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Enthüllungen rund um den Fahrdienstleister - Ubers brisante Lobby-Strategie

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Polk, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Dass große Konzerne versuchen, Einfluss auf die Politik zu nehmen - das ist nicht neu. Aber oft spielt sich das im Hintergrund ab und kommt selten an die Öffentlichkeit.

Umso brisanter sind jetzt die Enthüllungen rund um den Fahrdienstleister "Uber" und seine Lobby-Strategie. Wer "Uber" nicht kennt: über die App der Firma kann man Fahrten bei privaten Fahrer:innen buchen - oft günstiger als mit dem Taxi.

Interne Dokumente, die auch dem NDR und der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen, zeigen, wie aggressiv "Uber" in Europa und Deutschland für sein Geschäftsmodell geworben hat. Im Fokus stehen die Jahre 2013 bis 2017.

Neben Politiker:innen wurden auch Medienkonzerne wie "Axel Springer" oder die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in die Lobby-Strategie eingespannt. Teilweise sehr erfolgreich.

Wir sprechen auf rbbKultur mit Andreas Polk. Er ist Professor an der "Hochschule für Wirtschaft und Recht" in Berlin, forscht seit Jahren zum Thema Lobbyismus und sitzt im Beirat von "Transparency International".