ARD Radiofestival 2021 – Gespräch; © WDR/ARD
Bild: WDR/ARD

- Rolf Kühn befragt von Julia Hemmerling

Der Jazzklarinettist Rolf Kühn hat als Musiker die Welt gesehen. Vom zerbombten Leipzig bis hin zur Jazzhauptstadt New York

Als im Mai 1944 die Bomben auf Leipzig niedergingen, hatte er die ersten Bebop-Noten im Ohr. Auch sie hielten ihn am Leben. Als das Land dann in Schutt und Asche lag, hatte er als Musiker gute Jobs. Rolf Kühn ist mit seiner Klarinette verwachsen. Sein Lebensweg ist nicht ohne sein Instrument zu denken. Sie führte ihn nach New York zu den ganz großen Jazzern wie Benny Goodman und Buddy de Franco. Und auch wieder zurück nach Deutschland – zurück zu seinem Bruder Joachim, der in der DDR lebte, bevor er zu Rolf flüchtete.

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