Almuth Berger
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- Im Elternhaus Respekt vor Fremden gelernt

Katrin Heise im Gespräch mit der Theologin und früheren Ausländerbeauftragten Almuth Berger

Wer sich in der Umbruchszeit 1989/90 für die Rechte der Ausländer und Vertragsarbeiter der DDR stark machte, der brauchte ein dickes Fell. Die Menschen hatten nach der ersten Euphorie vor allem Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

Almuth Berger, die erst vom Zentralen Runden Tisch zur Ausländerbeauftragten bestimmt wurde und dann Anfang der 90iger Jahre dieses neue Amt in Brandenburg bekleidete, war erschüttert, wie schnell sich Fremdenfeindlichkeit verbreitete.

Für sie gehörten schon im kirchlichen Elternhaus Gäste aus aller Welt zur Normalität. Sie wollte beruflich nach Afrika – hätte nicht der Mauerbau ihrem Traum ein Ende gesetzt. Über ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus erzählt Almuth Berger im Gespräch mit Katrin Heise.