Existenzgründung – Finanzplanung © dpa/Christin Klose
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Feministisch, divers, weltoffen - Existenzgründung heißt Risikobereitschaft

Frauen auf dem Weg in die Unabhängigkeit
Eine Sendung mit Michaela Gericke

Ausgerechnet im Corona-Pandemie-Jahr 2021 gab es rund 300 000 Existenzgründungen von Frauen in Deutschland. Das waren immerhin ca. 38% aller Gründungspersonen und damit mehr als in den Jahren zuvor.

Ein eigenes "Start-up" zu gründen, bedeutet allerdings ein Auf- und Ab, denn wer glaubt, sofort durchzustarten, erlebt manches Mal eine nicht bedachte Talfahrt oder sogar die Insolvenz. Geduld und Risikobereitschaft sind erfolderlich und: eine gute Beratung und Begleitung.
In Berlin gibt es zahlreiche Projekte, die gerade Frauen bei der Gründung unterstützen - oder sie überhaupt ermutigen, das eigene Geld zu verdienen. Die Frauengenossenschaft Weiberwirtschaft beispielsweise hat in Berlin Mitte Europas größtes Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum aufgebaut, daneben gibt es etliche Angebote auch kleinerer Vereine.

Und wie sieht es für gut und weniger gut ausgebildete Migrantinnen aus? Die deutsche Sprache zu lernen, ist ein Schlüssel, um sich unabhängig zu machen.

Michaela Gericke ist darüber im Gespräch mit:

Angela Dovifat, Projektentwicklerin bei GOLDRAUSCH KONTOUR (einem Projektentwicklungsbüro mit dem Fokus auf Arbeitsmarkt- und Bildungsangebote für Frauen). Goldrausch: ein 1982 gegründetes Netzwerk, das innovative und mutige Frauen z.B. mit Kleinstkrediten unterstützt.

Susann Schmelzer
, inzwischen Dozentin bei Akelei e.V., gegründet 1992 in Ost-Berlin, einem Verein, der arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Frauen neue berufliche Perspektiven eröffnet. Die Betriebswirtin wollte aus einem eher "kuscheligen" Angestelltenverhältnis heraus und hat sich nach einem Existenzgründungskurs mit einem Online-Handel selbstständig gemacht.

Und die weltgewandte, aus Andalusien stammende Juristin Begoña de la Marta gründete die gemeinnützige Unternehmer*innengesellschaft Frauenalia, die Migrantinnen dabei unterstützt, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen.

Eine Wiederholung vom 01.05.2022.

Angela Dovifat (© Freia Königer), Susann Schmelzer (© Aurelio Schrey) und Begoña de la Marta (© Carolina Caicedo von Frauenalia)
Angela Dovifat, Susann Schmelzer und Begoña de la Marta | Bild: Freia Königer | Aurelio Schrey | Carolina Caicedo von Frauenalia

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