Hortensia Völckers, künstlerische Direktorin und Vorstandsmitglied der Kulturstiftung des Bundes, spricht bei einer Podiumsdiskussion der Bildungsstätte Anne Frank und der Trägergemeinschaft documenta gGmbH zum Thema "Antisemitismus in der Kunst"; © dpa/Swen Pförtner
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Diskussion auf der documenta - Geht die Debatte in die nächste Runde?

Ein Beitrag von Jens Wellhöner

Nach dem Antisemitismus-Skandal auf der documenta gab es am 29. Juni eine öffentliche Diskussion zum Thema "Antisemtismus in der Kunst": Die Bildungsstätte Anne Frank und die documenta gGmbH haben die Veranstaltung organisiert. Auf dem Podium saßen unter anderen Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank) und Hortensia Völckers (Künstlerische Direktorin und Vorstandsmitglied der Kulturstiftung des Bundes).

Jens Wellhöner hat die Debatte verfolgt.

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18. Juni - 25. September 2022 - documenta fifteen

Die documenta gilt als der wichtigste Gradmesser der Kunst weltweit. Erstmals seit ihren Anfängen 1955 wird die "Weltkunstausstellung" in diesem Jahr von einer Gruppe verantwortet: der Künstler:innengruppe Ruangrupa aus Indonesien. Dass sie vieles anders machen würden, zeichnete sich schon lange ab. Aber es gab auch schon lange Antisemitismus-Vorwürfe. Berichte und Interviews zur diesjährigen Kunstschau. Unsere Webdoku beleuchtet Nazi-Verstrickungen, Politik und Skandale der documenta seit 1955.