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Die Frage des Tages - Hat Deutschland eine moralische Pflicht, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen?

Ein Kommentar von Mohamed Amjahid

Fast 20 Jahre lang waren die USA und ihre Verbündeten militärisch in Afghanistan präsent – auch die Bundeswehr war vor Ort. Im vergangenen Jahr verließ die westliche Allianz das Land in einem chaotischen Truppenabzug, Menschen starben, die Taliban eroberten die Macht zurück.

Menschen mit Pässen aus westlichen Ländern konnten sich in Sicherheit bringen, die allermeisten Afghan*innen blieben zurück: Frauen und Mädchen, deren Rechte immer weiter beschnitten werden, aber auch viele Ortskräfte wie Übersetzer*innen, Wachleute, Küchenhelfer*innen, die die westlichen Mächte unterstützt hatten. Vielen von ihnen droht der Tod, wenn sie den Taliban in die Hände fallen. Und mehr als die Hälfte der Menschen im Land hungert.

Hat Deutschland eine moralische Pflicht, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen? Unsere Frage des Tages beantwortet Mohamed Amjahid.

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Die Frage des Tages

rbbKultur stärkt mit einem neuen Format die Meinungsvielfalt und Debattenkultur: Ab dem 21. März beantworten zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: Ulrike Herrmann von der "taz", der Historiker Götz Aly, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.