Jüdische Gemeindemitglieder bereiten die Laubhütte hinter dem Jüdisches Bildungszentrum für Sukkot, das Laubhüttenfest vor, Berlin 2018; © dpa/Annette Riedl
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Max Czollek und Maxim Biller im Clinch - Debatte um die Zugehörigkeit zum Judentum

Ein Gespräch mit Meron Mendel, Direktor Bildungsstätte Anne Frank

Wer darf sich jüdisch nennen? Um diese Frage ist im deutschsprachigen Feuilleton eine heftige Debatte entbrannt. Der Autor Maxim Biller hat seinem Kollegen Max Czollek – Autor der Streitschrift "Desintegriert Euch!" seine jüdische Identität abgesprochen, weil er nicht von einer jüdischen Mutter abstammt – nach dem jüdischen Religionsrecht die Voraussetzung für eine Zugehörigkeit zum Judentum.

In einem Offenen Brief haben sich heute 278 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner aus Literatur, Wissenschaft, Kunst und Medien mit dem Autor Max Czollek solidarisiert. Zu ihnen gehört auch Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank.

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Im Hier und Jetzt - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Jahr 321 wurde in einem Edikt des römischen Kaisers Konstantin zum ersten mal die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Deutschland erwähnt. Das ist der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Das alles spielt zwar in Köln, ist aber für ganz Deutschland der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Bundesweit finden zahlreiche Veranstaltungen statt, bei rbbKultur hören Sie Gespräche, Musik und finden Sie traditionelle Rezepte.