Maria Lilith Umbach (© Privat) und Christina Richter (© Farina Deutschmann); Montage: rbbKultur
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Feministisch, divers, weltoffen - #MeToo - war da was?

Eine Sendung mit Regine Bruckmann

Wie sichtbar müssen sich Frauen machen, um weiterzukommen in ihrer Karriere? Und auf welchen Kanälen der so genannten "sozialen Medien"? Inzwischen müsste es selbstverständlich sein, voranzukommen und ernst genommen zu werden, ohne sich sexuelle Anmache gefallen lassen zu müssen.

Wie erfolgreich ist die #MeToo Bewegung, die Ende 2017 in den USA startete und manche Straftäter hinter Gitter brachte, hierzulande? Unter #MeToo wehren sich Frauen öffentlich gegen sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und wo auch immer. Wenn sie "NEIN" sagen, dann sollte auch das Gehör finden, spätestens seit der Änderung im Strafgesetzbuch im November 2016.

Wie hörbar ist jedoch ein NEIN zu sexuellen Annäherungen, wenn Alkohol im Spiel ist? Wer macht sich zu Kompliz*innen von sexuellem und zu Machtmissbrauch?

Fragen wie diesen geht Regine Bruckmann nach im Gespräch mit Christina Richter, die Frauen auf professionellen Internet-Plattformen zu mehr Sichtbarkeit verhilft und dabei feststellen musste, dass auch seriöse Netzwerke nicht vor Shitstorm und Hatespeech schützen. Und mit der Regisseurin Maria Lilith Umbach. Am GRIPS Theater bringt sie gerade ein Stück auf die Bühne, das junge Frauen, aber auch Männer wach macht in Sachen "NEIN heißt NEIN".

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Lola Lafon: Komplizinnen; Montage: rbbKultur
Hanser Verlag

Buch - Lola Lafon: "Komplizinnen"

Übersetzt aus dem Französischen von Elsbeth Ranke
Hanser Verlag, 256 Seiten, 22 Euro