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Die Frage des Tages - Fördern Justiz und Sicherheitsbehörden den Rechtsextremismus in Deutschland?

Ein Gespräch mit Mohamed Amjahid

Angezündete Autos, an Häuserwände geschmierte Hakenkreuze, Drohungen gegen linke Initiativen. Jahrelang gab es solche Vorfälle im Berliner Bezirk Neukölln. Nach langen und zähen Ermittlungen zur Serie von rechtsextremen Brandanschlägen und Bedrohungen kommen fünf mutmaßliche Täter endlich vor Gericht. Schon vor Prozessbeginn gab es Kritik an der Arbeit der Justiz und der Sicherheitsbehörden. Dass der Seriencharakter der Taten zu spät erkannt wurde und das Ermittlungsverfahren zu früh eingestellt wurde, haben auch zwei vom Senat eingesetzte Sonderermittler festgestellt. Erst letzten Freitag wurde der Linken-Politiker, Ferat Kocak - selbst Opfer eines Brandanschlags der Serie - nach langem Kampf als Nebenkläger zugelassen.

Deshalb lautet unsere "Frage des Tages": "Fördern Justiz und Sicherheitsbehörden den Rechtsextremismus in Deutschland?"

Sie geht an den deutsch-marokkanischen Journalisten und Autor, Mohamed Amjahid.

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Die Frage des Tages

rbbKultur stärkt die Meinungsvielfalt und Debattenkultur: Zehn starke Stimmen beantworten im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind: Ulrike Herrmann von der "taz", der Historiker Götz Aly, die Schriftstellerin Jagoda Marinić, der Filmemacher Andres Veiel, "Die Zeit"-Autorinnen Jana Simon und Susanne Mayer, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.