Von Marlene Moeschke-Poelzig entworfenes Haus in Berlin-Westend © Michaela Gericke
Michaela Gericke
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Feministisch, divers, weltoffen - Marlene Poelzig und ihr Erbe

Ist Baukunst noch immer eine Männerdomäne?

Eine Sendung mit Shelly Kupferberg

Das von Marlene Moeschke-Poelzig entworfene Haus in Berlin-Westend ist seit Anfang November Geschichte: abgerissen - und damit der Vergessenheit anheim gegeben?
Marlene Moeschke-Poelzig hat als Architektin und Bildhauerin gearbeitet, sie war emanzipiert und doch ist sie im Vergleich zu ihrem Mann Hans Poelzig nicht im öffentlichen Gedächtnis verankert. Von 1930 bis 37 hat sie in der Villa gewohnt, heute zeugen nur noch Fotos von ihrer modernen, funktionalen Architektur. Marlene Poelzig hatte als eine der ersten Architektinnen die von Männern dominierte öffentliche Baukunst erobert.

Wie steht es heute um Frauen in der Architektur? Wie sichtbar sind sie? Planen sie anders und zukunftsorientierter als ihre Kollegen?

Wir erinnern mit dieser Sendung auch an unsere wunderbare Kollegin Kirsten Heckmann-Janz, eine hervorragende Journalistin, die am 14. September gestorben ist. Aus ihrer Sendung "Gut sein allein reicht nicht – weibliche Baukünstler" aus dem Jahr 2008 haben wir die O-Töne der Architektinnen Lisa Kattner und Gesine Weinmiller übernommen.

Darüber spricht Shelly Kupferberg mit

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Haus Marlene Poelzig

Dialogreihe "Mother of all Arts":
-FAMILY AFFAIR - generationsübergreifende Einflüsse und Dynamiken in kreativen Familien Donnerstag, 9. Dezember, 19:00 - im Aedes / ANCB The Metropolitan Laboratory

-BONNIE & CLYDE - Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Architekt*innenpaaren, Januar 2022, Kolbe Museum

Architektenkammer Berlin: www.ak-berlin.de

Women in architecture: berlin.de/baukultur/women-in-architecture

Von Marlene Moeschke-Poelzig entworfenes Haus in Berlin-Westend © Michaela Gericke
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