Berlin: Absperrung am Tacheles; © imago-images/Steinach
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Eine jiddische Spurensuche - Zoff, Schlamassel, Tacheles

Jiddisch in Berlin: Das war nach dem Ersten Weltkrieg die Sprache vieler Einwanderer in der Stadt. Es kamen oft arme Juden, die sich im Scheunenviertel niederließen, aber auch jiddische Intellektuelle und Dichter, die das jiddische Leben und das zeitgenössische Berlin beschrieben. Heute gibt es ihre Bücher auf Deutsch.

Was damals entstand und in der Nazi-Zeit unterging, wird heute erforscht und dokumentiert. Denn es gibt weit mehr zu entdecken als ein paar Worte, die aus dem Jiddischen Eingang in die Berliner Alltagssprache gefunden haben.

Von Jürgen Buch

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