Nadine Sierra: Made for Opera © Deutsche Grammophon
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Bild: Deutsche Grammophon

Neue Aufnahmen - Nadine Sierra: "Made For Opera"

Eine Rezension von Kai Luehrs-Kaiser

Einen sehr guten Eindruck hat die amerikanische Sopranistin Nadine Sierra an der Berliner Staatsoper gemacht (in "Rigoletto", "Rosenkavalier" und "Falstaff"). So sehr, dass sie sogar Karriere-Nachfolgerin von Anna Netrebko und Sonya Yoncheva durchaus in Frage käme.

Genau diese Richtung schlägt sie auf ihrer zweiten Solo-CD bei der Deutschen Grammophon. Mit Arien und Szenen aus "La traviata", "Lucia di Lammermoor" und "Roméo et Juliette". Stellt sich also die immerhin heikle Frage, ob Sierras Stimme und deren Wandlungsfähigkeit für solch hohe, vielleicht überhöhte Erwartungen ausreichen?

Kai Luehrs-Kaiser stellt die Aufnahme vor.