Haferflocken © Elisabetta Gaddoni
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Bild: Elisabetta Gaddoni

Koch-Tipp - Lange verschmäht, heute angesagt: Hafer

Ein Gespräch mit Elisabetta Gaddoni

Schon im alten Rom galt Hafer als Tierfutter, das Menschen nur in der Not zu sich nahmen. Dass die Germanen ihn liebten, bestätigte bei den südländischen Zeitgenossen manche Vorurteile. Auch Bretonen, Waliser und Schotten teilen noch bis heute die Begeisterung für dieses Getreide. Hafer verträgt Kälte und Nässe, gedeiht daher auch in nördlichen Breitengraden. Während früher Hafersuppen eher Inbegriff für Durchhalteküche oder Schonkost war, sind heute Haferflocken, Haferbrot und sog. Hafermilch unverzichtbar, wenn es um gesundes Essen geht.