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Das umstrittene Großgemälde des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi auf dem Friedrichsplatz | Bild: dpa/Uwe Zucchi

Plakat des Kollektivs Taring Padi - Neue Antisemitismus-Vorwürfe gegenüber der documenta

Nina Michalk berichtet

Am Wochenende ist in Kassel die documenta fifteen eröffnet worden. Seit Monaten schon müssen sich die Verantwortlichen dem Antisemitismus-Vorwurf stellen, der da heißt: Das Kuratoren-Kollektiv ruangrupa hätte Künstler eingeladen, die antisemitische Positionen vertreten würden. Ein Vorwurf, der von allen Beteiligten stets abgestritten wurde.

Und dann hat am Eröffnungswochenende das indonesische Kollektiv Taring Padi ein großes Banner auf dem Friedrichsplatz entfaltet, das eine antisemitische Bildsprache bedient – die Reaktionen sind vehement.

Aus Kassel berichtet Nina Michalk.

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18. Juni - 25. September 2022 - documenta fifteen

Die documenta gilt neben der Biennale in Venedig als weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Die 15. documenta wollte Gemeinschaft und Miteinander feiern und bekam einen großen Eklat, nachdem auf einem zentralen Bild eindeutig antisemitische Motive entdeckt wurden. Bilder, Meinungen und Berichte sowie ein Podcast darüber, wie der Staat die Kunst immer wieder benutzt hat. Unsere Webdoku beleuchtet Nazi-Verstrickungen, Politik und Skandale der documenta seit 1955.