Deutsches Theater: Werther © Arno Declair
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Premiere in den Kammerspielen des Deutschen Theaters - "Werther. Ein Spiel von Liebe und Freundschaft" nach J. W. von Goethe

Ein Kritik von Barbara Behrendt

Der liebeskranke Werther leidet und richtet die Pistole schließlich gegen sich selbst. Das tödliche Ende. Aber nicht sofort. Einige Stunden verbringt er zwischen Leben und Tod. Und hier beginnt eine Neuerzählung und Überschreibung von Goethes Briefroman, die Ewelina Marciniak in der Bearbeitung von Jarosław Murawski am Deutschen Theater inszeniert.

Die Dreiecksbeziehung von Werther, Lotte und ihrem Verlobten Albert ist in dieser Fassung weniger eine Sturm-und-Drang-Geschichte, sondern – vom Ende her betrachtet - ein Spiel von Liebe und Freundschaft. Wie das auf der Bühne der Kammerspiele genau aussieht, verrät unsere Kritikerin Barbara Behrendt.