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Bild: KUvD/Stiftung Topographpie des Terrors

Topographie des Terrors - "Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit"

Ein Beitrag von Antje Bonhage

Albert Speer, der wohl bekannteste Architekt des Dritten Reichs und ab 1942 Rüstungsminister, wurde nach dem Krieg in Nürnberg als Kriegsverbrecher zu 20 Jahren Haft verurteilt. Trotzdem galt er in der Öffentlichkeit lange als der "gute Nazi", der von den NS-Kriegsverbrechen nichts gewusst habe.

Warum fand die Legende vom "guten Nazi" in der Bevölkerung so lange und so große Resonanz, selbst dann noch, als historische Forschungen längst gezeigt hatten, dass er sehr wohl von den Verbrechen wusste und an einigen sogar mitbeteiligt war?

Diese Frage stellt eine Ausstellung, die ab morgen in der Gedenkstätte Topographie des Terrors zu sehen ist. "Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit der deutschen Vergangenheit.“ heißt die Ausstellung.

Antje Bonhage war schon dort.