Fridays for Future Demonstration gegen den Krieg Russlands in der Ukraine © picture alliance/ Geisler-Fotopress/ Sebastian Gabsch
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Feministisch, divers, weltoffen - Frieden schaffen - mit Waffen?

Eine Sendung mit Susanne Utsch

Nie wieder Krieg! Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!
Frieden schaffen ohne Waffen! Schwerter zu Pflugscharen!


Slogans wie diese prägten die Friedensbewegung seit Jahrzehnten. Mit Menschenketten und Kerzen für den Frieden - all dies scheint seit Sonntag, dem 27. Februar 2022 Schnee von gestern zu sein. In Berlin versammelten sich zwar hunderttausende Menschen östlich und westlich des Brandenburger Tors, sie forderten Frieden für die Ukraine. Wenige Minuten zuvor verkündete Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Sondersitzung des Deutschen Bundestags eine massive Aufrüstung der Bundeswehr. Die militärische Unterstützung mit Waffen an die Ukraine war da bereits beschlossen und ist Realität.

Wladimir Putin droht derweil mit neuklearen Waffen. Russland hat weltweit die meisten atomaren Waffen in seinen Beständen. Das erzeugt Angst. In der Ukraine, in den angrenzenden Ländern wie in der restlichen Welt.

Ist die militärische Aufrüstung die angemessene langfristige Antwort auf Aggressoren? Wo steht die Friedensbewegung heute? Wie kann es eine zivile Konfliktlösung geben?

Angelika Claußen und Anna Kreikemeyer © Presse
Bild: Presse

Darüber spricht Susanne Utsch mit
Dr. med Angelika Claußen von IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs/ Ärzte in sozialer Verantwortung)
und mit Dr. Anna Kreikemeyer, wissenschaftl. Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

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