Ansprache von Wadimir Putin im russischen Fernsehen © imago images/Igor Golovniov
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Ein Krieg, der nicht Krieg heißen darf - Russische Medien und der Krieg in der Ukraine

Ein Gespräch mit Jürgen Buch

Wenn Panzer in ein anderes Land rollen, ohne dass die Regierung dieses Landes darum bittet, dann ist das wohl Krieg. Wenn ausländische Soldaten in einem anderen Land Menschen töten, Brücken, Häuser und Infrastruktur zerstören, dann muss es sich wohl um einen Krieg handeln. Wie sonst könnte man also den russischen Einmarsch in die Ukraine nennen: als Krieg?

In den russischen Medien aber geschieht gerade eine totale Umdeutung der Wirklichkeit. Offenbar soll die russische Bevölkerung nichts von der kriegerischen Aktion ihrer Staatsführung mitbekommen. Jürgen Buch hat für uns einen Blick in die russischsprachige Presse geworfen.

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Am 24. Februar hat Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen - in der Erwartung eines raschen Sieges. Ein Ende ist nicht in Sicht, ebenso wenig wie eine politische Lösung. Die Zahl der Toten auf beiden Seiten steigt. Die Ukrainer kämpfen um ihre Unabhängigkeit, Russlands Präsident Putin sieht diese als "historischen Irrtum". Wie geht es weiter? Berichte, Meinungen, Gespräche zum Thema.