Die Frage des Tages – Claudius Seidl © rbbKultur/dpa/Tim Brakemeier
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Die Frage des Tages - Müssen wir Bürger richten, was die Industrie zu lange verschlafen hat?

Ein Gespräch mit Claudius Seidl

Gestern hat Robert Habeck die zweite von drei Krisenstufen beim Notfallplan Gas ausgerufen. Die Energiequellen werden knapp. Es soll einen nationalen Energiegipfel geben, der regeln wird, woher wir halbwegs genug Energie beziehen werden, um alles am Laufen zu halten. Aus Energiequellen, die wir eigentlich schon längst verabschiedet hatten. Dabei wäre gerade in der akuten Energiekrise radikales Neudenken wichtig. Bei uns allen, in der Politik, aber vor allem auch in der Groß-Industrie, die jetzt vorrangig nach Lastenausgleich ruft. Müssen wir Bürger also richten, was die großen Unternehmen zu lange Zeit verschlafen haben?

Unsere Frage des Tages an den Publizisten Claudius Seidl.

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Die Frage des Tages

rbbKultur stärkt mit einem neuen Format die Meinungsvielfalt und Debattenkultur: Ab dem 21. März beantworten zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: Ulrike Herrmann von der "taz", der Historiker Götz Aly, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.