Heinrich Schliemann, 1860 als Großkaufmann in St. Petersburg © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte
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Sein Leben. Seine Entdeckungen. Sein Mythos - James-Simon-Galerie: "Schliemanns Welten"

Ein Gespräch mit Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin

Der Entdecker Heinrich Schliemann ist berühmt durch seine Antiken-Funde. Welch ein Mensch sich aber hinter der berühmten Fassade versteckt, ergründet nun eine neue Ausstellung: "Schliemanns Welten - Sein Leben. Seine Entdeckungen. Sein Mythos." Sie wird heute vorgestellt, bei rbbKultur sprechen wir schon jetzt über den Mythos Schliemann mit Matthias Wemhoff, dem Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Grabungsmannschaft in Troja, 1890er-Jahre, © bpk
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Ausstellung "Schliemanns Welten"

Heinrich Schliemann ist Deutschlands berühmtester Archäologe. In die Geschichte eingegangen ist er als Entdecker der antiken Ruinen von Troja. Doch er war so vieles mehr: Weltreisender, geschickter Geschäftsmann, erst russischer, dann amerikanischer Staatsbürger. Von seiner schillernden Persönlichkeit erzählt anlässlich seines 200. Geburtstags eine große Ausstellung in Berlin. Ausgerechnet Schliemanns berühmteste Funde aus Troja fehlen - denn Russland hält den "Schatz des Priamos" seit 1945 unter Verschluss.

Ausgrabungen in Troja, 1890er-Jahre; © bpk
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Museum für Vor- und Frühgeschichte - Ausblick auf die neue Heinrich Schliemann-Ausstellung

Heinrich Schliemann glaubte als Archäologe an etwas, wofür die meisten seiner Zeitgenossen ihn wohl für verrückt hielten: dass es Troja nicht nur in Sagen und Erzählungen, sondern auch in echt geben müsse. Er hatte recht und schrieb als Entdecker von Troja Geschichte. Anlässlich seines 200. Geburtstags sollte eine Ausstellung eröffnet werden, "Schliemanns Welten" ist nun erst ab 13. Mai in der James Simon Galerie und im Neuen Museum zu sehen. Maria Ossowski berichtet.