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Ausstellungsprojekt über den Bildhauer Jussuf Abbo - Kunsthistorikerin Dorothea Schöne erhält den Hans-und-Lea-Grundig-Preis

Frank Schmid im Gespräch mit Dorothea Schöne

Der Hans-und-Lea-Grundig-Preis erinnert an das gleichnamige Künstler-Ehepaar, wurde aber wegen der "staatstragenden Haltung" der Malerin und Grafikerin Lea Grundig, die Mitglied im ZK der SED war, lange nicht vergeben. Inzwischen wurde die Grundig-Stiftung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung übernommen und der Preis wird mit Fokus auf die Themen Flucht, Exil und Migration wieder vergeben.

Heute wurde bekannt, dass in der Kategorie Kunstgeschichte die Leiterin des Kunsthaus Dahlem, Dorothea Schöne, ausgezeichnet wird für ihr Ausstellungsprojekt über den nahezu vergessenen Bildhauer Jussuf Abbo, der aus dem Nahen Osten stammte, zur Berliner Bohème gehörte und 1935 vor den Nazis nach London fliehen musste.