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Die Frage des Tages - Altersarmut in der Wohlstandsgesellschaft – Ist dem Staat die "Würde des Alters" egal?

Mit Jagoda Marinić

Deutschland gehört zu wichtigsten Industrienationen der westlichen Welt. Und trotzdem gibt es immer mehr alte Menschen, die arm sind. Das heißt sie haben weniger als 1.126 Euro pro Monat zum Leben. Deutschlandweit betrifft das mehr als 22 Prozent der über 80-Jährigen. Bei den Frauen sind es sogar noch mehr.

In Berlin und Brandenburg ist es noch drastischer: Über die Hälfte aller Frauen und fast die Hälfte aller Männer gelten bei Renteneintritt als arm. Bei der starken Inflation wird da auch die Rentenerhöhung ab Juli nicht wirklich helfen.

Rente und Altersarmut sind rbb-Themenschwerpunkt und darum lautet unsere Frage des Tages an die Publizistin und Schriftstellerin Jagoda Marinić: Altersarmut in der Wohlstandsgesellschaft – Ist dem Staat die "Würde des Alters" komplett egal?

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Die Frage des Tages

rbbKultur stärkt die Meinungsvielfalt und Debattenkultur: Zehn starke Stimmen beantworten im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: Ulrike Herrmann von der "taz", der Historiker Götz Aly, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.