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Wie weiter mit Erinnerungskultur und Demokratisierung in Russland? - Nach der Zwangsauflösung von Memorial International

Ein Gespräch mit Stefanie Harter, Leiterin des Moskauer Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

Es war erwartet worden und ist dennoch eine Zäsur: Nach mehr als 30 Jahren, in denen Memorial International die Aufarbeitung der stalinistischen Verbrechen in der Sowjetunion vorangetrieben und sich für Menschenrechte im heutigen Russland eingesetzt hat, verfügte das Oberste Gericht in Moskau gestern die Auflösung der wichtigsten Menschenrechtsorganisation des Landes.

Was das auch international bedeutet, darüber sprechen wir mit Stefanie Harter, Leiterin des Moskauer Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, deren wichtigste Partnerorganisation in Russland Memorial bislang war.

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