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"Zentrum zur Dokumentation und Erhaltung bedrohter Sprachen" - Bedrohte Sprachen bekommen ein eigenes Zentrum

Ein Gespräch mit Mandana Seyfeddinipur, Direktorin des Zentrums

Nicht nur Lebewesen sind vom Aussterbern, bedroht, auch Sprachen verschwinden fast unmerklich aus unserer Welt. Nahezu 7.500 Sprachen gibt es auf der Welt, jede für sich seit vielen Jahrhunderten gewachsen.

Doch die großen Weltsprachen wie Englisch oder Mandarin verdrängen die kleinen regionalen Sprachen. Das neu gegründete "Zentrum zur Dokumentation und Erhaltung bedrohter Sprachen" hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Sprachen für die Nachwelt zu retten, mit Unterstützung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wir sprechen auf rbbKultur mit der Sprachwissenschaftlerin und Direktorin des Zentrums, Mandana Seyfeddinipur.