Taubes: "Nach Amerika und zurück im Sarg"

    Im November 1969 erschien der Roman "Divorcing" der Schriftstellerin und Philosophin Susan Taubes. Jetzt kann man dieses autobiografische Werk neu entdecken. Es ist unter dem Titel "Nach Amerika und zurück im Sarg" in der Übersetzung von Nadine Miller neu verlegt worden. Unsere Literaturkritikerin Manuela Reichart stellt das Buch vor.
    Thierry Mugler, Modedesigner © Britta Pedersen/dpa
    Britta Pedersen/dpa

    - Mit 73 Jahren: Modeschöpfer Thierry Mugler ist gestorben

    Der französische Modedesiger Thierry Mugler ist Alter von 73 Jahren gestorben. Mugler arbeitete zunächst für verschiedene Modehäuser in Paris, London und Mailand, bevor er in den 1970er Jahren seine eigene Marke gründete. Charakteristisch war seine Frauenmode mit gepolsterten Schultern, tiefen Ausschnitten und korsettartigen Taillen. Ein Nachruf von Stefanie Markert.
    Staatstheater Cottbus: Der Biberpelz © Marlies Kross
    Marlies Kross

    - Staatstheater Cottbus: "Der Biberpelz"

    Seit der Uraufführung 1897 gehört Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" zu den erfolgreichsten Komödien auf deutschen Bühnen. Die "Diebskomödie" um Mutter Wolffen ist nun am Staatstheater Cottbus in einer neuen Bearbeitung und Inszenierung von Armin Petras zu sehen. Unser Kritiker Frank Dietschreit hat die Premiere am Samstagabend besucht.
    Komische Oper: Orfeo ed Euridice © Iko Freese | drama-berlin.de
    Iko Freese | drama-berlin.de

    - Komische Oper: "Orfeo ed Euridice"

    Christoph Willibald Glucks "Orfeo ed Euridice" gilt als radikal reformierte Kurzoper. Jetzt ist der Klassiker des Opernrepertoires in der Inszenierung des italienischen Regie-Stars Damiano Michieletto an der Komischen Oper zu sehen. Die musikalischen Leitung hat David Bates und der Countertenor Carlo Vistoli und Nadja Mchantaf singen die Titelpartien. Gestern war die Premiere und unser Opernkritiker Kai Luehrs-Kaiser war dabei.

    Doris Anselm: Lust und Frust mit Proust 56 © autorenfotos.com/Heike Bogenberger
    autorenfotos.com/Heike Bogenberger

    - Lust & Frust mit Proust, Folge 56: Wie pornografisch ist Proust?

    Immer wieder heißt es in Prousts "Suche nach der verlorenen Zeit", die Liebe sei im Prinzip etwas "Gemachtes". Etwas, das mehr mit den eigenen Projektionen und Fantasien zu tun hat als mit der realen anderen Person. Deshalb überlegt unsere Kolumnistin Doris Anselm diese Woche mal, ob die Liebe bei Proust nicht eigentlich pornografisch ist.

    Paul Auster: Im Flammen © Rowohlt
    Rowohlt

    - "In Flammen": Paul Austers Hymne auf Stephan Crane

    Mit der "New York Trilogie" erlangte Paul Auster Weltruhm. Heute kommt sein erstes Sachbuch in Deutschland auf den Markt: "In Flammen" über das Leben und Werk von Stephen Crane. Darin nimmt Auster den Leser mit auf eine 1200 Seiten lange Reise durch die kurzen 29 Jahre von Stephan Cranes Leben.

    Indie-Pop-Musiker und Autor PeterLicht, Köln 2015; © imago/Horst Galuschka
    imago/Horst Galuschka

    - PeterLicht: Die Nacht

    Gelesen von PeterLicht.
    Stadtgrün – begrünte Loggia; © dpa/blickwinkel/B. Leitner
    dpa/blickwinkel/B. Leitner

    - Die Klima-Minute: Stadtgrün

    Grünere Städte sind nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Bewohner:innen.

    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Entflohene © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band VI: Die Entflohene (9/30)

    Marcel erinnert sich der Vielfalt der Gefühle, die er gegenüber Albertine hegte: Zärtlichkeit, wütende Eifersucht, Gleichgültigkeit, Innigkeit, Leidenschaft. Er beginnt zu begreifen, dass die Liebe sich aus vielen, oft einander widerstreitenden Gefühlen zusammensetzt.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 23.02.2022

  • Der Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff, aufgenommen im Holzhausenschlösschen in Frankfurt am Main, April 2015; © dpa/Christoph Schmidt
    dpa/Christoph Schmidt

    - "Jazz ist Freiheit" - Erinnerung an Emil Mangelsdorff

    Geboren im Jahr 1925 in Frankfurt am Main, wusste Emil Mangelsdorff schon im Alter von etwa neun Jahren, dass Jazz „seine Musik“ sein würde. Emil Mangelsdorff war Teil der Franfurter „Swing Jugend“, spielte Anfang der 40er Jahre in der Frankfurter "Hot Club Combo". Er wurde deswegen von der Gestapo auch verhört und verhaftet. Diese Erfahrungen gab er später weiter. Als Zeitzeuge, als Mahner in vielen Vorträgen, unter dem Titel "Swing tanzen verboten". Er war Wegbereiter für den Jazz, machte mit seinem Bruder Albert Frankfurt nach dem Krieg zur heimlichen Jazz-Metropole Deutschlands. Bis ins hohe Alter hinein trat er regelmäßig auf. Ein vielseitiger, begeisternder, und vor allen Dingen auch integrer Musiker, das war Emil Mangelsdorf, der am Donnerstag nun im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Wir erinnern an ihn und senden daher ein Live- Dokument: Das „Emil Mangelsdorff Quartett“ beim Berliner Jazz-Fest vom 3. November 2010.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Ultraschall Berlin 2022 - Abschlusskonzert

    Das Abschlusskonzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Johannes Kalitzke, dem Bratscher Nils Mönkemeyer und dem Sprecher Fiston Mwanza Mujila. Live aus dem Großen Sendesaal des rbb - Moderation: Andreas Göbel
    Joachim Weckmann, Inhaber und einer der Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH; © Privat
    Privat

    - Joachim Weckmann - Intelligentes Brot

    Vielleicht muss man sein Leben dem Brot widmen, wenn man Weckmann heißt? Joachim Weckmann jedenfalls hat das getan. 1981 kaufte er eine Großbäckerei und baute sie um, zum Vorzeige-Biounternehmen: Märkisches Landbrot, gebacken in Berlin-Neukölln. Kleine Brötchen backen allerdings ist Weckmanns Sache nicht: Er möchte die Welt verändern. Oder zumindest damit anfangen. Ein Gespräch übers Backen, über Verantwortung und Gerechtigkeit – und darüber, ob weißes Weizenmehl wirklich Gift ist.
    Piano Lounge; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Piano Lounge

    Klaviermusik von Alexander Glasunow, E. T. A. Hoffmann, Robert Schumann, José Rolón und Jules Massenet
    Podcast | Händel © rbbKultur
    rbbKultur

    - Il Sassone und seine Rivalen: Händel in Rom und Florenz (04/26)

    Händel lernte in Italien viel. Zum einen den italienischen Stil und wie man ihn effektvoll erweitert. Zum anderen, wie man Freunde und Förderer gewinnt und sich gegen Konkurrenz durchsetzt. Dass man ihn in Rom „Il Sassone“ nannte, benennt nicht nur seine Herkunft aus Sachsen, sondern ist auch ein Zeichen von erstem Starruhm.
    Frauen der Handarbeitsgruppe arbeiten in den Räumen des Aussiedlervereins "Vision e.v." an verschiedenen Häkel- und Klöppelwerken, Berlin 2016; © dpa/Britta Pedersen
    dpa/Britta Pedersen

    - Deutsche Wurzeln, russischer Akzent - Spätaussiedler

    "Nationalität: Nemetz", d.h. "Deutsch". So stand es in den Pässen der Deutschen, deren Vorfahren vor Jahrhunderten ins Zarenreich eingewandert waren. In Deutschland wiederum sind die Spätaussiedler trotz ihrer Abstammung oft schlicht "die Russen", die einen fremden Akzent haben, stockkonservativ sind und sich nicht integrieren wollen. Manche versuchen daher, möglichst unauffällig zu sein, doch gerade die Jüngeren sehen in ihren deutsch-russischen Wurzeln weniger ein Defizit als einen Pluspunkt in der zunehmend vielfältigen deutschen Gesellschaft.

    Klassik für Kinder © rbbKultur
    rbbKultur

    - Magische Flöten und zauberhafte Sterne

    Der Glücksengel - eine Sternengeschichte mit Musik // Der magische Flötenkessel - ein Jubiläumshörspiel // Der Sternenlicht-Express // Piccoloflötenmusik // Am Mikrophon: Stephan Holzapfel
    Frauen vor einer Bäckerei in Kabul © picture alliance/ ASSOCIATED PRESS/ Petros Giannakouris
    picture alliance/ ASSOCIATED PRESS/ Petros Giannakouris

    - Aufbegehren gegen Hunger und Unterdrückung

    Kein Geld, kein Essen, keine Bildung, keine Zukunft? Das eigene Kind zu verkaufen - das ist hierzulande nur ein Beweis für kalte Grausamkeit. Doch in Afghanistan offenbar die letzte Möglichkeit, die Kinder in der Familie vor dem Hungertod zu bewahren. Seit dem überstürzten Abzug der alliierten Truppen im August 2021 und der Regierungsbildung durch die Taliban haben sich weltweite finanzielle Unterstützer abgewandt. Denn abzusehen war, dass Frauenrechte (Menschenrechte) immer weiter eingeschränkt werden. Um nun die Zivilbevölkerung vor Hunger und Kältetod zu bewahren, gehen die Vereinten Nationen davon aus, dass über vier Milliarden Euro nötig sind, eine längst prophezeite humanitäre Katastrophe abzuwenden. Die Situation im Land erfordert Solidarität. Was ist von hier aus zu tun? Welche Initiativen bieten Zuversicht? Mental wie ganz praktisch? Mit dem Projekt "Untold - Weiter Schreiben - Afghanistan" stehen sechs Schriftstellerinnen, drei deutschsprachige, drei afghanische, in literarischem Briefkontakt und bekommen Einblicke in das Leben der jeweils anderen. Und seit 30 Jahren ist der Afghanische Frauenverein mit Bildungs- und Gesundheits-Projekten in Afghanistan aktiv, um humanitäre Hilfe zu leisten. Wir sprechen mit der Autorin Daniela Dröscher, die am Projekt "Weiter Schreiben Afghanistan" beteiligt ist und hören Ausschnitte aus dem literarischen Briefwechsel. Und wir sprechen mit Christina Ihle vom Afghanischen Frauenverein. Moderation: Michaela Gericke. Mehr zum Thema Auf Weiterschreiben.jetzt sind die Texte der deutschsprachigen und afghanischen Schriftstellerinnen nun veröffentlicht. Es ist ein von der gemeinnützigen Organisation "WIR MACHEN DAS" initiiertes Projekt: "Weiterschreiben.jetzt" ist ein Literaturportal für Literatur aus Kriegs- und Krisengebieten. Untold – Weiter Schreiben Afghanistan ist in der Zusammenarbeit mit der KfW Stiftung und der Londoner Initiative "Untold" entstanden. Afghanischer Frauenverein: www.afghanischer-frauenverein.de

  • Marc Secara © G2/Steffen Baraniak
    G2/Steffen Baraniak

    - Marc Secara und seine "Berlin Songs"

    Als klassisch ausgebildeter Sänger hat sich Marc Secara ganz dem Bigband-Jazz und dem Swing verschrieben. Er ist die Stimme des "Berlin Jazz Orchestra", mit dem er sein neues Album „Berlin Songs“ aufgenommen hat. Carsten Beyer hat ihn ins Studio eingeladen und spricht mit ihm über die vielen Arten, Berlin zu besingen.

    Talente und Karrieren; © rbbKultur
    rbb

    - Talente und Karrieren: der Bariton Änaes Humm

    Schon mit 6 Jahren hat Äneas Humm bei den Zürcher Sängerknaben mitgesungen. Mittlerweile ist er 26 und hat sich als Bariton mit einem breiten Repertoire von geistlichen Oratorien über klassische Opernpartien bis zu zeitgenössischen Werken international einen Namen gemacht. Seinen Fokus legt der junge Schweizer Bariton aber auf den Liedgesang. Nach seinem Debütalbum 2017 mit Liedern aus dem frühen 20. Jahrhundert ist jetzt sein zweites Album erschienen, auf dem er sich romantischen Liedern von Franz Liszt, Edvard Grieg, Viktor Ullmann und Fanny Hensel zuwendet.
    Die Macht des Zufalls
    Imago

    - Die Macht des Zufalls

    +++ Der Physiker Walter Hehl über die Rolle des Zufalls in der modernen Wissenschaft +++ LottospielerInnen hoffen auf den Zufall +++ Gespräch mit Matthias Bertsch über Menschen, die zufällig Opfer einer Gewalttat wurden +++ Straßenumfrage in Berlin: Welche Rolle spielt für Sie der Zufall? +++ Losen statt wählen: der Zufall in der Demokratie +++

    Stephan Holzapfel © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Holzapfel live - Raten oder Wünschen

    Konstantin Grcic: New Normals, 2021; Foto: Florian Böhm
    Florian Böhm

    - Haus am Waldsee: Konstantin Grcic - "New Normals"

    Mit Konstantin Grcic präsentiert das Haus am Waldsee einen der bedeutendsten Industriedesigner der Gegenwart, der in seinen Entwürfen entschieden zukunftsorientiert ist. Bekannt wurde Grcic u.a. mit dem "Chair_ONE", der eine aus Aluminium gegossene, unregelmäßige Gitterstruktur besitzt. Doch präsentiert er in der Ausstellung "New Normals" nicht einfach frühere Entwürfe, sondern kombiniert sie zu Szenarien: Einfallstore der spekulativen Imagination. Ein Ausstellungsbericht von Silke Hennig.

    S-Bahnhof Prenzlauer Allee, Ost-Berlin; 1975, Foto: Burkhard Wollny
    rbbKultur

    - "Alltag an Schienen" - Ausstellung im Deutschen Technikmuseum

    Burkhard Wollny ist Fotograf und Eisenbahnfan aus der Nähe von Stuttgart. Besonders alte Dampfloks haben es ihm angetan. Vor dem Mauerfall reiste er immer wieder in die DDR und nach West-Berlin, wo noch viele der alten Lokomotiven ihren Dienst taten. Dabei entstanden einzigartige Bilder vom Leben in den Städten und in der Provinz, auf Bahnhöfen und an Bahnübergängen. Das Deutsche Technikmuseum in Berlin zeigt jetzt 57 seiner Fotografien in einer Sonderausstellung. Über die Schau sprechen wir auf rbbKultur mit dem Kurator, Bernd Lüke.
    Nightmare Alley © 20th Century Studios/The Walt Disney Company
    20th Century Studios/The Walt Disney Company

    - "Nightmare Alley" - neuer Film von Regisseur Guillermo del Toro

    Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro hat sich als Meister des düsteren Horrormärchens etabliert, zum Beispiel mit dem Fantasydrama "Pan’s Labyrinth" oder seinem Oscar-Triumph "The Shape of Water". Sein neuestes Werk heißt "Nightmare Alley" und ist die Neuverfilmung eines Krimiromans der schwarzen Serie von William Lindsay Gresham. Der Film ist prominent besetzt, unter anderem mit Bradley Cooper, Cate Blanchett, Rooney Mara, Willem Dafoe. Eine Filmkritik von Anke Sterneborg.

    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Jazzmusiker Emil Mangelsdorff gestorben

    Der Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb Mangelsdorff bereits am Donnerstag im Alter von 96 Jahren in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main. Jazz hörte und spielte Emil Mangelsdorff verbotenerweise schon unter den Nationalsozialisten. Später prägte er die Jazz-Szene der Mainmetropole. Der Musiker nahm viele Neuerungen des Jazz kreativ auf. Ein Nachruf von Claus Gnichwitz.
    Lottokugeln liegen im Museumsraum der Lottozentrale; © dpa/Bernd Weissbrod
    dpa/Bernd Weissbrod

    - Lotto - Ein Glücksspiel und die Macht des Zufalls

    Lotto ist eine italienische Erfindung und war ursprünglich eine Wette auf die Wahl der Genueser Ratsmitglieder per Los im 15. Jahrhundert. Schnell wurde es aber von den Anbietern als Geldmaschine erkannt und von denen, die sich mit kleinem Einsatz großen Gewinn versprachen, als begeisterndes Glücksspiel. Im Wort "Lotto" selbst steckt nicht nur der Begriff "Los", sondern auch "Schicksal", anders gesagt der Zufall. Diesem hat sich Birgit Galle auf die Spur gemacht zusammen mit einer Lotto-Spielerin.

    Mad About Dugnad: "Kristian August Gate 13" in Oslo von Mad arkitekter © Kyrre Sundal
    Kyrre Sundal

    - Architekturforum Aedes zeigt Pläne für Hochhaus in Berlin-Kreuzberg

    Die norwegische Tradition des "dugnad" ermutigt jede und jeden, zu einem gemeinsamen Ziel beizutragen. Für das Architekturbüro Mad ist „dugnad“ der Schlüssel für die Entwicklung nachhaltiger Architektur. Das Architektenforum Aedes im Prenzlauer Berg zeigt ab heute vier Mad-Projekte, darunter ein geplantes Holzhochhaus in Berlin-Kreuzberg. Nikolaus Bernau hat die Ausstellung besucht.

    NPD-Verbotsantrag der Bundesregierung, 2002 © Tim Brakemeier/dpa
    Tim Brakemeier/dpa

    - 20. Jahrestag: NPD-Verbotsverfahren gescheitert

    Es gab ernsthafte Versuche, die rechtsextreme NPD verbieten zu lassen. Doch das Vorhaben scheiterte. Heute vor 20 Jahren - am 22. Januar 2002 - strich das Bundesverfassungsgericht weitere Verhandlungstermine im NPD-Verbotsprozess. Der Grund: der Staat selbst hatte im Verfassungsschutz unzulässigerweise einen sogenannten V-Mann aus der NPD eingesetzt. Jochen Grabler rollt die Ereignisse auf.
    André Bochow; © Privat
    Privat

    - Satirischer Wochenrückblick

    Die wichtigsten Ereignisse der Woche zusammengefasst in André Bochows Wochenrückblick: natürlich satirisch und mit ganz eigenem Blick auf die Höhepunkte dieser Woche.
    Deutsche Oper Berlin, Tischlerei: "Once to be realised" © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    - Uraufführung "Once to be realised" in Tischlerei der Deutschen Oper

    Der griechische Komponist Jani Christou entwarf knapp 130 Skizzen zu einer Reihe noch zu komponierender Stücke, von denen er allerdings nur wenige vor seinem Unfalltod 1970 ausarbeiten konnte. Jetzt werden seine visionären Entwürfe zur Grundlage eines neuen Musiktheaters in der Tischlerei der Deutschen Oper. Zusammen mit dem Regisseur Michail Marmarinos beschäftigen sich sechs namhafte Komponistinnen und Komponisten des aktuellen Musiktheaters, darunter Beat Furrer und Olga Neuwirth, mit Christous Entwürfen. "Once to be realised" heißt diese musikalische Begegnung, die am Sonntag uraufgeführt wird. Ein Vorbericht von Oliver Kranz.
    Ensemble Adapter; © Privat
    Privat

    - "Schrumpf! Varpcast" - experiementielle Radio-Oper beim Festival für Neue Musik

    "Yunge Eylands Varpcast Netwerkið" - so heißt eine experimentelle Radio-Oper der neuseeländischen Komponistin Celeste Oram. Mit dem Ensemble Adapter aus vier deutschen und isländischen Musikerinnen und Musikern spürt die Komponistin verschiedenen Bedeutungen von "Radio" in den jeweiligen Heimatländern Neuseeland, Deutschland und Island nach. Heute Abend hat das Stück im Radialsystem im Rahmen von Ultraschall Berlin seine Uraufführung. Und morgen Vormittag gibt es – ebenfalls im Rahmen von Ultraschall - eine "geschrumpfte" Version der Radio-Oper zu erleben, eigens für Kinder und Familien. Eindrücke vorab von Antje Bonhage.

    Bernd Breiter, Musikproduzent © Boris Roessler/dpa
    Boris Roessler/dpa

    - Deutscher Musikproduzent Bernd Breiter in Los Angeles geehrt

    Der deutsche Musikproduzent Bernd Breiter ist in Los Angeles mit dem „Living Legends of Aviation Award“ für seine Verdienste um Luft- und Raumfahrt ausgezeichnet worden. Breiter schickte mit Matthias Maurer den ersten DJ ins Weltall und plant in diesem Jahr ein weltumspannendes Konzert von der ISS aus. Den Preis hatten zuvor auch schon Schauspieler wie Harrison Ford oder John Travolta erhalten.
    Fridolin Schley © Isolde Ohlbaum
    Isolde Ohlbaum

    - Fridolin Schley: "Die Verteidigung"

    Fridolin Schley im Gespräch mit Natascha Freundel und Thomas Geiger -- Der neue Roman des Münchner Autors Fridolin Schley beleuchtet den längsten und umfangreichsten der zwölf Nürnberger Nachkriegsprozesse: "The United States of America vs. Ernst von Weizsäcker et. al" - so hieß der heute so genannte "Wilhelmstraßenprozess" offiziell. Von November 1947 bis April 1948 standen Funktionäre des Auswärtigen Amts wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht: Ex-Staatssekretär und SS-Führungsmitglied Ernst von Weizsäcker war der prominenteste Angeklagte, Assistent der Verteidigung war sein Sohn Richard von Weizsäcker. In einer atemberaubenden Komposition aus Dokument, Essay und Fiktion fängt Fridolin Schley ein, wie der Sohn den Vater im Prozessverlauf kennengelernt haben könnte. Der Roman ist zugleich ein Lehrstück über die die deutsche Nachkriegsgeschichte und ihre Folgen bis heute. Auch die berühmte Rede des Bundespräsident Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1945 erscheint nach diesem Buch in neuem Licht. -- Fridolin Schley: "Die Verteidigung". Hanser Berlin 2021, 272 S., 24 Euro.
  • Rembetiko heute: junge Straßenmusiker in Athen, 2017; © dpa/Marios Lolos
    dpa/Marios Lolos

    - Von Tango bis Metal - Der "griechische Blues" Rembetiko heute

    Die Musik der Geflüchteten aus Kleinasien, die in den 1920er und 1930er Jahren in den Hafenstädten Athen und Thessaloniki entstand, nennen viele den "Blues der Griechen". In der Subkultur der Geflüchteten, die eine entwurzelte Existenz am Rande der Gesellschaft fristeten, entstanden Lieder über Armut, Sehnsucht, Liebe und Drogen. Die Folgen der Finanzkrise, der Migration und der Pandemie tragen womöglich dazu bei, dass diese beinah vergessene Musik in den letzten Jahren wieder entdeckt wird, vor allem von jungen Menschen. Sie covern Klassiker von Rembetiko-Größen wie Markos Vamvakaris, Vassilis Tsitsanis und Sotiria Bellou und kombinieren die traditionellen Bouzouki-Klänge auch mit Synthesizer, Drumcomputer und Loops.

    Musik; © rbbKultur

    - Jazzfest Berlin 2021 - Gitarrenpower: Mary Halvorson und Susan Alcorn

    Als Berliner Jazztage 1964 gegründet, zählt das Jazzfest Berlin zu Europas ältesten und renommiertesten Festivals seiner Art. Nach einer rein digitalen Ausgabe im Jahr 2020 trafen sich letzten Herbst wieder Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Jazz-Spielarten im Silent Green Kulturquartier, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem Pierre-Boulez-Saal. Jazz Berlin präsentiert heute Konzerte von zwei sehr unterschiedlichen Gitarristinnen: Da wäre zum einen Mary Halvorson, eine der originellsten Gitarristinnen der experimentellen New Yorker Szene, mit ihrer Band Code Girl. Und zum anderen das Quintett der US-amerikanischen Pedal-Steel-Gitarristin Susan Alcorn.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Erinnerungskultur heute - Tanztheater zum Holocaust

    Am 27. Januar ist der internationale Holocaust-Gedenktag. Coronaleugner, selbst Klimaaktivisten, nutzen derzeit den Holocaust für gezielte Provokationen. Das Fernsehkulturmagazin vom rbb fragt nach, welche Erinnerungsformen noch funktionieren - und zeigt eine Gruppe junger Tänzerinnen und Tänzer, die gerade eine Tanztheater-Aufführung zum Holocaust Gedenktag in der Academy Kreuzberg vorbereiten. Nathalie Daiber vom rbb-Fernsehen mit den Einzelheiten.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Roboter-Oper im Theater am Delphi

    Die Uraufführung einer Roboter-Oper gab’s gestern Abend im Theater im Delphi in Berlin-Weißensee zu sehen. „Rossums Universal Robots“ heißt diese neue Produktion der Berliner Musiktheater-Gruppe gamut inc. rbb-Kulturreporter Jakob Bauer hat sich das angesehen.
    Unternehmer Hasso Plattner steht vor der Pressekonferenz zur Ausstellung "Monet.Orte" im Museum Barberini vor dem Bild "Der Seerosenteich"; © dpa-Zentralbild/Soeren Stache
    rbbKultur

    - 5 Jahre Museum Barberini - Eine Bilanz

    Vor fünf Jahren wurde das Museum Barberini, diese Stiftung des SAP-Milliardärs Hasso Plattner, mitten in Potsdam eröffnet – in der Rekonstruktion eines Gebäudes aus der Zeit Friedrichs des Großen, die Plattner ebenfalls finanzierte. Zwei bis drei Ausstellungen jährlich zeigt das Museum Barberini im Schnitt – ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Kunst des Impressionismus. 1,6 Millionen Besucher zählte das Privatmuseum in diesen ersten fünf Jahren – trotz Corona. Ist das Barberini also ein voller Erfolg? Unsere Kunstkritikerin Silke Hennig zieht Bilanz.
    Musik aktuell © rbbKultur
    rbbKultur

    - US-Sänger Meat Loaf mit 74 Jahren gestorben

    Der US-Sänger und Schauspieler Meat Loaf erlangte internationale Berühmtheit vor allem durch sein Album "Bat out of Hell". Der Rockmusiker aus Texas hatte auch kleinere Filmrollen übernommen, darunter im Kultfilm "Rocky Horror Picture Show". Anfang der 90er Jahre feierte Meat Loaf ein Comeback mit seinem Hit "I'd Do Anything For Love ". Ein Nachruf-Gespräch mit dem Musikkritiker Thomas Winkler.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Katharina Bäuml und Margit Kern: "Musik hat mit Menschsein zu tun"

    Eine Schalmei und ein Akkordeon: zwei völlig gegensätzliche Instrumente. Die Schalmei prägte die Klangwelt der Renaissance, während das Akkordeon sich erst in den letzten 50 Jahren zum Konzertinstrument entwickelt hat. In dem Duo MIXTURA von Katharina Bäuml und Margit Kern finden beide Instrumente zusammen. Die beiden Musikerinnen treten am Sonntag, dem 23.1., beim Ultraschall-Festival auf. Frank Schmid spricht mit Katharina Bäuml und Margit Kern über ihre Musik.
    Kultur aktuell; © rbbKultur

    - Münchner Missbrauchs-Gutachten erschüttert katholische Kirche

    Schwere Vorwürfe gegen den emeritierten Papst Benedikt: Laut neuem Gutachten soll er als Münchner Erzbischof nicht ausreichend gegen Missbrauchstäter vorgegangen sein. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken fordert die Einrichtung eines Parlamentsausschusses oder einer Wahrheitskommission. Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck erwartet eine Stellungnahme von Papst Benedikt und wünscht sich "Konsequenzen für den Alltag". Wie kann es jetzt weiter gehen? Darüber spricht Frank Schmid mit der rbb-Kirchenexpertin Ulrike Bieritz.
    Jo Barthelmes Hipnosis – live im b-flat; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Der Saxophonist Johannes Barthelmes und sein Quartett

    Der Saxophonist Johannes Barthelmes war vor gut 20 Jahren als gefeierter Jazzmusiker unterwegs und wurde mit Auszeichnungen wie dem SWF-Jazzpreis und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt. Dann folgte eine lange Pause. Doch jetzt ist er wieder da – mit einem neuen Quartett und einem neuen Album. Am Sonntag, 23.1., tritt das Quartett mit dem Namen "Jo Barthelmes Hiponosis" im Berliner Jazzclub b-flat auf. Johannes Barthelmes erzählt auf rbbKultur von seiner Musik, der Leidenschaft und dem Tod.

    Jens Lehmann; © Karo Krämer
    Karo Krämer

    - Mit Jens Lehmann

    Das neue Jahr fühlt sich schon wieder so an wie das alte... Wie eine Variation, eine Bearbeitung. Und so geht es bei Jens Lehmann genau um solche musikalischen Anverwandlungen.
    Essen © rbbKultur
    rbbKultur

    - Gastro-Kritik: Am Anfang war der Eintopf

    Der Eintopf gilt als einfaches Essen für hungrige Mägen. Dabei eignet sich dieses Urgericht dazu, in unendlich verschiedenen Varianten abgewandelt zu werden. Ob Boeuf Bourguignon, Cassoulet, Stufato oder Gumbo. Werden die Zutaten dem eigenen Geschmack angepasst, entstehen neue, modernere Kreationen, die dennoch nicht allzu aufwändig sind. Elisabetta Gaddoni stellt Eintopfgerichte aus der ganzen Welt vor, die im Winter zum Wohlfühlessen schlechthin werden.
    Telly Savalas aka. Kojak; © dpa/United Archives/Impress
    dpa/United Archives/Impress

    - 100. Geburtstag von Telly Savalas

    Heute vor 100 Jahren - am 21. Januar 1922 - wurde in New York der Schauspieler Telly Savalas geboren. Ein Charakterkopf mit Glatze - das war der Detektiv Kojak in der gleichnamigen US-Fernsehserie. Und mit der Rolle seines Lebens war Telly Savalas auch im deutschen Fernsehen populär. Reinhardt Bartusch über Karriere, Besonderheiten und Eigenheiten eines geliebten Bösewichts.

    Fallada. Ein Leben im Rausch | Rainald Grebe und Tilla Kratochwil © Anke Beims
    Anke Beims

    - Hörspiel: "Fallada. Ein Leben im Rausch"

    Hans Fallada, der eigentlich Rudolf Ditzen hieß, gehört zu den großen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind bis heute internationale Bestseller. Sein Leben hingegen war maßlos: er war morphinsüchtig, alkoholsüchtig und psychisch labil. Anhand von Briefen erzählen der Liedermacher und Kabarettist Rainald Grebe und die Schauspielerin Tilla Kratochwil das widersprüchliche Leben des Schriftstellers in dem mehrteiligen Hörspiel "Fallada. Ein Leben im Rausch". Antje Bonhage hat es sich angehört .

    Monika Helfer: Löwenherz © Hanser Verlag
    Hanser Verlag

    - Monika Helfer: "Löwenherz"

    Vor knapp einem Jahr erschien der Roman "Vati". Darin schrieb Monika Helfer fort, was sie mit ihrem Bestseller "Die Bagage" ein Jahr zuvor begonnen hat: ihre eigene Familiengeschichte. Für "Vati" bekam die Schriftstellerin den Deutschen Buchpreis 2021. Heute erscheint mit "Löwenherz" der dritte Band der Trilogie. Für unsere Literaturkritikerin Anne-Dore Krohn sind Helfers Bücher "die Baggage-Romane" schon fast ein neues Genre. Sie stellt den vorerst letzten Roman der Reihe vor.

    Konstantin Grcic: New Normals, 2021; Foto: Florian Böhm
    rbbKultur

    - Designer Grcic entwirft eine neue Normalität

    Ein Smartphone erscheint uns alltäglich. Doch war es nicht immer so und wird es in Zukunft auch noch normal sein, ein Handy in die Hand zu nehmen? Unsere Normalität stellt der Industriedesigner Konstantin Grcic in seiner Ausstellung "New Normals", gezeigt im Haus am Waldsee, auf den Kopf. Somit verweist der Künstler auf eine Zukunft, in der ein neues Zusammenleben ausprobiert wird. Über seine spekulative Imagination berichtet Silke Hennig.
    Hader on Ice © www.lukasbeck.com
    www.lukasbeck.com

    - "Hader On Ice" – Josef Hader im Babylon Berlin

    Der österreichische Kabarettist und Schauspieler Josef Hader gehört zu den ganz "Großen" seines Fachs. Mit seinem neuen Bühnenprogramm "Hader On Ice" ist er nach etlichen Ausflügen zum Film wieder zurück in der Kleinkunst - und bekommt dafür den Deutschen Kleinkunstpreis 2022. Zur Zeit ist er mit "Hader On Ice" live auf der Bühne des Babylon in Berlin zu erleben. Kai Luehrs-Kaiser war bei der Berliner Premiere.
    Teilnehmer einer Demonstration zum Internationalen Frauentag gehen durch Mitte und halten dabei ein Schild mit der Aufschrift "Weg mit Paragraf 219a - My Body - my Choice", Berlin 2019; © dpa/Ralf Hirschberger
    dpa/Ralf Hirschberger

    - Kommentar: Das Ende des Paragrafen 219a

    Es ist eines der ersten konkreten Gesetzesvorhaben der neuen Bundesregierung: die Abschaffung des Paragraphen 219a im Strafgesetzbuch. Nach dem Referentenentwurf des Bundesjustizminister Marco Buschmann soll Werbung für Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr strafbar sein. Endlich, findet Kirsten Dietrich. Denn wegen dieses Paragraphen hätten es Schwangere bis heute schwer, einen Arzt oder eine Ärztin zu finden, der oder die einen sicheren Abbruch durchführt.

    Tanzkomplizen: Von Anfang an © René Löffler
    René Löffler

    - Tanzperformance für Kinder

    Junges Publikum ins Theater zu locken, das ist die Aufgabe der Berliner Spielstätte "die Tanzkomplizen". Und dafür produzieren sie ausschließlich Tanzstücke für junge Leute. Am Dienstag fand die Premiere des neuen Stücks "Von Anfang an" statt. Felina Czycykowski war dabei.
    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Entflohene © rbb/suhrkamp
    rbb/suhrkamp

    - Band VI: Die Entflohene (8/30)

    Albertine ist tot, ein unglücklicher Sturz von ihrem Pferd hat ihrem Leben ein Ende gesetzt. Noch kann es der Ich-Erzähler Marcel kaum fassen, zumal er einen Brief erhält, den Albertine kurz vor dem Unfall verfasst hat und in dem sie ihre Rückkehr ankündigt.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 20.02.2022

  • Lyambiko © Martin Förster/Sony Music
    Martin Förster/Sony Music

    - "Berlin Voices" – Teil 3

    Ein Streifzug mit Susanne Papawassiliu durch die faszinierende Stimmlandschaft Berlins, mit Musik von Erik Leuthäuser, Katherine Mehrling, Lisa Bassenge, Julia Noack, Atrin Madani, Celine Rudolph und Lyambiko

    Spreekino Spremberg © imago images/Rainer Weisflog
    imago images/Rainer Weisflog

    - Kinos in Brandenburg und die 2G-Regel

    Mal wieder einen Film auf der großen Leinwand anstatt im Heimkino ansehen - aktuell ist das in Brandenburg unter der 2G-Regel erlaubt. Kinobesucher müssen einen Impf- oder Genesenennachweis erbringen. Das hat vor allem Auswirkungen auf die Einnahmen in den Kinos, wie sich Reporterin Josefine Jahn von einem Betreiber in Spremberg im Landkreis Spree-Neiße hat erklären lassen.
    Greta Böhm, Harfenistin © Uwe Hauth
    Uwe Hauth

    - Brandenburger Harfen-Duo bei "Jugend musiziert"

    Der Wettbewerb "Jugend musiziert" geht in eine neue Runde. Heute haben in Brandenburg die Regionalwettbewerbe begonnen - in der Sängerstadt Finsterwalde in der Lausitz. Über fünfhundert junge Musikerinnen und Musiker haben sich angemeldet, nicht nur solistisch, sondern auch in Ensemble-Kategorien. Und da ist heute das einzige Harfen-Duo Brandenburgs an den Start gegangen. Unser Kollege Sascha Erler hat die Cottbuserinnen Greta und Larissa vor ihrem Auftritt getroffen.
    Tanzkomplizen: Von Anfang an © René Löffler
    René Löffler

    - Tanzkomplizen im Podewil - Tanzperformance für Fünfjährige

    Junges Publikum ins Theater zu locken, das ist die Aufgabe der Tanzkomlizen. Und dafür produzieren sie ausschließlich Tanzstücke für junge Leute. Am Dienstag fand die Premiere des neuen Stücks "Von Anfang an" statt. Felina Czycykowski war dabei, als das Publikum im Vorschulalter so einiges zu kommentieren hatte.
    Konstantin Grcic, Industriedesigner © konstantin-grcic.com
    rbbKultur

    - Designer Konstantin Grcic: "Irritation von Gewissheiten"

    Konstantin Grcic entwirft seit 30 Jahren Lampen, Stühle, Objekte für den Alltag, die "unentschieden" sind und keine Erbstücke werden müssen. Der Industriedesigner reflektiert die Gegenwart und schaut dabei zugleich in die Zukunft. Das Haus am Waldsee in Berlin-Zehlendorf präsentiert ihn ab morgen mit der Ausstellung "New Normals". Frank Schmid spricht mit Konstantin Grcic über Dinge, die in unseren Alltag wirken und unser Leben prägen.

    Aphra Behn: Werke. Ich lehne es ab, meine Zunge im Zaum zu halten und Fliegen sollst du; Montage: rbbKultur
    AvivA

    - Aphra Behn: "Werke"

    Aphra Behn ist die erste bekannte freie Schriftstellerin Englands und »Erfinderin« des realistischen Romans. Behns Themenspektrum reicht von Gender Trouble bis zur Zivilisationskritik, und stets begehrt sie auf gegen die unterdrückte Stellung der Frauen in ihrer Epoche. Im Aviva Verlag sind jetzt Aphra Behns "Werke" erschienen. Katharina Döbler hat sie gelesen und stellt sie auf rbbKultur vor.
    Haus der Wannsee-Konferenz © Annette Riedl/dpa
    Annette Riedl/dpa

    - 80 Jahre Wannseekonferenz

    Heute jährt sich zum 80. Mal die Wannsee-Konferenz. Den Ort der Zusammenkunft, eine Villa am Berliner Wannsee, hätte man kaum idyllischer wählen können. 15 hochrangige Vertreter von SS, NSDAP und verschiedenen Reichsministerien besprechen dort am 20. Januar 1942 einen einzigen Tagesordnungspunkt: die "Endlösung der Judenfrage" - die Organisation des Massenmordes an den europäischen Juden im Nationalsozialismus. Maria Ossowski über das historische Ereignis und die neueste Forschung.
    Hardy Krüger © Wolfgang Langenstrassen/dpa
    Wolfgang Langenstrassen/dpa

    - Weltstar und Weltenbummler - Hardy Krüger ist tot

    In rund 75 Filmen spielte der gebürtige Berliner Hardy Krüger, der lange in Kalifornien und Hamburg lebte, die Hauptrolle. Nach dem Krieg war er einer der wenigen deutschen Schauspieler, denen eine internationale Karriere gelang. Nun ist der "Weltenbummler", der sich auch stark gegen den Rechtsextremismus engagiert hat, im Alter von 93 Jahren in seiner Wahlheimat Palm Springs in Kalifornien gestorben. Unser Filmexperte Peter Claus erinnert an ihn.
    Kamilla Kaiser; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Mit Kamilla Kaiser

    (67) Pichelswerder. Ein Winterspaziergang mit Musik von Rebecca Clarke, Anouar Brahem, Maurice Ravel, Paul Hindemith u.a.
    Sigmund Freud, Arnold Zweig: "Briefwechsel" (S. Fischer) und Arnold Zweigs: "Caliban oder Politik und Leidenschaft" (Aufbau Verlag); Montage: rbbKultur
    S. Fischer | Aufbau Verlag

    - Wiedergelesen: Zwei Bücher über Antisemitismus

    Dass nach dem industriellen Massenmord am europäischen Judentum heute jüdisches Leben in Deutschland wieder möglich ist, muss man als Gnade der Geschichte bezeichnen. Antisemitismus und Judenhass sind aber nicht verschwunden. Im Gegenteil: Jüdische Mitbürger werden belästigt, ihre Gräber geschändet, ihre Synagogen beschmiert. Um zu verstehen, woher dieser tief verwurzelte Hass kommt, wer ihn instrumentalisiert und wie er überwunden werden kann, empfiehlt Frank Dietschreit zwei Bücher.
    Buchautor Simon Strauß
    Musacchio/Ianniello/Pasqualini

    - Ukraine und Brandenburg: Europa-Diskussion in der Berliner Urania

    Über die Ukraine und Regionen in Brandenburg wird heute Abend in der Berliner Urania gesprochen. Es geht um die europäische Perspektive, um die Rolle der Europäischen Union im Ukraine-Russland-Konflikt und um die regionale Entwicklung in Deutschland. Der Journalist und Schriftsteller Simon Strauss hat sich für die Veranstaltung gezielt junge Gesprächspartnerinnen gesucht.

    Die Wannseekonferenz © Julia Terjung/ZDF
    Julia Terjung/ZDF

    - "Die Wannseekonferenz"-Regisseur Geschonneck: "Moralische Be-denken hatten die Täter nicht"

    Vor 80 Jahren planten führende Nationalsozialisten in einer Villa in Berlin-Wannsee die Ermordung der europäischen Juden – mit bürokratischer Grausamkeit. Die sogenannte "Wannseekonferenz" fand am 20. Januar 1942 statt. Matti Geschonneck hat das Treffen als Spielfilm inszeniert. Über den Umgang mit diesem schwierigen Stoff spricht der Regisseur auf rbbKultur.

    An Impossible Project © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    - Dokumentarfilm "An Impossible Project" feiert das Analoge

    Streaming, Fitness-Apps, E-Books und Twitter-Trends: Unser Leben ist fast vollständig digitalisiert. Umso größer wird die Sehnsucht nach dem Echten und Greifbaren und so feiern Vinyl und analoge Fotografie, Handgeschriebenes und Selbstgemachtes derzeit ein Comeback. In seinem Film "An Impossible Project" erzählt Jens Meurer von Menschen, die sich dafür einsetzen, das Analoge zu bewahren. Heute startet der Dokumentarfilm in unseren Kinos. Anke Sterneborg hat ihn vorab gesehen.

    Sängerin Katharine Mehrling; © dpa/Eventpress Hoensch
    dpa/Eventpress Hoensch

    - "The Voice": Besondere Stimmen - die Berliner Jazzlandschaft

    Atrin Madani hat auch schon beim Bundespräsidenten gesungen. Der Sänger gehört zur sehr lebendigen Berliner Jazzszene, genauso wie Lyambiko, Katharine Mehrling oder Lisa Bassenge. Susanne Papawassiliu ist durch die Nachtclubs gezogen auf der Suche nach den interessantesten Stimmen. Welche sie gefunden hat, stellt sie in ihrer Sendung "The Voice" vor.

    Geraldine Rauch © privat
    privat

    - Geraldine Rauch wird neue Präsidentin der TU Berlin

    Die Wahl an der Technischen Universität Berlin am Mittwochabend war schon allein deshalb eine Sensation, weil der bisherige Amtsinhaber Christian Thomsen im ersten Wahlgang abgewählt wurde. Die neue Präsidentin Geraldine Rauch ist 39 Jahre alt und war bislang Prodekanin für Lehre an der Berliner Charité. Vor der neuen TU-Chefin stehen große Herausforderungen. Bildungsjournalist Tilmann Warnecke ordnet die Wahl ein.
    Tango Wandbild im Stadtteil San Telmo in Buenos Aires © picture alliance/ imageBROKER/ Wolfgang Diederich
    picture alliance/ imageBROKER/ Wolfgang Diederich

    - Ein queeres Tango-Orchester bricht mit Klischees

    Für viele Europäer:innen verkörpert der Tango in erster Linie Leidenschaft. Dabei ist die Tango-Kultur von einem männlichen Blick auf die Welt geprägt. Die Rollen sind klar verteilt - der Mann hat den aktiven Part, er führt. Die Frau hingegen ist passiv, sie wird geführt. Doch ein ganz besonderes Tango-Ensemble aus Buenos Aires möchte mit diesen Klischees und Rollenverteilungen brechen. Unsere Korrespondentin Diana Hörger über eine untypische Gruppe, für die Tango mehr ist, also nur ein Tanz.
    Johannes Spohr © Susanne Hakuba
    Susanne Hakuba

    - Die "Wannsee-Konferenz" - 80 Jahre später (2/3): Der Täter in meiner Familie

    Die Debatte mit Carla Spangenberg, Alexandra Senfft und Johannes Spohr -- "Schweigen ist nicht immer Gold, sondern Gift und kann mitunter auch einer Komplizenschaft gleichkommen“ – Alexandra Senfft. -- 80 Jahre ist es her, dass Funktionäre der nationalsozialistischen Regierung und Verwaltung in einer Villa am Wannsee zusammenkamen, um die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ zu besprechen. Zum Jahrestag der "Wannsee-Konferenz" schauen wir in einer dreiteiligen Reihe darauf, wie es heute um die Erinnerung und Aufarbeitung der Shoa und der Verbrechen der deutschen Vernichtungskriegs steht. -- Im zweiten Teil dieser Reihe geht es um die Aufarbeitung von NS-Täterschaft in der Familiengeschichte. Häufig wird die Schuld von Vorfahren verschwiegen oder umgedeutet. Meist dauert es bis zur Enkelgeneration, dass Schuld aufgearbeitet wird. Haben NS-Nachfahren die Pflicht, die Schuld in ihrer Familie aufzuarbeiten? Und wie können sie dabei vermeiden, sich selbst als Opfer der Geschichte darzustellen? -- Alexandra Senfft, geboren 1961 in Hamburg, ist Autorin und Publizistin. Ihr Großvater Hanns Ludin war Hitlers Gesandter in der Slowakei und dort an der Judenverfolgung beteiligt. 1947 wurde er als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilt und in Bratislava hingerichtet. In ihrem Roman „Schweigen tut weh“ (Ullstein, 2008) beschreibt Alexandra Senfft ihre Auseinandersetzung mit der unverarbeiteten Vergangenheit ihrer Familie. Senfft ist 2. Vorsitzende des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH -- Johannes Spohr, geboren 1982 in Lübeck, ist Historiker und freier Journalist. Er ist der Enkel des Wehrmachtsoffiziers Rudolf Spohr, über dessen Vergangenheit er seit Jahren recherchiert. Er betreibt den Archivrecherchedienst „present past“ in Berlin, der auf Recherchen zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft spezialisiert ist. -- Schreiben Sie uns Ihre Anregungen und Kritik an derzweitegedanke@rbbkultur.de
    Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Entflohene © rbb/suhrkamp
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    - Band VI: Die Entflohene (7/30)

    Die Imaginationskraft gehört zu den größten Feinden eines Eifersüchtigen: Was kann er sich nicht alles vorstellen! Auch Marcel wird von Bildern gequält, die ihm seine Phantasie vorgaukelt.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
    Audio on Demand verfügbar bis 19.02.2022

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  • Podcast | Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Entflohene © rbb/suhrkamp
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    Band VI: Die Entflohene (12/30)

    Gerne würde Marcel zärtlich an die verstorbene Albertine denken. Doch die Eifersucht quält ihn weiter. So hat er Aimé, Oberkellner des Grand Hotels in Balbec, beauftragt, Erkundigungen über Albertines Leben einzuholen.

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    Band VI: Die Entflohene (11/30)

    Der Ich-Erzähler befindet sich in einem intensiven Dialog mit der toten Albertine. Er versucht den Antriebskräften ihrer gemeinsamen Liebe nachzuspüren. Wie echt war ihre Liebe, wie viel Maskerade und Versteckspiel von beiden Seiten wohnte ihr inne?

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  • Lesung; © rbbKultur

    Band VI: Die Entflohene (10/30)

    Der Ich-Erzähler Marcel vergleicht seine Liebe zu Albertine mit derjenigen von Swann und Odette. Er entdeckt Analogien und Unterschiede beim Versuch, die geliebte Person an sich zu binden.

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    Band VI: Die Entflohene (9/30)

    Marcel erinnert sich der Vielfalt der Gefühle, die er gegenüber Albertine hegte: Zärtlichkeit, wütende Eifersucht, Gleichgültigkeit, Innigkeit, Leidenschaft. Er beginnt zu begreifen, dass die Liebe sich aus vielen, oft einander widerstreitenden Gefühlen zusammensetzt.

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    Band VI: Die Entflohene (8/30)

    Albertine ist tot, ein unglücklicher Sturz von ihrem Pferd hat ihrem Leben ein Ende gesetzt. Noch kann es der Ich-Erzähler Marcel kaum fassen, zumal er einen Brief erhält, den Albertine kurz vor dem Unfall verfasst hat und in dem sie ihre Rückkehr ankündigt.

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    Band VI: Die Entflohene (7/30)

    Die Imaginationskraft gehört zu den größten Feinden eines Eifersüchtigen: Was kann er sich nicht alles vorstellen! Auch Marcel wird von Bildern gequält, die ihm seine Phantasie vorgaukelt.

    Mehr: http://www.rbbkultur.de/proust
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    Band VI: Die Entflohene (6/30)

    Als Marcels Haushälterin Françoise in einer Schublade zwei Ringe von Albertine entdeckt, gibt es neuen Grund, der Entflohenen zu misstrauen. Hat Albertine die Ringe vielleicht doch nicht von ihrer Tante erhalten, sondern von einem verflossenen Liebhaber?

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    Audio on Demand verfügbar bis 18.02.2022

     

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    Band VI: Die Entflohene (5/30)

    Noch scheint für den Ich-Erzähler nicht alles verloren zu sein: Albertine, die ihn verlassen hat, hat ihm einen Brief geschrieben. Doch dieses Lebenszeichen wirkt eher ernüchternd.

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    Audio on Demand verfügbar bis 17.02.2022

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    Band VI: Die Entflohene (4/30)

    Marcel will seine Geliebte Albertine unbedingt zurückhaben. Sein Freund Saint-Loup soll mit Geld und guten Worten Albertines Rückkehr erzwingen. Seit Saint-Loup nun tätig ist, fühlt sich Marcel auf seltsame Weise erleichtert.

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    Audio on Demand verfügbar bis 16.02.2022

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    Band VI: Die Entflohene (3/30)

    Warum ist Albertine geflohen, fragt sich Marcel. Vor allem aber: Auf welchem Wege kann er seine Geliebte zurückholen, die sich zu ihrer Tante Bontemps in die Touraine begeben hat? Sein alter Freund Saint-Loup soll helfen.

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    Audio on Demand verfügbar bis 13.02.2022

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    Band VI: Die Entflohene (2/30)

    Immer wieder hatte sich der Ich-Erzähler eingeredet, dass er Albertine demnächst verlassen werde. Doch nun ist es genau umgekehrt geschehen: Albertine ist geflohen. Wie konnte das geschehen, fragt er sich, und fragt er die Haushälterin Françoise.

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    Audio on Demand verfügbar bis 12.02.2022

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    Band VI: Die Entflohene (1/30)

    Der vorletzte Teil des Romans beginnt: Albertine, die der Erzähler mit seiner Eifersucht gequält und wie eine Gefangene gehalten hatte, findet endlich den Weg ins Freie.

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    Band V: Die Gefangene (44/44)

    Der Ich-Erzähler und Albertine zögern den Abschied hinaus und begeben sich auf einen kleinen Ausflug und sehen einen Aeroplan, ein Flugzeug, was Marcel, wie es seine Art ist, zu allerlei Reflexionen anregt.

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    Band V: Die Gefangene (43/44)

    Längst hat sich der Ich-Erzähler Marcel vorgenommen, Albertine zu verlassen. Mit seiner insistierenden Art bringt er sie dazu, immer neue kleine Lügen und „Verfehlungen" zu gestehen.

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    Band V: Die Gefangene (42/44)

    Voll zärtlicher Melancholie wendet sich der Ich-Erzähler Marcel seiner Geliebten Albertine zu, in der Ahnung, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt.

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    Band V: Die Gefangene (41/44)

    Das Verhältnis zwischen dem Ich-Erzähler Marcel und Albertine scheint beruhigt. Die beiden unterhalten sich über Kunst und Literatur, so zum Beispiel über die Romane von Dostojewski.

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    Band V: Die Gefangene (40/44)

    Die Trennung von Marcel und Albertine ist ein lang sich hinziehender Prozess. Geradel ist relative Ruhe und Befriedung eingekehrt. Marcel spielt mit dem Gedanken, altes Silber für Albertine zu kaufen.

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    Audio on Demand verfügbar bis 04.02.2022

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    Band V: Die Gefangene (39/44)

    Nach Albertines Eingeständnis vieler kleiner Sünden ist die Trennung beschlossen worden. Erschöpft begibt sich Albertine in ihr Zimmer.

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    Band V: Die Gefangene (38/44)

    Der Ich-Erzähler Marcel versucht wie ein Kriminalbeamter seine Geliebte Albertine zu immer neuen Eingeständnissen kleiner und größerer Lügen und Täuschungen zu bringen.

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    Band V: Die Gefangene (37/44)

    Es kommt zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen dem Ich-Erzähler Marcel und Albertine. Marcel ist erschüttert und entsetzt über die Enthüllungen, die ihm Albertine schrittweise macht.

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    Band V: Die Gefangene (36/44)

    Nach einem langen Abend im Salon der Verdurins fährt Marcel mit Brichot in einer Kutsche nach Hause zurück. Seine Geliebte Albertine, die er zu der Einladung nicht mitgenommen hatte, wartet auf ihn.

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  • Lesung; © rbbKultur

    Auf der Suche nach der verlorenen Zeit - In Swanns Welt (10/44)

    In Combray hat der Erzähler als Knabe die Tage oft mit Lesen verbracht und die Entdeckung gemacht, dass sich Traum und Wirklichkeit vermischen. Seit er im Garten von Combray, umgeben von violetten und rötlichen Trauben, einen Roman las und dabei von einer Frau träumte, kommen ihm jedes Mal, wenn er an die Liebe einer Frau denkt, die Farben und Gerüche dieser Trauben in den Sinn.

Abend- und Wochenend-Programm | A-Z

  • Das Gespräch | So 19:04

  • Feature | Mi 22:04 | Sa 09:04 | So 14:04

  • Hörspiel | Fr 22:04 | So 14:04

Podcasts

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