Natascha Wodin: Nastjas Tränen © Rowohlt
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Roman - Natascha Wodin: "Nastjas Tränen"

Eine Rezension von Jörg Magenau

Natascha Wodin wurde bekannt mit ihrem Roman "Sie kam aus Mariupol", für den sie 2017 u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde. Auf diese Geschichte der Familie ihrer Mutter, die als Zwangsarbeiterin 1944 nach Deutschland kam, folgte mit "Irgendwo in diesem Dunkel" die Geschichte des russischen Vaters und einer Kindheit, die Wodin nach dem Suizid der Mutter mit diesem schweigsamen, gewalttätigen, alkoholsüchtigen Mann verbrachte.

All ihre Bücher, schon das Debüt von 1983, sind stark autobiografisch, bewegen sich jedenfalls entlang der eigenen Lebensgeschichte, zu der auch die schwierige Ehe mit dem Schriftsteller Wolfgang Hilbig gehört.

Jetzt gibt es einen neuen Roman von Natascha Wodin, "Nastjas Tränen". Unser Literaturkritiker Jörg Magenau hat ihn gelesen.

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