Bagger reißen das Denkmal für die Befreier von Riga ein, August 2022; © dpa/TASS
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Radiobrücke Riga - Großer Aufreger in Riga

Abriss des sowjetischen Siegesdenkmals

Das sowjetische Siegesdenkmal in Riga ist im August abgerissen worden. Für die meisten Letten war es ein Zeichen einer gewaltsam errichteten Fremdherrschaft, die 1940 begann und mit dem Ende der deutschen Besatzung (1941-1944) bis 1991 fortgesetzt wurde. Es steht für Unterdrückung, Deportation und Entrechtung im eigenen Land.

Für viele russischsprachige Einwohner Lettlands war es stattdessen Symbol für ihre Lebensleistung und die ihrer Väter und Großväter, nämlich den Kampf der Sowjetarmee gegen den Nationalsozialismus. Jürgen Buch hat in Riga Stimmen und Eindrücke dazu gesammelt.

Am Tag des Sieges im Mai 2022 ist das Denkmal für die Befreier von Riga eingezäunt und mit lettischen und ukrainischen Fahnen geschmückt; © dpa/TASS/Taisiya Vorontsova
Am 9. Mai 2022 musste das Siegerdenkmal mit Zäunen und Polizisten geschützt werden | Bild: dpa/TASS/Taisiya Vorontsova

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rbbKultur und radioeins live aus dem Goethe-Institut in Riga - Radiobrücke Riga

Was macht die lettische Hauptstadt Riga so besonders? Wie hat der Krieg gegen die Ukraine das Leben in Lettland und das Verhältnis zu Russland verändert? Und wie lebt es sich eigentlich in der lettischen Hauptstadt? radioeins und rbbKultur haben gemeinsam eine Radiobrücke nach Riga geschlagen, um diesen Fragen nachzugehen.

Vom 26. bis zum 29. September haben wir täglich live aus dem Goethe-Institut der lettischen Hauptstadt gesendet. Gemeinsam erzählen wir von den Menschen, die in Riga Politik, Kunst, Musik, Städteplanung, Clubs oder Cafés betreiben.