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Modern, minimalistisch, humanistisch - Die Baukunst des Architekten Werner Düttmann

Von Michaela Gericke

Die Bibliothek im Hansa-Viertel: ein kollektives Wohnzimmer. Die Kirche St. Agnes in Kreuzberg: auch als Museum hervorragend geeignet. Die Akademie der Künste am Hanseatenweg: minimalistisch und fast ein bisschen japanisch anmutend. Das Brücke-Museum in Dahlem: "... die Landschaft geradezu beglückend einbezogen. Es müsste jeder Besucher für eine Weile dort froh werden", urteilte Karl Schmidt-Rottluff kurz nach der Eröffnung.

Der weltoffene Architekt und Regierungsbaurat Werner Düttmann, geboren am 6. März 1921, hat das Gesicht West-Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeprägt. An 30 Orten – von Dahlem bis Reinickendorf, von Britz bis Charlottenburg – würdigt das Brücke-Museum die Arbeit und den Geist des Architekten, der bis zu seinem Tod im Januar 1983 in Berlin lebte.

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Werner Düttmann: Hansabücherei, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes; © dpa/Tagesspiegel/Alice Epp
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100-jähriges Jubiläum: Architekt Werner Düttmann - West-Berlin neu entdecken!

Die Architekturwelt Berlins feiert in dieser Woche den 100. Geburtstag eines der bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegszeit, Werner Düttmann. Er entwarf die Akademie der Künste und die Hansabibliothek, die Umbauung des Mehringdamms, das Brücke-Museum. Lauter Bauten, die auch für die Kulturgeschichte jenes Sonderkosmos West-Berlin stehen, der zunehmend in Erinnerung kommt. Ein Kommentar von Nikolaus Bernau.

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