Podcast | Clever Girls | Regine Hildebrandt © rbbKultur
rbb
Bild: rbbKultur Download (mp3, 47 MB)

- Stimme des Ostens - Regine Hildebrandt

26. April 1941 in Berlin - 26. November 2001 in Berlin

Am Mikrofon:

Brandenburgs Mutter Courage: Regine Hildebrandt, eine unkonventionelle Politikerin, die nur auf ihr Gewissen hörte. Sie stritt vor allem für soziale Gerechtigkeit, für Arbeitslose, Frauen, Alte und Kinder in Brandenburg. Geboren 1941 in eine christliche Musikerfamilie, erlebt Regine Hildebrandt die Teilung Berlins vor der eigenen Haustür an der Bernauer Straße. Nach ihrem ersten Leben als Pharmakologin in der DDR folgt eine politische Karriere: Engagement in der Bürgerbewegung, Eintritt in die SPD und 1990 die Berufung als "Ministerin für Arbeit und Soziales" in Brandenburg. Die unüberhörbare "Stimme des Ostens" verstummt, als Regine Hildebrandt 2001 an Brustkrebs stirbt.

Unsere Studiogäste:
Simone Schmollack, Journalistin
Ulrike Häfner, Stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) und Referentin der Bildungsministerin Brandenburg

Simone Schmollack (© Barbara Dietl) und Ulrike Häfner (© Simone Ahrend); Montage: rbbKultur
Bild: Barbara Dietl | Simone Ahrend

Ich sehe niemanden, der ihr das Wasser reichen kann

Simone Schmollack

Ihr großes Thema war immer die Angleichung der Lebensverhältnisse

Ulrike Häfner

Podcast hören | abonnieren

Podcast | Clever Girls © rbbKultur
rbbKultur

- Clever Girls – rebellisch, feministisch, wegweisend

In 13 Podcast-Folgen stellen wir Berlinerinnen vor, die das Zeug zum feministischen Role Model haben. Starke Frauen aus der Geschichte der Hauptstadt treffen auf Politikerinnen, Gender-Aktivistinnen und Künstlerinnen von heute. Denn die letzten 100 Jahre zeigen: Gleichberechtigung gibt es nicht geschenkt.

Mehr zum Thema

Clever Girls; rbbKultur
rbb

Clever Girls – rebellisch, feministisch, wegweisend - Berühmte Berlinerinnen

Berlin wäre ohne Frauen nie zu dem geworden, was es heute ist: innovativ, kreativ, weltoffen und sehr politisch. Ohne sie gäbe es keinen Bären auf der Berlinale, denn die Skulptur stammt von einer Frau. Der Zoo hätte nach dem 2. Weltkrieg nie durchstarten können, wenn es nicht diese erste Direktorin gegeben hätte, die den Bären ein neues Dach über dem Kopf verschaffte. Die erste Fliegerin über den Dächern der Stadt? War natürlich auch eine Berlinerin. Die Namen von Katharina Heinroth, Renée Sintenis oder Melli Beese fehlen im kulturellen Gedächtnis der Stadt, dabei sind sie keineswegs Geschichte, sondern beeindruckende Role Models für junge Frauen heute.