Ein Eintrag in einem Inventarbuch zeigt am 05.12.2015 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln (Nordrhein-Westfalen) in der Ausstellung "Provenienz Macht Geschichte" zur eigenen Provenienzforschung des Museums den Kauf eines Werkes von dem umstrittenen Kunsthändler Hildebrand Gurlitt; © dpa/Henning Kaiser
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Bild: dpa/Henning Kaiser

Tag der Provenienzforschung - Woher kommen die Kunstwerke?

Gespräch mit Werner Heegewaldt, Archivdirektor der Akademie der Künste

Heute ist der 3. Internationale Tag der Provenienzforschung. Kulturelle Einrichtungen stellen Ergebnisse zur Herkunftsgeschichte von Kunstwerken vor. Auch die Akademie der Künste (AdK) in Berlin beteiligt sich an der Aktion. Sie bietet im Internet neue Einblicke in die Sammlungsbestände ihrer Kunstsammlung und in die wechselvolle Besitzergeschichte ausgewählter Gemälde und Skulpturen. Auf rbbKultur sprechen wir mit dem Archivdirektor der AdK, Werner Heegewaldt.

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Prof. Bénédicte Savoy, Leiterin des Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne an der TU Berlin; © David Ausserhofer
David Ausserhofer/TU Berlin

Kolonialismus und Raubkunst

Karsten Steinmetz hat bei der Expertin für koloniale Raubkunst, Bénédicte Savoy nachgefragt, warum so wenig für Provenienzforschung getan wird.

Wie umgehen mit kolonialer Raubkunst?

Seit das Humboldt Forum offiziell fertiggestellt ist, flammt die Diskussion über die Herkunft der Objekte wieder auf. Das prominenteste Beispiel sind die "Benin Bronzen", die Ende des 19. Jahrhunderts bei einer britischen Strafexpedition erbeutet und in alle Welt verkauft wurden.