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Angst vor Pauschalverurteilung - Russen in Berlin kämpfen gegen Ressentiments

Ein Beitrag von Tomas Fitzel

In Berlin leben mehr als 140.000 Bürger aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Im Alltag gelten sie aus deutscher Perspektive meist pauschal als "Russen". Der Krieg vergiftet das Zusammenleben jetzt nicht nur zwischen Russen, Ukrainern und Belarussen - inzwischen richtet sich die Welle der Empörung gegen alles, was irgendwie russisch ist. Das geht so weit, dass schon Tschaikowski aus dem Konzertprogramm und Dostojewski aus dem Lehrplan gestrichen wird.

Neben vielen russischen Restaurants, dazu Supermärkte, aber auch Schulen, Buchhandlungen, Zeitungen, Radiostationen gibt es auch Kultureinrichtungen, die schon seit vielen Jahren genau gegen diese Spaltung ankämpfen.

Tomas Fitzel berichtet.

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