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- Impfen nur für Shoppen und Bubble-Tee?

Ein Kommentar von Kirsten Dietrich

Am Anfang dachte man, Kinder und Jugendliche seien fein raus in Sachen Corona: sie erkranken selten, und wenn, dann fast nie schwer. Aber auch sie leiden unter der Pandemie, das sollte in über einem Jahr Leben mit Corona inzwischen klar geworden sein: Routinen brechen weg, Bildung wird zur Glückssache, Eltern sind überfordert – und irgendwie fühlt sich immer noch niemand so richtig zuständig.

Das wird auch deutlich in der Debatte ums Impfen: sollen Kinder und Jugendliche überhaupt geimpft werden – wenn die Impfung doch weniger sie schützt als vielmehr die Personen in ihrem Umfeld? Sollen sie – andere Position – vielleicht sogar bevorzugt geimpft werden, um Schulen und Kitas wieder unbesorgt öffnen zu können?

Kirsten Dietrich ist genervt davon, dass der mögliche Nutzen einer Impfung immer noch viel zu eng gesehen wird.